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greitag den 24. dezember.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt
für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 N. berechnet, bei größ 6 a f 8 a i 8 a 2 5..„ bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
—
Deutsches Reich. Berlin. Die„Provinzial-Correspondenz“ bespricht die letzten Reichstagswahlen, bei welchen
einige Sitze der Nationalliberalen und Frei—
conservativen in die Hände der Fortschrittspartei übergegangen seien, und richtet an die national— liberale Partei, wenn sie einem weiteren Ab— bröckelungsprozesse vorbeugen wolle, die Mahnung, sich des entschiedenen Gegensatzes zu den Seees— sionisten bewußt zu werden und zu ihren politi— schen Grundsaͤtzen entschieden zurückzukehren. Sie
werde sich auch künftig der Compromißpolitik
nicht entziehen dürfen, welche keineswegs ein Aufgeben der liberalen Grundsätze erfordere, sondern letztere nur unter Berücksichtigung der praktischen Ziele und Beduͤrfnisse im Staats— wesen und unter Beachtung anderer zur Mit—
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wirkung berufener Parteien verwirklichen wolle.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ sagt, die fort⸗ schrittliche Presse insinuire, daß die antisemitische
Bewegung sammt allen ihren Ausschreitungen seitens der Staatsregierung heimlich begünstigt
werde. Ein Indicium fuͤr diese frivole Insi—
nuation wolle man darin finden, daß die Volks—
versammlung in den Reichshallen vom 17. Dec. trotz ihres stürmischen Charakters nicht polizeilich
auftzelöst worden ist. Die Regierung mißbillige
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deutsche Regierung diese Verlängerung zu. Hieselbe eintreten wird, hängt von der Annahme
meldet aus Kurlan von gestern:
Ausschreitungen, wie sie in erwähnter Versamm— lung vorgekommen, auf's Stärkste.
— Der„Reichsanzeiger“ meldet: Der Kaiser hat den Staatsminister v. Bötticher mit der
Stellvertretung des Reichskanzlers in der Leit— ung der Reichsbank beauftragt.
— Nachdem die italienische Regierung ihre Kündigung des deutsch⸗italienischen Handelsver—
trages zurückgenommen und dessen Verlängerung
bis Ende Juni 1881 beantragt hat, gestand die Ob
der den italienischen Kammern vorliegenden Ge— setzentwürfe über Verlängerung mehrerer Meist⸗ begünstigungs-Verträge ab.
Essen. Die russische Regierung bestellte bei Krupp für 3 Millionen Kriegsmaterial.
Ausland.
Frankreich. Paris, 22. Dec. Der Senat hat das Ausgabe-Budget mit den von der Deputirtenkammer aufrecht erhaltenen Ziffern definitiv angenommern.
Großbritannien. London, 2. Dee Das 97. Regiment, welches ursprünglich nach Irland bestimmt war, wurde nach Natal be⸗ ordert; statt desselben geht das erste Bataillon des 60. Regiments nach Irland.— Die„Times“ Die Boers halten in Heidelberg die Posten an und erbrechen die Amtsbriefe. Wie verlautet, hat ein Treffen am Potschefstrom stattgefunden. Einzelheiten fehlen. Die Truppen sind in Standerton an⸗
gekommen, woselbst die Ruhe nicht gestört wurde.
— Die Ermordung des Pächters Muller soll mit der Agrarfrage nicht zusammenhaͤngen, son⸗ dern aus Cifersucht erfolgt sein.— Die Land⸗ liga in Bantry(Irland) erließ Befehle, um Barett und Godfrey, zwei Beamte auf dem Gute des Oberkammerherrn Lord Kenmore, ein—
Den Kaufleuten wurden verboten, ihm etwas zu verkaufen.
Italien. Rom, 22. Dec. Die Kammer beendigte die Budgetdebatte und nahm debattenlos die Verlängerung der Handels- und Schifffahrts—
verträge mit Belgien, Frankreich, Deutschland, England und der Schweiz an. Dieselbe ge—
nehmigte ebenso die Handels- und Schifffahrts— Convention mit Rumänien. Hierauf vertagte sich die Kammer bis zum 24. Februar. Serbien. Belgrad. Die serbische Re— gierung beschloß, Gesandtschaften in Berlin und Rom zu errichten.
