Ausgabe 
16.11.1880
 
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schlossen, mit welcher zu gleicher Zeit die Berathung der

Vienstag den 16. November.

Areisblatt für den Kreis Friedberg. f

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. 2

Amtlicher Theil. Betreffend: Aufenthaltsermittelung des Kaspar Philippi von Unter⸗Seibertenrod. . Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Bürgermeistereien, Großherzogl. Polizeicommissariat Wickstadt und die Großherzogl. Gendarmerie des Kreises. Berichten Sie, wenn Ihnen der dermalige Aufenthalt des Rubrikaten oder zu dessen Ermittelung geeignete Anhaltspunkte bekannt werden sollten. Dr. Braden.

Friedberg den 9. November 1880.

Bekanntmachung, die Wahl von Mitgliedern des Kreistags durch die Höchstbesteuerten betreffend.

. Nachdem in Folge unserer Bekanntmachung vom 30. September laufenden Jahres, Kreisblatt Nr. 118, Reclamationen von Seiten des Gräflich von Schönboru'schen Rentamts Heusenstamm und des Oeconomen Friedrich Hensel von Okarben erhoben und diese für richtig befunden worden sind, sonach eine Berichtigung des Verzeichnisses der 50 Höchstbesteuerten nothwendig geworden war, wird nunmehr das definitiv fest⸗ gestellte Verzeichniß der 50 Höchstbesteuerten des Kreises, welche zur Ergänzungswahl von drei Kreistagsabgeordneten berufen sind, nachstehend zur Kennutniß gebracht.

Friedberg den 12. November 1880. Der Vorsitzende des Kreisausschusses des Kreises Friedberg: Dr. Braden. Verzeichniß der 50 Höchstbesteuerten im Kreise Friedberg.

Ströbel zu Klein-Karben.

1) Graf Solms-Rödelheim zu Assenheim. 18) Ernst Windecker zu Friedberg. 35) Andreas

2) Graf Friedrich von Leiningen⸗Westerburg zu Ilbenstadt. 19) Hospital, modo Armenfonds Friedberg. 36) Wilhelm Wießler zu Butzbach.

3) Großherzoglicher Fiscus. 20) Johannes May II. zu Staden. 37) Simon Bieber zu Nieder-Eschbach.

4) Freiherr von Franckenstein zu Ullstadt. 21) Bierbrauer Melchior zu Butzbach. 38) Georg Jehner J. zu Schwalheim.

5) Graf Waldersdorf zu Molsberg. 22) Freiherr von Wetzel zu Ober-Mörlen. 39) Wilhelm Schwenk III. zu Nieder⸗Eschbach. 6) Fürst Braunfels zu Braunfels. 23) Heinrich Bausch J. zu Nieder-Wöllstadt. 40) Georg Kaspar Leopard zu Melbach.

7) Frau Dr. Berna zu Buͤdesheim. 24) Friedrich Carl Weith zu Nieder-Wöllstadt. 41) Georg Vorbach Wittwe zu Okarben.

8) Freiherr von Leonhardi zu Groß-Karben. 25) Graf Solms-Laubach zu Laubach. 12) Georg Friedrich Väth zu Bauernheim.

9) Kammerherr Freih. Aug. v. Löw zu Nieder-Florstadt. 26) Pfarrer Buff zu Nieder⸗Wöllstadt. 43) Fürst Solms⸗Lich zu Lich.

10) Graf Schönborn zu Heusenstamm. 27) Allgemeiner Almosenkasten zu Frankfurt a. M. 44) Wilhelm Ullmann zu Nieder-Erlenbach.

11) Freiherr Bernhard von Stein zu Staden. 28) Friedrich Wetz zu Münzenberg. 45) Friedberger Bergbau-Gesellschaft, für dieselbe Heinrich 12) Postmeister Bender zu Butzbach. 29) Conrad Rupp zu Dortelweil. von Köppen zu Wiesbaden.

13) Freiherr von Ritter zu Rüdesheim. 30) L. C. Theobald Wittwe zu Friedberg. 46) Bürgermeister Jacobi zu Rodheim v. d. H. 14) Rittmeister Freih. v. Nordeck zur Rabenau zu Gießen. 31) Justizrath Dr. Geyger zu Assenheim. 47) Georg Pflug zu Nieder-Wöllstadt.

15) Graf Bsenburg⸗Wächtersbach zu Wächtersbach. 32) Carl Friedrich Wilhelm Keller zu Ossenheim. 48) Friedrich Hensel zu Okarben.

16) Konrad Heinrich Bausch zu Nieder⸗Wöllstadt. 33) Heinrich Fauerbach zu Nieder-Wöllstadt. 49) Wilhelm Möser zu Nieder-Erlenbach.

17) Heinrich Weith IV. zu Nieder-Wöllstadt. 34) Joseph Diehl II. zu Ober⸗Wöllstadt. 50) Peter Kleberger II. Wittwe zu Melbach.

