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1 ü. f unden Vollmar, f . Corps zu außeretatsmäßigen Sec.-Lieutenants
Wert
VII. Sierbesölle. Seh Klauß zu Bingen; am 14. Januar der
nat am 20. Januar e bhsveterinäramts Friedberg, i am 23. Januar ihr Peter Claß zu Bingenz am deihte⸗Assessor und Bezirkestrafrichter, Ar zu Gießen; am 2. Bohalter Georg S i Febr. den Abvocat⸗Anwalt Joh. Bapt Krämer zu Alzey.
i Rechnungsablage
u 111, zum
M25.
zeiger.
Die Petitzeile wird mit 4 Kreuzern berechnet.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
—
Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ Verlags-Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden.
bei der
Amtlicher Theil.
Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren:
Nr. 6. Nr. 7. Nr. 8. sub 2. Deieinden des Kreises Friedberg. Friedberg am 24. Februar 1874.
Nichts.
sub 1. Gesetz, den Gewerbsteuertarif
Uebersicht der für das Jahr 1874 von Großherzoglichem Ministerium des Innern geneh
sub 1. Bekanntmachung, die Stempelabgabe von auswärtigen politischen Zeitungen beir.
bett.
migten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den
Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
Trapp.
dreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die
N Sie werden hiermit zur Bekanntmachung in Ihren Gemeinden benachrichtigt, brelsbeim und Nieder⸗Wöllstadt am 22. und für Berstadt und Grünberg am
——
Friedberg am 24. Februar 1874.
Großherzoglichen Bürgermeistereien. doß die Gr. Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen 23. dieses Monats abgegangen sind.
Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- Iusblatt Nr. 8 enthält:
1. Gesetz, den Gewerbstcuertarif betreffend. II. Uebersicht der für das Jahr 1874 von Großher⸗ chem Ministerium des Innern genehmigten Umlagen Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Ge—
Inden des Kreises Friedberg.
III. Ueber sicht der für das Jahr 1874 genehmigten agen zur Bestreitung der Bedürfnisse der istaelitischen gionsgemeinden des Kreises Bensheim.
Tv. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen der Orden.
V. Cbarakter⸗Ertheilungen. Seine Königliche Hoheil Broßberzog baben allergnädigst geruht: am 28. Januar Seconde⸗ Lieutenant a. D. Anton den Charakter als nier-Licutenant und am 29. Januar dem Ministertal⸗ Scollisten i. P. vom früheren Kriegs- Ministerium br den Titel Ministerial⸗Registrator zu verleihen.
VI. Concurtenzeröffnungen.
jährlichen Gehalt von 480 fl.; dem Fürsten zu enstein⸗ Wertheim Rosenberg und dem Grafen zu ich Schönberg sieht das Präsentationsrecht zu dieser le zu; die obete Knabenschulstelle des Schulbezirks Stephan zu Mainz mit einem jährlichen Gehall von fl.; die evangelische Schulstelle zu Fischbach im Kreise eld mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl. Gestorben sind: am 9. Januar der est l. P. Ludwig Adolph Westerweller von An thoni der Kreisveterinärarzt des Johann Peter Born zu der pensionirte Gerichts voll⸗ 27. Januar der Land⸗ Justizrath Klingel⸗ Februar der Hauptstaatskasse—
chneidmüller zu Darmstadt; am
— Das Gr. Regierungsblatt Nr. 9 enthält:
über die Verwendung der für das 1871 in dem Großherzogthum Hessen ausgeschriebenen
nbenischädigungsbeiträge. 5 Darmstadt. Nach dem„Reichs Anzeiger“
Scholl, Port. Fähnr. vom Großh. v. Wehren, Oberst-Lieut. vom 3. Gr. .-(Leib-) Regt. Nr. 117 zum Commandeur Zaäger- Bat. Nr. 3 ernannt; v. Rabenau, .-Et. vom 1. Gr. Inf.(Leibgarde-) Regt. 115 unter Belassung in seigem Verhältniß Comp. Führer bei der Unteroff.- Schule zu
Sec.-Et, vom 1. Groß. Inf. nbgarde-) Regt. zum Pr.⸗Lt. befördert; Butter- „Vice-Wachtm. vom 2. Bat. Landw.⸗Regts. Sec.- Et. der Reserve des Großh.
-Corps besördert.
Ar; Cramolini,
Erledigt sind: die dritte gelische Schulstelle zu Höchst, im Kreise Neustadt, mit
brich, à la suite des Inf. Regts. Nr. 53 ge-
der zweiten Kammer sein entscheidendes Votum in der Theater- Angelegenheit noch nicht abgegeben hat, so ist man doch in gut unterrichteten und einflußreichen Kreisen der festen Ueberzeugung, daß die betreffende Vorlage der Regierung in ibren Hauptgrundzügen zur Annahme gelangen wird. — Die oberhessischen Eisenbahnen haben pro 1873 gegen 1872 eine Mehreinnahme von 84,000 fl. aufzuweisen, die aber die vom Staate übernommene Zinsgarantie nicht vermindert, da sie durch erhöhte Betriebskosten und Einlagen in den Reservefonds absorbirt wird.
