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ung des Tabaks. machung, die Signal-Ordnung für die Eisen⸗
dugust wieder in Berlin einzutreffen.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 23 ehthält die Bekanntmachung über die Besteuer⸗ Nr. 24 enthält: Bekannt⸗
bahnen Deutschlands betr.
Berlin. Der Kaiser beabsichtigt, Mitte Die gusammenkunft mit dem österreichischen Kaiser
findet voraussichtlich auf der Rückreise in Ischl statt.
— Die persönlichen Wünsche des Sultans, ihm seutsche Offiziere, deutsche Finanz⸗Verwaltungs⸗
id Justizbeamten zur Förderung der admini⸗
srativen Reformen in der Türkei zu überlassen, pie dies bezüglich der Offiziere schon früher gesche— u wurde russischerseits(?) auf das Entgegen⸗ mmendste entsprochen. Von Beamten ist bereits ser Regierungs-Rath Wettendorf von Coblenz ier eingetroffen.
— Begreiflicher Weise findet zwischen den Mächten ein Meinungsaustausch über die Mög⸗ sichkeiten statt, dem an die Pforte gemeinsam estellten Verlangen Nachdruck zu geben. Be⸗ stimmte Anträge in dieser Richtung sind jedoch
icht gestellt, auch noch keine Flottendemonstration
ber sechs Mächte verabredet. Sondershausen, 17. Juli. Fürst Günther on Schwarzburg⸗Sondershausen hat in Folge ines Augenleidens zu Gunsten des Erbprinzen bie Regierung niedergelegt. Der Erbprinz hat heute die Regierung übernommen. Straßburg. Der„Els.Lothr. Zeitung“
zufolge ist der Staatsrath von Elsaß⸗Lothringen behufs seiner Constituirung auf den 28. Juli
einberufen. Auslond.
Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 17. Juli. Vorgestern Nachts überschritten bei Podwoloczyska fünfzehn Kosaken die österreichische Grenze, über⸗ gelen die dortige Gendarmerie-Kaserne, um zwei wegen gemeiner Verbrechen verhaftete Russen gewaltsam zu befreien. Die österreichischen Gen— darmen leisteten Widerstand, wobei mehrere Schüsse gewechselt wurden. Die Kosaken wurden zurückgetrieben.
Frankreich. Paris, 15. Juli. In der kammer der Deputirten und im Senate wurde heute die Session geschlossen.
— Der„Pays“ behauptet bestimmt, der wäpstliche Nuntius werde seine Pässe fordern, falls die Regierung auf Grund der Märzdecrete gegen die nicht autorisirten geistlichen Orden weiter vorgehe.
Großbritannien. London. England bedeutete der Pforte, daß die montenegrinische Frage beendet werden müsse. Im Anschluß hieran schlug England in Wien vor, der Türkei eine Frist von 3 Wochen zur Ausführung der unter Vermittelung des italienischen Botschafters, Grafen Corti, zu Stande gekommenen Con— vention zu gewähren. Sollte während dreier Wochen die Ausfuhrung nicht stattfinden, so soll Europa die Abtretung Duleignos durch eine maritime Demonstration erzwingen. Oesterreich und Rußland stimmten zu, Oesterreich jedoch nur unter der Bedingung, daß keine Truppen gelandet werden. Deutschland gab gleichfalls
seine Zustimmung, nachdem es anfänglich eine
Betheiligung seiner Schiffe abgelehnt hatte. Auch Italien, das zuerst apponirt hatte, accep⸗ tirte schließlich den Vorschlag.
