Ausgabe 
2.8.1879
 
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Mn win zetreffend: Die Vertilgung der Kleeseide.

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Samstag den 2. August.

ii Festungshaft umgewandelt. lericht, das über den Capitän zur See, Grafen . Monte, das Urtheil zu fällen hat, soll unver-

Uldung von Geschützführern benutzt wird.

rhessischer Anzeige

9

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.

1 0 die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.

Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Amtlicher Theil.

Friedberg den 30. Juli 1879.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Nach uns gewordener Mittbeilung soll in verschiedenen Gemarkungen des Kreises das Vorkommen von Kleeseide ermittelt worden sein.

Mit

erweisung auf das Reglement vom 6. August 1876 geben wir Ihnen daher auf, die hierin vorgeschriebenen Untersuchungen eintreten zu lassen und is, daferne das Vorbandensein dieser Schmarotzerpflanze in Ihrer Gemarkung festgestellt wird, sofort unter Angabe der von Ihnen angeordneten

Vertilgungsmaßregeln Anzeige zu erstatten.

Dr. Braden.

bis zum 25. A ugust d. J. an den Zabltagen Dienstag Friedberg am 1. August 1879.

s und Donnerstags ohne Mahnung anber geschehen kann.

An die Großherzoglichen Bürgermeistereien in den Großherzoglichen Distriets-Einnehmereien Friedberg und Nieder- Wöllstadt. Wir ersuchen Sie in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Berichtigung der Forst und Feldstrafen für die III. Periode 1879 vom

Großherzogliche Districts Einnehmereien Friedberg und Nieder ⸗Wöllstadt. Wei:

eigel.

Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienstnachrichten. Riedesel ihr. zu Eisenbach und Ludwigseck, Sec. Lt, vom degt. Gardes du Corps, wurde der Abschied be zlligt, Reinickc, Oberroßarzt vom Schles. Ul.-Regt.

t. 2, zum Großh. Feld- Art.⸗Regt. Nr. 25 versetzt. ein österreichischer Soldat die Grenze des Sand-

Dem Rechnungsrath Bopp wurde die stelle des diesseitigen Mitgliedes der Direction

ler Main⸗Weserbahn zu Kassel mit dem Auts.

tel Regierungsrath übertragen und der Gerichts- Uecessist Metz aus Darmstadt unter die Zahl der

evocaten aufgenommen.

Berlin. DieProv. Corrsp. reprodueirt nehrere Stellen aus den Artikeln derKöln. Ztg. iwer unsere innere Lage, worin der Verfasser seine Neinung ausspricht über die Haltung, welche für

ne nationalliberale Partei in nächster Zeit geboten

1. DieProv. Corresp. fügt hinzu: es wäre 1Merwarten, daß diese Aeußerungen eines der an- sehensten Partei-Organe, wenn irgend einem er eblichen Theile der Partei aus dem Sinne ge Prieben, diesen Theil veranlaßten, sich zu einem wollen Programm zu bekennen, sich auf Grund usselben im Unterschied von der Partei Lasker;

feorckenbeck zu constituiren und mit derselben an ne politischen Aufgaben heranzutreten.

Nach derKreuzztg. hat der Kaiser die uchsmonatliche Gefängnißstrafe für Contreadmiral Vatsch und die einmonatliche für Capitän Klausa

üäglich zusammengesetzt werden. Es besteht, wie uus letzte, das in Sachen des Geschwader⸗ Chefs Latsch und Corvetten-Capitäns Klausa zu ent stheiden hatte, aus Offizieren der Armee. Das zur vällung eines Urtheils nothwendige Material liegt r. Es handelt sich also nur um Beantwortung enzelner Fragen der Anklage-Instanz durch die eis Richter sungirenden Ossiziere, die ihrem Range

ach höher stehen wüssen als der Angeklagte Graf v. Monte. Wilhelms hafen, 30. Juli. Auf dem

ArtillerieschiffRenown im hiesigen Hafen ist ein A- Centimeter-Geschütz gesprungen. 3 Mann lieben todt, 3 sind schwer, 11 leicht verwundet. DerRenown ist ein älteres, von der englischen Narine angekauftes Schiff, welches lediglich zu Lrtilleriezwecken, Prüfung von Geschützen und 2 51

er zorliegende Unglücksfall ist der zweite seiner Art, ter innerhalb kurzer Zeit vorgekommen ist. Das

üste Mal fand das Springen eines Geschützes neuen Fermans 1(kann tlich auf dem englischen Thurmschiff Thunderer ber Besikabai statt,

Das neue Kriegs-

Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Wien. Gegen-

über einer Mittheilung derNeuen Fr. Pr. con-

statirenPresse undFremdenblatt auf Grund amtlicher zuverlässiger Informationen, daß nicht

schacks⸗Novibazar überschritten babe, auch nicht als Bedeckung für die Enquete Commission, welche noch in Serajewo weilt.

