rn
*
P
.
PP
D
S
Dre e
3 ee
9
g
— e
—
*
99— F ee
e
r 5
ee e eee .
8
e
1
* ee
—
—
von neuen Unterh bestaͤtigt. Es handle sich um Verhandlungen von Fall zu Fall und scheine augenblicklich die Verwaltung des erledigten Bisthums Fulda in Frage zu stehen.
— Als Commissäre Deutschlands zur Pariser internationalen Münzconferenz werden, der„Nat. Ztg.“ zufolge, Bankpräsident v. Dechend und Regierungsrath Schraut genannt.
Ausland.
Frankreich. Paris. Ein Circular des Ministers des Innern an die Praͤfecten der Küstendepartements befiehlt denselben an, scharf auf etwaige Einschiffungen von Waffen und Munition zu achten. Am Freitag wurden in Marseille zwei Schiffe mit Waffen und Munition für griechische Empfänger mit Beschlag belegt. Ein griechisches Segelschiff, welches mit einer Ladung Pulver, angeblich für Algier bestimmt, nach Griechenland gehen wollte, wurde gestern am Auslaufen verhindert.
Großbritannien. London, 1. März. Dem „R. B.“ wird aus Newceastle vom 28. Febr. ge— meldet: General Colley ging um Mitternacht mit sechs Compagnien von Mount-Prsopect vor und nahm Spitz⸗Cop, eine Position links von Längs— nek. Die Engländer wurden jedoch von Spitz— Cop zurückgetrieben unter großen Verlusten auf beiden Seiten. Mehrere britische Offiziere, da— runter General Colley, wurden getödtet oder ver— wundet. Alle in das britische Lager zurückkehrende Verwundeten sagen, kaum 100 Engländer seien ent ronnen. Die Boers griffen viermal den Hügel an und standen angeblich auf dem Punkte geschlagen zu werden, als die Engländer in Folge Munitions— mangels gezwungen waren, sich zurückzuziehen. Als die Munition auf die Neige ging, war das Gemetzel furchtbar. Schließlich machten die bri— tischen Truppen einen verzweifelten Bajonett— Angriff; allein zu spät, die Boers feuerten mit tödtlicher Wirkung. Das sechszigste Regiment schlug sich wacker kämpfend nach dem Lager durch. Die Hochländer und Achtundfünfziger sind fast gänzlich aufgerieben. Von den letzteren sind nur 7 Mann übrig. Die Artillerie deckte den Rückzug so gut wie möglich. Es wurden keine Geschütze verloren. Das Lager wird be— festigt.— General Roberts wurde zum Nach— folger Colley's als Höchstcommandirender in Transvaal und als Gouverneur von Natal er— nannt.— Verstärkungen, bestehend aus zwei Regimentern und sechs Compagnien werden von Bermuda, Bombay und Colombo nach Trans— vaal dirigirt.
— 28. Febr. Im Unterhause antwortete Unterstaatssecretär Dilke auf mehrere Fragen: England und Frankreich haben sich bereit er— klärt, ihre Mediation in der Friedens- Frage zwischen Peru und Chili eintreten zu lassen, im Falle Chili dazu geneigt sei, dieselbe anzurufen. Das Haus lehnte O' Donnell's Antrag gegen den Eintritt des Hauses in die Berathung des Kriegsbudget mit 85 gegen 18 Stimmen ab.
Türkei. Constantinopel. Es circulirt das Gerücht, die albanesische Liga habe die Autorität der türkischen Behörden in Prizrend und Dervend beseitigt und diese Städte besetzt. Nachrichten aus Janina und Salonichi melden den Abmarsch
andlungen mit Rom werde
Rußland. Petersburg. Eine Nachricht des„Golos“, daß Rußland das ganze Kuldscha— Gebiet an China abgetreten habe, ist gutem Ver— nehmen nach unrichtig. Es haudelt sich nicht um Abtretung, sondern um Rückgabe der Pro— vinz Ly, welche Rußland zeitweise besetzt hatte.
Aus Stadt und Land.
