1
5
den Be ächtigten.
Zahl der zu er nennen vollm
—— M 2 22 22
5369[J
Thieren der Votzug
arauf Rücksicht 5 eigenthiwwlich ir wirklich preis. velchen wegen gui kann, soll auf N tung gegeben welde ags 8 Uhr; Dia gerütkschttgung. erwähnten besondel! migung nachuune Provinz Obethest *
2 g von Oberhessl.
Rabenau.
1 K den nach 0 ell chsten Montag nach Aachen, um wegen rheu— Dil l natischer Leiden warme Bäder zu gebrauchen.
dal⸗A Tie Königin wird den 18. August die Kur
1 1 im Laufe der
Anterhause nuf eine Frage Monk's: 5 die Collectiv-Note verweigert die Abtretung 1—
ine endgültige
3
Ausland. Belgien. Brüssel, 30. Juli. Begleitet Prinzessin Stephanie begibt sich die Königin
terbrechen, um den politischen Festen hier izuwohnen.
— Ein neuer Kriegsminister wird erst bei eginn der Eröffnung der Session im November nannt. Wahrscheinlich wird General-Major Jicaise, Artilleriedirector, an die Spitze des riegsdepartements berufen.
Frankreich. Paris. Das Journal„Le sational“ theilt mit, daß die Regierung An— esichts der gerechtfertigten Beunruhigung, die ch in der Presse und im Publikum kundgeben, arauf verzichtet habe, eine militärische Mission ach Griechenland zu senden.— Die Nachricht, aß der Graf St. Vallier nach Ablauf seines lrlaubs nicht nach Berlin zurückkehren dürfte, st, der„Agence Havas“ zufolge, unbegründet.
Großbritannien. London, 29. Juli. Im Oberhause antwortete Lord Grauville auf Anfrage Stanley's, der Briefwechsel zwischen der Königin ind dem Sultan habe mit völliger Zustimmung der Regierung stattgefunden. Der Brief der Königin babe in herzlichen Worten die feste Hoffnung ausgedrückt, der Sultan werde selbst mit einigen Opfern dem einstimmigen Wunsche Europas in
Auf anderweitige Anfrage bemerkte Debatte Lord Granville, der
1
lachkommen.
— Eisenbahnbau nach Kandahar sei bis Pibi fertig,
aber durch Ueberschwemmung beschädigt.— Im anwortete Unterstaatssecretär Dilke Die Antwort der Pforte
von Janina, Larissa und Mezzowo und sucht aum die Ermächtigung der Vertreter der Mächte n Konstantinopel nach, daß dieselben mit der Pforte verhandeln, um Unterhandlungen über Entscheidung nicht nur der Grenz— inie, sondern auch in Betreff secundärer Punkte
und Details dieser Frage zu erleichtern.— Die
e gc- Well
für die 3. Periode 00
lede⸗Wͤllsant.
gen/ 15 auszuspre 0
1
0 bu e M
velh⸗ 0
1 20 Tabors(Bataillone) zur Besetzung 6 5 a
irische Nothstandsbill wird in dritter Lesung ohne Abstimmung angenommen.— 30. Juli. Unterhaus. Hartington verliest ein von heute datirtes Tele— gramm des Majors Sandeman, wonach dieser einen Boten nach Kandahar absandte behufs Informa— tion; die Rückkehr des Boten sei aber erst in zehn Tagen zu erwarten. Abdurrahman und Dubrai zogen sich von ihren Posten in der Richtung nach Chaman zurück und kamen in Catei an. Es heißt, dort habe ein Gefecht stattgefunden; aber der Posten sei hinreichend stark, auch sei heute vou Chaman Hülfe dorthin abgegangen. Das Gefecht, in dem General Burrow engagirt war, soll heftig und der beiderseitge Verlust be— deutend gewesen sein. Es heißt, die Kakais und Atschkyais zögen sich zusammen, aber die Truppen in Quetta und Pishin seien stark genug, dieselben abzuhalten.
— Die Truppenverstärkungen für Indien betragen 5478 Mann uud werden in vier Trans— porten abgesendet, der erste am 3. August, der letzte am 12. August.
Türkei. Constantinopel. Der britische Botschafter Goͤschen brachte in einer Audienz beim Sultan am 27. Juli die griechische Grenz⸗ frage zur Sprache; der Sultan antwortete, als constitutioneller Souverän müsse er die Sorge für Regelung dieser Frage der Pforte überlassen.
