Ausgabe 
8.2.1879
 
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1879.

Oberhessischer Anzeiger.

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315,000 M. bewilligt. unterricht, Kunst und Wessenschast wurden ohne

Samstag den 8. Februar.

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Wird bier und in Nauheim Montag, Mittwoch und

Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Kreis Kriedberg.

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Erschelnt dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.

Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bet größerem Tabellen oder Ziffersatz mit 14 Pf., Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bet uns haben), welchen der Betrag nicht b

bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. eigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Deutsches Neich.

Darmstadt. latbält die Bekanntmachung, den Erlaß eines in der die Versammlung die bestimmte Erwartung tuen Familiepstatuts für das Gräfliche Haus ausspricht, daß der Reichstag jeden Versuch, un- Stolberg Wernigerode betreffend. entbehrliche Nahrungsmittel des Volkes durch

Der Porstactessist Schwarz aus Bessungen irgendwelchen Zoll zu vertheuern, auf's Entschie purde zum Oberförster zu Nieder Eschbach ernannt. denste zurückweisen wird. Es wird beantragt,

Darmstad t. Post-⸗Personalnachricht. Versetzt diese Resolutton den anderen Stadtvertretungen t der Postsekretär Hiemenz von Worms nach mit dem Ersuchen mitzutheilen, sich derselben an Darmstadt. zuschließen und dieselbe demnächst dem Reichstage 5. Febr. In der heutigen(9.) Sitzung zugehen zu lassen. zer zweiten Kammer wurde mit der Berathung des 5. Febt. Fürst Bismarck mit Familie. Budgets(1. Theil, Ausgabe) fortgefabren. Die heute von Friebrichstrude hier eingetroffen. sür die evangtlische Landeskirche für 18791881 Gutem Vernehmen nach wird ein Gesetz. jährlich geforderte Summe von 174,257,42 M. Entwurf über Durchgangs- Abgaben, von dem purde nur für das Jabr 1879 bewilligt. Die in den Blättern die Rede ist, weder im Staats- für Kriminal- und Polizeikassen und Gefängniß⸗ Ministerium vorberathen noch ist den Mitgliedern enstalten geforderte Summe von 312,815 M. der Zolltarif Commission etwas davon bekannt. purde bewilligt. Endlich nahm die Kammer die Stuttgart, 6. Febr. Rammer. Für die Unträge des Ausschusses, betreffend den Staats- beutige Verbandlung des Antrags von Ebner und luschuß für die katholische Kirche gegen eine kleine Genossen(Volke partei und Ultramontane), die Minorität an. 6. Febr. In der beutigen(10.) Regierung zu ersuchen, dem Gesetzentwurf, be⸗ Sitzung wurde die Berathung des Budgets fort. treffend die Strafgewalt des Reichstags im Bun zesetzt und Theil I, Ausgabe die für die Landes- desrathe nicht zuzustimmen, stellen Schmid und Iniversität geforderte Summe von 277,300 M. Genossen(Regierungepartei und deutsche Partei) bewilligt. Für die technische Hochschule zu Darm- den Gegenantrag, auf Tagesordnungin ver- sadt wurde die geforderte Summe von 134,750 M. trauenevoller Erwartung der Reichstag werde das bewilligt. Den Gymnasien und Reulschulen wur füt die Redefreiheit der Nitglitder nöthige Maß zen die geforderten Summen von 119,300 M. constitutioneller Rechte und Garantiten seldst auf veziehungsweise 123,990 M. und dem Lebrerinnen- rechter halten. Seminar der gesorderte Zuschuß von 4000 M. Ausland. lewilligt. Die bei Gelegzenbeit des letzten Punktes Oesterreich- Ungarn. Wien. Das estellten Anträge auf Anstellung eines katbolischenFremdenblatt vernimmt, Graf Taaffe habe die Religionslehrers an genannter Anstalt wurden Neubildung eines Cabincts energisch in die Hand ibgelehnt. Für Schullehrer Seminarien und genommen und mit Rechbauer, Graf Coronini Präparanden-Anstalten wurden 110,920 M., für und Plener conferint. kreisschulinspectoren die angeforderten 64,800 N. Frankreich Paris. Das amtliche Blatt zewilligt und an Beiträgen zu den Besoldungen macht bekannt, daß das neue Ministerium in et Volksschullehrer in Gemäßheit des Ausschuß⸗ folgender Zusammensetzung die Geschaͤfte über, inttages unter Absetzung von 30,000 M., an nommen bat: Waddington Auswärtiges und Prä- en Zuschüssen an bedürftige Gemeinden ꝛc. sidium des Ministerrathes, Marcdrt Inneres und Für Turn- und Zeichen- interimistisch Cultus, Leroper Justiz, Sap Finanzen, Ferry Unterticht und schöne Künste, Greslay