Betreffend: Den Turnunterricht in den Volksschulen. Friedberg, am 9. November 1880. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die sämmtlichen Schulvorstände und die Großberzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

In vielen Gemeinden war schon im Voranschlag für 1880 ein gewisser Betrag zur Anschaffung einiger Turngeräthe vorgesehen; bis jetzt aber ist nur in sehr wenigen Orten etwas angeschafft worden. Auch im Voranschlag für 1881 wird zu diesem Zwecke wieder hier und da ein Betrag in Aussicht genommen sein; und es sollten, wenn schon die Ordnungs- und Freiübungen überall die Hauptsache in diesem Unterrichte bilden, endlich einmal, damit auch Gerätheübungen hiermit abwechseln können, die nöthigsten und billigsten dieser Geräth⸗ schaften herbeigeschafft werden. Dieselben müssen indeß von zweckdienlichem Material und gut gearbeitet sein und es dürften sich hier in vielen Ge⸗ meinden keine damit vertrauten Handwerker finden; weßhalb der Großh. Landes-Turninspeetor Marx zu Darmstadt mit einem Handwerker zu Darmstadt Anfertigung und Preise vereinbart, und die Ausführung zu überwachen sich bereit erklärt hat, und wir Ihnen nur empfehlen können, entweder direct bei dem Großherzoglichen Landes- Turninspector, oder durch uns, Ihre Bestellungen zu machen. Ein langes Schwingseil, 2 Springpfeiler mit Stelleisen, 1 Sprungbrett und 1 Springschnur werden nebst Turnstäben(welche sich die Knaben auch selbst anfertigen können) ca. 25 Mark, ein Klettergerüste mit 4 Stangen(für größere Gemeinden) ca. 35 Mark kosten. Die Preise für 1 Springbock, 1 Reck und 1 Barren sind je nach Größe verschieden, aber gleichfalls nur mäßige.

Unser Kreisschulinspector wird demächst bei seinen Juspectionen wie auch wir bei den Schulprüfungen, darnach sehen, inwieweit Sie

dieser Weisung entsprochen haben. 1 Dr. Braden. Ausgewiesen aus dem Großherzogthum auf Grund des§ 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Konrad Linz aus Oberzell, Kreis

Schlüchtern, und Vitus Schmidt aus Hauswurz. Kreis Fulda.

und der Tabaksteuer, soweit er die Summe von Millionen Mark überschreite, 34,132,320 Mark zu werde rund

den Anträge sei auf eine Reduction der Steuer gerichtet, Zölle während es sich bei einer Steuerreform im Wesentlichen 130

Deutsches Reich.

Darmstadt, 12. Nov. Sitzung der zweiten nur um Entlastung des Einen auf Kosten des Anderen erhalten. Dies auf Hessen übertragen, wert N Kammer. Ersten Gegenstand der Tagesordnung bildet handle. Wenn auch die dem Großherzogthum aus den 1,200,000 Mark ergeben, eine Summe, die nicht weit Ueberschüssen der Reichssteuern zufallenden Summen über unter dem Betrage der ganzen Matricularbeiträge Hessens

die Antwort der Regierung auf die Interpellation Rabenau e 2 9 5 2 g 8 N 7 S in Betreff der Verwendung der aus den Ueberschüssen alles Erwarten hoch ausfallenso werden wir sie doch bleibe und zu anderweiter Verwendung; d. h. zur Steuer⸗ der Reichssteuern dem Großherzogthum zufließenden Ein⸗ neben den bisherigen Erträgnissen der directen lern erleichterung in der ang ebenen Zeit disponibel werde. nahmen. Die Antwort geht im Wesentlichen dahin, daß zu gebrauchen haben, zumal wenn größere Aufwendr gen Schließlich wird ver uu sschußanteag gegen 7 Stimmen der eirea 395,863 M. für das Etatsjahr 1880 81 be⸗ für volkswirthschaftliche Zwecke gemacht sollen. angenommen. Der Antrag des Abg. Kugler auf Er⸗ tragende, aber mit Sicherheit noch nicht einmal voll in Man solle deshalb in diesem Drängen n einer 1 richtung eines Stationsgebändes auf der Main ⸗Neckar⸗ Aussicht zu nehmende Ueberschuß für jetzt kein Motiv reform einhalten. Ministerialpräsident chleiermacher nstat adlingen wird durch eine entgegen⸗ 5. will die Revision der bestehenden Steuergesetze bis dahin der Regierung für erledigt erklärt.

5 5 8 1 N 5 80 1 9 u einer Aenderung des in dem Finanzgesetz festgestellten 1 v 0 Steuerg 9 g für 8 f 8 Antrag des Abg. verschoben sehen, wann sich mit Gewißheit h einer Anzahl Kanzleigehülfen von Darm⸗

könne.

Steuerausschlags bilden 4 5. 1 9 Kanzleis e 5 v 0 925 eine Besprechung dieser Antwort be⸗ lassen wird, welche Einnahmen dem Lande von dem stadt um Befürwortung der Aufbesserung ihres Gehaltes 5 Reiche zugewiesen werden. v. Rabenau glaubt, daß das wird verworfen. Die Vorstellung des Gemeinderathes

fortwährende Drängen nach Steuerreform im Lande zu Vilbel in Betreff der Gehaltsregulirung der Volks⸗

5 8 stadt nd Vorstellung des Handels-Vereins für Darmstadt und N 0 ö. 5 5 K ng der 8 2 7 81 36* 8 8 frier. Kull hrer 81 7 An, 3 9 777 Beffungen, sowie der Anträge der Abgg. Möllinger, George freudig begrüßt werde, da es ein bestehendes Unrecht schullehrer wird nach dem Antrag d Ausschusses durch 5 Der beseitigen wolle, wozu die Mittel gerade je auf die eine l ng der Regierung für erledigt erklärt. Entgegen

und Betz wegen Steuerreform verbunden wird. Ausschuß hatte bezüglich der letzgenannten Anträge be⸗ antragt, denselben zur Zeit keine Folge zu geben. Mini⸗ sterialrath Müller bemerkt, die Tendenz aller vorliegen⸗

leichteste Weise zu Gebote stehen. Nach dem Entwurfe dem auf blehnung gerichteten Antrage des Ausschusses des Hauptetats des Reiches für 188182 habe Preußen gelangt der Antrag der Ab Schröder und Genossen auf

voraussichtlich aus der Vertheilung des Ertrages der Aufhebung des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung