Ausgabe 
7.2.1880
 
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Friedrich.

Theilnahme be!

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ner letzten Ruhe⸗ u Dank.

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Aus Stadt und Land.

3. Friedberg, 7. Febr. Ein seltener Genuß ist uns heule Abend geroten. fänger, A. Ruff aus Mainz, wird zum Besten des kalb. Küchenbaues im Saale der drei Schwerter einige Lieder gelegen lich des Concertes des Cäcilienvereins fingen. Das Nähere sagt das Programm im Annoncen-Tyeil. Billet find auch Abends noch an der Kasse zu haben.

Boden rod, 4 Febr. DemW. B. schreibt man:

Geflern Morgen brach in unserem Orie plötzuch Feuer aus. Es biannie ein mit Snoh und Heu gefüllter Siall. Die meisten Oriebürger von bier waren bei Ausbruch des Brandes im Walde mi Holzhauen beschästigt. Trotzdem gelang es den wenicen anwesenden Männern nebst den biefigen Frauen, welch' letzeere eine große Tläligkeit in: Herbeischaffen von Wasser zur Brandslätte enisalteun, des Feuers nach zwei Stunden ohne Zuhülfenahme aus wärtigen Spritzen Herr zu werden. Verbrannt if das Juneie des Sdalles nen Dachwerk. Wodurch das Feuer eniftanden ift, konnte vis jetzt nicht ermitseli werden. Echzell, 2. Febr. Gestern sand man in der Horloff, in der Nähe der Müble, eine männliche Leiche. Dieselbe halte schon ca. 3 Wochen im Wasser gelegen. Der Er⸗ trunkene beißt Heinnich Stemm, ift von Groß Eichen ge⸗ vürtig und scheint absichilich den Tod gesuch! zu baben.

Scholten. Sen dem 28. Dezember 1879 ißt auch hier, wie schon früher gemeloel, eine Suppenanftalt zur Unterssützung dedrängter Famiien ins Leden geneten. Die Mutel für diese bis zu Ende März in Aus sich! ge⸗ nommene Wohlil Kligkeiteanstalt ergeben fich mu 200 M. Beinag aus der Stadikasse und mit 624 M. in 3 Rauen zu ethebenden, von 193 Gebern gezanelen srewielligen

Beiträgen. Die Durchschnutszahl der täglich ausgegebenen

Suppenportionen beuänt: unentgeltliche 68, gegen Be⸗ zablung von 6 Pf. à Portion 9; im Ganzen wurden vom 28. Dezember bie Ende Januar 2692 Pornonen, sowie außerdem läglich durchschnituich dien Poruonen an durchreisende Handwerlsburschen ausgegeben.

Groß ⸗Gerau. Die angeblich hier ausgebrochene Roß krankheit ist auf einige zum Schlachien, resp. Abdecken deimmieGäule zurückzufützren und obne jede Be deuiung.

Beerfelden. Die vorgenommene Section der Leiche der angeblich durch einen Schlag auf den Kopf geldoteien Frau von hier ergab keine Anbaltepunkte dafür, daß der Tod der Frau eine birccte Folge der Mißhandlung war.

Mainz, 3. Febr. Ueber den Eiestand des Rheins erfährt derM. A., daß auf der linken Seile das Eis sich bereits bis nach Mombach hin zugeschoben babe, während auf der iechsen Seite das Eis dis über Biebrich sesifleve. Das Wesser ift im fortwährenden Wachsen be griffen.

Mainz, 5. Febr. Das Rbein⸗Eis hat sich heute Morgen vor unserer Siadt festgestellt. Es ist wirder eine vollfläncige Unterbrechung des Verkehrs mit Kastel und Wiesbaden eingetreten.

Einet unserer bedeutendften Conceri⸗

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gberhessischer Anzeiger. a

15 Bingen, 3. Febr. Die Eiedeck des Rheins ist da⸗ hier seit geflern an mehreren Sullen passirvar und gehen heute bunderte von Menschen von hier nach Rüdesbeim und umgekehrt. Der Rhein steht nun sest von St. Goar bis oberbalb Gau-Algesheim. Die Nabe ist schon seit

einigen Tagen bis nach Kreuznach bin gangbar.