t, Debatte die angeforderten Beträge bewilligt. Bei Krieg, Jaurdgniberry Marine, Frepeinet öffentliche nder tem KapitelMedicinal-Angelegenbeiten wurde Arbeiten, Lepdre Handel.

tach längerer Debatte über die einschläglichen DieRepl. fr. sagt: Die Präsidial-Bot⸗ ö Berbältnisse die angeforderten 116,408 W. 80 Pf. schaft, welche die Nothwendigkeit für die Regierung . bewilligt. Ebenso wurden für Impfwesen Ent- bervorhebe, stets mit den Eingebungen der Nation 1 Fern. bindungs- Anstalten und Irren- Anstalten in Ge- im Einklange zu sein, werde von einer ministriellen ghiäßheit der Ausschußanträge die angeforderten Erklärung nicht begleitet sein. Sie werde zur

Beträge bewilligt. fruchtbringenden Arbeit, frei von aller Unruhe,

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zit der Maßgabe, daß die Bevölkerungen der

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am elften October 1878 zu Wien zwischen dem deutschen Botschafter Prinzen

über die Form der Reglerung auffordern, Maß- regeln der Beruhigung ankündigen, zu dem Zwecke, Reuß und dem das Vergangene vergessen zu machen, sie werde Grafen Andrassy vereinbarten, zwei Artikel um- endlich alle Bürger zum Vertrauen und zur Ein- sessenden Vertrag über Artikel V. des Prager tracht ermahnen.

griedens. Der erste Artikel des neuen Vertrages Großbritannien. London. DieTimes estimmt: Die Vereinbarung des Prager Friedens, enthält ein Telegramm aus Lohore vom 4. d. bonach der Uebertragung der durch den Wiener mit einer Depesche aus Jellalabad, welch' letztere rieten erworbenen Rechte des österreichischen meldel, daß in Kabul der Bürgerkrieg ausgebrochen aisers auf die Herzogthümer Holstein und Schles- sei, Jokub Khan den Chandol genannten Stadl hig an den König von Preußen eine Modalität theil Kabuls bombardiere und eine große Anzahl Inzugesügt ist, wirt hierdurch aufgehoben, so daß Afghanen Häuptlinge mit Familie die Stadt ver die Worte des Artikel V. des Prager Friedens lassen haben.

N Die brieische Behörde in Malta hat für wörtlichen Distriete Schleswigs, wenn sie durch alle Provenienzen aus dem schwarzen und asowschen ele Abstimmung den Wunsch zu erkennen geben, Meere eine Quarantäne von einundzwanzig Tagen

Berlin. DerReichs- Anz. publicirt den

bit Dänemark vereinigt zu werden, an Dänemarks angeordnet

getreten sollen, außer Gültigkeit gesetzt werden. Spanien. Elvae, 5. Febr. Der König

Bei der biesigen Stadtverordneten- Ber- hose. Das Regicrungsblatt Nr. 3 sammlung ist eine Resolution beantragt worden, batten hierauf eine 40 M redung.

centriren und letztere Nach einer Conferenz zwischen dem Grasen Zichy

Ter zweite Artikel setzt die Ratificatlon dieses] von Spanien ist heute Morgen bier angekommen. Lertrages in Wien binnen drei Monaten sest. Der König von Portugal erwartete ihn am Bahn

Die beiden Souveräne umarmten sich und inuten dautende Unter- Man versichert, daß weder die Politik, noch eine Familienverbindung mit dieser Zusammen⸗ kunft etwas zu thun habe.

Tüctkei. Constantinopel. entsandte den Quarantäne Arzt Gobiadis zur Berichterstattung nach Astrachan. Die Beschluüsse der Wiener Commission wurden der Pforte amt- lich mitgetheilt. Auch die serbische Regierung bat bereits Schritte gethan, sich den vereinbarten Maß⸗ regeln anzuschließen.

Die Pforte hat beglaubigte Informationen erhalten, nach welchen die Russen sortfabren, be deutende Truppenmossen bei Adrianopel zu con- Stadt statk zu besestigen.

Die Pforte

und Karatheodory Pascha dat eine neue Zusammen- kunft der russischen und türkischen Friedensbevoll⸗ mächtigten stattgefunden. Der Abschluß des Friedens wird noch immer durch Detailfragen verzögert. Der Friedens vertrag wird den officiellen Titel führen:Vertrag, welcher die durch den Berliner Vertrag nicht erledigten Fragen regelt.

Es wird aus Tabriz gemeldet, daß der Stadt- District von Khotur am 28. Januar an Persien abgetreten worden sei. Die Türken be⸗ halten die Pässe bis zur endgültigen Regulirung der Grenze.

4. Febr. Gestern wurde in Birbazar von den türkischen und montenegrinischen Bevollmächtigten das Protokoll unterzeichnet, wonach Spus am 2 und Podgorizzia am 8. d. definitiv Montenegro zu übergeben sind.

Numänien. Bukarest. Es verlautet be⸗ stimmt, Rumänien sei entschlossen in der Frage der Räumung des Forts Arabtabia sich nur dem Willen Europas zu fügen und es auf eine Ge- walttbat von russischer Seite ankommen zu lassen.

Nußland. Petersburg. Es verlautet, der britische Botschaster Lord Lostus verlasse demnächst den hiesigen Posten und würde durch den

ehemaligen General- Gouverneur von Canada, Lord Dufferin ersetzt werden. Australien. Melbourne. Nachrichten

desReuter'schen Bureaus von dier zufolge wird der Ausbruch eines Bürgerkrieges auf den Samoa Inseln befürchtet.

Aus Stadt und Land.

r. Friedberg. In dem 4 Concert des Gießenet Ceucert- Vereins, welches am Sonntage den 9. Februar, Abends 5 Ubr, im Clubsaale staltfinden wird, wird sich ein österreichisches Damen quartelt aus Graz obren lassen. Außerdem werden Compositlonen von Brahms, Chopin u. s. w. für Pianoforte(Frl. Therest Peters aus Bonn) und Cello(dert Bernbard Coßmann aus Frankfurt a. M.) zur Auffübrung gelangen.

W. Rendel. Venflossenen Sonntag sand im Saale des Gastwirthe Deweil dabier die goldene Hochzeit des Cbepaars Runk stalt. Aus Nab und Fern batten sich Freunde und Verwandte des Jubelpaares zur Verberrlich⸗ ung des Fesies eingefunden. Mittags 3 Uhr nabm die seltene Feier ibren Anfang. Pfarrer Fertsch bielt eine tiesetgreisende und zu Herzen gebende Ansprache und segnete dann den seit 50 Jahren bestehenden Bund det Liebe noch⸗ mals ein. Hierauf ergriff Kreis⸗Schulinspector Schmidt von Friedberg das Wort und drückte dem Jubilar im Namen der obersten Schulbehörde den Dank dafür aus, daß derselbe noch üder 2 Jabre nach seiner 50jäbrigen Amtesbäligkeit den Unterricht in der J. Klasse dadier srel⸗ willig übernommen habe. Zu gleicher Zeit überteichte er om als Geschenk ein BldKalser Wüdelm in seinem Arbeilezimmer, Seminarlebrer Wahl s von Friedberg sdrachte die Glückwünsche der dortigen Freimauter-Loge, deren Mit⸗ glied der Jubilar ist. Lehrer Schäser aus Darmstadt ver⸗