Janina. Die Bevölkerung des Taschkaliker Bezirks verweigert die Abtretung Artas, Mez— zowos und Janinas entschieden. Der Obercom⸗ mandirende der türischen Truppen in Epirus und Thessalien, Hidayet Pascha, organisirte der nach „Epirus und Thessalien führenden Gebirgsstraßen und ernannte Abdul Bey zum Civilcommissär der Regierung bei den irregulären Corps. Os⸗ man Pascha ist Generalstabsschef der letzteren. Die regulären Truppen zählen 30,000 Mann Infanterie, 1600 Reiter und 210 Geschütze.
Betreff der Bedingungen des Berliner Vertrages
Rußland. Petersburg, 30. Juli. Der Chinesische Gesandte Tseng ist heute hier ein— getroffen.
Aus Stadt und Land.
S. Friedberg, 30. Juli. In der gestern statt⸗ gehabten öffentlichen Sitzung des Gemeinderathes wurde ein Gesuch des Professor Dr. Diegel, an einem Fenster des Pfarrhauses auf seine Kosten einen Jalousieladen anbringen zu dürfen, genehmigt. Der VBuürgermeister machte darauf Mittheilung über den Stand der Ver⸗ handlungen, welche bezüglich der projeetirten Anlage einer neuen Straße von der Bahnhofsstraße nach den Eisenbahn-Lagerplätzen mit der Baubehörde der Friedberg— Hanauer Bahn geführt wurden. Seitens der Stadt war an das Königl. Betriebsamt in Cassel das Gesuch gerichtet worden, dasselbe möge mit der Stadt Friedberg die Vereinbarung treffen, daß der von Großh. Hessischem Ministerium bedingte Zufuhrweg zu den Lagerplätzen, nach eingeholter Zustimmung dieser Behörde, nicht aus— geführt, dagegen eine von der Stadt Friedberg zu er— oͤffnende selbständige Straße als Zufuhrweg nach den Lagerplätzen festgesetzt und bestimmt werde; ferner, daß die Baubehörde zu den Terrainerwerbungskosten der von der Stadt Friedberg zu eröffnenden Straße nach den Lagerplätzen einen entsprechenden, noch näher zu verein— barenden Zuschuß leiste. In Folge dieser Propositionen fand am 26. d. Mts. dahier zwischen Regierungsrath Udemann aus Cassel und Buürgermeister Seriba eine mündliche Besprechung statt, in welcher von ersterer Seite die bestimmte Erklärung abgegeben wurde, daß von den nunmehr genehmigten Plänen der Friedberg— Hanauer Bahnhofanlagen nicht abgegangen werden könne, insbesondere der Zufuhrweg nach den Lagerplätzen der Main⸗-Weserbahn südlich des Fauerbacher Thores und westlich vom Bahnkörper ausgeführt werden müsse, die Vorschläge der Stadt Friedberg also nicht annehmbar seien und es letzterer überlassen bleibe, ihre Straßen⸗ anlagen ohne Rücksicht auf die Bahnbauten auszuführen. Der Gegenstand wurde nach einer längeren Debatte an die Vaukommission zu weiterer Berichterstattung ver— wiesen.— Auf die Verfügung des Großh. Ministeriums betr. Zählung der erfrorenen und gesunden Obstbäume wurde beschlossen, diese den Feld- und Gartenschützen unter der Aufsicht des Beigeordneten F. Reuß und Ge— meinderath C. Reuß zu übertragen. Einige Gesuche um Nachlaß städtischer Abgaben und Schulgelder wurden
erledigt. Die Baupläne des W. Fertsch und J. Hanstein wurden genehmigt. Der Spielplatz der neuen Klein—
der Waas'schen Besitzung hin durch auch soll für dieses Gebäude Die Einfriedigung des Kosten der Stadt
kinderschule soll nach eine Mauer eingefriedigt, eine Cisterne angelegt werden. Sprungplatzes am Faselstall soll auf hergestellt werden.
Friedberg. Die Hauptversammlung der Gustav— Adolf⸗Stiftung im Großherzogthum Hessen findet nicht, wie früher mitgetheilt wurde, am 31. August und 1. Sep⸗ tember, sondern eingetretener Hindernisse wegen am 24. und 25. September in Sauer-Schwabenheim statt.
