Ausgabe 
14.1.1879
 
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Gefängnißstrase von 4 Wochen verfällt. 11. Januar. In den gestern abgehaltenen drei Sitzungen verurtbeilte der Schwurgerichiobof: den Fr. Baumbach von Trais Horloff und den J. W. Dickel von Freienseen wegen Brandstistung in eine Zuchthausstrase von 1 Jabr und 6 Monat und in eine solche von 1 Jabtr und 9 Monat, sodann den J. A. Geiger von Framersbach wegen Dieb fable in eine Gefängnißstrase von 1 Monat und den den A. Köbel von Aulendiebach wegen Diebstahls in eine Gefängnißstrase von 5 Monat. In der nächsten Woche werden noch folgende Anklagesälle verhandelt! werden: Montag den 13. Jan. Vorm. Ubr, gegen L. Simon und H. Boftenhorn von Rubkirchen wegen Meincios, bezw. Anstistung bierzu; Vertb: die Adv. Labroisse und Sdleinberger. Dienstag den 14. Jan. Vorm. Ubr, gegen G. Schutt III. von Dorbeim wegen Verleitung zum Meineid; Vertdeld.: Adv. Dr. Muhl.

Mainz, 10. Jan. Gestern Nachmittag wurde im Bahnbof der Ludwigsbahn der Rangirer Mischlich von Groß⸗Gerau von einem Rangirzug überfahren. Der Verunglückte wollte noch vor einem daberfabrenden Zug über die Schienen pringen, als et zu Boden fiel und iom der Arm von den vorüverfabrenden Wagen zermalmt

wurde. Im Hospital wurde dem Verunglückten der Arm ampulirt. 2 Allerlei. Zerbst. Küszlich fand auf einem benachbarten Terri

torium eine Treibjagd staln, zu welchet im Ganzen zehn Jäger ausgegangen waren. Das Ergebniß war jedoch ein den Erwartungen wenig entsptechendes. Geschossen wurde ein Hase, angeschossen drei Treiber. Zum Ueberfluß war auch noch ein Gensdarm so frei, die Nimtode nach den Jagdkarten zu fragen, wobei nes sich berausstellte daß nicht weniger als fünf leguimationelos in die sceie Natur geknallt barten. Straßburg. Die Bewegungen der Münsteruhr in der Neufabrsnacht haben in det von Meister Schwilge vorgezeichneten Weise stattgefunden. Me dem Schlage Metternacht knarrten die Räder; die beweglichen Feste rückten vor z der ewige Kalender änderte seine Zablen; die Berechnung des Kirchenkalenders gab ibre Zeichen ab; die Zahl der Monde erschien; die güldene Zabl, der Sonnenzirkel, die Epakten, die römische Zinszahl und die Sonntags ⸗Buchstaben traten bervor. Nux wenige Auserwählte wohnten diesem bhöͤchst interessanten Vor⸗ gange bei.

Die Erute⸗Exträgnisse in Hessen. Anter diesem Titel erscheint in Nr. 3 Neuen Franks. Presse ein Aufsatz, in welchem die Ergebnisse der nach dem neu vereinbarten statistischen Muster erhobenen Ermittelungen der landwirthschaftlichen Boden- Benutzung und des Ernte-Ertrages in Hessen einer Vergleichung und Besprechung unterzogen werden.

Die Wettetau kommt bei diesem Vergleiche chlecht weg, wie aus nachstehender Zusammen ellung hervorgeht.