— 15. Juli. Im Unterhause antwortete Unterstaatssecretär Dilke auf die Anfrage Wolff's: Der Regierung sei es nicht bekannt, daß Ruß⸗ land Waffen und Munition nach Ost-Rumelien importire; aber bekannt sei es ihr, daß 3000 Ge⸗ wehre nach Rumänien importirt würden. Es finde darüber gegenwärtig ein Meinungs-⸗Aus⸗ tausch statt. Darüber, ob russische Unteroffiziere in Ostrumelien ankämen, sei er nicht informirt; die in Bulgarien angekommenen Unteroffiziere
seien in Folge eines im letzten October getroffenen
Abkommens eingetroffen. Hierauf wird die Special⸗ Berathung der irischen Pächter Entschädigungs⸗ bill fortgesetzt. Im Verlaufe der Debatte wird das Amendement Pawell, die Bill auf ganz
Irland auszudehnen, mit 142 gegen 42 St. abgelehnt. Nach Ablehnung auch der anderen Amendements wurde die weitere Berathung der irischen Pächter⸗Entschädigungs⸗Bill vertagt.— 16. Juli Unterstaatssecretär Dilke antwortet auf eine Anfrage Wolff's, er glaube, daß die Mittheilungen der Pforte über das Treffen zwischen Albanesen und Montenegrinern das Gegentheil von der Wahrheit seien. Auf eine weitere Frage Wolff's antwortet Gladstone, er wisse nicht, daß den nach China gehenden russischen Kriegsschiffen gestattet worden sei, in Aden oder in anderen britischen Besitzungen Vorräthe ein— zunehmen.— 17. Juli. Der gegen die Erricht— ung eines Denkmals zum Andenken des Prinzen Louis Napoleon in der Westmisterabtei gerichtete und von der Regierung beanstandete Antrag Briggs wurde vom Hause mit 171 gegen 116 St. angenommen.
—„Daily News“ meldet aus Kabul vom 15. Juli: Abdurrahman hat den Hindukusch mit einem kleinen Gefolge überschritten und ist heute in Tudundarrah angekommen.
— 16. Juli. Meldung des„R. B.“ aus Simla: Die Truppen Schir Alis in Candahar erhielten den Befehl, sich nach Geriskh zurück— zuziehen; ein Jufanterie-Truppencorps desertirte aber mit Kanonen und Munition, eine britische Brigade bei Geriskh verfolgte die Deserteurs, tödtete 200 und nahm wieder die Kanonen nebst Gepäck.
Türkei. Constantinopel, 16. Juli. Der deutsche Botschafter, Graf Hatzfeld, überreichte gestern der Pforte die Collectiv-Note der Bot⸗ schafter der Conferenzmächte.
— Abeddin Pascha hat die zweite identische Note in der montenegrinischen Frage beantwortet. In dieser Antwort beantragt die Pforte vor⸗ behaltlich der Convention vom 12. April anstatt Dulcignos und einiger anderen Punkte ein gleich großes Gebiet zwischen dem See von Skutari und dem adriatischen Meere an Montenegro abzutreten.
Montenegro. Cettinje, 17. Juli. Ein neuer Zusammenstoß zwischen Albanesen und Montenegrinern hat bei Golobovice stattgefunden. Es wurden 13 Montenegriner und 2 Albanesen getödtet. Der Zuzug von Bewaffneten nach Tusi ist sehr stark.
Griechenland. Athen, 16. Juli. Der britische Gesandte, Corbett, überreichte heute die Collectivnote, welche Trikupis unverzüglich mit einer Note beantwortete, die erklärt: Griechen— land nehme die Entscheidung der Großmächte an. Der Wortlaut der Noten ist gleichzeitig amtlich veröffentlicht worden. Im Laufe des Tages wurde in allen Kirchen ein Tedeum gesungen. Abends fand eine glänzende Illumination statt.
Aus Stadt und Land.
Nidda, 16. Juli. Seit Montag wird ein 1 sjähriges Mädchen, welches die hiesige Schule besucht, vermißt.
Mainz. Bei einem hiesigen Schlossermeister— dem⸗ selben welcher die hiesige Guillotine zu unterhalten hat— soll von Seiten des Justizministeriums angefragt worden sein, wie hoch sich die Eisenarbeiteu für zwei neu anzu⸗ schaffende Guillotinen— für Gießen und Darmstadt— belaufen wuͤrden. Angeblich hat die Darmstädter Staats⸗ anwaltschaft beim Justizministerium den betreffenden An⸗ trag gestellt.
