1
8
deju u deren, d D . dal d
rab be
108
ru a i d 5. n Bernt rer n ns- r u ig iu. in ted ar Min, n Spill n Run e, „ nb
. e ee
J
. 2 1
. Dutgbach der Maln-Weser⸗Bahn.
f der Gasganstalt zu
n. Jdrem Correspondenten gebt von einem tüchtigen nbmielben, der sich ebenfalls mehrere Jabre mit der sanzösischen Kaninchenzucht beschäftigt bat, die Mittheilung zu, daß er im Allgemeinen günstige Resullate in Form ines schönen Fleischertrags erzielt habe, er jedoch auch conftatiren mülsse, Laß die Zucht mit vielen Unerträglich⸗ seiten für die Landwirthschaft, wie man sie in Deutsch⸗ land detreibe, verbunden sei. Für Frankreich möge die Sache praktisch sein, für uns dagegen ziehe er die Nütz⸗ lichkeit in Frage.
Berlin. Nach einer vor Kurzem veröffentlichten Uebersicht waren Mitte vorigen Jahres in Preußen über— Haupt 52.646 Lehrerstellen vorbanden. Davon waten 3616 oder 7 pCt. vacant, wobei jedoch die meisten durch üngere ungeprüfte Lehrer oder durch Combination mil ndern Classen verseben wurden und nur 149 oder kaum % pt. obne alle unterrichtliche Versorgung blieben. Im Ganzen 3177 Stellen oder 6 pCt. wurden durch weibliche Lehrkräfte verwaltet. In der Provinz Hannover befinden ich in Allem 4825 Schulstellen, davon derzeit 493 oder reichlich 10 pCt. vacant waren, von denen jedoch nur 1 eder ½ pt. obne alle unterrichtliche Versorgung dlieben, 93 Stellen oder sast 2 pCt. waren durch weibliche Lehrkräfte verwaltet.
Paris. Hier wird erzäblt, der kaiserliche Prinz(Lulu) ei im Examen in Woolwich durchgesallen. Er habe bei der Prüfung die Nummer 27 ethalten, und da nur die 20 etsten Nummern des Licutenants⸗Ranges für würdig tiklärt werden, so müßte er jitzt als einfacher Cadet die Schule verlassen ober ein Jahr„nachochsen“.
Washington. Das Deutschibum bier hat einen känzenden Sieg errungen. Der dortige Erziehungsrath dat nämlich beschlossen, daß die deutsche Sprache in allen Districischulen gelehrt werden solle.
Landwirthschaftliches.
H. Södel. An einem der letzten Sonntage bielt Dr, Heuser von Friedberg dahier mebrere landwirthschaft⸗ liche Vorträge. Von den sehr interessanten Gegenständen zeben wir nachstehend Einiges: Vorerst sprach Dr. Heuser
— sranzöfischer Kaninchen vielsach und eingebend be⸗ t
über die Bearbeitung des Bodens und machte da besonders auf die Tieskultur ausmerksam, welche in der hiesigen Gegend mit Vortheil angemendet werden könnte; warnte aber sebr vor dem momentanen Heraufbringen des Unter- grundes; es müsse nur ein Aufwühlen desselben vermittelst des Untergrundwühlers, welcher dem gewöhnlichen Pfluge nachzugehen habe, geschehen. Sodann entwarf er eine kurze Beschreibung der in der hiesigen Gegend im Gebrauche sich befindenden Ackergeräthe und legte da besonders die Vortheile der Ringelwalze und des Exstirpator's klar dar und wünschte, man möge auf genossenschaftlichem Wege die Anschaffung der beiden nicht versäumen.— Auch konnte Redner nicht umhin, auf einen Mißstand, welchen er bei der Begehung der drei Gemarkungen Melbach, Södel und Wölfersheim bemerkt hatte, aufmerksam zu machen, nämlich den der Nicht⸗Regulirung der Felder. Erst dann, wenn eine Regulirung stattgefunden habe, sei es dem Landwirthe möglich, eine freiere Bewirthschaftung seines Gutes einzuführen und den Anbau von Futtergewächsen zu vermehren;/ des Areals müßten zum Anbaue der Früchte und ¼ zum Anbaue der Futtermittel dienenz denn ein rationeller Betrieb der Viehzucht sei die Grund⸗ lage für das Gedeihen des Ackerbaues. Dr. Heuser äußerte sich sehr günstig über den Viehstand der drei Gemeinden, die Kreuzung des Vogelsberger Schlages mit dem Berner sei eine glücklich gewählte; denn die Milchergiebigkeit des Vogelsberger Viehes gehe dem Berner Rindviehe ab, dafür babe man bei diesen bedeutenderen Fleischansatz und würden so auf die Nachzucht gleichzeitig zwei gute Eigenschaften ver⸗ erbt. Die Schafzucht solle man sehr beschränken, das Schaf sei nicht das Thier einer intensiven Wirthschaft, es schade bei uns mebr als es nütze und bei der Schweinezucht genüge nach seiner Meinung die Innzucht mit der gewöhnlichen Landrace.—
