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Beilage.
erhessis cher Anzeige. 1 132.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 6. Nov. Prinz Alexander neb Jemahlin ist, eiger Einladung der Kaiserin vo dußland folgend,
die Herrschaften werden einige Wochen daselb weilen.
gende für
bung des Großherzogs von Hessen
mit de ochter des verstorbenen Exkönigs von
Hannove
uch noch nicht ossiciell. Nachdem die Hand de ugsten englischen Prinzessin wegen des Wider uches des Parlaments(warum 5) nicht zu er
Darmstadt. post- Verwalter.
der Ober- Post- Direction.
ystsceretäre Kohl von Colmar nach Mainz, Stoll en Hopa nach Heppenheim und Sörensen von
ppenheim nach Castel; der Ober⸗Telegraphen⸗
sistent Schlamilch von Bingen nach Aachen, so⸗
die Telegraphenassistenten Heinrich von Castel ich Gießen und Müller von Aachen nach Bingen.
heute nach Cannes abgereist. leiser,
i einigen Tagen im Principe beschlossen, wenn näckste Finanzperiode
i Postpersonalnachrichten: Ange- der Aut ist der Postassistent Hoock in Viernheim als ber zurückgekehrt. Ernannt ist der Post- Assistent Hofmann in Darmsladt zum Bureauassistenten Thronfolger von Rußland nebst
daß der Fürst entgegen ärztlicher Anordnung, st welche ihm absolute Ruhe vorschreibt, doch täglich Erfreulicherweise ist seit heute ein wenn auch sehr geringer Fortschritt in
n Etwas arbeitet.
st seinem Befinden zu constatiren. Dresden, 5. Nov.
r Vermögensbeständen gedeckt werden. wäre eine höhere Steuerkraft des Landes unver wenn nicht die Erhöhung de und Tabaksteuer den
r spruchnahme der „meidlich gewesen,
1 Reichszölle
Stuttgart, 4. Nov.
Straßburg, 6 Nov. Gemahlin tra
Versetzt sind die deute Abend, von Paris kommend, hier ein und fuhr nach einem halbstündigen Aufenthalt im Babn— hof, wo ein Souper eingenommen wurde, über
Appenweier nach Salzburg weiter.
Ausland.
Oesterreich Ungarn. Wien.
Die heutige Thronrede — Das„Frankf. Journ.“, dem wir die Ver- des Königs zur Eröffnung der Kammern hebt den
utwortlichkeit für diese Nachricht überlassen, bringt fortdauernden Druck der e uns Hessen wichtige Mittheilung: ber vor, uverlässigen Informationen zufolge ist eine Ver- Rückgang erfuhren.
wirthschaftlichen Krisis wodurch die Staats- Einnahmen weiteren ö Der fehlende Betrag aus r der Vergangenheit konnte aus mobilen Staats-
Für die Inan-selben Reformen unver weilt
Der Großfürst
worin letzterer sich ermächtigt erklart, die Nach- richt, daß England ein Ultimatum an die Pforte gestellt und darin mit Absetzung des Sultans ge⸗ droht habe, in formeller Weise für unbegründet zu erklären. Die Pforte habe durch den britischen Botschafter weder eine Note, noch ein Ultimatum erhalten. Die Beziehungen zwischen der Türkei und England seien auch ferner ebenso freundschaft⸗ liche wie zuvor. Der Ministerrath beschloß aber doch, dem Sultan zu ratben, die von England geforderte Durchführung der Reformen von Klein— Asien sogleich anzuordnen, und gleichzeitig die⸗ in den europäischen Provinzen durchführen zu lassen. Ein Cabinets- r wechsel, mindestens der Rücktritt Satd Pascha's,
Einzelstaaten ist wahrscheinktch. ichen gewesen, war es der Wunsch der Königin Aussicht auf Erleichterungen und neue Zuflüsse
sctoria, daß der Großherzog sich mit der han- eröffnet hätte. Woer'schen Prinzessin verlobe.
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— Die Pforte ordnete die formelle Uebergabe des Distriktes Gusinje an Montenegro an.—
Der König ist aus Midhat Pascha wurde beauftragt, die in Syrien Sommerresidenz in Friedrichshafen heute hier⸗
ausgebrochenen Unruhen um jeden Preis zu unterdrücken. Serbien. Belgrad, 6. Nov. Der Ge⸗
fsandte der nordamerikanischen Union, Kasson, ist nach der Regelung der Fragen in Betreff der Anerkennung der Unabhängigkeit Serbiens und der Herstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den Unionsstaaten und Serbien in gleicher Mission nach Bukarest abgereist.