Hungen, 29. Juli. Heute Abend nach 6 Uhr wurden wir von einem so furchtbaren Hagelwetter heimgesucht, wie wir es seit Menschengedenken nicht erlebt haben. Schloßen fielen in der Größe von Taubeneiern. Getreide, Obst, Kartoffeln ꝛc. der ganzen Gemarkung Hungen sind vernichtet. Zahllose Fensterscheiben sind zertrümmert, im Schloß allein über 90, im Gasthaus zur Traube gegen 30.
Allerlei.
Frankfurt, 30. Juli. Die Zahl der Opfer der Erplosion vermehrt sich noch immer: heute ist ein indi⸗ rectes Opfer zu verzeichnen. Eine betagte Schneiders— frau in Rödelheim, deren drei Töchter sich auf der Un glücksstätte befanden, wurde, als die Nachricht von der Affaire zu ihr drang und ihre Kinder nicht zu Hause waren, vom Schlag gerührt und starb. Eine Frau von hier, deren Kind und Magd beim Feuerwerk verunglückt, mußte in's Irrenhaus aufgenommen werden.
Hanau, 30. Juli. Gestern Abend soll auf der königl. Pulverfabrik eine Dampfkessel-Explosion stattgefunden haben. Gerüchtweise wird erzählt, daß ca. 10-12 Personen, theils schwer, theils leicht verletzt worden sind. Die Affaire scheint, ebenso wie früher vorgekommene, geheim gehalten zu werden, was um so leichter, als außer den Beamten und Arbeitern der Zutritt zu dem Werke Niemanden gestattet ist.
Hanau. In dem benachbarten Erbstadt ging am vorigen Montage ebenfalls ein schweres Unwetter nieder. Der mit Hagel vermischte Regen war so dicht, daß die Straßen des Dorfes längere Zeit unpassirbar waren und das Vieh aus den Ställen entfernt werden mußte! In kurzer Zeit wurden durch einen Wirbelwind mannsdicke, kräftige und gesunde Obstbäume schraubenförmig gedreht und abgeknickt. Der verursachte Schaden ist sehr be⸗ deutend. Auch in dem nahe gelegenen Hainwalde richtete der Sturm ungeheure Verwüstungen an, die stärksten Aeste wurden gebrochen und auf weite Entfernungen ge—
schleudert. a. München. Einer recht höflichen Redeweise be⸗ fleißigen sich die hiesigen„Volksblätter“. So wendet
sich 3. B. die„N. Fr. Volksz.“ mit folgenden Worten an den bekannten Or. Sigl. Verüber des„Vaterlands“: „Dr. Borsticus Sigl erinnert in seinem Käspapiere daran, daß es am Sonntag zehn Jahre waren, wo er als Vaterlandsverräther gelyncht resp. gehenkt werden sollte. „Die Bande war aber zu feig dazu“, fügt er hinzu. Wir glauben aber, daß es weniger Feigheit, als viel⸗
mehr die ganz richtige Ansicht war: daß es schade um den Strick sei.“
Köln, 26. Juli. Seit vorgestern ist der nördliche der beiden Hauptthürme unseres Domes vollendet. Seit mehreren Tagen war man mit dem Aufzug und der Auf stellung der bis zu 100 Ctr. schweren Steintheile der Kreuzblume beschäftigt gewesen. Ohne jeden Unfall war die schwierige Hebung und die noch schwierigere Direktion der Lasten durch die Gerüste bis zu einer Hoͤhe von lö7m von Statten gegangen. Auch die Aufstellung wurde glücklich ausgeführt. Dombaumeister Voigtel und seine Werkleute durfen mit hoher Befriedigung auf das glück— lich vollbrachte Werk schauen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 31. Juli. Wochenmarkt.
Butter kostete
56 68
M.
Heu per Centner altes M. 3.—4., neues M. M. 2.— 3.50. Butter im Centner 1. Qual. 90 Pf., 2. Qual. 80 Pf, im Detail 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1. Eier das Hundert M. 4.80—6.20. Ochsenfleisch 70 Pf., Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45— 60 Pf., Schweinefleisch 70— 75 Pf., Kalbfleisch 50— 55 Pf., Huhn M. 2.— 2.30, Hahn M. 1.—2., Ente M. 2.70 bis M. 3.20, Taube 50 Pf., Gans M. 2.—5., welsche Hahnen M. 5.—11., Kapaun M. 3.—3.50, Rehbock das Pfd. 75 Pf., Salat 3 Pf., Romain-Salat 30 Pf., Endivien
10 Pf., Rothkraut 30 Pf., Weißkraut 30 Pf., Kohlrabi 5—7 Pf., Zwiebeln der Bund 20 Pf., Sellerie das
Stück 50 Pf.
