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ohne Anzeige bleiben, gehenden Vesprechunt n die Gedichte dit lche unter dem Titel ⸗Rosen, Gedicht st i. L., E. Hoene n Monaten erschien rons⸗Blumen, etn nd, bietet uns religii m sie hervorgewachs⸗ ichrift liegen, poetist, der heiligen Schrsh,

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Carl Bindernagel.

Von einer Hausfrau.

Zu Pfingsten hatte ich meinem Knaben leinene Anzüge machen lassen, vorsorglich aber für etwaiges schlechtes Wetter auch einen neuen wollenen Anzug beim Schneider bestellt. In der Meinung, daß für Alles gesorgt sei, wurde inzwischen der bisherige Sonntagsanzug als Schul⸗ anzug getragen, und wie ein wilder Knabe in wenigen Tagen einen neuen Schulanzug zurichtet, das weiß man. Das Pfingstwetter war nicht dazu angethan, Leinenkleider zu tragen und der Schneider, der den wollenen Anzug zu liefern versprochen hatte, hielt wie gewohnlich nicht Wort. Der Knabe war untröstlich, daß er einen beabsichtigten Pfingstausflug nun nicht mitmachen könne, und ich nicht minder. In dieser Verlegenheit, es war Samstagmorgen vor Pfingsten, gedachte ich Hudsons Seifenextract. Ich nahm die Hälfte eines Packetchens à 15 Pf., machte daraus zwei Auflösungen in lauem Wasser, weil ich voraussah, daß eine einmalige Wäsche des argbeschmutzten Anzuges nicht genügen würde. In der That färbte sich die erste Auflösung sofort tintenschwarz, als ich aber dann in der zweiten Auflösung weiter wusch, sonderte sich nur noch wenig Schmutz ab und die Farben des Stoffes erschienen klar und leuchtend. Ich wusch sodann den Anzug in reinem kalten Wasser aus, trocknete ihn, was man bei Wollenstoffen stets thun soll, so viel wie möglich zwischen reinen Leinentüchern, hängte ihn sodann in die Nähe des warmen Küchenheerdes und bügelte ihn gegen Abend in noch etwas feuchtem Zustande. Als die Glocken das Pfingstfest anläuteten, war der Anzug voll ständig wie neu, der Knabe war hoch erfreut und ich hatte mir für Pf. Hudsons Seifensextraet und mit geringer Arbeit über eine recht ärgerliche Verlegenheit hinweggeholfen. Hudsons Seifenextraet ist fürwahr für den Haushalt ein wohlthätiges, geräuschlos, im Stillen arbeitendes Wichtelmännchen, welches hundertfache wichtige Dienste leistet, wenn man es versteht, den richtigen Gebrauch davon zu machen.

Diese Betrachtungen sind von einer praktischen Haus frau im vorigen Jahre niedergeschrieben. Was über das damalige Pfingstwetter gesagt ist, wird ja hoffentlich in diesem Jahre nicht wieder eintreffen; was jedoch über Hudsons Seifenextraet gesagt ist, bleibt zutreffend für jetzt und alle Zeiten, und deßhalb bricht sich dieses vorzügliche Waschmittel in Deutschland auch mehr und mehr Bahn.

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Todes-Anzeige. 1656 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Tochter, Schwester und Tante

Frau Jacob Starck Wittwe,

heute nach kurzem, aber schwerem Krankenlager in eiu besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten

Die trauernden Hinterbliebenen. Friedberg den 7. Mai 1880.

1648 Freunden und Bekannten machen wir hier mit die schmerzliche Anzeige, daß unsere theuere Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Lehrer Katharina Walbrecht, geb. Weigand, heute Nacht um 2 Uhr sanft dem Herrn schlafen ist. Wir bitten um stille Theilnahme. Nieder-Rosbach den 6. Mai 1880. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag den 9. Mai, Nachmittags 2 Uhr statt.

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Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, welche unsere un ver geßliche Gattin, Mutter und Schwester Maria Werner, geb. Wiederhold, a 5 zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen hierdurch den herz⸗ lichsten Dank. 5 Friedberg am 7. Mai 1880. 1655 Die trauernden Hinterbliebenen.