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Numänien. Bukarest, 19. Nov. In der Depptirtenkammer verliest Minister Boereseu zwei fürstliche Bolschaften, wonach die außer- ordentliche Kammersession bis zum 26 d. ver- längert und die Häfen Tultscha und Küstendsche u Freihäsen erklärt werden.
Rußland. Petersburg. Dem Ver⸗ nebmen nach wird der Botschafter in Berlin, v. Oubril, Ende nächster Woche hier erwartet und bis zur Anwesenheit des Kaisers hier bleiben.
— Gegenüber den dem Journol„Neue Zeit“ von einem Pariser Correspondenten über eine Unterredung mit Lord Dufferin telegraphirten Mittheilungen, wonach letzterer gesagt haben soll, England bedürfe zur Erfüllung seines orientalischen Programmes keines besonderen Einvernehmens (Entente) und der Friede läge in Gortschakoff's Hand, erklärt die„Agence Russe“: Der englische Botschafter Dufferin that nicht derartige Aeußer⸗ ungen, sondern derselbe theilte dem betreffenden Correspondenten nur mit, daß er in Petersburg einige Tage vor Ankunft des Kaisers eintreff', und verwies den Correspondenten hinsichtlich Auf schlusses über politische Fragen an russische maß- gebende Stellen. N
Amerika. Washington. Der Jahres- Bericht des Schatzmeisters Gilfillan constatirt die Abnahme des Notensaldos des Schatzamtes in Folge der Ankäufe von Silberbarren zum Zwecke der Münzausprägung. Diese Ankäufe würden dazu führen, daß der Saldo des Schatzamtes eventeull ausschließlich in Silber beslebe.
— Der Voranschlag des Ausgaben Etats für das am 30. Juni 1881 endigende Finanz- jahr beziffert sich auf 136 Millionen.
Aus Stadt und Land.
Friedberg.„Alles schon dagewesen? sagt bekannt⸗ lich Ben Akiva, daß aber vor einigen Tagen, ehe det letzte Frost eintrat, bei Hosfgä iner Lott im Freien stehende reise Himbeeren und Erobeeren in Masse zu haben waren, straft jenen guen Mann Lügen..
Mainz, 19, Nov. Vom Regen in die Traufe, er⸗ zävlten die„Mz. N.“, kam beute früh auf der Schiffbrücke ein Landmann aus dem„blauen Ländchen.“ Derselbe trug einen Korb mit Rorsdorfer A pfeln; ein größerer böser
ist wohl sehr in Zweifel zu ziehen.
Wismar, Sturmfluth in der Nacht von Freitag auf Samstag be. nichtet, welche an die Schrecken der Sturmfluth von 1872
Zube nahm sich rasch beibe Hände voll und lief nach Cassel hinüber. Der Landmann lief ihm nach, konnte aber die Verfolgung nicht fortsetzen, weil gerade die Brücke abge⸗ fahren wurde, der Aepfeldieb aber Vorsprung hatte und bereits auf der andern Seite war. Der Bauer eilte jetzt zurück zu seinem Aepfelkorve, den er Zwecks der Verfolgung in der Nähe der Landungsbrücke balte stehen lassen z— aber der Korb mit den kostbaren Aepfeln war auf Nimmer⸗ wiedersehen verschwunden. Heppenheim, 16. Nov.
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uud nimmt in erschreckender Weise zu. Ganz kürzlich vier neue Fälle zu den bis berigen zweien gekommen, so
daß man bis jetzt sechs Fälle, abgeseben vom ersten ur sprünglichen Todesfall, zu verzeichnen hat. 1 Am Samstag hat ein großer
Luzern, 17. Nov.
Bergsturz am Vitznauerstock staligesunden. Das Dorf Vitz,
nau, der Aus gan spunk, der alten Rigibahn, ist gesäbrdel.“
Paris. Am 1. Decbr. findet im Hotel Continental zu Ebren des Unieroffiesers Hof, welcher, wie die franzs,—
Gestern Nachmittag er- siiche Legende sagt und der Franzose leichtfertiger Weise
eignete sich in der Sseingrube links von der Starkenburg glaubt,„während der ersten Periode der Belagerung von
in schreckliches Unglück.
Als mehrere Arbeilen mit dem Peris jede Nacht eine gewiss Anzahl von Deuischen, deren
Wegräumen beschästigt waren, fiel eine ungeheure Masse Helme er dann nach Paris als Trophäen zurückbrachte, von Grund und Steinen berab und verschüttete einen erichoß“, und der beute„Gardien“ des Arc de Triomphe Mann und sein Pferd. Dem Perde wurde blos der Fuß ist, ein areßes Banket si it.
zerschmettertz nach dem Manne mußte man bis 8 Uhr Abends bei Licht suchen. Der Kopf ist total zerschmettert und den Körper brachte man in Stücken nach Heppenheim.“ Der Verunglückte war ein verbeiratheter Mann von 28 Jahren, der drei Kinder hinterläßt, Namens Koob.
