un 1870 ee Ar. 6 8 An N. 8— Ne. b — Nr. 125 8 A*. 17 At. 40,
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8 Empfänger nicht zu Hause ist, das Telegramm also
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ihren Zweck,
Viele Telegramme verfehlen wenn der längere Zeit uneroffnet liegen bleiben muß. Z. B. eine Herrschaft erhält ein Telegramm von einem Verwandten: „Komme 7 Uhr, Bahnhof abholen.“ Die Herrschaft ist ausgegangen, kommt erst 8 Uhr nach Hause, die Dienst— boten dürfen das Telegramm nicht öffnen und der Be— such wird vom Bahnhof nicht abgeholt. Das Telegramm verfeblt also seinen Zweck; es gibt Aerger und Unan— nehmlichkeiten. Zur Vermeidung derartiger Verdrießlich— keiten ist von der Telegraphenverwaltung die Einrichtung getroffen, daß Telegramme offen(unverschlossen) bestellt werden können, wenn es vom Absender verlangt wird. Das Verlangen ist durch den der Adresse vorzustellenden Vermerk:„Offen zu bestellen“ oder durch die als ein Wort geltenden Buchstaben RO auszudrücken. Diese zweckmäßige Einrichtung wird jedoch selten angewandt und scheint im Publikum noch wenig bekannt zu sein. Sie empfiehlt sich bei allen allgemeinen Bestellungen und Verlangen an Gasthöfe, Geschäfte, Privathäuser und Be— hörden, wo in Abwesenheit der Besitzer, der Herrschaften, Chefs u. s. w. die Aufträge auch durch die Dienerschaft, die Angehörigen, die Beamten ꝛc. ausgeführt werden können.
Literarisches.
Als ein praktisches Hilfsmittel für jeden Geschäfts— mann, der billig und rationell inseriren will, ist das Zeitungs-Verzeichniß der Central-Annoncen-Expedition der deutschen und ausländischen Zeitungen von G. L. Daube und Co. in Frankfurt a. M. zu betrachten. Dasselbe er⸗ scheint soeben in 2ter Auflage, ist auch dieses Jahr wieder in mancher Hinsicht vervollständigt und verbessert worden und gibt Auskunft über jede der vielen Tausenden auf dem Erdball erscheinenden Zeitungen, Fachzeitschriften u. s. w. Jedem Inserenten kann daher mit Recht empfohlen werden, sich dieses Büchelchen kommen zu lassen, zumal da es gratis und franco versandt wird.
Daheim. Nr. 44 und 45 enthalten: Die Unge⸗ liebten.(Forts.)— Des Vaters Wehr. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Aus der Mappe einer alten Jungfer. Von L. v. Falken. III. Die Visite.— Der Rückgang des Deutschthums in Oesterreich. Von M. F. Kühne.— Die Sandwichinseln, das Reich Kala—
kauas. Mit zwei Illustr.— Das Feierabendhaus zu Steglitz. Von G. de Beaulieu.— Große Puppen⸗ wäsche. Mit Illustr.— Todte Riesenstädte. Von E. O. Hopp.— Eine literarische Kuriosität. Von O. Thele— mann.— Die neue Regierung in Rußland. Von Th. H. Pantenius.— Friedrich der Große in Rheins berg. Von K. Koberstein. Mit zwei Illustr.— Die Nordsee⸗
Inseln als klimatische Kurorte. Von Dr. F. E. Clasen. — Am Familientische: Zuschrift eines Blinden an die Redaction in Sache des Farbefühlens der Blinden.—
Landwirthschaftliches. Mit zwei Abbild.— Mit vier illustr. Beilagen.
— Umschau in fernen Landen.