S. Friedberg, 1. März. In der gestern stattge— habten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde zunächst ein Gesuch des katholischen Kirchenvorstandes auf Erbauung einer katholischen Kirche vorgelegt und ge— nehmigt. Das fernere Gesuch dieses Vorstandes, im Falle zu dem Kirchenbau außer dem bereits vorhandenen Baucapital eine weitere Summe leihweise beschafft und verzinst werden müßte, eine Erhöhung der katholischen Kirchensteuer eintreten zu lassen, wurde nicht beanstandet. Einer von dem Vorstand der Schuhmacher- und Leichen⸗ kasse an den Stadtvorstand gerichteten Einladung zu der am 7. d. M. stattfindenden Feier des hundertjährigen Bestehens dieses Vereins, soll dankend entsprocheu werden. Bezüglich der Vorarbeiten zur Herstellung einer Wasser⸗ versorgungsanstalt der Stadt Friedberg wurde von dem Bürgermeister die Mittheilung gemacht, daß er sich be⸗ hufs Untersuchung der einschlägigen Verhältnisse von sachverständiger Seite an die Bekannte Firma J. und A. Aird und Mare in Berlin gewendet habe und daß in Folge dessen der Theilnehmer dieses Hauses, Are, nächstens zu einer näheren Besprechung der Angelegenheit bier herkommen wird. Die Mitglieder des Stadtvor— standes werden zu dieser Besprechung eingeladen werden. Zur ungefähren Ermittelung des Wasserbedarfs ist an die Gewerbtreibenden und öffentlichen Anstalten der Stadt ein Cireulär in Umlauf gesetzt worden. Die Verpachtung der städtischen Jagden wurde genehmigt. Ueber die vom Gemeinderath bereits beschlossene Herstellung von Stall— ungen auf dem Terrain, wo jetzt das sog. Knorr'sche Haus steht, wurde vom Buͤrgermeister Mittheilung über eine Anfrage gemacht, welche bezüglich der Herrichtung und Vermiethung weiterer Räumlichkeiten gestellt ist und wurde die Baucommission beauftragt, die Verhandlungen darüber zu führen und je nach dem Ergebniß desselden Vorschläge zu machen. Gemeinderath Falck macht Mit- theilung über die von ihm eingezogenen Erkundigungen über Anlage von Weidenpflanzungen und wurde beschlossen, daß versuchsweise auf dem östlichen Theil der Pfingstwelde ein Morgen mit Weidensetzlingen angepflanzt werden soll, welche von dem Pfarrer Vandersmissen in Ibersheim be— zogen werden sollen. Gemeinderath Falck wird beauf— tragt die Bestellung zu machen und die Arbeiten zu überwachen. Ein Gesuch des E. Löb um Errichtung eines Schaufensters an seinem Hause wurde genehmigt.
Allerlei.
Hanau. Der„schauderhafte Mord“ im Wald bei Kerzell⸗-Fulda ist lediglich eine Ente, welche Jemand, wie es beinahe scheint, im Scherz in das Redaetionsbureau des„Hanauer Anzeigers“ hat einfallen lassen. Bei der hiesigen Staatsanwaltschaft weiß man wenigstens bis jetzt gar Nichts von der Sache.
Bremen. Nachdem wir kürzlich den bei Ausübung des Rettungswerks erfolgten Tod je eines Mitgliedes der Rettungsmannschaften in Horumersiel und Warne— münde zu beklagen hatten, sind wir heute in der glück⸗ lichen Lage, die ohne Unfall, wenngleich unter den schwierigsten Verhältnissen, erfolgte Rettung von sieben Menschenleben zur Mittheilung bringen zu können. Die Rettungsthat ist von der Rettungsmannschaft in Amrum am 7./8. Februar ausgeführt. Gerettet wurden 7 Mann vom deutschen Dampfer„Asseeuradeur“.
Handel und Verkehr.
Frledberg, 1. März. Fruchtbericht. Waizen M. 22.50, Korn M. 21, Gerste M. 16—17, Hafer M. 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200— Zollpfund.
