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Seilage.
Bekanntmachung.
Es wird hiermit bekannt gemacht, daß das Ablagern von Asche, Schutt und dergl. längs der Promenade am Seegraben von jetzt ab untersagt ist und das Verbringen derartiger Abfallstoffe nur noch in die Sandgrube vor der Turnhalle stattfinden darf und zwar in der Weise, daß alle auf Wagen und Schiebkarren beige— führte Asche u. s. w. vom Ockstädter Weg aus in die Grube gebracht werden muß, dagegen von dem Promenadeweg aus nur noch und zwar an der dazu bezeichneten Stelle die in Kasten oder Korben getragenen Abfallstoffe in die Grube geschüttet werden dürfen.
Indem wir die städtischen Promenaden dem Schutze des Publikums empfehlen, bemerken wir, daß Zuwiderhandlungen gegen die obigen Be— stimmungen, sowie überhaupt alle Beschädigungen und Verunreinigungen der Wege und Anlagen der gesetzlichen Strafe verfallen und daß Eltern für ihre Kinder, Herrschaften und Meister für ihre Dienstboten, Lehrlinge und Arbeiter haft— bar sind.
Friedberg den 7. April 188t.
Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 1360 Scriba.
Pferde- Versteigerung. 1367 Freitag den 22. April, Vormittags 11 Uhr, werden im Remonte-Depot Ulrichstein, Vorwerk Selgenhof: 3 ausrangirte Remontepferde, 2 überzählige Ackerpferde, 1 zweijähriges Fohlen öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung verkauft. Be— dingungen werden im Termin bekannt gemacht. Ulrichstein den 7. April 1881. Königliche Remonte-Depot-Administration. Lignizßz.
in den Gräflich Solms⸗Rödelheim'schen Waldungen. Es werden versteigert: Montag den 11. l. Mts. im Revier Wickstadt, Distrikten Dachsbau, Hirschweg und Galgenhecke: 22 Raummeter Buchen-⸗Scheitholz,
12 Eichen⸗ 5
50 Buchen⸗Prügelholz, 40 5 Eichen⸗ 5
50 5 Buchen⸗Stockholz, 40 1 Eichen⸗ 2
40 Buchen⸗Reis holz,
*
925 Wellen Buchen⸗Reisholz,
425 Wellen gemischt Reisholz,
10 Eichen⸗Staͤmme von 21— 35 Centimeter mittlerem
Durchmesser und 4—5 Meter Länge, 1 Birken⸗Stamm von 15 Centimenter mittlerem Durchmesser.
Zusammenkunft im Distrikt Dachsbau, an der nach Altenstadt führenden Staatsstraße und Anfang der Ver— steigerung Morgens 9 Uhr.
Wickstadt den 2. April 1881.
Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas.
Holzversteigerung.
1358 Dienstag den 19. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von Rothschild'schen Walde „Altenberg“, unweit des Okarber Wegs, öffentlich meist— bietend versteigert werden: 2 Raummeter Birken⸗Knüppel, 4075 Stück Birken⸗Knüppel⸗ und Relsholz-Wellen, 2900 Stück gemischte Wellen und 1550 Stück gemischte und Eichen⸗(lange) Wellen (Jaschinen), letztere eignen sich besonders zu Bohnenstangen. Okarben am 7. April 1881. Frelherrliche Forstverwaltung. Hilgenreiner.
Bekanntmachung.
1342 Die am 1. April d. J. im Gemeindewald Beien— helm abgehaltene Holzverstelgerung hat die Genehmigung icht erhalten. Belenheim am 5. April 1881. Großherzogliche r Beienhelm. 9
1 e r.
Bberhessischer
N 43.
Anzeiger 4
In dem Johannitter⸗Krankenhaus zu Nieder⸗Weisel werden Kranke ohne Unterschied und der Heimathsangehörigkeit aufgenommen.
Die Aufnahmen erfolgen durch die dem Krankenhaus vorstehende Diakonissin oder durch Herrn Dr. Melchtor in Butz bach.
Die Aufnahme ist jederzeit widerruflich. anderen Falls sofort entlassen werden.
Das Pflegegeld beträgt der Regel nach 75 Pf. für dessen Zahlung genügende Sicherheit nachgewiesen werden muß. Besondere Vereinbarungen werden vorbehalten.
Den Kranken wird für das Pflegegeld volle Verpflegung und ärztliche Behandlung gewährt. Ausgeschlossen hierbei sind die Kosten für Anschaffung von Kleidern und Waͤsche, Transport- und Beerdigungskosten.
Nieder-Weisel den 12. Mai 1880.
Namens der Genossenschaft von Johannitter-Nittern im Groffherzogthum Hessen.
An-& Verkauf. Staats-& Gemeindeobligationen
wird bestens besorgt von dem Großherzoglichen Hof-Agenten 28 Jacob Engel. .
Offener Brief.
Herrn Wallrad Ottmar Bernhard in München.
Mit Freuden kann ich Ihnen mittheilen, daß Ihr ächter Bernhardiner-Magenbitter, welchen ich von Herrn Gust. Fingado in Kehl bezogen habe, mich von meinem Lelden
Die Kranken haben sich der Haus ordnung zu fügen und können
1335 (H. 6808.)
* e VI, vollkommen befreit hat. Eine einzige Flasche z 2 Mark war im Stande, e 2.— 40 mich von meinem fünfjährigen Magenleiden zu befreien. Mit Staunen e verspürte ich schon am ersten Tage dessen wunderbare Wirkung. Ned N A Ich bitte um eine zweite Flasche, da mein Vater auch an Magenleiden seit N 7 1 N zwei Jahren leldet. Einem jeden Magenleidenden rathe ich den allein 60 AN E.. achten Bernhardiner von Herrn Wallrad Ottmar Bernhard zu 8* 0 72 gebrauchen und diesen Weg zur schnellen Heilung nicht zu versäumen. e 1 0 14 5* Muckenschopf(Baden) den 15. Juli 1880. e Hochachtungsvoll Karl Wahl, Buͤrgermeister.
und M. 4. in Fritz Nagel; 1354
Der ächte Bernhardiner ist allein zu beziehen in Flaschen à M. 1.05 Pf., M. 2. Friedberg bei Herrn Wilh. Bernbeck, Colonialwaarenhandlung; Homburg v. d. H.: Nidda: Jul. Fischer; Vilbel: Carl Krayer.
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