Allerlei.

1 ö Hanau. Vor einigen Tagen durchzog eine ärmlich gekleidete Familie aus unbekannter Ferne, bestehend aus Mann, Frau mit drei Kindern von denen das Jüngste kaum dem Säuglingsoaller ennückt war, die Döiser des J. 9. Freigerichis und dueseils des Kinzigthales, und flehte auf ihrer Wanderschaft die Mildil ätigkeu der Orisbewohner an. Mit den gespendeten Gaben scheint der Familien⸗ vater nicht zufrieden gewesen zu sein, denn hier und da gab et seinen Unmuth durch Worte zu eikennen. Zur Ver zweiflung gerieben, legte er allem Anscheine nach Hand an sein und seiner Familie Leben; es verbreitet sich so eben die schaurige Nachricht, diese Familie wäre in einet an die Umgebung Hanau's grenzenden Waldung erhenkt gesunten worden. Auch in Zeichen der Zeit.

Wiesbaden. Der Schwurgerichiebof bat den hie⸗ sigen Maurer Christian Haibach, welcher am 15. October v. J. keine Frau in der Näbe der griechsschen Kapelle durch Messerstiche ermordete, zum Tode verurtheilt.

Herne, 3. Febr. Kaum ba sich die Erde über den 17 Opfern der Katastepbe auf der Zeche Me ßen bei

von einem neuen schrecklichen Grubenunglück ein. Auf der ZecheMont Cenis, bei Herne find nämlich heuile mogen 7 Bergleute in Folge der Cxplosion schlagender Welter verunglückt.

Paris, 4. Febr. Bei Argenteuil, in der Nähe von Paris, hat in Folge Zusammenftoßes ein Eisenbahnunfoll flaltgesunden, durch welchen 7 Menschen gerödiet und 20 verwunder wurden.

welcher dee Mordversuchs auf zwei Getsil che der italieni⸗ schen Kuche in Hauongarden ang klagt ißt, haben wie aus London gemeldet wird, drei mil der Beobachtung des Ver⸗ brechers beauftragte Aerzte das einfimmige Gutachten, ab⸗ gegeben, daß Schossa nicht ir sinnig sei, und daß dem Ver⸗ brechen andere Morive zu Grunde liegen müssen. ö Madrid, 4 Febr. In Folge des schon erwähnten bestigen Orkans auf den Philippmen find viele Handels⸗ schiffe gescheiter!, sowie auch das spanische Kanonenboot Mirovelles, dessen Manschaft ertrank.

Handel und Verkehr. Frankfurt, 4. Febr. Marktbericht. Heu⸗ und Strohmarkt. Heu kostete je nach Qual. M 2.50 3.50, Stroh M. 2. 3.20. Eier 100 Stück neue M. 9.10., olte M. 7. Butter 1. Qual. im Großen 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf. im Detail 1. Qual. M 1.20, 2. Qual. M. 1.10. Ochsenfleisch das Pfd. 6570 Pf., Kuh-, Rind- und

Minden geschlossen, so nifft auch schen wieder die Kunde

London. Ueber den Geisteszustand Alexander Schossa's,

M17.

Farrenfleisch 40 60 P., Kalbfleisch 40 55 Pf, Hammel⸗

fleisch 38 65 Pf, Schweinefleisch 6070 Pf. Kartoffeln das Gescheidt 15 Pf., 100 Kilo M. 7 8., Weißkiaut das Stück 2025 Pf., Blumenkohl 50-90 Pf., Wirfing 10- 15 Pf., Rotbtraut 35 40 Pf., Gelbrüben der Bündel 1520 Pf., Zwiebeln das Bündel 10 Pf., Meerxeitig 12 20 Pf. 1 Hahn M. 1.50 2. 1 Huhn M.. 1.50 2.20, Ente M. 2.503., Welsche M. 5. 10., Kapaunen M. 2.503., Reb das Pfund 8085 Pf., Wildschwein das Pfund 70-80 Pf., Hirsch das Pfund 6080 Pf.