Allerlei.
Frankfurt. Falls die bis jetzt noch ausstebende staatliche Genehmigung zur Inbetriebnahme der einzelnen Theilstrecken der Mannbeim⸗Franksurter-Babnlinie in den nächsten Tagen eingehen wird, findet die Eröffnung der selben für den Beteieb am 24. Nov. statt. Wie verlaulet, werden zwischen den beiden Encpunkien läglich je fünf Züge in jeder Richtung verkehren.
Höchst, a. M. Als eine merkwürdige und jedenfalls
nicht bäufig ausgesprochene Bitte dürfte wohl folgende an,
zusehen sein, welche verflossene Woche ein junges Mädchen, Anna M. aus Liederbach an den Kaiser gerichtet bat. Das Mädchen bat mit naiven Worten, Se. Majestät möge die Güte haben, es in ein Regiment und zwar bei
den schwarzen Husaren aufnehmen zu lassen, da es eine große Neigung und den Beruf zum Soldatenstand in sich
Daß ihr dieser sehnliche Wunsch gewährt werde, (Vielleicht begnügte sich die Bitistellerin, wenn ihr ein schwarzer Husar als
verspüre.
Ehemann in Aussicht gestellt werden würde.)
Aus verschiedenen Seeplätzen, so von hier, wird übereinstimmend von einer
Rostock.
Stralsund,
rinnert. Meran. In der biesigen Pfarrkirche fand vor einigen Tagen die Trauung stalt zwischen dem 81jäheigen Meraner Zürger Andreas Klotz und der 61jährigen Jungfrau Thexresia Schwabel aus Tisens, welche bor 44 Jahren von jenem von dem Ertrinken gerettet wurde und ihm jetzt zum Danke dafür ihre Hand schenkt. Nun„gui Ding will Weil baben!“ und„Alte Liebe rostet nicht!“
Rasel. Eine Blatternepidemie ßist bier ausgebrochen
Handel und Zerkfehr
Gießen. Auf dem am 18 und 19. d. M. abge haltenen Markte waren aufgetrteben 595 Stück Rind vieh und 464 Stück Schweine; die Preise stellten sich höher als auf dem letzten Markte, gutes und schönes Vieh sehr gesucht, und war am ersten Tage bis Mittag 12 Uhr alles Vieh schon abgetrieben. Nächster Markt Dienstag den 2. und Mittwoch den 3. Deeem ber d. J, am letzteren Tage Krämermarkt(letzter in 1879)
Frankfurt 19 Nov. Heu- und Strohmarkt. Heu kostete je nach Qual. M. 2.50—4., Strob M. 2.50—3. Eier das Hundert M. 6.80 8.40 Butter 50 Kilo he., 97., desgl. 1 Kilo M. 1.80 2.50. Ganze Erbsen M 28.—32., geschälte Erbsen M. 30.—36., Bohnen M 24.— 28., Linsen M. 34.—50. Roggenschrot M 23.50-24.50, Weizen⸗ mebl M. 23.— 45. Ochsenfleisch 1 Kilo M 1.30— 1.40, Nindfleisch M 0901. Kuhfleisch M. 0.90— 1.20, Hammel, fleisch M. 0.80— 1.30, Schweinefliisch M. 1.20— 1.40, Kalbfleisch Mö 0.96— 1.10. Rosenkartoff ln 100 Kilo M. 7.—8., Kartoffeln M 5.50—7., Weißkraut 100 Ssück M. 5.— 7. Geraue Kraut M.8.— 12., Blumenkobl das Stück 20—70 Pf, Wirsing 4—12 Pf., Rothkraut 10—25 Pf., Kohlrabi 3—4 Pf., Gelbe Rüben das Bund 8-12 Pf., Weiße Rüben 2—3 Pf, desgl. 50 Kilo M 3., Zwlebeln 50 Kilo M. 6.50— 7., desgl 25 Bund M 1.— 1.25, Sellerie 1 Stück 6— 25 Pf. Ein Hahn M. 0.90 1.20, Huhn M 0.70— 1.50, Ente M. 1.30— 150 Gans M. 4.50—9. Taube 40—50 Pf., Felohuyn das Stück M. 1 50—2., Hasen M. 33.50, Kapaunen M 180—3., Welsche M. 4.—9, Reb im Ganjen das Pfund 60 70 Pf.
Geld ⸗Cours. Frankfurt am 20. November 1879. 20 Frankenstücke M. 16 17bz. G.
do. in I one Englische Sovereign s„ 20 25 30 Russische Imperlales.„ 16 66-71 Duenen, ⁵ Dollars in Gold. 4 17—20
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