Ausgabe 
15.5.1880
 
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1880.

JSamstag den 15. Mai

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Obberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg

1 1 7 7 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen von auswärtigen Einsendern

bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

ein Beleg kostet 9 Pf.

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Deutsches Reich.

Darmstadt. Der Forstmeister Dr. Heyer zu Dieburg wurde zum Forstmeister in Lorsch ernannt, der Pfandmeister Haubach in Groß Umstadt, sowie der Steueraufseher Zimmermann in Mainz in den Ruhestand versetzt, dem Districts einnehmer Schreiber in Groß-Gerau der Cha racter als Rendant verliehen.

Darmstadt. Militärdienstnachricht. v. Horn, Sec.⸗Lieut. vom 1. Großh. Hess. Drag.-Regt. Nr. 23, wurde der Abschied bewilligt.

Berlin. DerProvinzial-Corr. zufolge beabsichtigt der Kaiser im Juni Düsseldorf zu besuchen und von dort nach Ems und später nach Gastein auf je drei Wochen sich zu begeben. Zwischen den Aufenthalt in Ems und den in Gastein wird ein Besuch auf der Mainau fallen.

13. Mai. Die Kronprinzessin des deutschen Reiches ist gestern Abend auf der Rückreise von Italien in Paris eingetroffen und am Bahnhof von dem Personal der deutschen Botschaft empfangen worden.

12. Mai. DerReichsanz. schreibt: In der Vormittagssitzung des Reichstages vom 10. Mai hat der Finanzminister die Behauptung Virchows', daß Seitens des Reichskanzlers die Frage an ihn gestellt worden sei, ob es nicht an der Zeit sei, die Freihafenstellung Hamburgs zu beseitigen und daß er(der Finanzminister) hierauf zustimmend geantwortet habe, dahin berichtigt, daß eine solche Frage ihm nicht gestellt worden, daher auch keine Autwort erfolgt sei. Virchow antwortete darauf in persönlicher Bemerkung unter Hinweis auf ein Schreiben des Fürsten Bismarck vom 15. April an den Finanzminister, daß dieses Schreiben den von ihm behaupteten Inhalt wohl enthalte. Richtig ist, daß ein Schreiben des auswärtigen Amtes an den Finanzminister vom 15. April existirt und die Verhältnisse der Unterelbe behandelt. Unrichtig aber ist, daß darin die von Virchow behauptete Frage gestellt ist. Daß er von diesem Schriftstuͤck überhaupt Kenntniß erhalten, kann nur durch Verletzung des Dienstgeheim nisses geschehen sein und wird den Gegenstand einer eingehenden Uutersuchung bilden.

Berliner Maurer und Tischler drohen mit einem Strike, theilweise ist solcher auch, aber

erfolglos begonnen.

Stuttgart. DieWürttemb. Landesztg. erfährt aus bester Quelle, daß der deutsche Kronprinz am 20. August d. J. in Stuttgart eintreffen und den Detachements-Uebungen des 13.(königl. württembergischen) Armee-Corps anwohnen werde.

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0 Ausland.

Wien, 12. Mai.

Oesterreich-Ungarn. 8 der⸗ der Ver⸗

Bei Berathung

längerung des Handelsvertrages mit Deutschland wird der Gesetzentwurf, welcher die Regierung

ermächtigt, den Veredelungsverkehr mit Deutsch⸗ land bis zum 30. Juni 1881 zu regeln, ange⸗ nommen. Betreffs der vom Ausschusse bean

welche die Aufhebung des

tragten Resolution, 1 li 1881 an fordert,

Appreturverfahrens vom 1. Ju

wird motivirte Tagesordnung beschlossen. Der von dem bez. Ausschuß erstattete Bericht über die Elbschifffahrtsacte beantragt die Geneh⸗

migung des Vertrages. a Belgien. Brüssel, 12. Mai.

Der Senat 1 0 1

votirte die Verlängerung des Fremdengesetzes mit 46 Stimmen bei 11 Stimmenenthaltungen. Auf Befragen Solvyns(Rechte) erklärt der Justizminister, die französischen Jesuiten könnten nach Belgien flüchten und sich aufhalten unter der Bedingung, weder die innere noch äußere Ordnung zu stören; die Regierung aber würde sie ausweisen beim ersten Versuch, in Belgien zu thun, was ihnen das Gesetz in Frank⸗ reich verbiete.

Frankreich. Paris, 11. Mai. Die Kammer der Deputirten berieth heute über den Gesetz entwurf, betr. die Freiheit des Versammlungs rechtes. Bei Artikel 8, über welche die äußerste Linke ein Skrutinium verlangte, kam es zu einem heftigen Zwischeufalle und wurde der Redicale Perrin zur Ordnung gerufen. Art. 9, betr. die Intervention des Polizeicommissärs in Versammlungen, wurde an die Commission zurückverwiesen, Art. 10, wonach die Präfecten befugt sein sollten, eine Versammlung zu ver tagen, falls Ruhestörungen befürchtet würden, mit 255 gegen 131 Stimmen abgelehnt. Die Abstimmung über das ganze Gesetz wurde für später vorbehalten.

Großbritannien. London. Lord Granville erließ ein Rundschreiben an die Bot schafter, in welchem er erklärt, daß das neue englische Kabinet unumwunden die Aufrecht haltung des Berliner Vertrages übernehme, daß es sich an keiner festländischen Allianz betheiligen und daß Griechenland an ihm eine Stütze haben werde. DieTimes erfährt, das Rundschreiben specificire die montenegrinische, griechische und armenische Frage als solche Fragen, welche nach dem Ermessen des britischen Cabinets die Auf⸗ merksamkeit der Großmächte beschäftigen sollten.