ö Verloosungen. ö Naussauische 25 fl.⸗Loose vom Jahre 1837. Ziehung am 2. Febr. Auszahlung am 1 Mai 1880. Hauptpreise: Nr. 25737 20 000 fl., Nr. 15630 200 fl., Nr. 89172 100 fl., Nr. 1337 3346 24465 45065 60571 je 65 fl. Nr. 8317 13319 12941 2.069 40902 42490 50169 54899 60996 63682 78110 78699 102389 3. 55 fl. Augsburger 7 fl.⸗Loose vom Jahre 1864. iehung am 2 Febr. 1880. Gezogene Serien: Nr. 63 126 158 267 290 363 426 468 619 803 821 979 1148 1309 1371 1529 1599 1647 1783 1924. Die Prämien⸗

Ziehung findet am 1. März d. J. stait.

Köln⸗Min dener 100 Thlr.⸗Loosevom Jahre 1870. Ziehung am 2. Febr. Auszahlung am 1. April 1880 Hauptpreise: Nr. 145732 50,000 Thlr. Nr 39137 10,000 Thlr. Nr. 165083 4000 Tolr. Nr 104308 108083 150858 2000 Thlr. Nr. 49076 77598 1000 Thlr. Nr. 105134 500 Thlr. Nr. 16518 16541 54862 65254 66838 105109 150889 151668 157741 157746 186467 je 200 Thlr.

Stadt Hamburg 50 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1866. Ziehung am 2. Febr. Auszablung am 1. März 1880. Hauptpreise: S. 675 Nr. 3 35 000 Thlr. S. 1539 Ni. 7 5000 Tbl. S. 2090 Nr. 23 2000 Thlr. S. 388 Nr. 20, S. 3858 Nr. 13 S. 2155 Nr 9 je 1000 Thlr. S. 1643 Nr. 10 16, S. 2180 Ni. 9, S. 3603 Nr. 8 e 500 Thlr. S. 149 Nr. 20, S. 454 Nr. 8. S. 1333 Nr. 13, S. 2180 Nr. 6, S. 3858 Nr. 1 je 400 Thlr. S. 1075 Nr 10, S. 2059 Nr. 3 und 25, S. 3575 Nr. 12, S 3858 Nr. 16 je 2000 Thlr.

Geld Cours. Frankfurt am 5 Februar 1880.

20⸗Frankenstücke* M. 16 1720 do. in ½ 16 15 19 Englische Sovereigns 1 20 27-31 Russische Imperiales 16 6771 Dua), 9 5155 al mareo* 9 5459

Dollars in Gold 4 1720

Gedenket der Vögel im Schnee!

Verwahrt das Feuer und das Licht!

Holzversteigerung in den Freiherrlich v. Ritter schen Waldungen bei Hof Hasselheck.

427 Montag den 9. Februar d. J., Vormit tags 10 Uhr anfangend, werden im Hasselhecker Wald, aus den Schlägen II und XX: 1,2 Raummeter Kirschbaum-Rundscheiter, 70 7 Kiefern⸗Scheiter⸗ und Knüppel, 2880 Birken⸗Eichenwellen, 3000 Kiefernwellen, 2 RNaummeter Kiefern⸗Stöcke, 9 Kiefernstämme von 4 7 Meter Länge u bis 18 Centimeter Durchmesser, N 60 Kiefernstangen von 47 Meter Länge und 8 bis 14 Centimeter Durchmesser versteigert.

Das Kiefern-Knüppelholz 3,75 Meter abgelängt und eignet sich die pfählen und Spalierbolz

Die Zusammenkunft ist grenzenden Tannenwald.