Großer Volkskalender des Lahrer Hinken— den Boten. Jedermann weiß, daß der„Lahrer Hinkende Bote“ der beliebteste und daher verbreltetste Volkskalender der Welt ist. Da nun aber bekanntlich dieser Kalender sich mit jedem Jahre mehr und mehr auch in der Gunst derjenigen Kreise festgesetzt hat, die für reicheren Lese⸗ stoff und elegantere Ausstattung gern etwas mehr be— zahlen, so hat die Verlags handlung für das Jahr 1882 neben dem alten noch eine besondere, an Inhalt und Ausstattung reichere Ausgabe veranstaltet, die soeben unter dem Titel„Großer Volkskalender des Lahrer Hinkenden Boten“ erschienen ist. Derselbe umfaßt 108 Seiten 40 mit zahlreichen Holzschnitt Illustrationen und zwei Aquarelld ruckbildern; Preis 1 Mark. Außer dem vollständigen Inhalte der wohlfellen Ausgabe, worin der altbewährte Hauptmitarbeiter Albert Buͤrklin wieder mit einer köstlichen Vorrede und kernigen Erzählungen („Der Schmuhl Itzig“,„Ein braver Mann“,„Drei brave Männer aus dem Volke“) vertreten ist, finden wir noch eine Anzahl trefflicher und von Meisterhand illustrirter Erzählungen. Es genügt, einige der Namen zu nennen, die bier mitarbeitend sich betheiligen: L. Anzengruber, Mises(G. Fechner), M. Barak, C. Alden— hoven. Ferner heben wir aus dem reichen Inhalt des vorliegenden Kalenders noch hervor:„Das Viertel“, von H. Willfried;„Der Winkel- und der Wunderdoktor“, ven P. Rosegger;„Kleine Ursachen— große Wirkungen“, von F. Brentano;„Fürst und Leiermann“, von K. May; „Ein Carnevalsscherz“, von S. Behrend.— Die beiden Prämienbildchen sind nach reizenden Original-Aquarellen von E. Wagner gearbeitet worden und passen in ihrem herzerfrischenden gesunden Humor prächtig zum Texte des Kalenders. Inhalt und Ausstattung des neuen Kalenders berechtigen uns zu der Hoffnung, daß er sich jenen bevorzugten Platz erwerben möge, der ihm in vollem Maße gebührt.
Der neue Reichsbote ist angekommen! Dieser beliebte Volks-Kalender aus dem Verlag von Vel⸗ hagen& Klasing in Bielefeld und Leipzig ist in diesem Jahre der erste auf dem Plane, vor uns liegt schon der neue Jahrgang für 1882. Allerdings müssen sich die Herren Kalendermacher immer mehr eilen, denn die Konkurrenz ist groß und wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Aber auch nach seinen Leistungen verdient der„deutsche Reichs bote“ die erste Stelle unter den Kalendern und darf dem Volke als eine gesunde, kräftige und bekömm— liche Kost warm empfohlen werden. Der neue Kalender erfreut uns ebenso durch den guten Humor seiner Anek doten, seine interessanten Erzählungen und vielen Praktika, die dem Kalenderleser zu wissen gut und nützlich sind, wie durch die zahlreichen, prächtigen Bilder, welche
Seyfried von Schweppermann.— Gesundheitsrath.—
er uns diesmal bringt.
Eingesandt.
H. Neue Posteinrichtung. Seit Monat Mal d. 3 ist unser Postwesen wieder um eine neue Einrichtung, die besonders dem Publikum gut zu statten kommt, reicher geworden. Es ist dies nämlich das Institut der fahrenden Landbriefträger, was allseitig freudig begrüßt wurde, da hierdurch der Verkehr zwischen den kleineren und ent— fernteren größeren Orten und Eisen bahnstationen be⸗ deutend gehoben und gefördert wird. In unserer Nähe befinden sich solche Postfuhrwerke in Reichelsheim, Nieder⸗ Wöllstadt, Butzbach, Lich, Hungen; nur hier in Fried⸗ berg können wir uns dieser neuen Einrichtung noch nicht erfreuen und wäre doch sicher eine solche hier am richtigen Platze, da die Orte Schwalheim, Dorheim,
Melbach nebst Bergwerk, Södel, Wölfersheim nebst Bergwerk, Bauernheim, Ossenheim, Bruchenbrücken, Fauerbach, die sämmtlich zum hiesigen Land bestell bezirk
gehören, durch ein solches Fuhrwerk im Interesse des Publikums wie der Post selbst befahren werden konnten. Seither wurden diese Orte durch zwei resp. drei Land⸗ briefträger begangen und glaubt man, daß diese wenigen Zeilen genügen, um eine solche Einrichtung als Noth⸗ wendigkeit an geeigneter Stelle zu empfehlen.