Maontenegro. Cettinje, 4. Nov. Der
Das türkische Ministerresident Chalib Effendi ist gestern
storben ist der Bureauassistent a. D. Blenkener„Wiener Fremdenblatt“ legt dar, daß die Com- hier eingetroffen.
Darmstadt. — Militärdienstnachricht. v. Wussow, Oberst Commandeur des Kaiser- Alexander Garde⸗ knadier Regiments Nr. 1, wurde unter Be
derung zum Generalmajor zum Commandeur
50. Inf.-Brigade(2. Großherzogl.) ernannt. Berlin, 5. Nov. Der Großfürst Wladimir leitet morgen den Kaiser zur Jagd nach Letz · Aen. Der russische Botschafter v. Oubril nimmt gachfalls an den Letzlinger Jagden Theil. — Ein von den Abgeordneten Hänel, v. Rauch- bt, Rickert, Schorlemer-Alst und Stengel ein HMachter Antrag bezweckt, das Ordinarium fol- Wer Specialetats: der Domänenver waltung, der istver waltung, der Centralverwaltung der Do— jen und Forsten, der diretten und indirecten ern, der Berge, Hütten- und Salinenver⸗ ubung, der Eisenbahnverwaltung, der Staats- Aden verwaltung, der allgemeinen Finanzverwalt— des Finanzministeriums, der Bauverwaltung, Centralverwaltung des Ministeriums der öffent. In Arbeiten, der Justizver waltung, der Ver- ung für Handel und Gewerbe, des Ministeriume Innern, des Cultueministeriums, sowie das Ne Extraordinarium der Budgetcommisston zur Plerathung zu überweisen und die übrigen Maletats im Plenum zu berathen. — Die conservatire Fraction berieth über den bentwurf, betreffend die Verwendung der aus Ertrage der Reichssteuern an Preußen zu peisenden Geldsummen und beschloß, den Ge wurf dahin zu amendiren, daß auch ein der Grund- und Gebäudesteuer den Com- Averbänden überwiesen werde. 6. Nov. Beuntuhigende Gerüchte über plötzlich verschlimmerten Gesundheitszustand Fürsten Bismarck cursirten heute Mittag, und N wollte selbst wissen, daß der erst am Dienstag von Varzin zurückgekehrte Leibarzt Bis- 16, Dr. Struck, abermals telegraphisch dort krufen worden sei. Das„Tagblatt“ ist in der demgegenüber zu erklären, daß Dr. Struck Berlin besindet und eine solche Aufforderung halten hat. Fürst Bismarck ist jer och noch wegs gesund und wird noch lange Zeit zu Heilung berürfen, da seine Krankheit keine it, sondern einfach in einer Verbrauchtheit
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sei, nach der einen oder anderen Richtung hin demselben den Charakter eines Partei- Cabinets
schlossen sei, um alle Parteien für die unbefangene Berathung der schwebenden wichtigen Fragen zu gewinnen; deßhalb seien alle Vermuthungen über eine bevorstehende Completirung des Cabinets unbegründet.
Serajewo, 6. Nov. Das Realgymnasium und das Militärknabenpensionat sind heute durch den Herzog voa Württemberg feierlich eröffnet worden. Die Volkshymne wurde von den Zög— lingen aller Consessionen gesungen. Anwesend waren die Spitzen der Militär- und Civilbehörden, die Stadtvertretung von Serajewo und die Geist— lichkeit aller Confessionen. Die Lehrer und die Schuljugend brachten ein dreimaliges Hoch auf
Frankreich. Parie. des Seine Departements annullirte die Wahl des Amnestirten Humbert zum Pariser Municipalrath. Großbritannien. London. Die„Times“ schreibt: Der Ministerwechsel in Constantinopel wurde als ungünstig für die Aussichten bezüglich der Reformen erachtet und der Bolschafter Layard instruint, entschiedener und strenger bei der Pforte zu remonstriren. Ein Darüberhinausgehen wird nicht nöthig sein und ist kein Grund vorhanden, anzunehmen, daß die Reformen, auf welchen Layard besteht, die Kräste der Pforte übersteigen.