Rußland. Petersburg. Fürst Leo Urufoff ist zum außerordentlichen Gesandten und bevoll— mächtigten Minister bei dem Fürsten von Ru⸗ mänien ernannt worden.
Aus Stadt und Land.
m. Friedberg. Zu dem Verein der Mathilden— Stiftung zur Rettung verwahrloster Kinder sind in den letzten Tagen 28 weitere Mitglieder beigetreten. Zu dem Kapital-Vermögen wurden von 8 Mitgliedern, welche durch die Einzahlung von je 10 Mark das Recht der lebenslänglichen Mitgliedschaft erworben haben, 80 Mark beigetragen. Die Stiftung zählt jetzt 115 Mitglieder.
dt. Büdesheim. Dahier wurde am 18. d. Mts. ein schönes Fest gefeiert. An diesem Tage fand die Trauung der Frau Dr. Berna mit dem Grafen von Oriola statt. Die Trauung selbst war zwar in Nürnberg, wurde aber auch in erhebender Weise hier am Orte gefeiert. Schon oft zeigte Frau Berna, Besitzerin des hiesigen Hofguts und Kirchenpatronin hierselbst, in Spendungen und Unterstützungen ihre wohlwollende Liebe zu der Ge⸗ meinde Büdesheim. An diesem Tage aber war ihre liebe— volle Spende eine sehr reichliche, indem sie eine bedeutende Summe Geldes an die Armen und Bedürftigen der Ge— meinde vertheilen ließ; außerdem wurden die Arbeiter und Knechte des Pächters mit Geld und Getränken bedacht.
Allerlei.
Betzdorf, 22. Dee. Bis heute Abend sollen 19 Todte ausgegraben sein. Bestätigung und nähere officielle Angaben fehlen noch.
Brüssel, 22. Dec. Die Ueberschwemmungen beginnen an mehreren Orten Belgiens einen gefahrdrohenden Cha⸗ rakter anzunehmen. Die Stadt Huy steht größtentheils unter Wasser. Die Eisenbahn Lüttich-Mastricht ist unter⸗ brochen. Zwischen Lüttich und Namur sind mehrere Stationen überschwemmt. Aus Verviers, Charleroi, Namur, Mons und Mastricht gingen Meldungen über Schaden ein.
Honolulu. Von hier in San Franzisko eingetroffene Berichte schildern einen gegenwärtigen Ausbruch des Vulkans Manna Loa auf Hawai als den großartigsten, der bisher beobachtet worden. Er begann am 5. Nov. 9 Kilometer von der Spitze des Kraters, das Ausströmen der Lava ist von furchtbaren Explosionen begleitet.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 22. Deebr. Marktbericht. Heu kostete je nach Qualität der Centner M. 2.80— 4.25, Stroh
M. 2.— 3.20. Eier das Hundert M. 6— 9. Butter im Großen 1. Qnal. M. 1.10, 2. Qual. 1 M., im Detail 1. Qual. M. 1.30— 35, 2. Qual. M. 1.20. Kartoffeln
200 Zollpfund M. 5—6, Weißkraut das Hundert 8 bis 9 M., das Stück 10— 15 Pf., Rothkraut 15— 20 Pf., Kohlkraut 10—20 Pf., Kohlrabi das Stück 5—8 Pf., weiße Rüben das Stück 3— 5 Pf., gelbe Rüben das Bund 10— 12 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., Rosenkohl das Gemüse 50 Pf., Endiviensalat 10—12 Pf., Romain⸗ Salat 30 Pf. Ochsenfleisch das Pfd. 65-70 Pf., Kuh⸗, Rind⸗ und Farrenfleisch 40— 55 Pf., Kalbfleisch 40 bis 55 Pf., Hammelfleisch 40—55 Pf., Schweinefleisch 70 80 Pf. Taube 60 Pf., Gans M. 6.—10., Hahn M. 1.50 bis 2.20, Huhn M. 1.50— 2.20, Ente M. 2.50— 3.50, Poularde M. 3.50—4., Welscher Hahn M. 6— 10, Hase M. 3.— 3.50, Reh 70—75 Pf. das Pfund. f Nach Neu⸗Süd⸗Wales(Australien) können von jetzt ab durch die deutschen Postanstalten Zahlungen bis zum Betrage von 210 Mark im Wege der Postanweisung ver⸗ mittelt werden. Die Einzahlung erfolgt unter Anwendung
zuschüchtern. Mehrere Pächter und Diener Barett's erhielten Befehl, Barett zu verlassen.
