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1. Teri dien und ettenent⸗
ark nachgebend.
Goldrente verlor 1½%, Silberrente 574⁵ blende 1½% ungar. Schatzbons l. Em. 2½%,
1 Em. 2 4 Von Anlebensloosen sind 1860er 2/80%, 1864er M. 4. matter. Oesterr. Bahnen stellten sich meist niedriger, Galizier fl. 4½. Elisabeth sest. Oesterr. Priori— üten waten tbeillweise erbeblich matter. Banken zeigten iich offerirt, Oesterr. Nationalbank ziemlich fest, Deutsche andelsgesellschast gut behauptet. Wechsel fast durchgehends illiger, Wien M. 1½, Amsterdam unverändert.
Landwirthschaftliches und Gewerbliches.
Samencontrole. Ein keimfäbiges, unverfälschtes Saaigut ist für den Landwirth, für den Forstmann und ür den Gärtner von größter Wichtigkeit. Die heutige eit aber, die nicht als„schwindelstei“ bezeichnet werden ann, hat auch in der Samenfälschung immer bedeutendere
Deutschen Reiche der Werth der zur Verwendung kommen- deren Untersuchung die eingehendste Belehrung gibt, verbient den landwirtbschaftlichen Saatwaaren, die Cerealien, deren] unter den Landwirtben aufmerksam gelesen zu werden.
Saatgutbedarf fast durchgängig jeder Landwirtb in seiner eigenen Wirtbschaft zieht, ausgenommen, jäbrlich auf 96,780,000 Mark. Wenn nun diese Saatwaaren im Durchschnitt nur um einige Procente besser oder schlechter sind, so repräsentirt der Schaden oder der Nutzen schon bedeutende Summen. Um dem Samenfälschungsschwindel wirksam entgegentseten zu können, sind im Deutschen Reiche seid dem Jahr 1869 eine Anzabl sogenannter Samencontcolstationen errichtet worden, die den Zweck baben sollen, den Landwirthen Gelegenheit zu geben, ihre gekauften Saatwaaren untersuchen zu lassen. Aber wie bei allem Neuen sind auch diese Versuchsstationen noch nicht in dem Maße benützt worden wie sie es verdienten. Es mag wohl auch darin Grund hiefür liegen, daß diese Untersuchungen ziemlich hoch honorirt werden müssen und
Geld- Cours.
Frankfurt am 12. April 1877. 20-Frankenstücke Mk. 16 24—28 Englische Sovereigns 8„ 20 37—42 Russische Imperiales 8„ 1077 Holländische fl. 10-Stücke„ 186 Ducaten. g 5 9 55—60 Ducaten al marco* 9 58—63 Dollars in Gold 1 417—20
Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln
Leistungen“ aufzuweisen. Wir erinnern beispielsweise nur bei kleineren Quantitäten von Saatwaaren würde oft das hat uns den Debit des
0 die Fälschung der Samen der verschiedenen Kleearten.] Urtbeil so theuer zu stehen kommen als das Saatgut a 2 8 i 4 Auch bei dem alljährlich aus Amerika importirten Pferde selbst. Unseres Erachtens könnte der Landwirth auch allein üchten Cölnischen Wassers gahnmais bat sich in den letzten Jahren, häufig das] bäufig selbst seine angekauften Sämereien untersuchen. 1 i 5
Saatgut ale nich. keianabig wiesen. Es ist dies ein] Eine genaue und umfassende Anleitung dazu gibt das übertragen und empfehlen* dasselbe Umfland, welcher der Einführung dieser werthvollen ausgezeichnete„Handbuch der Samenkunde“ von Professor per Glas zu M. 1 Orünsutterpflanze ehr entgegenwirken dürfte. Ein fehler⸗][Dr. Friedrich Nobbe in Tharand. Dieses umfangreiche„ 1 Dutzend 23 50,
Haftes, verfälschtes Saatgut stellt immer die Ernte in] Werk, welches uns mit allen Eigenthümlichkeiten und„ 1 7 16,75.
Frage. Nach annäbernder Schäzung belauft sich im] Fälschungen der Saatwaaten bekannt macht, sowie über! Die Exped. d. Anz.
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Danksagung.
Allen Denen, welche unseren lieben Vater Büttner, hiesiger Stadtthürmer, zur
Johann letzten Ruhestätte
geleitet haben, sprechen wir unseren innigsten Dank aus. Friedberg den 11. April 1877
Die trauernden Kinder.
213 N* s Todes-⸗Anzeige. Verwandten und Freunden die traurige Nach— richt, daß unsere gute Muter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Friederike Schuchard, geb. Dietzsch im Alter von 76 Jahren 5 Monaten nach kurzem Leiden heute sanft verschieden ist. Im Namen der Hinterbliebenen; Sophie Breidenstein, geb. Schuchard. Friedberg den 13. April 1877. Die Beerdigung findet Sonntag den 15. April, Nachmittags 4 Uhr, statt.
Todesanzeige& Dauksagung.
Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit
die schmerzliche Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere so liebe und theure Gattin, Mutter und Schwägerin
Elisabetha Morell, geb. Nohl, nach einem nur Gtägigen Krankenlager besseres Jenseits abzurufen.
Zugleich sagen wir allen Denjenigen, welche die Verstorbene zu ihrer letzten Ruhestätte de gletteten, unseren innigsten Daz.
Friedberg den 12. April 1877 1188 Die trauernden Hinterbliebenen.
in ein


