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Beilage.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Gymn.⸗Lehrer Dr. Oßwald zu Darmstadt wurde in den Ruhestand versetzt.
Berlin. Der Fürst und die Füͤrstin von Rumänien treffen am 28. August zum Besuche des königlichen Hofes ein und steigen im Stadt— schlosse zu Potsdam ab.
— 26. Aug. Dem„Figaro“ wird aus Kopenhagen telegraphirt: Auf einem gestern Abend der Sarah Bernhardt zu Ehren veran— stalteten Feste brachte der deutsche Gesandte Baron Magnus einen Toast„auf das schöne Frankreich!“(„a la belle France!“) Sie meinen doch: auf das ganze Frankreich?(à la France tout entière?) Seine Exellenz verließ auf der Stelle den Saal; er hatte in dieser Antwort ohne Zweifel eine Anspiegelung auf Elsaß— Lothringen erblickt.
München. König Ludwig hat eine Pro— clamation mit der Ueberschrift:„An mein Volk!“ erlassen. Dieselbe besagt, es sei seinem Herzen ein Bedürfniß, an dem Tage, welcher zu Ehren seines Hauses festlich begangen werde, dem wahren und tiefen Danke Ausdruck zu geben, den er bei Rücksicht auf sieben Jahrhunderte für die unwandelbare Treue und Anhänglichkeit des Volkes an den Wittelsbacher Thron empfinde. Mit dem innigsten Danke verbinde er die Ver— sicherung, daß das Glück seines Volkes das Ziel seiner heißesten Wunsche, daß es die Bedingung seines eigenen Glückes sei. Er trete mit dem erhebenden Gefühle, daß das Volk zu allen Zeiten treu zu seinem Fursten stehe, in das achte Jahrhundert der Regierung seines Hauses ein.
— 25. August. Der heutige Festtag des siebenhundertjährigen Bestandes der Wittels— bacher Dynastie verlief auf's Glänzenste. Die öffentlichen und Privatgebäude der Stadt prangen in reichem Flaggenschmuck. Aeußerst zahlreiche Menscheumassen durchziehen ununterbrochen die prächtig decorirten Straßen. Außer den pro— grammgemäßen militärischen und kirchlichen Feier— lichkeiten sind zur Feier des Tages verschiedene Festbankets und Musikaufführungen veranstaltet. Die schön geschmückten Monumente der bayrischen Herrscher werden am Abend illuminirt, wobei von den Militär-Capellen patriotische Musik— stücke gespielt werden. Der König hat zahlreiche Orden und Auszeichnungen verliehen.
Kissingen, 26. Aug. Fürst Bismarck nebst Frau und Sohn sind heute von hier abgereist. Am Bahnhofe waren Badecommissär du Prel, Hofrath Diruff und ein zahlreiches Publikum anwesend, welches dem Fürsten bei der Abfahrt ein dreifaches Hoch ausbrachte.
Stuttgart, 25. Aug. Der deutsche Kron— prinz ist gestern Abend hier eingetroffen, am Bahnhofe von den Prinzen Wilhelm und August von Württemberg empfangen. Heute Morgen fand bei schönster Witterung die Besichtigung der Stuttgarter Garnison durch den Kronprinzen statt, welcher auch Prinz Wilhelm von Wurttem— berg beiwohnte.
Oberhessischer Anzeiger.
M102.
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— 26. Aug. Das gestern Abend zu Ehren des deutschen Kronprinzen von dem comman— direnden General v. Schachtmeyer veranstaltete Diner verlief glänzend; große Volksmassen um— standen das Gebäude des Corpscommandos, den Kronprinzen mit Zurufen begrüßend. Der Kron— prinz begab sich heute früh nach Ludwigsburg zur Truppenbesichtigung. Nach deren Beendig— ung traf der Kronprinz wieder auf dem hiesigen Bahnhofe ein und reiste von da zum Besuche des Fürsten von Rumänien nach Krauchenwies bei Sigmaringen, wo das Nachtlager genommen wird. Morgen früh begibt sich der Kronprinz dann über Ulm nach Würzburg.