des für den internationalen Verkehr vorgeschriebenen Post⸗
Anweisungs- Formulars. Der einzuzahlende Betrag ist auf demselben in englischer Währung anzugeben; die Um⸗ rechnung in die Markwährung erfolgt durch die Ein⸗ lieferungs-Postanstalt. Die Gebühr beträgt 50 Pf. für je 20 Mark oder einen Theil von 20 Mark mindestens aber 1 Mark. Die Postanweisung muß den Namen und mindestens den Anfangsbuchstaben eines Vornamens bez. die Bezeichnung der Firma des Empfängers, sowie die genaue Angabe des Wohnorts desselben enthalten. In gleicher Weise ist auf dem Abschnitt der Postanweisung der Absender zu bezeichnen. Zu weiteren schriftlichen Mittheilungen darf weder die Postanweisung noch der Abschnitt derselben benutzt werden. Von der erfolgten Einzahlung der Beträge sind die Empfänger seitens der Absender durch besondere Benachrichtigungsschreiben in Kenntniß zu setzen. Ueber die sonstigen Bedingungen geben die Postanstalten auf Befragen Auskunft.
Geld⸗Caurs. Frankfurt am 22. December 1880. 20 ee 1 1 e. 11-15 o. IN% U Englische Sovereigagsss 1 20 33—38 8 Free. 949 o 2 al marco„ 9 5660
Dollar n ldd? Für die arme Familie in Pfaffenwiesbach sind ein⸗ gegangen von: Frau v. Helmolt 3 M., M. M. 1 M., N. N. 1 M., Becker 1 M. 50 Pf., E. 1 M. 50 Pf., L. Groedel 5 M., Frau B. in Nauheim 5 M. Um weitere Gaben bittet Die Exped. d. Oberh. Anz.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebangelische Gemeinde. Weihnachtsfest. Erster Festtag. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Nies. : Gottesdienst in der Burglirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Diegel. (Nach dem Gottes dienste Beichte für das hl. Abend— mahl des 2. Festtages.) Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer.
Zweiter Festtag. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Nebel. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Abendmahl. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Baur.
statholische Gemeinde. Freitag 4 Uhr: Beicht. IJ. Weihnachtsfest. 6 Uhr: Christmette. 10 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. 2 Uhr: Vesper. Nach derselben Predigt.
II. Weihnachtstag. 10 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt. 2 Uhr: Andacht. Nach derselben Beicht.
Bekauntmächung.
Die Restauration in dem Erdgeschoß des Empfangs⸗ Gebäudes auf Bahnhof Bad-Nauheim, mit welcher Wohnungs⸗Räume jedoch nicht verbunden sind, soll ab 1. Februar k. J. anderweit verpachtet werden.
Die desfallsigen Bedingungen liegen in unserem Sekre⸗
tariat zur Einsicht aus, können auch gegen portofreie Ein⸗ (sendung der Copialgebühren von 50 Pf. von uns bezogen werden. Pachtliebhaber wollen ihren Offerten Qualifi⸗ cations⸗- und Leumunds⸗Atteste, sowie einen kurzgefaßten Lebenslauf beifügen, solche mit der Aufschrift„Verpacht⸗ ung der Restauration auf dem Bahnhofe Bad⸗Nauheim“ versehen und bis zum Termin am 3. Januar k. 33 Vormittags 10 Uhr, hierher einsenden. Später ein⸗ laufende Offerten bleiben unberücksichtigt.
Cassel den 15. Dezember 1880.
Königliches Eisenbahn⸗Betriebs-Amt.
4237(Main ⸗Weser-Bahn.)