Der Durchschnittsertrag pro Hectar im Jahre 1878 stellt sich bei Winterweizen in der Welterau

(Friedberg) 30, Ceniner, Ried(Groß Gerau) 23, Ceniner, Rbeinbessen(Alzey) 29 Centner, [Mainz) 32,0% Centner; bei Winierroggen in der Wetterau(Friedberg) 21, Centner, Ried(Greß Getau) 33,7 Centner, Rheinbessen(Alzey) 32 Centner,(Mainz) 29, Centner; bei Sommergerste in der Wetterau(Friedberg) 27 Centger, Ried

der

Raps pro Morgen

(Groß-Gerau) 30,57 Centner, Röeinbessen(Alzey) noch dadurch, daß, wir auch hier zu gleicher Zeit 32 Centner,(Mainz) 36,0% Centner; bei ee abr gens mtl, die betreffenden Aecker frei bleiben in der Wetterau(Friedberg) 29,0 Centner, Ried von allem Ungeziefer, Feldmäusen 1c. (Groß-Gerau) 23, Centner, Rbeinhessen(Alzey) Mögen diese Worte dazu beitragen, daß der 47 Centner,(Mainz) 34,0 Centner; bei Erbsen Landmann mehr, als dies bisher gescheben, zur in der Wetterau(Friedberg) 18,07 Centner, Ried Verbesserung seiner Felder unternimmt, sich da (Groß Gerau) 40 Centner, Rheinbessen(Mainz) durch einen reicheren Ertrag verschafft und der 21, Centner; bei Kartoffeln in der Wetterau(Fried- gepriesenen Wetterau wieder zu ihtem alten Ruhm berg) 146 Cent., Ried(Groß-Gerau) 150 Cent., verhilft, daß sie nicht nur den vorjüglichsten Rheinhessen(Alzey) 159 Cent,(Mainz) 138 Cent., Boden, sondein auch den fleißigsten und intelligen⸗ und glaubt der Einsender obengenannten Artikels testen Landmann befitze. den bedeutenden Aussall der Ernte der durch ihren 2 Körnerbau berühmten, oder demnach richtiger, be Handel und Verkehr. rühmt gewesenen Wetterau, gegenüber den in ibrer ee, W 52. er n 17 Bodenbeschaffenheit viel ungüunstiger angelegten Geben, 11. Jan. Wochenmarkt. Butter per Pfd. Rheinbessen, Starkenburget Ebene ic. darin suchen 7080 Pf., Eier per Stück 78 Pf., Käse per Stück zu müssen, daß man trotz der auch von dem ver- 510 P.., Teuber den er, ee /// Dr. Ocuser in Friedberg, erzielten günstigen Re- Centner N. 7.508., Ochsenfleisch 70-72 Pf ver Pfd., sultate die Anwendung künstlicher Dungmittel, Kub. und Rinpfleisch 5660 Pl. Schwein fleisch 58 bis deren man sich in der Starkenburger Ebene, so- 60 Pf., Kalbsteisch 56 60 Pf., 1 6070 Pf. ie Rheinhessen mit so ausgezeichnetem Erfolge bedesischen 4 in 35. bediene, in der Wetterau noch immer verschmähe.] Personenverkebrs nur 75,475 M. oder 4386 M. weniger Einzelne Versuche haben, wie schon erwähnt, als im Vorfabr. Man fürchtet, daß die 187861 Rech⸗

1 3 9* nung mit einem foctischen Betriebsdeficit abschließen werde. e e Aung 1 Frankfurt, 11. Jan. Der heutige Vietualtenmarkt

und die Vorzüglichkeit und Nothwendigkelt der batte reiche Zufuhr. Weißkraut wurde das Stück mit Anwendung von künstlichen Dungmitteln erwiesen. 10 12 Pfg., Koblkraut 10 Pfe. und Rothkraut mit Hierzu gebören die von einem bedeutenden Land- 25 Pfe. bezatbli. Butter im Großen 1. Qual. 90 Pf.,

2. J 7 1 D 0 8 fab 1 8 2. Qual. 80 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.5 10, wirthe gemachten Erfahrungen bei Düngung von 2. Jul. 90-95 Uf. Gier das Hundert deu'sche M. 5.40,

2

wenig ertragsfähigem Boden mit kodlensaurem ftaltenische W. 7.508. Heu und Stroh aut zugefabren.