Friedberg den 3. Februar 1880. Freiherrlich v. Ritter'sche Gutsverwaltung zu

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ses zu Baum⸗

an dem an die Weinstraße

Rüdesheim.

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Arbeits⸗Versteigerung.

437 Montag den 9. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll in der Gemeinde Fauerbach b. Fr. das Brechen, Anfahren und Zerschlagen von circa 80 ebm Unter⸗ haltungssteinen in Accord gegeben werden.

Assenheim den 3. Februar 1880. 13 8 140 630 Bezirksbauaufseher.

Beste weiße Keruseife a Pfd. 38 Pf., Zweite rothe a 28

bel Abnahme von 10 Pfd. 78 Carl Heubel, Seifensteder.

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ist theilweise auf 2,5 und

1 das Pfd. 2 Pf. billiger bei

Holzversteigerung. 365 In dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Wald⸗ distrietEichelgarten werden versteigert:

1) Donnerstag den 12. Februar 1

32 Raummeter Buchen⸗Prügelholz, 56 05 Eichen⸗ 1 13 As pen⸗ 5 18 5 Buchen⸗Stockholz, 1 Birken! 875 Stück Buchenwellen, 4550 U Eichenwellen.

2) Freitag den 13 Februar lfd. J.: 545 Eichenstämme von 13-35 Centim. Durchmesser, f 413 Meter Länge mit 121 Kubikm. Inhalt, 51 Buchen- und Birkenstämme mit 8 Kubikmeter ö Inhalt, 110 Bichenstangen mit 8 Kubikmeter Inhalt, 36 Buchen⸗ und Birkenstangen mit 2 Kubikmeter Inhalt Das Stamm- und Stangenhol Wagnerbolz sehr geeignet. Zusammenkunft jedesmal Morgens präeis halb 10 Uhr im DistrietEichelgarten. Ockstadt den 29. Januar 1880. Der Freiherrlich v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf

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z ist insbesondere zu

Hol zversteigerung.

412 Mittwoch den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gräflich zu Rantzau'schen Kirchwald zu

iegenber 5 5 16500 Buchen- Wellen

öffentlich versteigert werden. Ziegenberg den 1. Februor 1880. . Oräflich zu Rantzau'sche Forstverwaltung. Sommerlad.

Unterjacken& Unterhosen 1

Aufforderung.

383 Anspruche oder Rechte an den Nachlaß des in Assenheim verstorbenen Schneiders Balthasar Arnold Kreß sind binnen 2 Wochen bei Meidung der Nicht⸗ berücksichtigung schriftlich anzumelden und zu begründen. Friedberg den 28. Januar 1880. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Suffert.

Hohenstein,

Hülfsgerichtsschreiber.

Holz⸗-Versteigerung. 438 Donnerstag den 12. Februar d J. Morgens Uhr anfangend, werden in den hiesigen Gemeinde⸗ waldungen, Distrikte Mohrswald 3, Altenwald 2 und Sprengesheck: 126 Eichenstämme von 126,52 Festmeter Inhalt, 11 Eichenstangen erster Classe von 1,50 Festmeter Inhalt, 4 Buchenstämme von 1,84 Festmeter Inbalt, 20 Nadelholzstämme, 30 Nadelholzstangen I. Classe, 10% Festm. Inhalt, 50 Raummeter Eichen Scheitholz,

28 5 Knuüppelholz, 14 5 Buchen⸗Scheitholz, 310 Stück Buchen⸗Wellen, 2000 Eichen⸗ 450 Kiefern⸗ 74 Raummeter Stockholz versteigert. Der Anfang ist im Mohrswald bei Nr. 1 des Stamm⸗ holzes. Cleeberg den 2. Februar 1880.

Der Bürgermeister Ke l.

Ein starkes Arbeitspferd, 1 Wagen, 1 Karren und sämmtliches Geschirr beab⸗

sichtigt der Unterzeichnete wegen Aufgabe seines Geschäfts

aus freier Hand zu verkaufen. 8 378 Friedberg. Kaspar Waas.