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1878.
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Dienstag den 16. April.
M 46.
Oberhessischer Anzeiger.
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ö 9 Ober-Postassistent Klein, sowie die Postassistenten „M., der Postsecretär Prin von Mainz nach
auch Cöln a/ R., die Telegraphenseeretäre Ehlers
inch Darmstadt, der Obertelegraphenassistent Baitz
Wird bier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets
ein Beleg kostet 9 Pf. per Post nachgenommen.
Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugew
beginnende Märkte anberaumt worden und zwar am 21. Juni in Alsfeld, 29. Juni in Nidda, 4. Juli in Nieder⸗Wöllstadt, 5. Juli in Bieberau, 6. Juli in Bickenbach, 8. Juli in Groß-Gerau, 9. Juli in Goddelau, 10. Juli in Gernsheim.
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ausnahme weise vier und fünf Jahren sind im Bereich des Großberzog⸗ thums Hessen-Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Morgens um 8 Uhr f
Bekanntmachungen,
eise drei und abgenommen und gegen
vom Verkäufer gegen neue starke rindlederne eine starke Kopfhalfter
Berlin den 1.
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Betreffend: Die jährliche Revision der Hypothekenbücher.
betreffend den RMemonte- Ankauf pro 1878. Die von der Militär-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle
Quittung sofort baar bezahlt. Pferde mit solchen
Fehlern, welche nach den Landtegesetzen den Kauf rückgängig machen, sind
Erstattung des Kauspreises und der sämmtlichen
Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer vom Kaufe aus geschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet jedem verkauften Pferde eine
Trense mit starkem Gebiß und Ringen versthen, von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei
Meter langen starken Hanfstricken ohne besondere Vergütung mitzugeben.
März 1878.
Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesen. (gez.) von Rauch.
von Uslar.
Vilbel am 12. April 1878.
Das Großherzogliche Landgericht Vilbel an die Großherzoglichen Ortsgerichte des Bezirks.
Unser General- Ausschreiben vom 26. April 1869, wiederholt in Nr. 37 des Oberhessischen Anzeigers von 1875,
bermals in Erinnerung.
bringen wir hiermit Jägern
Deutsches Reich. Darmstadt. Post- Personalveränderungen. Hersetzt find: die Postinspectoren Hennemann von Darmstadt nach Frankfurt a/ O. und Zielcke von Frankfurt a/ O, nach Darmstadt, der Postdirektor Fromm, die Postsecretäre Uihlein, Volk, Schallas, fkrauendienst, Schaltenberg und Huttenlocher, der
dellmann und Illert von Mainz nach Frankfurt Memel, der Postsecretär Braesicke von Mainz
n Müylbausen/ Els. und Könnecke von Bingen un Mainz nach Bingen, der Obertelegraphist Nüttner von Nidda nach Heppenheim, der Post— sistent Grosser von Osthofen nach Nidda und er Telegraphenassistent Harting von Darmstadt lach Mainz. In den Ruhestand versetzt ist: der Les ostverwalter Neeb in Rüsselsheim. Entlassen ist: Postassistent Loos in Bischofsheim.
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ll der Gesetzgebungsausschuß der zweiten Kammer, miralität ir das Einfuhrungsgesetz zum Gerichts verfassungs⸗ tsetz eben beräth, die Minderung der Zahl der zon der Regierung in Auesicht genemmenen Amts- gerichte beantragen. Die Städte Laubach, Lich d Bad Nauheim, alle in Oberhessen, sollen anderen Gerichtsbezirken einverleibt werden und besondere Amtsgerichte nicht erhalten. Auch wird davon gesprochen, Lampertheim und Bensheim zum Sitz von Amtsgerichten zu machen. Der Finanz- Ausschuß zweiter Kammer, welcher die Helder zu Justiz- Neu- oder Erweiterungsbauten
u verwilligen hat, soll in gleichem Betreff Bedenken und Wünsche in bestimmter Form äußern wollen. ö Berlin, 12. April. In der heutigen Sitzung des Reichstags wurde die dritte Berathung des Bei dem Etat der Post- und Telegraphen- Verwaltung legte der eneral- Postmeister dar, daß es unthunlich sei, zem Antrage auf möglichste Dienstfreiheit der Post— beamten an den Sonntagen zu entsprechen, Ferner heilte derselbe mit, daß so eben mit Oester reich-
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er Professor Geheime Kirchenrath Dr. Köllner das Haus mög 5 der Professor Geheime Kirchenrath Dr. Hesse der Uebergangs- Abgabe von Essig nur auf dem
ienste auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. wurde vom Hause genehmigt. — Wie man der„W. Ztg.“ von hier meldet, beck theilte schließlich mit,
Der Gesetz-Entwurf,
men. Der Antrag Buhl und Lasker:
e erklären, daß die Einsübrung
er Reichs Gesetzgebung erfolgen könne, Präsident Forcken⸗ daß der Chef der Ad- den Reichstag zur Beiwohnung des
Stapel Laufes einer neuen Corvette in Kiel ein— geladen habe; der Gesammtvorstand habe beschlossen,
adung durch Entsendung einer Deputation, aus dem Präsidenten, zwei Schriftführern
und vierzehn von den Abtheilungen gewählten Mitgliedern, zu entsprechen. sich sodann bis zum 30. April.