Kalk, und schreibt genannter Herr bierüber: Hen kostete je nach Qual. M. 2.603. Strob M. 1.60 5 7 9 8 9 8 28 9

1 8 4 29 bis 2.15. Ganze Erbsen 1921, geschölte 20 26. Linsen

Da der Boden biesiger Gegend größtentbeils 4 28. Bob ven 22 24. der 100 Kile. Kartoffeln

wenig Kalkgebalt bat, so machte ich 1876 den] M. 6507. Ochsenfleisch ver Pfd. 7075 Pf., Nind⸗

ersten Versuch einer Kalkdüngung mit einer Par celle flasch 55 64 Pf., Schwemefleisch 7075 Pf., Kalb⸗ von 11½ Normalworgen und zwar zu Wintertaps. fleisch 60 70 Pf., Hammelfleisch 50 68 Pf. Hasen

0 ge Fentne M. 3.50, Oahnen M. 1 20 2 Ich nahm pro Normalmorgen 10 Ceutner Kalk. Marburg, 11. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete

Auffallend war der Körner- Ertrag, sowohl an per Pfd. 70 80 Pf., Gier per Stück 78 P.., Käse Qualität als auch Quantität, indem ich 12 Centner ver Stück 8 11 Pf. junge Tauben das Paar 8090 Pf., erntete. 1877 wandte ich Habnen das Stück M. 1.20 1.50. Hühner das Stück

8 1* M. 0.80 1. Weißkraut per Kopf 58 Pi. Nüsse diese Kalkdüngung in größerem Maßstabe an, in- 5 1 35 9 nns 1 11 dem ich 44 Normalmorgen zu Raps, ebenfalls mit 10 Ceniner pro Morgen bestellte. Auch in Geld Cours. diesem Jahre war das Resultat der Ernte 1 Frankfurt am 11. Januar 1879. sehr gunstiges, ebenfalls sowobl an Ouantität als] 20 Frankenstücke 8 M. 16 16 20 Qualität, indem ich 11½ Centner pro Morgen Enalisch⸗ Sovereigns 20 3843 erntete. Nehme ich an, daß die Grundstücke noch Russische Imperlales 16 8570 von geringer Ertragsfähigkeit warten, so glaube Ducaten 8 8 7 95888

75 1 92 f 1 JODucalen al mateod ger 9 5863 ich diesen Ertrag als einen sebra guten bezeichnen Dollars in Gold. 8 N 41720 zu können. 5 N Ferner möchte ich nicht die Bemerkung unter- Herr Johann Maria Farina

lassen, daß, während fast allenthalben dieses Jahr geklagt wurde, der Rape sei zur Zeit der Reife von Unktäutern überzogen worden, dies bei meinem Raps nicht der Fall war. Alle diese günstigen Resultate glaube ich insbesondere der Kalkdüngung

gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln bat uns den Dedbit des

allein üchten Cölnischen Wassers

übertragen und empfehlen wir dasselbe

N. per Glas zu M. 1.50, zuschreiben zu mussen.. ö 1 Dußend a 8.50, Einen weiteren, sehr bedeutenden VortheilDutzend 1 16,75.

bietet das Düngen mit ungelöschtem Kalke aber! Die Expedition des Anzeigers.

Versteigerungs-Anzeige. 141 Donnerstag den 16. d. Mt., Vormittags 11 Uhr, wird dahter ein gepfändetes Carrousel nebst Wagen und sonstigem Zubehör öffentlich versteigert. Nieder⸗Wöllstadt den 9. Januar 1879. ö Großherzogliches Ortsgericht Nieder Wöllstadt. Buff.

