Dienstag den 2. März.
ing 5 M 27. Hie 5 ebr 3 f 9 ů 4 5 9 en che und Wi Erschet rd hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und 5. 5. Erscheint dreimal 5 5 nung t Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 1..
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in Juchicch, daß
Deutsches Reich.
urstweger Sohn Darmstadt. Die Konfirmation unserer zur gef. Bennßung Prinzessinen Victoria und Elisabeth findet dem . Vernehmen nach am dritten Osterfeiertage in der ahsen Sonntag Hofkirche statt. Es ist nunmehr gewiß, daß die Uuneran Königin von England, welche Ende März einen
mehrtägigen Aufenthalt in Baden-Baden zu nehmen beabsichtigt, der Konsirmationsfeier beiwohnen wird. L— Militärdienstnachrichten. Frhr. Riedesel u Eisenbach, Prem.⸗Lieut. vom 1. Großh. Drag.“ Regt. Nr. 23, wurde zur Dienstleistung bei dem Großherzog auf fünf Monate commandirt. Berlin. Die„Post“ hört, es sei definitiv, aß Fürst Hohenlohe zunächst für die nächsten Monate die Geschäfte des Staatssectärs des Auswärtigen übernehme.
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laß des Siiftungz⸗ urnvereins Sanssag m Saale des Herrn der und Freunde det
Der Vorstand.
end aus. Berlin, 27. Febr. Reichstag. Eingegangen „— nnd die Gesetzentwürfe betreffend das Faustpfand⸗ 10 0 echt an Pfandbricfen und Schuldverschreibungen,
„ owie betreffend das Pfandrecht an Eisenbahnen lit ind Vollstreckungen gegen dieselben.— Auf der
Tagesordnung steht die Interpellation v. Bernuth's, üb in gegenwärtiger Session noch die Vorlegung ines Gesetzentwurses wegen Regelung der Ansprüche . ser Hinterbliebenen der Reichsbeamten zu erwarten Der Vorstanb. i. Unterstaatsseeretär Scholz erklärt, es sei 1580 en Entwurf bereits vorhanden gewesen, es hätten Bier: sch aber so erhebliche Bedenken dagegen geltend e f(emacht, daß man darauf verzichtet habe. Es sei * ld⸗Vel⸗ funmehr 9 neuer Entwurf ausgearbeitet, der sich
1 anächst auf die Angehörigen des Heeres und der l Ftlcben Rarlue nicht beziehe, von den übrigen Ressortchefs 11 e B. cher mit Befriedigung aufgenommen sei. Der Ent- 755 des londwirg. purf sei den Einzelstaaten zur Begutachtung vor- der Landwirthschst selegt. Es folgt die Interpellation Stu mm, b uch sahlteich en setreffend die gesetzliche Regelung der Begründung don Altersversorgungs- und Invaliden-Cassen für sabrikarbeiter. Minister Hofmann erklärt sich an sofortiger Beantwortung bereit. Stumm be- an besten bewährt ccündet die Interpellation mit Hinweis auf die Pringlichkeit der Regelung. Der Minister gibt sgende Erklärung: Der Gedanke, daß der arbeits- infähig gewordene Arbeiter nicht der Armenpflege Stellan Friidberz: zar Last falle, 1 3 1 ihn 6 in sorgen habe, sei durchaus berechtigt. er seiner 5e 5 e stünden außerordentliche Schwierig-
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beg. biten entgegen Die Regierung habe in voriger wollene Session zu der Frage keine principiell ablehnende
Stellung angenommen und später unter Darlegung ter in Betracht kommenden Haupk-Gesichtspunkte
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lt bil de Aeußerungen der Einzelregierungen nachgesucht.