Mainz. Aus Liebeskummer, schreiben die N., soll das Mädchen, das, wie bereits gemeldet, am Hafen⸗ damm ertrunken ist, den Tod gesucht haben. Dassel be ist aus Kastel und war von seinem Geliebten verlassen worden. Schon im verflossenen Jahre versuchte sich das Mädchen mittelst Gift aus der Welt zu schaffen, aber damals wurde durch rasche Hülfe diese Absicht vereitelt.
Allerlei.
Wiesbaden, 16. Juli. Nach dem„Rh. C.“ wurde vorgestern Mittag hier eine Falschmünzerbande ent deckt und aufgehoben. Im Interesse der noch schwebenden Untersuchung entziehen sich die einzelnen Details vorerst noch der Oeffentlichkeit.
Berlin. Gelegentlich einer bei dem hiesigen Hof⸗ postamte vorgenommenen Revision ergab sich das Fehlen von 7 Bogen je 100 Stück, zusammen also 700 Stück Wechselstempelmarken zu 30 Mark das Stück. Ueber den Verbleib dieser Marken ist bis jetzt nichts Näheres ermittelt und sind weitere Nachforschungen im Gange.
Bremerhafen, 16. Juli. Während eines heftigen Gewitters, das heute Abend über Bremerhafen sich entlud, schlug der Blitz in einen Güterschuppen auf der Westseite
des alten Hafens. Sechs Güterschuppen sind abgebrannt.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 17. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90—1., Eier per Stück 6 Pf. Eier 2 Stück 11 Pf.
Gießen, 17. Juli. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80—90 Pf., Eier 1 Stück 5—6 Pf., 2 St. 0 Pf., Käse per Stück 4—9 Pf., Tauben das Paar 65—100 Pf., Hühner per Stück M. 0.80— 1.10, alte Hahnen per Stück M. 0.80— 1.00, junge Hahnen 0,65—1.00 Pf., Wälsche M. 11—12, alte Enten ver St. M. 1.50— 2.00, junge Enten M. 1.20—1.70, Ochsenfleisch 68 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 50— 56 Pf., Kalbfleisch 40 bis 44 Pf., Hammelfleisch 64—68 Pf., Schweinefleisch 64 Pf. Alte Kartoffeln per 100 Kilo M. 8—9, neue Kartoffeln 100 Kilo M. 15-18, Zwiebeln per Ctr. M. 15. Kirschen per Pfd. 1720 Pf.
Frankfurt, 17. Juni. Heu- und Strohmarkt. Heu kostete je nach Qual. der Centner M. 2.50— 3.50, Stroh M. 2.50—3.50, altes Heu 4 M. Eier das Hundert M. 4.80—6.60. Butter im Großen erste Qual. 90 Pf., zweite Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1. Ochsenfleisch das Pfund 65— 70 Pf., Kuh⸗, Rind- und Farrenfleisch 40—60 Pf., Kalbfleisch 40 bis 55 Pf., Hammelfleisch 4065 Pf., Salat das Stück 36 Pf., Blumenkohl 4080 Pf., Salat Romain 30 Pf., Bohnen das Kochend 2 M., Kohlrabi 3—5 Pf. das Stück, Gelb⸗ rüben der Bündel 6—10 Pf., Heidelbeeren per Liter 15 Pf., Kirschen das Pfd. 14— 20 Pf., Sauerkirschen 30—35 Pf. Huhn M. 2.— 2.50, Hahn M. 1.90— 2.50, Ente M. 2.70 bis 3.20, Taube 50 Pf., Kapaunen M. 33.50, Welschen M. 6—12, junge Gänse M. 3.50.