Friedberg, 2. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90— 1, Eier per St. 5—0 Pf.
Gießen, 1. März. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 Stück 4—5 Pf., Käse per Stück 59 Pf., Tauben das Paar M. 1., Hühner per Stück
5 9 per Stück M.
00, 455 5 13 M. N 50—7 0 0, C. 1.70.—2.50, Ochsensleisch 66 Pf. ber Kuh- und Rindfleisch 45— 50 Pf., Kalbfl 15 40 bis 44 Pf., Hammelfleisch 54—66 Pf., Schweinefleisch 68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50, Zwiebeln per Ct. M. 11. Frankfurt, 28. Febr. Viehmarkt. Angetrieben waren ca. 340 Ochsen, 300 Kühe, Rinder und Stiere, 280 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 66.—67., 2. Qual. M. 60.—62., Kälber 1. Qual. M. 52.—54., 2. Qual. M. 40.— 50., Kühe 1. Qual. M. 54.—55., 2. Qual. M. 42.—50., Hämmel 1. Qual. M. 62.—64., 2. Qual. M. 40.—50., Schweine wurden vorige Woche 679 verkauft, das Pfund zu 68 Pf. Frankfurt, 28. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28., Nr. 5 M. 25., Roggenmehl/(Berl. Marke) M. 30.50—31, do. 1.(Berl. Marke) M. 29., do. 2.(Berl. Marke) M. 24., Weizen, eff. hies., ab Bahnhof hier M. 23.—23.25
ab unserer Umgegend M. 22.75—23., do. fremder je na
Qual. M. 22.50— 23.25, Roggen je nach Qual. M. 21.50, Gerste M. 17.— 20.25, Hafer M. 14.— 15.50, Kohlsamen M. 27.50— 28.50, Erbsen M. 19—27, Wicken M. 16—18, Linsen M. 20.—40., Bohnen, weiße, M. 23.—25., Rüböl, detail M. 64. Dringend offerirt: Mais zu M. 14. und französischer Roggen zu M. 21.50. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.
Geld⸗Caurs. Frankfurt am 1. März 20 ⸗Frankenstücke..
1881. M. 16 16—20
do. M——: Englische Sovereigns. 1„ 20 41—46 Russische Imperiales.„ 16 69—73 Ducaten.„„ 9 55—39 al marees„ 9 58—62 Dollars in Golde.„ 4 24 G.
799 O Schaffhausen. Als ich vor 2 Jahren den Apothekern Deutschlands die von mir auf ärztliche Vor⸗ schrift dargestellten Schweizerpillen zum Verkaufe anbot, waren es anfänglich nur wenige, welche sich zur Führung dieses neuen Heilmittels bereit erklärten. Die Meisten verhielten sich jedoch ablehnend und wollten erst warten, welche Aufnahme die Schweizerpillen bei den Aerzten und dem Publikum fänden. Wenn auch dieser Umstand nicht gerade ermuthigend für mich war, so hatte ich anderer⸗ seits, gestützt auf die mir zur Seite stehenden Aerzte und die ausgezeichnete Wirkung der Schweizerpillen, genu Selbstvertrauen, daß ich mir sagte, die Pille wird si zwar langsam aber desto sicherer Bahn brechen.
