Ausgabe 
1.9.1881
 
Einzelbild herunterladen

inen. 0 se. ndringe

a d etts ischen

ul. ler

u Henn

elmann.

llalcrröcke

aus

pfel iletsamen

51 4

8 1

sch iftt

Hungen.

mädchen

(0.

4 Leitungen 2 Aten

W

Donnerstag den 1. September.

*

M 103.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Areisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.

Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

1

Für den Monat September kann auf denOberhessischen Anzeiger bei der Verlags-Expedition mit 34 Pf., bei den Poststellen mit 50 Pf. abonnirt werden.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Die Herbstübungen in 1881, insbesondere Aeferung von Fourage.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiste reien des Kreises. Nachdem Seitens des Militärs an verschiedenen Stellen Magazine errichtet, wird nunmehr die Fourage für die Pferde, wenn Sicherstellung der Lieferung nicht durch Vertragsabschluß angestrebt worden, stets aus den Magazinen entnommen werden, wonach Sie sich bemessen wollen.

J. V. d. K.: Küchler, Kreis-Assessor.

Betreffend: Die Aufstellung der Urlisten über die zum Schöffen und Geschworenenamt berufenen Personen.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Nach F. 36 des deutschen Gerichtsverfassungsgsetzes ist von den Gemeindevorstehern alljährlich ein Verzeichniß aller in der Gemeinde wohnhaften zum Schöffenamte berufenen Personen, die sogenannte Urliste aufzustellen und nach§. 3 der Verordnung vom 14. Mai 1879,

spätestens bis zum 15. October des laufenden Jahres an den Amtsrichter des Bezirks einzusenden.

Friedberg am 29. August 1881.

Friedberg am 29. August 188m.

Indem wir Sie unter Hinweis auf unser

Amtsblatt Nr. 1 vom 20. Juni 1879 beauftragen, die Aufstellung der Urliste nunmehr zu beginnen, bemerken wir Ihnen, daß das nöthige Formularpapier von uns zu beziehen ist, zu welchem Zwecke Sie binnen drei Tagen berichten wollen, wieviel Bogen Formularpapier Sie nach

den Erfahrungen des vorigen Jahres etwa nöthig haben werden.

Steckbrief.

J. V. d. K.: Küchler, Kreis⸗Assessor.

Hermann Karl II. von Wehrheim, der als Korbmacher umherzieht und sich verborgen hält, ist auf Grund richterlichen Haftbefehls wegen Unterschlagung im Betretungsfalle festzunehmen und in das Amtsgefängniß zu Butzbach einzuliefern.

Friedberg am 25. August 1881.

Der Großherzogliche Amtsanwalt Lorenz.

Um Mittheilung des Aufenthaltsortes des Wilhelm Heinrich Welter, Metzger von Rodheim v. d. H. wird ersucht.

Friedberg am 20. August 1881.

Der Großherzogliche Amtsanwalt Lorenz.

Um Mittheilung des jetzigen Aufenthaltsortes des Johannes Georg von Rinxfeld, Kreis Lauterbach, der sich verborgen hält, wird ersucht.

Friedberg am 20. August 1881.

Betreffend: Die Erhebung von Reichsstempelabgaben.

Unter Bezugnahme auf die Bestimmungen des Reichsgesetzes vom N (Reichsgesetzblatt Nr. 17 von 1881), sowie der dazu erlassenen Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen Monats bringen wir hiermit zur Kenntniß der Betheiligten, daß wir für die Zeit vom 1. September bis 29. Dezember dieses Erhebung der fixen Stempelabgabe von ausländischen Werthpapieren und der Abstempelung derselben

Bekanntmachung.

Der Großherzogliche Amtsanwalt Lorenz.

1. Juli 1881, die Erhebung der Reichsstempelabgaben betreffend

vom 20. dieses Jahres mit der

beauftragt worden sind. Wir bemerken

dazu das Folgende: 1) Die zu versteuernden Werthpapiere sind uns mit einer Anmeldung in doppelter Ausfertigung innerhalb der Geschäfts

stunden von 812 Uhr Vormittags und 25 Uhr Nachmittags vorzulegen. 2) Jede Anmeldung hat Namen, Stand und Wohnort des Steuerpflichtigen N er N 3) Die Formulare zu den Anmeldungen werden, wenn jeder Einzelne sich auf

Bei dem Verlangen größerer Mengen ist für je In gleicher Weise können diese Formulare bei den Butzbach und Friedberg bezogen werden. 4) Da wir

nicht mit vorzulegen.

getrennt nach Actien und Schuldverschreibungen zu enthalten. die Forderung von 2 Bogen(4 Anmeldungen) beschränkt, von uns unentgeltlich verabfolgt. 5 Bogen und weniger der Betrag von 15 Pf. von Seiten des Entnehmers zu entrichten. Großherzoglichen Ortseinnehmereien zu Alsfeld, 0 gehalten sind, täglich nur soviele Werthpapiere anzunehmen, als wir an demselben Tage abgestempelt zurückgeben können, so Beginn der Reichsstempelerhebung nicht allzusehr mit der Abstempelung zu drangen, da die Frist vom 1. September bis 29.

Lauterbach, Grünberg, Nidda, Buͤdingen,

Jahres für die Bewältigung dieses Geschäfts ausreichend bemessen ist.

Gießen den 26. August 1881.

Von den Werthpapieren getrennte

Zinscoupons und Talons sind und den Nominalwerth der Werthpapiere

ist es rathsam, bei Dezember dieses

Großherzogliches Hauptsteueramt.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Schluß des Inhalts des Re gierungsblattes, Beilage Nr. 20.

11. Verzeichniß der Vorlesungen, Uebungen und Prak tiea, welche im Wintersemester 1881/82 an der technischen Hochschule zu Damstadt gehalten werden.

111. Uebersicht der Umlagen in den Gemeinden des Kreises Worms für 1881/82.

IV. Dienstnachrichten. Der auf die ev. Pfarrstelle zu Wallenrod präs. Pfarrer Heintze zu Fleisbach wurde bestätigt, dem ev. Pfarrer Schnabel zu Langsdorf die Pfarrstelle zu Gundernhausen übertragen.

V. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Lehrer stelle zu Mümling Grumbach, Gehalt 900 M.; dem Grafen zu Erbach-Schönberg und dem Fürsten zu Löwen stein⸗Wertheim-Rosenberg steht das Präsentationsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Elsheim, Gehalt 900 M. Eine Lehrerinnenstelle zu Griesheim, Anfangsgehalt 1000 M. Eine Lehrerstelle zu Herbstein, Gehalt 1000 1400 M. Die Lehrerstelle zu Bullau, Gehalt 900 M.; das Präsen tatlons recht steht dem Grafen zu Erbach Fürstenau zu.

Eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Dieburg, Ge halt 1000 1600 M.; dem Kreisrath, dem kath. Pfarrer und dem Stad tvorstande zu Dieburg steht das Präsen tatlonsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Götzenhain, Ge halt 900 M. Eine Lehrerstelle zu Alzey, Gehalt 1000 bis 1600 M. Die Lehrerstelle zu Trais- Münzenberg, Gehalt 900 M.; dem Fürsten zu Solms-Braunfels und dem Grafen zu Solms-Laubach steht das Präsentations recht zu. Die ev. Pfarrstelle zu Frischborn, Gehalt 1909 M.; das Präsentationsrecht steht den Freiherrn Riedesel zu Eisenbach zu.

Berlin. DerReichs-Anzeiger veroͤffent licht ein Schreiben der Kaiserin aus Coblenz vom 27. August an den Reichskanzler, in dem die Kaiserin die völlige Wiederherstellung ihrer Ge⸗ sundheit verkündet und für die während ihrer langen, schmerzvollen Krankheit so vielseitig be⸗ zeugte, wahrhaft ergreifende Theilnahme ihren tief empfundenen Dank ausspricht. Sie bittet

den Reichskanzler, diesen Dank, damit er eben

so warm und herzlich, wie die Kaiserin ihn empfinde, Alle erreiche, die ihrer gedacht, in entsprechender Weise öffentlich zu verkünden.

29. Aug. DerReichs-Anzeiger ver⸗ öͤffentlicht die Ernennung Nasse's zum Regierungs- Präsidenten von Trier. 5

30. Aug. DerReichs-Anzeiger schreibt: Die Verhandlungen über die Besetzung des Trierer Bisthums sind beendet. Der Straßburger Dom⸗ herr Dr. Korum ist, nachdem die Staatsregter: ung zugestimmt, durch ein päpstliches Breve vom 12. August zum Bischof von Trier ernannt. Dr. Korum hat um die Anerkennung des Koͤnigs nachgesucht; diese ist ihm heute in einer Aner⸗ kennungs⸗Urkunde durch den Cultusminister zu gestellt worden. 5

In den jüngsten Tagen erfolgten hier neue Ausweisungen auf Grund des Socialistengesetzes.

3 W