— 23. Febr. Advokat August Metz, ist heute im Begriff nach Frankfurt zu reisen, von einem Schlagflusse getroffen und sofocrt todt geblieben. — 24. Febr. In Folge des gestern erfolgten Todes des Landtagsabgeordneten Metz wird der baldige Zusammentritt der zweiten Kammer min- destens für einen Tag zu gewärtigen sein. Metz war Präsident des Finanz- Ausschusses und hatte zugleich eine Reihe der wichtigsten, diesem Aus- schuß obliegenden Referate, z. B. auch das über den Wiederaufbau des hiesigen Hoftheaters. Da viele der einschlägigen Angelegenheiten eilender Natur sind, so kann von einer schleunigen Er- gänzung des Ausschusses, der bei der Abwesenheit Welcker's und Martin's beim Reichstag jetzt auf vier Mitglieder reducirt ist, kaum abgesebe Ueber den so plötzlich erfolgten Tod von Metz er—
seinem Sohne gegen halb zwölf Uhr Morgens nach dem Main-Neckar-Bahnhof ging, in der An- 151 nicht weit von seinem Hause und in nächster Nähe der Güter-Expedition der Main-Neckar— Bahn völlig unerwartet einen so heftigen Blut— sturz bekam, daß er sosort zusammensank und in die Güter-Expedition, von wo sofort Hülse kam, gab er hier in wenigen Minuten seinen Geist auf. Er stand im 56. Lebensjahr.
g Berlin, 23. Febr. Reichstagssitzung. Der Nürnberger Staatsanwalt sucht die Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung demokratischer Blätter, welche der Beleidigung des Reichstags beschuldigt werden, nach. Das Gesuch geht an die Geschäfts- ordnungs-Commission, ebenso eine Mittheilung des
Bundesraths über die Behandlung früherer Be
schlüsse des Reichstags. Auf die Interpellation
Minigerode's erwidert Delbrück, daß ein Reichs⸗
— 22. Febr. Wenn auch der Finanzausschuß eisenbahngesetz, wenn
einer n werden.
fährt man, daß der Genannte, während er mit
191 werden mußte. Trotz ärztlichen Belstands
Trap p. irgend möglich, in der Herbstsession vorgelegt werden solle. Der Gesetz⸗
entwurf über die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des Reiches, sowie der Gesetzentwurf, betreffend die Einrichtung und die Befugnisse des Rechnungshofes geben an eine Commission von 14, die allgemeinen Rechnungen über den Haus ⸗ balt des norddeutschen Bundes für zweites Se; mester 1867— 1870 an eine Commission von 7 Mitgliedern. Der Gesetzentwurf, betreffend die 7 besonderen Genebmigung bedürfenden gewerb— lichen Anlagen, wird in dritter Berathung ohne Debatte angenommen.
Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine Verfügung des Cultusministers vom 20. d. M. gan den Oberpräsidenten der Provinz Posen, wo— nach die Studirenden der katholischen Theologie, welche ganz oder theilweise in Innsbruck ibre Studien absolviren, für eine Anstellang in einem inländischen geistlichen Amte auf eine Dispen-⸗ sation von dem Erforderniß eines dreijährigen Studiums auf einer deutschen Staats- Universität nicht zu rechnen haben.“ Die Facultäts-Einricht⸗ ungen in Innsbruck böten weder betreffs der Lebensweise der Studirenden noch hinsichtlich des Inhalts und der Tendenz des Unterrichts einen Ersatz des gesetzlich vorgeschriebenen Studiums auf deutschen Staatsuniversität.
— Nach einem officiöbsen Telegramme der„A. Ztg.“ liegt dem preußischen Staatsministerium ein don den Ministerien des Cultus und der Justiz ausgearbeiteter Gesetzantrag vor, welcher bestimmt: Kirchendiener, welche sich gegen die Gesetze auf- lehnen, können internirt oder unter erschwerenden Umständen ihrer Staatsangehörigkeit für derlustig erklärt werden.
— Aus der Reichstags Sitzung vom 18. d.
berichtet man dem„D. W. Bl.“ einen characte-
ristischen Vorgang. Die elsaß⸗lothringischen Ab- geordneten parlamentirten vor Beginn der Sitzung sehr lebhaft mit dem Präsidenten v. Forckenbeck, sum die Erlaubniß zum Gedrauche der franzö— sischen Sprache in dieser Sitzung zu erhalten. Als Forckenbeck unbeweglich blieb, wendete sich einer der Herren in französischer Sprache an den in der Nähe stehenden Fürsten Bismarck, der aber erklärte:„Ich spreche nicht Französisch,“ und als ihm eingewendet wurde, daß er es doch wenigstens verstehe, entgegnete er,„daß er es bier auch nicht verstebe.“