Ausland.
Frankreich. Paris, 24. August. Die „Republ. frangaise“ bespricht den gestrigen Artikel der„Nordd. Allg. Ztg.“ und äußert sich dahin, es sei unnütz mit der„Norddeutschen“ eine Dis— cussion über die Rechte Deutschlauds auf den Elsaß zu beginnen. Die„Räpubl.“ nimmt ferner Act von den friedlichen Versicherungen der„Nord— deutschen“, protestirt aber gegen die Stelle aus dem Artikel der Letzteren, welche lautet: nur muß die friedliebende Mehrheit beider Nationen wissen, wer es ist, der den Frieden heute be— droht. Die„Republ.“ schließt ihre Besprechung mit folgendem Satze: Kein Mann in Frankreich in öffentlicher Stellung sprach seit dem Frank— furter Frieden etwas aus, was den gegen die Nation an der anderen Seite der Vogesen ge— richteten entflammten autorisirten Worten gleich— käme, wovon die Tribüne des deutschen Reichs— tags widerhallte, so oft es sich um Erhöhung der Militärausgaben handelte.
— 25. Aug. Ein aus den Kriegsschiffen „Friedland“„Suffren“ und„L'hirondelle“ be— stehendes Geschwader hat Brest verlassen, um nach Tunis zu gehen.
Großbritannien. London, 25. August. Das Oberhaus nahm in zweiter Lesung die Bill betreffend die Haftpflicht der Arbeitgeber an.— Unterhaus. Parnell lenkt die Aufmerksamkeit des Hauses auf die Beziehungen zwischen Irland und England. Die Verwerfung der irischen Pächterentschädigungsbill Seitens des Oberhauses sei ein neuer eclatanter Beweis für die Noth— wendigkeit eines selbstständigen irischen Parla— ments. Der Staatssecretär fur Irland, Forster, erklärt, die Verwerfung jener Bill sei eine große Calamität. Die Bill sei zum Zwecke der Auf— rechterhaltung von Gesetz und Ordnung nicht
nöthig gewesen, aber nöthig sei sie, um die Re-
gierung zu verhindern, ungerechte Gesetze durch— zuführen. Er fürchte keinen Aufstand, aber es bestehe eine große Gefahr für Personen und Eigenthum.
— 24. Aug. Das„Reuter'sche Bureau“ meldet aus Simla von heute: Die britischen Truppen erlitten bei einem Ausfall aus Kandahar große Verluste; 8 Offiziere und 180 Mann blieben todt, 5 Offiziere sind verwundet. Der
Feind unterhält Gewehrfeuer gegen die Wälle. General Roberts wurde heute in Khelat i Ghilzai erwartet und dürfte am 29. ds. bei Kandahar eintreffen.
— 26. Aug. Die„Times“ erblickt in der Collectiv-Antwort der Mächte auf die tüͤrkische Note in der griechischen Frage die thatsäachliche Wiederlegung der oft aufgestellten Behauptung, das europäische Concert sei aufgelöst oder in der Auflösung begriffen. Bei der Ablehnung des Gesuches der Pforte um die Wiedereroͤffnung der griechischen Frage seien die Mächte nicht von Feindseligkeiten gegen die Türkei beseelt gewesen, sondern die Mächte seien verpflichtet gewesen, der der türkischen Regierung in zwei Collectiv-Noten dringlich angerathenen Politik Nachdruck zu geben. Es sei im Interesse Oester— reichs und Deutschlands, wie Englands und Frankreichs, den in der europäischen Türkei und den Nachbarstaaten durch den Berliner Ver— trag dargestellten Modus vivendi aufrecht zu er— halten. Einer verfrühten Frage konnte durch die endgültige Lösung der griechischen Frage am wirksamsten vorgebeugt werden.„Times“ hofft, die neue Collectiv-Note werde die Pforte von der Zweckmäßigkeit der Annahme der Ent— scheidung der Conferenz überzeugen. Die Ueber— reichung der Collectiv-Antwort der Mächte soll gutem Vernehmen nach heute erfolgen.
Italien. Rom. Die Unterhandlungen der Mächte betreffs der Flottendemonstration werden noch fortgesetzt; als eventueller Versammlungs— ort der Kriegsschiffe wird Ragusa oder Palermo, als Commandant der englische Admiral Seymour genannt.
Türkei. Coustantinopel, 24. Aug. Den Botschaftern der Mächte ist bereits der Entwurf der neuen Collectivnote an die Pforte in der griechischen Frage zugegangen.
— 25. Aug. Achmet Ejub Pascha ist an Stelle Achmet Mukthar Paschas zum Gouverneur von Monastir und Commandanten des dritten Armee-Corps ernannt. Es wird versichert, die Mehrzahl der Botschafter der Mächte sei bereits dahin instruirt, daß an eine Verlängerung der Frist zur Lösung der montenegrinischen Frage nicht zu denken sei. Es verlautet denn auch, daß die Botschafter gestern der Pforte erklärten, die Uebergabe von Dulcigno habe unverzüglich zu erfolgen.
Rußland. Petersburg, 26. Aug. Der König und die Königin von Griechenland sind hier eingetroffen.
— Geheimrath Giers führt die Unterhand— lung mit dem chinesischen Marquis Vong, der sich später zu dem Zar nach Livadia begibt. Die Reorganisation der russichen Polizei soll nach Loris-Melikoff's Anordnung innerhalb dreier Monate beendet sein. Für die Zarenreise nach Livadia sind auf den Bahnstrecken große Vor— sichtsmaßregeln getroffen. In den kleinen an der Moskauer Bahn belegenen Stationen wurden neuerdings mehrfach Verhaftungen vorgenommen.
Obst-Versteigerung.
2823 Montag den 30. August d. J., Nachmittags 2 Uhr,
sollen mehrere Bäume Birnen öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden. Die Zusammenkunft ist am Neuthor. Friedberg den 25. August 1880. 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. .: Steinhäußer, Beigeordneter.
Grummetgras- Versteigerung.
Donnerstag den 2. September lfd. J., Nachmittags 18 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Grummet⸗
gras auf der Riedweide, eirea 124 Morgen, in Abtheil⸗
ungen an Ort und Stelle öffentlich meistbietend ver⸗ steigert werden. Vilbel den 25. August 1880. g 35 Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. 28200 Hinkel.
Submissions-Anzeige.
2827 Das Legen eines Fußbodens, sowie Anstrich des⸗
selben soll auf dem Submissionswege vergeben werden.
Voranschlag und Bedingungen liegen auf unserem
Büreau offen und können Nachmittags von 2— 5 Uhr,
außer Sonntag, bis längstens 1. September l. J. ein⸗
gesehen und Angebote niedergelegt werden.
Friedberg den 26. August 1880.
Großherzogliche Direktion der Blinden⸗Anstalt. Schäfer.
Grummetgras-Versteigerung.
2819 Das der Gemeinde Ober-Rosbach zustehende
Grummetgras wird Montag den 30. August d. J., Nach⸗
mittags 1 Uhr, auf dem Ratbhaus daselbst öffentlich meistbietend in Abtheilungen versteigert.
Ober⸗ Rosbach am 25. August 1880.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Ros bach.
Bleche r.
Haus- Versteigerung.
Mittwoch den 1. September dss. J., Vormittags 11¼ Uhr, werden auf hiesigem Rathhause die zum Nach⸗ laß des Medicinalraths Pr. Carl August Erhardt gehörigen Immobilien und zwar:
P. M. B. 1240= 315/10 Ruthen Hofraithe in der Kur⸗ straße neben Philipp Pfeffer und Garten dabei
öffentlich an den Meistbietenden versteigert.
Bad⸗Nauheim den 23. August 1880.
Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim.
2826 Schutt.
826
Circa 1000 Malter Aepfel, Kartoffeln und alle Sorten Landesprodukten können ge⸗ kauft werden durch
Bellersheim. 2696
Wilhelm Kammer III., Makler.