Ueber eine Unterredung zwischen dem österreichischen Botschafter Karolyi in London und dem britischen Minister des Aeußeren, Lord Granville, erfährt dasBerl. Tagebl. einige interessante Einzelheiten. Lord Granville erklärte, es sei der aufrichtigste Wunsch der englischen Regierung, auf freundschaftlichem Fuße mit Oesterreich zu stehen, die beiderseitigen Inter⸗ essen seien in vielen Fragen dieselben und er

wisse von keiner Frage, in welcher Englands

und Oesterreichs Interessen nothwendigermaßen

auseinandergehende sein müßten. Lord Granville

drückte ferner seine Befriedigung über das jetzige intime Einvernehmen zwischen Oesterreich und Deutschland aus. Er rechne, daß dasselbe auf Erhaltung des Friedens hinziele und im Ein⸗

klauge mit dem übrigen Europa zur befriedi⸗

genden Lösung vieler wichtigen und schwierigen Fragen führen werde. Ferner: Es scheine dem englischen Cabinete, daß eine große Gefahr hinter der Nichterfüllung der Bedingungen des Berliner Vertrages lauere und diesen Aufschub hintanzuhalten, würde in der ver einigten Pression Europas auf die Pforte bestehen.

Türkei. Konstantinopel, 12. Mai. Ein Telegramm des britischen Consuls aus Burgas an den britischen Botschafter Layard meldet,

bulgarische Soldaten seien in den Bezirk Aidos

eingedrungen, hätten mehrere türkische Dörfer geplündert, eine Anzahl Personen getödtet und viele Frauen mißhandelt

Die Pforte erklärte sich mit Goeschen's Er⸗ nennung zum britischen Botschafter einverstanden.

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Skutari, vorläufig die Montenegro

11. Mai. Die Albanesen gaben Absicht auf, die Offensive gegen zu ergreifen. Nichtsdestoweniger dauern die Zuzüge fort. 3000 Miriditen sind am 9. d. unter dem Fürsten Prenk nach Tusi abgegangen und 6000 Albanesen von Dibre Matia in Skutari eingerückt.

11. Mai. Die bisherigen albanesischen Manifestationen bezwecken die Organisirung eines autonomen Fürstenthums Albanien unter der Suzeränität des Sultans mit Ali Pascha von Gussinje als Fürsten von Albanien.

Rumänien. Bukarest, 12. Mai. Das Amtsbl. publicirt die Ernennung Slaniceano's zum Kriegsminister an Stelle Lecca's, dessen Demission angenommen wurde.

Rußland. Petersburg, 12. Mai. Die Nachricht, daß Schuwaloff zum General-Gou verneur von Warschau ernannt sei, ist falsch. Auf Granville's Circulardepesche an die englischen Vertreter bei den Signatarmächten des berliner Vertrages ist bisher hier keine Antwort ergangen.

13. Mai. DerRegierungsbote meldet: Im Verlaufe der verflossenen Woche traten bei der Kaiserin die Krankheitsanfälle weniger akut auf. Das Befinden ist besser und die Kräfte halten sich. 7

die beste Art,

Moskau. Der Moskauer Generalgouverneur milderte bei 5 Angeklagten das am 24. April durch das Moskauer Kriegsgericht gefällte Urtheil, bei Zweien statt Zwangsarbeit in Verbannung und Zuchthaus, bei den Uebrigen statt Festung in Gefäugniß, Einstellung in die Strafcompagnie und Abkürzung der Haft.

Amerika. Washington, 12. Mai. Die republikanischen Delegirten von Florida für die Convention in Chicago erhielten den Auftrag, für Grant zu stimmen.

Aus Stadt und Land.

e. Bad⸗Nauheim, 14. Mai. Gestern wurde in der Nähe des Amtsgerichtsgebäudes ein kleines Kind durch einen mit Steinen beladenen Wagen überfahren. Man zweifelt an dem Aufkommen des Kindes. Ob den Fuhrmann eine Schuld trifft, konnten wir nicht erfahren; soviel ist aber sicher, daß in den meisten derartigen Fällen die Kinder selbst schuld sind, indem sie den Fuhrwerken nachlaufen, sich daran hängen und was dergleichen Dummheiten mehr sind. Kleine Kinder sollte man auch nicht ohne Aufsicht auf die Straßen lassen, in denen häufig Fuhrwerk passirt.

Gießen. Für das laufende Sommersemester sind bis jetzt 103 Studirende neu angemeldet, eine seit langen Jahren nicht erreichte Ziffer.

Alsfeld, 11. Mai. Die Gebrüder Ried aus Grebe⸗ nau sind gestern aus der Untersuchungshaft wieder ent⸗ lassen worden. g

Castel, 11. Mai. Gestern Abend stürzte sich eine feingekleidete Dame von der Schiffbrücke in den Rhein, nachdem sie ein etwa jähriges Kind auf der Brücke niedergesetzt hatte. Es geschah dies auf der hiesigen Seite und gelang es einigen Schiffern, die Frau zu retten. trug sie sammt dem Kinde hierher. Motive der That sind noch nicht bekannt.

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Ober- Flörsheim. Brandstiftung verhaftete Ackerbursche Philipp Maier von hier wurde aus der Untersuchungs haft wieder entlassen' 1 Q Allerlei. Homburg v. d. H. Vor einigen Tagen wurde im hiesigen Walde die Leiche des früheren Teichmeisters des Nauheimer Teiches mit durchschossenem Kopfe ge⸗ funden. Ob ein Selbstmord, zu dem übrigens keine Ver⸗ g, ein Mord ein Unglücksfall vorliegt,

an wi wohl ergeben.

Schwurgericht hat zus Rückers, zuletzt in re alt, welcher seine Frau

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