Ausgabe 
8.11.1881
 
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hler Antrag eingebracht: Die Regierung wird ersucht,

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kind austatt der seitherigen 16 Kreisbauaufseher

Dienstag den 8. November.

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0 Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

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Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei

Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf.,

bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.

Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 1

Letreffend: Die Beiträge zur Kreiskasse für 1884/82.

Das Großherzogliche Kreisamt Da noch viele Gemeinden mit Zahlung fir 1881/82 zurückstehen, so bringen wir unsere

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Adam Metz von Weschnitz, früher Schneidergeselle dahier und Caspar Schäfer, Dienstknecht

lich dahier einzuliefern.

4 Friedberg am 2. November 1881.

Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Benedict Haafner aus Mainz, seiner

Bad⸗Nauheim, wird ersucht. Friedberg am 30. October 1881.

Wegen Bettels bestraft: Johannes Eifert von Holzmühl,

Amtlicher Theil.

Friedberg an die Großherzoglichen

der zweiten Hälfte des Beitrags zur Kreiskasse,

Verfügung vom 30. Juni l. J. Dr. Braden.

Ausschreiben.

Großherzogliches Amtsgericht

Herzberg Ausschreiben.

Stephan Feuzner von Kirchheim bei Marburg, Heinrich Pr des Christian Nieß von Herchenhain, des Michael Muller von

Friedberg am 4. November 1881.

Bürgermeistereien des Kreises. ja sogar noch mehrere mit dem ganzen Beitrag

Oberhessischer Anzeiger Nr. 78 hiermit in Erinnerung.

von Berfa sind im Betretungsfalle gefäug

Friedberg.

Ku. Hohenstein, Hülfsgerichtsschreiber.

Zeit Metzgerbursche bei Alex. Schimpf in

Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. V.: Bücking.

inz von Wirtheim. Die Aufenthaltsorte des Orb sind unbekannt und zu ermitteln.

1 Deutsches Reich.

Darmstadt. In dem neuen Etat sind unter der RubrikLocalbaubeamten 13 Kreis Haumeister(gegen seither 15) mit einem Ge haltsbezug von 47,300 M.(gegen das vorige Budget weniger 6100 M.) vorgesehen; ebenso

gehalte jetzt deren nur 14 im Betrage von 19,800 M.( 2800 M.) vorgesehen worden. Dagegen werden fuͤr zwei Wasserbauinspectoren Gehalte von 4400 M., für zwei Wasserbau⸗ meister solche von 2800, resp. 3300 M. und für zwei Dammmeister solche von durchschnitt lich je 1400 M. angefordert.

In der zweiten Kammer wurde folgender

unter thunlichster Beschleunigung einen Gesetz entwurf einzubringen, in welchem unter Abän derung der einschlägigen Bestimmungen in der Verfassung, dem Wahlgesetze und dem Gesetze, betr. die Wahlkreiseintheilung, die folgenden Grundsätze in das öffentliche Recht Hessens ein geführt werden: 1) Es mögen die Abgeordneten nicht mehr durch Wahlmänner, sondern direct von den Urwählern gewählt werden. 2) Die Bestimmung, daß das Wahlrecht auch von der Bedingung abhangig gemacht wird, daß der Wähler mit Zahlung seiner Einkommensteuer nicht im Rückstande sei, möge in Wegfall kom men. 3) Der Unterschied zwischen Vertretern der Städte und des flachen Landes möge auf gehoben und das Land unter Zugrundlegung einer bestimmten, für alle Bezirke möglichst gleichen Seelenzahl in so viele Wahlbezirke ein getheilt werden, als Abgeordnete zu waͤhlen sind, so zwar, daß auf jeden Wahlbezirk ein

Nidder und Nidda ausarbeiten zu lassen; 2) mit Preußen in Unterhandlung zu treten und die Maßregeln zu ergreifen, welche geeignet sind, die seit Jahren bestehende und schwer empfun⸗ dene Calamität der Ueberschwemmungen der Nidder und Nidda im Interesse der Volkswohl fahrt zu beseitigen. In den Motiven wird ins⸗ besondere hervorgehoben, wie das Project der Regulirung nur durch staatliche Intervention, und da die betreffenden Flüsse auch preußisches Gebiet berühren, nach Verständigung mit Preußen ausführbar sei. Auch ist bemerkt, wie die Re gierung schon auf dem vorigen Landtage ihre Bereitwilligkeit zu energischer Abhülfe erklärt habe.

Postpersonalnachrichten. Ernannt sind: die Obertelegraphen-Secretäre Hadank in Darm⸗ stadt und Paschburg in Mainz zu Telegraphen Directoren. Angestellt wurden: der Postprakti kant Schwarz in Mainz als Postsecretär und der Postassistent Volk in Reichelsheim(Oden⸗ wald) als Postverwalter. Versetzt sind: der Postverwalter Leibfried von Biblis nach Groß Umstadt und der Telegraphen-Assistent Maurer von Oppenheim nach Mainz. Gestorben ist: der Postmeister a. D. Graul in Mainz.

Der prakt. Arzt Dr. Willmann zu Wald⸗ Michelbach wurde zum Kreis⸗Assistenzarzt für den Kr. Heppenheim mit dem Amtssitze in Wald⸗ Michelbach ernannt.

Berlin. Stöckers Absetzung ist, wie das Fr. Journ. erfährt, durch die gemeinsamen Bemühungen des Kronprinzen und des Fürsten Bismarck beschlossene Sache.

DerReichs-Anzeiger publizirt die Einberufung des Reichstages zum 17. November.

Wilhelmshafen. S. M. S.Moltke, 16 Geschütze, Commandant Capt. zur See Pirner,

Abgeordneter kommt. Ferner wurde der Antrag eingebracht, die Regierung um eine Gesetzesvorlage zu ersuchen, welche das durch eine Reihe von Gesetzen normirte Civildiener-Wittwen-Institut

1 in einheitlicher Weise neu regele.

Der bei Eröffnung des Landtags einge brachte Antrag auf Regultrung der Nidder und Nidda liegt jetzt im Druck vor. Wir ersehen daraus, daß er die Regierung ersucht haben will: 1) durch die Culturtechniker Pläne und Kostenvoranschläge in Betreff Regulirung der

ist am 17. September c. in Callao eingetroffen. Eberswalde, 4. Nov. Der Kaiser traf, von

dem Kronprinzen, den Prinzen Karl, Wilhelm und Heinrich, dem Großherzog von Mecklenburg

Schwerin und dem Prinzen August von Würt

temberg begleitet, heute Abend mittelst Extrazugs hier ein, wurde auf dem festlich geschmückten

völkerung zu Wagen die Reise zur Jagd nach Hubertusstock fort. Auf dem Wege dahin wurde von Fackelträgern Spalier gebildet.

Fulda. Der aus katholischen Kreisen gut bedienteKasseler Tages-Anzeiger benennt den Domcapitels-Assessor Dr. Braun in Fulda als Candidaten für den Bischofsstuhl von Paderborn. Dresden, 3. Nov. Die Königin hat die Nacht gut geschlafen. Das Fieber hat etwas abgenommen. Die am 6. September d. Is. vertagte Ständekammer ist heute wieder zu sammengetreten.

5. Nov. Zweite Kammer. Bebel inter⸗ pellirt den Minister des Innern über den Be lagerungszustand von Leipzig. Dieser erwiedert: Bebels Wahl sei noch zweifelhaft, deßhalb zieme ihm mehr Maͤßigung. Die Regierung schulde Rechenschaft nur dem Reichstage. Die sächsische Regierung sei sich bewußt, daß die Social Demokratie nur den Umsturz des Thrones wolle, die Verwandlung des persönlichen in gemein sames Eigenthum, die Austreibung aller Religion bezwecke. Sie scheue zur Vollführung dieser Zwecke kein Mittel; deßhalb muͤsse die Regier⸗ ung die Social-Demokratie bekämpfen. Der Minister motivirte darauf die über Leipzig ver haͤngte Maßregel, welche der offentlichen Ver⸗ hoͤhnung aller Autoritaͤt ein erfreuliches Ende bereitete. Die Verantwortung der Nachtheile, die aus dieser Maßregel entspringen, falle auf die Agitatoren zurück, die trotz aller Warnung stets ihr Getriebe fortsetzten.

Karlsruhe, 5. Nov. Der Großherzog ist seit Mittwoch bedenklich am Fieber erkrankt; er liegt zu Bette. Es ist noch fraglich, ob er die Kammern persönlich eroͤffnen wird. DerStaatsanzeiger bringt die Einberufung der Stände auf den 15. November. Acht Mitglieder und der Präsi⸗ dent der ersten Kammer sind vom Großherzog ernannt.

München, 4. Nov. In der Kammer be⸗ gründet Luthardt den Antrag zur Aufhebung der Simultanschulen. Der confesstonelle Friede sei hierdurch gestört. Der Cultusminister Lutz

Bahnhöfe von den Spitzen der Behoͤrden em- widerlegt den Antrag, entwickelt die Nothwen pfangen und setzte nach kurzem Aufenthalte unter digkeit der Schulverordnung von 1873 und N05 i er seit dem An

den Jubelrufen der zusammengestromten

Be⸗

klaͤrt, daß er von allem, was

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