— 6. Nov. Da Musurus Pascha dem bri— tischen Staatssecretär des Auswärtigen, Salisbury, die Ausführung der von England geforderten Re formen zugesichert hat, so erhielt das nach Vyrla entsendete englische Geschwader Contreordre und wird in Malta bleiben. Die Pforte ist bereits mit der Berathung über demnächstige Ausführung der Reformen beschäftigt. a Italien. Rom.„Nuova Antologita“ veröffentlicht eine Schrift des Exkriegs Ministers Mezzacapo, betitelt:„Seien wir praltisch“, worin
pletirung des Cabinets, welches kein Partei-Cabinet
den Kaiser aus. Der Präfecturrath
Rußland. Petersburg, 5. Nov. Auf Grund eines kaiserlichen Ukas hat der General— (Gouverneur von Moskau seine Machtsphäre auf
verleihen könne, welchen dasselbe abzuwehren ent · die Gouvernements Kaluga, Tula und Riasan
ausgedehnt.
Amerika. New Nork, 5. Nov. Bei den gestrigen Staatswahlen siegten die Republikaner in Massachussetts, Pennsylvanien, Wiskonsin, New⸗ Jersey, Connecticut, Minuesota und Nebraska mit großer Majorität. Die Demokraten siegten in Mississippt und Marpland mit großer Majorität. Das Wahlresultat in Virginien ist noch zweifelhaft. Im Staate New. Jork wurde der Republikaner Cornell zum Gouverneur gewählt, jedoch werden zu allen anderen Staatsämtern wahrscheinlich Demokraten gewählt. In der Legislatur von New ANork haben sich die Republikaner die Ma- jorität gesichert.
Literarisches.
Metz, die neuen Reichsjustizgesetze. Einen seltenen Ersolg hat die Broschüre des Hofgetichts⸗Advokaten Metz I. in Darmstadt über„die neuen Reichsjustiz⸗ gesetze“ aufzuweisen. Nachdem in ganz kurzer Zeit acht flarke Auflagen davon vergriffen wurden, liegt uns heute schon die neunte vor, der wir im Interesse der guten Sache, der sie dient, einen ebenso raschen Absatz wünschen, wie den vorhergegangenen. Für unsere hessischen Bürger und Landleute wissen wir keinen besseren Ralb⸗ geber vor Gericht und in den Prozessen, als die Metz'sche Broschüre, die in gedrängter Form, für Jedermann faßlich und leicht verständlich, eine Fülle der wertbvollsten Rathschläge ertbeill. Einen ganz be⸗ sonderen Vorzug hat sie vor allen übrigen dadurch, daß ste ganz speziell unsere hessischen Verhältnisse und Ausführungsgesetze berücksichtigt. Dadel ist der Preis von 50 Pfennig ein überaus billiger.
Daheim. Die soeben erschienene Nr. 5 enthält: Im Banne der Vergangenheit. Roman von Theodor Her⸗ mann Pantenius.(Forisetzung.)— Ein Wort über Berufswahl. Von D. W. Herbst. J.— Der große Kur⸗ fürst und seine Zeit. Mit 12 Illustratlionen aus Georg Hill's demnächst erscheinenden gleichnamigen Werke.— Am Familientische: Chamisso's schönste Dichtung. Mit Illustrationen von Paul Thumann:„Seit ich ihn gesehen“. — Vom spanischen Hofe. Mit einer illustrirten Beilage: In der Generalsynode zu Berlin.
eine bleibende jährliche Erhöhung des Kriegs- budgets um einige zehn Millionen, sowie Be willigung eines einmaligen großen Extracredits be. ansprucht wird, um durch Schlagfertigkeit des Heeres für Italien Stellung und Ansehen zu schaffen.
Kräfte in Folge großer Ueberanstrengung Wein und Wien ihre Ursache hat. Erschwert
Türkei. Constantinopel. ö ö Lloyd“ veröffentlicht ein von dem dortigen türk—
Visitenkarten
in Buchdruck: 28 versch. Sorten, per 100= M. 1. 40, Der„Pester in Lithographle. 21„ 1*
100= M. 1. 50. Solche auf mattem oder Chamois-Carton, sowie solche
mit Extraschrift oder Verzierungen sind eine Kleinigkett eine Wiederherstellung wesentlich dar urch, ischen General Consul übersendetes Communique, t
heurer.
Carl Bindernagel. 9
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