al, Diehl,(ee liege bereits eine Reihe von Aeußerungen der urch de Regierungen vor, aber gerade von den größeren e Staaten fehlten sie noch. Auf Antrag v. Hertling's 0 e fudet eine Besprechung der Interpellation statt. 4 0 g. Ftichtit Böllmer bekämpft die von Stumm befürworteten 1 gwangs⸗Kassen und tritt für freie Kassen ein. sritdbeth⸗ d Hertling plaidirt für obligatorische Kassen. einde Minister Hofmann erwiedert: Der Bundesrath nerde bis zur nächsten Session zu der Frage jeden ⸗
ter a c falls Stellung nehmen müssen. Was die Reviston 8 1 tf wol dis Hastpflichtgesetzes anbetreffe, so hätten diesbe dibal 9% ch sgliche Erwägungen stattgefunden, seien aber noch Burg nicht abgeschlossen. Ohne Zusammenhang mit der 4 157 Frage der Altersversorgungskassen werde die Revi 17 son des Haftpflichtgesetzes nicht bewirkt werden einde. fimnen, Nach seiner Ansicht würden die schwebenden eil. Bech. Erwägungen dahin führen, daß den Fabrikanten urig de Wahl gelassen werde, ob sie dem Haftpflicht- 1 zsetze in verschärfstem Maße sich unterwerfen oder
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Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bet größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres⸗Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post e
ob sie dafür sorgen wollen, daß die Arbeiter gegen alle Unfälle ohne Ausnahme in bestimmter Weise versichert werden. Inzwischen seien verschiedene Maßnahmen zu Gunsten der Arbeiter getroffen. Stephani hingegen spricht sich dafür aus, daß die Altersversorgungskassen nach dem Muster der Knappschaftskassen eingerichtet werden. v. Hell- dorf⸗Bedra plaidirt für Zwangskassen. Rickert dagegen weist auf das Gedeihen der freien Kassen und Gewerbvereine hin.
— 28. Febr. Der Kaiser hat gestern Nach- mittag den Fürsten Bismarck besucht und mit dem⸗ selben anderthalb Stunden conferirt. Der Reichs- kanzler ist wegen seines leidenden Zustandes genöthigt, noch das Bett zu hüten.
— Dem Vernehmen nach wird die Frage der deutschen Orthographie anläßlich eines für Preußen erlassenen Reseriptes des Ministers v. Puttkamer zu einer Interpellation oder zu einem Antrage im Reichstage führen zum Zwecke der Herstellung einer einheitlichen, allgemeinen deutschen Orthographie.
— Gegenüber einem Artikel des„Rheinischen Kuriers“, welcher die Erwartung ausspricht, der Minister der öffentlichen Arbeiten werde der Hessischen Ludwigsbahn bei der Concessionirung zum Baue der Bahn Mainz⸗Wiesbaden auch bezüglich des Aus- baues der Westerwaldbahn bindende Verpflichtungen auferlegen, bemerkt die„Nordd. Allg. Ztg.“, die Hessische Ludwigsbahn sei bereite aut 7. Aug. 1872 zum Baue der Mainz⸗ Wiesbadener Linie conces- sionirt worden, habe aber bezüglich dieser Linie wie bezüglich der Westerwaldbahn die ihr gestellte Baufrist verstreichen lassen, ohne den Bau in Angriff zu nehmen. Es sei zu erwarten, daß der Minister der öffentlichen Arbeiten diesen Umstand, gemäß seiner Zusage im Abgeordnetenhause, die Hessische Ludwigsbahn mit allen rechtlichen Mitteln zum Bau der Westerwaldbahn anzuhalten, nicht unbe— rücksichtigt lasse.
München. Der Finanzminister hat ein Schatz schein-Anlehen von 12 Mill. Mk. für den Staat unter sehr günstigen Bedingungen abgeschlossen.
Ausland.
Oesterreich:- Ungarn. Wien. Der „Presse“ zufolge haben in den beiden letzten Sitz⸗ ungen der Zollconferenz namentlich die feineren Waaren und die Textilbranche Schwierigkeiten verursacht.
— Der„Nat.⸗Ztg.“ zufolge handelt es sich bei den jüngsten blutigen Unruhen in Bosnien und Albanien um combinirte italienisch- serbisch-russische Wühlereien. Russisch-italienische Emissare seien schon lange in Belgrad thätig. Die Lage sei prekär.
Frankreich. Paris, 27. Febr. Der Senat beschäftigt sich nech immer mit dem Ferrp'schen Gesetz⸗ Entwurf.
Großbritannien. London, 28. Febr. Unterhaus. Der Antrag Northtothe's betreffs Obstruction wird unter Ablehnung sämmtlicher von der Regierung bekämpften Amendements angenommen.