Geld⸗ Cours. Frankfurt am 6. August 1881. 20 Frankenstücke. 2. M. 16 23—27 do. 1 ie„ 16 22—26 Englische Sovereigns.„ 20 37—42 Russische Imperiales.„ 16 72—77 Ducaten 4„ 9 55—59 „ al marco.„ 9 59—64 Dollars in Gold. 3— 4 20—23 Volksbad.
Wasserwärme am 7. August: 180 Reaumur.
Walter. Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Uebertrag vom 30. Juli 8638 4187 50 1. C. Vindernagel. 51 29 25 2. W. Bernbeck 160 716 3. Ph. Billau. 113* 90 4 rang 90 50 35 5. H. Flaschenträger. 95 52 30 9147 4453 55 NB. Uebertrag Einleger 760. Neue Einleger 5.
Gesammt⸗Einleger 785. Friedberg den 6. August 1881. Haupt⸗Sammelstelle:
Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G.
Bekanntmachung.
2733 Die Gestellung von Vorspann zur Fortschaffung der Effecten ꝛc. ꝛc., der Fourage und der Biwaksbedürf⸗
nisse für die Truppen der 21. Division während der diesjährigen Herbstübungen, in der Zeit vom 21. August bis 17. September er., soll im Wege des Submissions⸗ verfahrens verdungen werden.
Zu diesem Zweck ist Termin auf den
11. August or., Vormittags 11 Uhr, im Büreau der unterzeichneten Intendantur(Frankfurt am Main, Hochstraße 18) anberaumt.
Cautionsfähige Unternehmer, welche sich über ihre Qualification genügend ausweisen können, werden auf⸗ gefordert, ihre Offerten mit der Aufschrift:
„Submission auf Manöver ⸗Vorspann⸗Gestellung „für die Truppen der 21. Division“ versehen, versiegelt bis zum gedachten Termin bei uns einzureichen.
Die Bedingungen können in unserem Büreau einge-
sehen werden. Königliche Intendantur 21. Division.
Holzversteigerung.
2737 Mittwoch den 10. August lfd. J., von Morgens 8 Uhr an, werden in hiesigem Stadtwalde, Distrikt Bauwald, nachverzeichnete Holzsortimente öffent⸗ lich meistbietend versteigert und zwar: 25600 Schäleichen-Reisholz,
6 Stück Schäleichen-Stämme von 14—20 Centi—
140
Stück Schäleichen-Reisstangen von 4—7 Centi⸗ meter Durchmesser und 4— 6 Meter Länge 4,47 Festmeter Inhalt, zu Wagnerholz ge⸗ eignet.
Vollhäringe
8 2728 bei Wilh. Bernbeck.
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5 b tei Versteigerung. Für Gärtner.
Donnerstag den 11. August d. J., Morgens 11 Uhr, sollen in dem Gräflich Solms-Laubach'schen Kloster Arnsburg bei Lich ein Warm- und ein Kalthaus öffent— lich auf den Abbruch an den Meistbietenden versteigert werden. Gartenaufseher Melchior ist angewiesen, die Gebäulichkeiten vor der Versteigerung vorzuzeigen.
Arnsburg den 29. Juli 1881.
Henckel,
2679 Gräflicher Rentmeister.
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Bad⸗Nauheim, 6. August 1881. 2742 Fr. Langsdorf J.
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