Das Haus vertagte
12. April. Die„National-Zeitung.“
meldet: Die nalionalliberale Fraction beschloß in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig, die Einführung des Tabak-Monopols abzulehnen. lehnte ferner die Voraussetzung ab, daß eine anderweitige Besteuerungs- Form des Tabaks an—
Die Fraction
so viel einbringen müsse, als die Reichs-
Regierung von dem Tabaks-Monopol erwartet.
ction ist nicht princiepiell gegen die Vor—
nahme einer Tabaks Enquete und die Gewährung des entsprechenden Credits hierzu, der jedoch aus drücklich nicht zur Vorbereitung für die Einführung des Monopols gewährt wird, sondern in der
einer Besteuerung, welche ohne auf den
Ungarn ein Abkommen getroffen sei, wonach dieses Handel, den Bau und die Industrie des Tabaks Reich sich dem deutschen Fahrpost⸗System noch im zerstörend einzuwirken, eine ansehnliche Mehr- Laufe dieses Jahres vollständig anschließen werde. Einnahme gewähren könnte.
Bei dem Etat der Reichsbank wurde nach einem Antrage Richter's der Antheil des Reiches am am 23. October 1877 bei Adrianopel ermordeten Reingewinn anstatt 1½ Mill. auf 2 Mill. sestgesetzt. Eisenbahn-Beamten Kaiser aus Biebrich Folgendes Im Uedrigen wurde der Etat gemäß den Beschlüffen mit: die Pforte hatte strenge Untersuchung ange- zweiter Lesung genehmigt; derselbe balancirt in ordntt, in Folge deren 6 Tscherkessen verhaftet Einnahme und Ausgabe mit 536,496,800 Mk. und dem Civilgericht von Philippopel zur Ab⸗ Zu§. 1 dee Etategesitzes wurde ein Zusatz be⸗ urtheilung überwiesen wurden. schlossen, wonach die Vertheilung der in einer Aburtheilung hätten die Behörden wegen des Summe festgestellten Matrikular- Beiträge auf die Anmarschtes der Russen Philippopel verlassen; die einzelnen Bundesstaaten durch ein besonderes Ge- dortige Bevölkerung habe darauf gewaltsam die setz geregelt werden soll. betreffend die Ersparnisse an den von Frankreich befreit, theils getödtet. für die Occupations- Truppen gezahlten Verpfleg⸗ maßlichen Mörder Kaiser's getroffen, wäre bis her ungs⸗ Geldern, und der Anleihe-Gesetz- Entwurf nicht sestzustellen gewesen.
wurden ohne Debatte nach den Beschlüssen zweiter
— Der„Reichs Anzeiger“ theilt bezüglich des
Noch vor der
Gefängnisse erbrochen und die Inhaftirten theils Welches Loos die muth-
Die mehrfach verbreitete Nachricht, es
sung genehmigt und sodann das Etats-Gesetz habe neuerdings über die obschwebenden Verhand- mit den erwähnten beiden Gesetz-Entwürfen im lungen eine bedeutungsvolle Correspondenz zwischen Ganzen gegen die Stimmen der Socialdemokraten dem deutschen Kaiser und dem Kaiser von Ruß⸗
land stattgesunden, ist vollständig aus der Luft gegriffen.
Ausland. Oiesterreich⸗Ungarn. Wien, 12. April. Heute sand unter dem Vorsitz des Kaisers eine zweißündige Berathung statt, welcher der Kriegs- minister, die Ministerpräfidenten und die Landes- vertheidigungs⸗Minister beider Reichshälsten bei- wohnten.
— Die„Neue freie Presse“ betont als Auf⸗ gabe der österreichischen Politik, sich den Welt— verkehr nach dem Orient zu erhalten durch Sicherung von Eisenbahn. Anschlüssen: der Vertrag von San Stesano sei für Oesterreich aus politischen, viel mehr aber noch aus wirthschaftlichen Gründen unannehmbar; die Annahme des Vertrags wäre die definitive Abdieation Oesterreichs.
— Die österreichische Quoten-Deputation be⸗ schloß, an die ungarische Deputation ein Monitum zu richten, worin sie ihren Standpunkt, betreffs der 80-Millionen- Schuld an die Nationalbank aufrechterhält, jedoch behufs Lösung der Frage eine Privat-Conferenz beider Deputationen beantragt.
Belgien. Brüssel, 12. April. Die Deputirtenkammer hat mit 80 gegen 24 Stimmen den Gesetzentwurf wegen Vermebrung der Zahl der Senatoren und Deputirten angenommen, jedoch sollen der bisberigen Mitglieder-Zahl nur vier