— Die„Civil- und Military Gazette“ will wissen, England würde folgende Theilung Afghani⸗ stans vorschlagen: Herat einschließlich Seistan solle gan Persien abgetreten werden. Südafghanistan, mit Kandahar als Hauptstadt, solle einen besonderen Staat unter britischem Schutze, Ostafghanistan, mit Kabul als Hauptstadt, einen anderen besonderen Staat gleichfalls unter britischem Schutze bilden. England würde die Thäler Kurum, Khost und
Khyber einschließlich Jellalabad zurück behalten und ferner die Constituirung Merws zu einem be— sonderen Staate unter der Garantie Englands und Persiens begünstigen.
Spanien. Madrid, 23. Febr. Der Cassa⸗ tionshof beschäftigte sich heute mit der Appellation des Attentäters Otero. Der Generalstaatsanwalt beantragte in sehr eindringlicher Weise die Be— stätigung des Todesurtheils, welches die erste Instanz über Otero ausgesprochen hat. In gegenwärtiger Zeit, wo die Mordversuche gegen das Leben der Souveräne sich so oft wiederholten, sei es noth⸗ wendig, das höchste Strafmaß gegen den Verbrecher in Anwendung zu bringen. In diesem Falle sei die Schuld des Verurtheilten, der mit Vorbedacht gehandelt, klar erwiesen. Das Urtheil wird in drei Tagen verkündigt werden.
Italien. Rom, 27. Febr. Im heutigen Consistorium überreichte der Papst den Cardinälen Fürstenberg, Ferreira, Meglia, Cattani und San⸗ guigni den Cardinalshut. Ferner ernannte der Papst 15 Bischöfe für Italien, 19 in partibus, 8 für Frankreich, 1 für die Schweiz, 5 für Amerika und 3 für Oesterreich, übergab sodann den erwähnten Cardinälen den Cardinalsring und verlieh denselben ihre Cardinalstitel. Nach der Investitur erfolgte der Empfang der Cardinäle in Privat- Audienz. a
Türkei. Coustantinopel. Die Noth im Paschalik Diarbekir nimmt zu. Tausende von nothleidenden Landbewohnern treffen täglich in der Stadt Diarbekir ein, Unterstützung zu erbitten. Zwanzig mit Getreide beladene Flöße wurden von Bauern geplündert.
Griechenland. Athen. Der griechische Gesandte in Constantinopel Konduriotis bestätigte den Empfang der zwei letzten türkischen Memoranden, welche er der Beurtheilung seiner Regierung unter— breitete. Derselbe bestimmte keinen Zeitpunkt für den Wiederzusammentritt der türkisch- griechischen Commission, da die griechische Regierung beschloß die Verhandlungen mit der Türkei abzubrechen. Ein Rundschreiben rechtfertigt diesen Schritt und ruft in Gemäßheit der Berliner Congreßbeschlüsse die Vermittelung der Mächte au.
Rumänien. Bukarest, 28. Februar. Deputirtenkammer. Der Justizminister theilte mit, daß der Finanzminister Sturdza seine Demission gegeben habe, welche angenommen worden sei. Bratiano übernimmt interimistisch die Finanzen. Als wahrscheinliche Nachfolger Sturdza's werden Campineanu oder Costinesen bezeichnet. Sturdza uud Calenderu sollen nach Berlin reisen, um dott die rumänische Regierung bei dem Eisenbahn⸗Rück⸗ kauf zu vertreten.
Rußland. Petersburg, 27. Febr. Der „Regierungsbote“ veröffentlicht einen Aufruf des Generals Loris- Melikoff an die Bewohner der Hauptstadt, worin unter Hinweis auf die im russischen Volke, sowie in ganz Europa durch die unerhörten frevelhaften Attentate hervorgerufene Entrüstung, bekanntgegeben wird, daß die Regierung genöthigt sei, durchgreifende Maßnahmen zur Unter⸗ drückung des die sociale Ruhe bedrohenden Uebels zu ergreifen.
— Der„Petersburger Herold“ will wissen, daß als Mitglieder der Executiveommission unter Loris⸗Melikoff beitreten werden: Graf Schuwaloff, Graf Ignatieff, der Director der zweiten Abtheilung
der kaiserlichen Kanzlei Fürst Urussow, der ehe—