Mainz, 30. Juli. Marktpreise. Kartoffeln 100 K. M. 5.50— 6., Heu 100 Kilo M. 3.20— 3.40, Stroh 100 Kilo M. 2.10 2.30, Butter ½ Kilo M. 85—95 Pf. Butter in Parthien 65—70 Pf., Eier/ Hundert M. 1.20 bis 1.30, Handkäse 1 St. 5—7 Pf., Rothkraut 25 bis 30 Pf., Weißkraut 20 bis 25 Pf., Blumenkohl 35 bis 405 Pf., Wirsing 5 bis 6 Pf., Meerrettig 9 bis 10 Pf., Gurke 8 bis 12 Pf., Zwiebeln ½ Kilo 10 bis 12 Pf., Erbsen ½ Liter 20—25 Pf., 1 Gans M. 4.00 4.50, 1 Ente M. 1.70— 2.00, 1 Hahn M. 90.70 140, 1 Huhn M. 0.80— 1.00, 1 junge Taube M 0.35 0.40. Fruchtpreise. Weizen eff. M. 23.25 à 24.00, per Juli 22.30, Roggen eff. M. 16.75 à 19., per Juli 17.10, Hafer eff. M. 14.00 a 15.30, per Juli 15.10, Reps eff. M. 26¾ u 27 ½¼, Rüböl eff. M. 28½, per October 28.90, per Mai 29.80.
Marburg, 31. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 80 Pf. bis 1 M., Eier 8—9 Stück 40 Pf., Käse per Stück 8— 10 Pf., Salat 2—3 Köpfe 10 Pf., Zwiebeln per Pfund 12—15 Pf., Zwiebeln, weiße Perl per Pfund 20—25 Pf. Junge Hähnchen per Stück 55 bis 65 Pf. Hahne per Stück M. 1.50—2., Hühner das Stück M. 0.80— 1. Tauben das Paar 60— 70 Pf. Kohlrabi per Stück 4— 5 Pf. Kartoffeln 2 Liter 15 bis 18 Pf., grüne Erbsen 2 Liter 15—18 Pf., Wirsing per Kopf 10—20 Pf., Gurken per Stück 5—10 Pf., Wachsbohnen 2 Liter 1820 Pfennig. Erdbeeren per Liter 20 Pf., Himbeeren per Lit. 20—25 Pf., Heidelbeeren per Liter 10 Pf., Stachelbeeren per Pfund 15 Pf., Weißkraut per Kopf 20-30 Pf. g
Vom 1. August ab sind Postkarten mit Antwort auch im Verkehr mit Oesterreich-Ungarn zulässig. Es finden in der Richtung nach Oesterreich-Ungarn dieselben For— mulare und dieselbe Taxe Anwendung, wie bei Postkarten im inneren deutschen Verkehr. Mit Postkarten aus Oester⸗ reich-Ungarn eingehende Antwortkarten dürfen nur zu Antworten entweder nach Oesterreich oder nach Ungarn verwendet werden, je nachdem die Freimarke mit welcher sie versehen sind(2 kr.), eine österreichische oder eine un⸗ garische ist.
2168 In allen Zeitungen der Welt findet man Stellen⸗ gesuche, Vacanzen, An- und Verkaufsgesuche ꝛc. billig und diseret besorgt durch IHunsenstein& Vogler in Frauk furt a. M. Ein Beweis, welch allge⸗ meines Vertrauen diese älteste Annoncen⸗Expedition be⸗ sitzt und sich zu bewahren versteht.
Verkauf.
2595 Donnerstag den 5. d. Mts., Morgens 10 Uhr, soll die Korn-, Gerste⸗ und Hafer⸗Erndte auf den Grund stücken des Heinrich Falck J. dahier auf freiwilligen Antrag an den Meistbietenden auf hiesigem Rathhaus versteigert werden.
Die Feldschützen werden auf Verlangen Auskunft er⸗ theilen.
Friedberg den 2. August 1880.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seri ba.
Ein braver Junge,
der willens ist die Bäckerei zu erlernen, kann Stelle erhalten bei
Seb. Waldmann, Bäckermeister,
2549 Offenbach a. M. Mittelseestraße 17
.———————————
b