Pest. DiePester Corresp. meldet: Die Staate- Einnahmen des zweiten Quartals von 1879 sind 3,505,042 fl. böber, die Ausgaben 753,516 fl. geringer als in der gleichen Prriode des Jahres 1878. Die Gesammt-Mehreinnadme der ersten Hälfte des Jahres 1879 beträgt, 32210 fl, die Gesammt-Mehrausgabe 4,018,388 fl. gegen die gleiche Periode des Vorjahres. Die Mehr- Ausgabe wurde durch die Zunahme des Zinsen⸗ Erfordernisses für die Goldrente hervorgerufen. Nach dem Ausweis ergaben im zweiten Quartal 1879 die directen Steuern eine Mebreinnahme von 1,006,613 fl. gegen das Vorjahr. Ferner erzielten Mehreinnahmen die Stempelsteuer, das Tabak- und Salz⸗Monopol, die Staatsgüterforsten, Bergwerke, Post und Telegrapben. An Staatseigen- thum wurde um 412,840 fl. weniger verkauft.

Frankreich. Versailles, 29. Juli, Die Deputirtenkammer hat beute den Vorschlag, welcher die Niederlegung der Tuilerien beantragt, ange- nommen.

Italien. Rom, 30. Juli. Gestern ent, deckte hier die Polizei ein republikanisches Complot, welches einen Aufruhr bezweckte. Zwei Rädels⸗ führer, Namens Angeli und Mirti, wurden ver hastet, ein Buchdrucker wurde ebenfalls verhaftet und bei demselben ein gedruckter Aufruf zur In- surrection confiscirt. Der Minister des Innern befahl in einem Rundschreiben die Ausweisung derjenigen ausländischen Arbeiter aus Italien, welche Politik treiben.Osservatore Romano ersährt, daß die Regierung einen besonderen Sicher- beitsdienst während der Reise des Königs nach Genua angeordnet hat. Die Reise des Königs nach Sicilien ist auf den September festgesetzt. [Türkei. Constantinopel, 30. Juli. Sawas Pascha theilte dem britischen Botschafter Layard und dem französischen Botschafter Fournier mit, die Pforte stelle die in dem Ferman von 1873 zugestandenen Privilegien wieder her und verlange nur, daß der Khedive alle Verträge der Pforte zur Genehmigung unterbreite. Layard und

Fournier verlangen ihrerseits die Abfassung des

für den Khedive dahin, daß der Khedive verpflichtet sein soll, alle Verträge der Pforte mitzutheilen. Der Tribut Aegyptens an

Nieß. die Türkei solle erhöht werden, im Falle alle früheren Privilegien wieder gewährt würden.

Tewfik solle den Tribut herabsetzen können, sobald ein einziges Privilegium versagt werde. Zum

Botschafter der Pforte in Paris ist an Stelle Savfet Paschas Essad Bey designirt. Serbien. Belgrad, 29 Juli. Die euro

paäͤische Commission zur Bestimmung der Grenzlinien zwischen Serbien und der Türkei beendete ihre Arbeiten. Als geeignete Vertheidigungslinie gegen die Einfälle der Arnauten wurden Serbien zwölf Dörfer zwischen Vranja und Kurschumlja zuge- sprochen. Die Commission verbleibt in Belgrad bis zur Ratification.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 31. Juli. Nachdem erst vorgestern im Walde der Leichnam eines Etrhängten, der noch nicht identificitt werden konnte, gefunden wurde, fanden gestern im Schiffenberger Walde Erdbeeren suchende Kinder die Leiche eines halb erwachsenen Maͤdchens. Dasselbe muß schon längere Zeit gelegen haben, da der Zersetzungsprozeß schon ziemlich weit vorgeschritten war.

H. Offenbach. Das am 2., 3. und 4. August in unserer Stadt abzuhaltende XI. Mittelrhernische Turnfest verspricht einen glänzenden Verlauf zu nehmen und wird vorausfichtlich dem im Jahre 1860 daßier ge feierten ersten Feste des Mittelrbein-Verbandes, das bei allen Theilnehmern noch in bestem Andenken ist, in keiner Hinsicht nachstehen. Die rege Thätigkeit der verschiedenen Fest⸗Commissionen, die Theilnahme, welche sich in allen Kreisen unserer Bevölkerung für das Fest kundgibt, sowie die in großer Anzabl erfolgten Anmeldungen auswärtiger Vereine, besonders derjenigen aus den großen Städten des Mittelrhein ⸗Kreises, lassen ein solches Resultat wohl mit Sicherheit erwarten.

Allerlei.

Berlin. Eine Nachricht, daß kürzlich derletzte Lützewer, d. b. ein Angehöriger der glorveichen Lützow'schen Freischaar gestorben sei, bexrubt auf einem Irrthum, da noch einige Genossen jenerwilden Jagd leben. So baben wir die Freude, hier in Berlin noch den pensionirten Rendanten der Generalstaatskasse und Rittmeister, Geh. Rechnungs- rath v. Wiedekind als unseren Mitbürger begrüßen zu können, der im Mätz 1813 als einer der ersten dem Rufe des Königs folgte, obschon er damals erst 17 Jahre alt und so schmächtig war, daß der Turnvater Jahn damals von Breslau nach Berlin schrieb, es möchten nur Alle kommen, die Waffen tragen könnten,aber keiner dünner als Wiede⸗ kind. Auch in Waldenburg lebt noch, wie von dort ge schrieben wird, ein Lützower Veteran in der Person des Sdjährigen Bergraths a. D. Wilhelm Föͤrster.

Für die Linde neben der St Georgskapelle gingen weiter ein: Hofurbrmacher Hanau 1 M., Frl. Pestel 1 M.

Geld Cours. Frankfurt am 31. Juli 1879.

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Dollars in Gold 5