Mainz, 16. Juli. Marktpreise. Neue Kartoffeln 100 K. M. 6.50— 7., alte Kartoffeln 100 Kilo M. 7— 8. Heu 100 Kilo M. 3.40— 3.60, Stroh 100 Kilo M. 2.40— 2.60, Butter 1 Pfd. 70-80 Pf., in Parthien 60-65 Pf., Eier ½¼ Hundert M. 1.15—1.20, Handkäse 1 St. 4—7 Pf. Schmierkäse M. 0.14— 0.16, Rothkraut 20—25 Pf., Blumenkohl 40—50 Pf., Wirsing 9 bis 10 Pf. Meerrettig 9— 10 Pf., 1 Gurke 8—12 Pf., Zwiebel 1 Pfd. 9— 10 Pf., Erbsen ½ Liter 20—25 Pf. 1 Gans M. 4.—5., 1 Ente M. 1.70—2.00, 1 Hahn M. 0.80— 1.10, Huhn M. 0.70 1.00, 1 junge Taube 35—40 Pf.— Fruchtpreise. Weizen eff. M. 23.75 bis 24.40, per Juli M. 22.25. Roggen eff. M. 19.00 bis 21.00, per Juli M. 17.90. Hafer eff. M. 14.50— 16.15, per Juli 15.70. Reps eff. M. 27.40, Rüböl eff. M. 20.50, per Oet. 29.20.— Viehmarkt. Ochsen 1. Qual M. 70. 2. Qual. M. 64., Kühe 1. Qual. M. 60., 2. Qual. M. 48. bis M. 54., Kälber das Pfd. 60 Pf., Schweine das Pfd. 63-66 Pf.
Marburg, 17. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.75—0.85, Eier 4—5 Stück 20 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf. Salat 3—5 Köpfe 10 Pf., Hahne per Stück M. 1.50—2., Hühner das Stück M. 0.80—1., Tauben das Paar 60—70 Pf., Kohlrabi per Stück 4—5 Pf., Kartoffeln(frische) per 2 Lit. 25—30 Pf. grüne Erbsen 2 Liter 25—30 Pf., Wirsing per Kopf 10—20 Pf., Gurken per Stck. 10— 25 Pf., Kirschen per Pfd. 10—20 Pf., Rettig per Stück 5— 10 Pf., Erdbeeren per Liter 30 Pf., Himbeeren per Liter 20—25 Pf., Heidelbeeren per Liter 10 Pf., Stachelbeeren per Pfund 15 Pf., Weißkraut per Kopf 20—30 Pf.
Geld⸗ Cours.
Frankfurt am 17. Juli 1880. 20 Frankenstücke.. M. 16 18—22 do. in ½/2„ 16 17—21 Englische Sovereigns.„ 20 38—42 Russische Imperiales.„ 16 70—75 Duca len„ 9 53—58 al marco.„ 9 58—63 Dollars in Gold. 3„ 4 18—21 Volksbad. Wasserwärme am 19. Juli morgens: 180 Reaumur. Walter.
2168 In allen Zeitungen der Welt findet man Stellen⸗ gesuche, Vacanzen, An⸗ und Verkaufsgesuche ꝛc. billig und diseret besorgt durch Haasensteln æ Vogler in Frankfurt a. M. Ein Beweis, welch allge⸗ meines Vertrauen diese älteste Annonten⸗Expedition be⸗ sitzt und sich zu bewahren versteht.
Friedberg⸗Hanauer Eisenbahn.
2449 Die Anlieferung von 6000 ebm reinem gebaggertem Flußkies oder gesieblem Grubenkies für die Strecke Friedberg⸗Assenheim soll im Ganzen oder in einzelnen Loosen in öffentlicher Submission vergeben werden. Submissionsformulare und Bedingungen liegen auf dem Abtheilungs⸗-Büreau zur Einsicht aus und können daselbst gegen Erstattung von 1 Mark bezogen werden. Offerten sind versiegelt und portofrei bis Freitag den 6. August d. J., Morgens 11 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Friedberg den 17. Juli 1889. Der Eisenbahnbaumeister Francke.
Arbeits⸗Vergebung.
Mittwoch den 21. Juli, Vormittags 11 Uhr, sollen in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. Aus räumungs⸗ arbeiten an der Usa im Betrage von 600 M. in Aecord gegeben werden.
Fauerbach b. Fr. den 19. Juli 1880.
2459 Wenck, Bezirks bauaufseher.