Und so ist es gewesen. Langsam entwickelte sich die Nachfrage, aber fortwährend stieg der Absatz und heute führen 700 deutsche Apotheken die R. Brandt's Schweizer⸗ pillen und viele Tausende, welche denselben Genesung ver⸗ danken, helfen den Kreis der Freunde dieses wirklichen Heilmittels vergrößern. Es gibt viele Mittel, welche, wie sie gekommen, auch wieder gegangen sind, aber wo sich die Schweizerpillen einmal Eingang verschafften, haben sie sich dauernd zu erhalten gewußt. Bei Verstopfung, mangelhafter Verdauung, Blähungen verbunden mit Kopf⸗ weh, Schmerzen im Unterleib, der Brust, dem Rücken, sauerem Aufstoßen, Trägheit und Müdigkeit der Glieder, Schwindel, unreines Blut, Gicht und Rheumatismus, Hämorrhoidal⸗Beschwerden, Athem-Beklemmungen, ent⸗ stellende Hautkrankheiten, Geschwüren, offenen Wunden, Herzklopfen ꝛc. haben sich die Schweizerpillen durch ihre blutreinigende und die Thätigkeit des Magens und des Darmkanals fördernde Wirkung ausgezeichnet und sind dieselben besonders hysterischen und nervösen Frauen als schmerzloses, angenehm wirkendes Heilmittel zu empfehlen. Meine Schweizerpillen werden nur in Blechdosen ent⸗ haltend 50 Pillen für 1 Mark und kleinen Probeschächtel⸗ chen 15 Pillen für 35 Pf. verkauft und sind dieselben in Friedberg bei Apotheker Görz, in Nauheim bei Apotheker Kranz, in Alsfeld in der Apotheke, in Gedern bei Apotheker Moog erhältlich. Man achte genau darauf, daß die Schachteln eine rothe Etiquette mit weißem Schweizerkreuz und einen Namenszug tragen. Ueberdies stelle ich Jedermann frei von den ärztlichen Gutachten einer Reihe angesehener Medieiner, welche bel obenge⸗ nannten Apotheken erhältlich sind, vorher Einsicht zu nehmen. R. Brandt Apotheker, Schaffhausen(Schweiz).
Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends 5¼ Uhr. Samstag Morgens 8 ½¼ Uhr.
Holz⸗Versteigerung. 797 Nächsten Montag den 7. März, von Morgens 9 Uhr ab, werden im hiesigen Gemeindewald folgende Holzsortimente versteigert und zwar im Distrikt Spieß:
19 Raummeter Birken⸗ und Eichen⸗Scheitholz,
29 1„„„ Knüpelholz,
28 1„„„„ Stockholz,
300 Eichen⸗ und Birken⸗Durchforstungs⸗Wellen,
65 Eichen⸗Stämme von 22— 49 Centim. mittlerem Durchmesser u. 4—9 Meter Länge, mit 26,62 Fest⸗ meter Inhalt.
Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes auf der Chaussee von Holzhausen nach Friedrichsdorf. Be— merkt wird, daß gegen vorschrlftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis 1. October gestattet wird und das Stammholz Nachmittags zum Ausgebot kommt.
Holzhausen am 28. Februar 1881.
Großherzogliche Bürgermeisterei Holzhausen. 8
Großh. Schullehrer-Seminar.
802 Forderungen an Zöglinge unserer Anstalt, zu deren Berichtigung man unsere Mitwirkung in Anspruch zu nehmen beabsichtigt, sind durch Einsendung der Rech— nungen vor dem 15. d. Mts. bei uns anzumelden. Friedberg am 1. März 1881. Großherzogliche Direetion des Schullehrer-Seminars. Schäfer.
Holzverkauf.
806 Samstag den 5. März d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach 70 Haufen abgängiges Grubenholz und Zimmerspäne öffentlich an den Meist— bietenden versteigert werden. Bad⸗Nauheim am 28. Februar 1881. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad-Nauh eim. ang e p.
Immobiliar⸗Versteigerung. 703 Freitag den 4. März d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die dem Mathildenstift dahler gehörende, ehemals C. Morell'sche Besitzung in der Burg-Vorstadt nochmals öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden.
Friedberg den 22. Februar 1881.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba.
2 Petroline. 739 Bestes Schmieröl für Maschinen jeder Art, doppelt schmierfähiger als Olivenöl, in der Hofapotheke zum Engel. eee ee C. Görtz. Ein kräftiger Junge wird in die Lehre gesucht von W. Weith, 746 Küfer in Friedberg.
—
—
N I. Ua
8 Vergge öffentli Gebrü dem E ung At. E bei V. drei! werks dieser Bergr
10
2
809 Bergg öffenkl Gebrü dem marku worde leihun ö ugsr gegen Wüͤhr bei de 5