4 2 Jagd-Verpachtung. 158 Mittwech den 22. d. Mts. Nachmittags 2 Uhr, soll guf dem Rathhause zu Nieder Erlenbach, Kreis Friedberg, die der Gemeinde zustehende Jagd in dem im Taunus gberhalb Friedrichsdorf gelegenen und 171,6 Hectore lienden Gemeindewald, sowie die Jagd in der 825,7 ectate großen Feldgemarkung auf weitere Jahre unter ben im Termin bekannt zu gebenden Bedingungen öffent uch an den Meistbtrtenden verpachtet werden. Pachtliebhaber werden hierzu höflichst eingeladen. Nieder-Erlenbach den 10. Januar 1879. Oroßherfogliche Buürgermeisteret Nieder Erlenbach. Wegell.

N Faselochs-Versteigerung.

67 Donnerstag den 16. Januar l. J., Vormittags

1 uhr, wird eln zum Schlachten geeigneter Faselochs auf hesigem Rathhaus öffentlich an den Melstbletenden

wistelgert. Assen beim den 10. Januar 1879. Großherzogliche Bürgermelsterel Assenheim.

Be st.

N 1 a Holz-Versteigerung. 156 Donnerstag den 16. d. Mis, von Vormittags 10 Uhr an, kommen in dem Nieder⸗Erlenbacher Gemeinde- wald 7080 Stück Ginsternwellen zur öffentlichen Ver⸗ steigerung. A. Für das Versorgungs haus: Die Zusammenkunft ist oberhalb Dillingen am Ein⸗ Leinen zu 24 Betttüchern, Druckzeug zu Kleidern, blau- gange des Waldes. und wißgestreiftes Kittelzeug und 1 Stück Baumwolltuch, Nieder⸗Erlenbach am 10. Januar 1879. B. Für das Bürger Hospital: Oroßherzogliche Bürgermeistevel Nieder Erlenbach. Leinen zu 12 Betttüchern und desgl. zu 12 Manns⸗ Wezel l. hemden, 12 Handtüchern, Stoffe zu Bettüberzügen, 3 Tisch tücher, 3 Strobsäcke, 2 Strohmatratzen, 2 Seegras

755. Holz-Versteigerung. matraßen, 2 desgl. Keilkissen und 3 Nachttischchen. 8 N

Die Submittenten haben ihre Offerten, unter Bei 163 Montag den 20 Januar J. J., Vormittage 10 Uhr fügung von Mustern, längstens bis Donverstag den anfangend, werden in hiesigen Gemeindewald, Distriet

8 N N 110 Achtzig morgen 16 b. Mis., Vormittags 11 Uhr, auf Großherzogliche ch 1 2 Bürgermeisterei dabler Aaguwichen f i 241 Stück Eichenstaͤmme von 91,50 Festm. Inhalt,

1 1 2 Re 8 7 Schett Die Bedingungen können bei Verwalter Gaßert 24 Raummeter Eichen Scheitholz, J 1 r 19 Knüppelholz, im Versorgungshaus eingesehen werden 2885 Stück Gichen⸗ Wellen N 37 2880 W Friebberg den 11. Januar 1879. 28500 Sin ches mene

f 0 versteigert. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Es wird bemerkt, daß das Holz direkt an der Fried⸗ Fouecar.

berger und Nauheimer Straße lietzt und sich zu Werk⸗ *.* 1 Einen Faselochs,

holz gut eignet. 1 Pfaffenwiesbach den 10. Januar 1879. Rotbscheck, Verner⸗Bastard, Jahre alt, bat zu verkaufen 119 weorg Merz ein Kaschen.

Dex Bürgermeister Eine Wohnung

Erker. März zu mietben ge

Ein Dienstmädchen

Submission.

und Bürger Hospital auf dem Sub-

160 Für das Versorgungs baus dahter sollen nachstehende Lieferungen missions wege vergeben werden

gesucht. Von wem? sagt die Exved. 111

wird auf VPetritag

von 6 Zimmern wird bis zum 1. des Anzeigers.

sucht. Von wem? sagt die Exped. d.

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