In seinem zweiten Vortrage besprach Dr. Heuser die Flachsseide. Hauptsache sei, daß der Landwirth leinen nöthigen Kleesamen selbst ziehe, alsdann wisse er auch, daß er frei sei von dieser lästigen Schmarotzerpflanze. Zur Vertilgung empfahl er, Ausgraben der Stellen, wo sich Kleeseide befände und Verbrennen dieser Masse; die
Salze seien zur Vertilgung nicht zu empfehlen.—
Die Baumzucht bilbete den Gegenstanb seines britten Vortrages, besonders verbreitete er sich hier über die Düngung der Obfibäume.—
In dem vierten und letzten Vertrage keserirte Redner ausfübrlich über die ländlichen Darlebenskassen⸗ Vereine nach Raiffeisen'schem Syfleme. Er besprach vorerst den Real- und Personalcredit, ferner die von Schulze⸗Delitzsch in's Leben gerufenen Credit⸗Vereine und hob dann schließ⸗ lich die großen Vorthelle hervor, welche die ländlichen Darlthenekessen Vereine, gegründet von Raiffeisen, für den ländlichen Kleinbesitz hätten und bat sehr, die Gründ⸗ ung solcher nur nicht zu versäumen.
Handel und Verkehr.
Grünberg, 9. Mai. Die Preise auf unserem heutigen Fruchtmarkte betragen: Waizen(100 Kilo) 16 fl. 10 ke.; Korn(90 Kilo) 12 fl. 8 kr.; Gerste(80 Kilo) 10 fl. 19 kr.; Hafer(60 Kilo) 6 fl. 49 kr.; Molter (90 Kilo)— fl.— kr.; Erbsen(110 Kilo) 12 fl.— kr.; Linsen(100 Kilo)— fl.— I.; Samen(90 Kilo) 13 fl.— kr.; Kartoffeln(100 Kilo) 2 fl. 45 kr.
Mainz, 9. Mai. Productenmarkt. Walzen per Mai 16 f. 35 kr., per Juli 16 fl.— kt., per Nov. 14 fl. 27 kr. Korn per Mai 11 fl. 30 kr., per Juli 10 fl. 57 kc., per Nov. 10 fl. 18 kr. Hafer per Mai 11 fl. 18 kr., per Juli 11% fl. Rüböl per Mai 17 fl. 33 kr., per Oct, 19 fl. 3 kr.
Accht kölnisches Wasser
von Johann Maria Farina.
Meine Niederlage davon im Comptoir des Ober⸗ hessischen Anzeigers in Friedberg empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst.
Johann Maria Farina in Cöln.
Marktanzeige.
350 Der Gemeinde Heldenbergen ist die Abhaltung don jährlich drei Krämermärkten gestattet worden und sollen vieselben
1) den dritter Pfingstfeiertag,
2) den Kirchweihmontag(1. Montag nach Matthäustag),
3) auf Fastnachtdienstag abgehalten werden.(Nächstes
Jahr als l.)
Geschäftsleute werden zum Besuche freundlichst ein⸗
laden mit dem Anfügen, daß für alles Erforderliche siarichend gesorgt wird und keinerlei Abgaben erhoben werden.
Heldenbergen den 24. April 1874.
Großherzogliche Bürgermeisterei Heldenbergen. Löhner.
Bekanntmachung.
1499 In dem Firmenregister des unterzeichneten Gerichts purden heute folgende Einträge vollzogen:
1) Georg Ludwig Schudt von Steinfurth betreibt seit 1849 daselv Müllerei und Mehlhandel unter der Firma seines Namens und hat seinem Sohne Heinrich Schudt III. von Steinfurth Procura ertheilt; f
2) Georg Hansult von Steinfurth betreibt seit 1863 daselbst Ziegel-, Backstein⸗ und Kalkbrennerei unter der Firma„Gg. Hansult“;
3) Jacob Dinges von der Rödger Mühle betreibt seit Januar 1874 daselbst Müllerei und Mehlhandel unter der Firma„J. Dinges“.
Bad- Naubelm am 6. Mai 1874. N
Großberzogliches Landgericht Bad⸗Nauheim. Ulrich, Schnittspahn, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
Hofgut- Verpachtung.
1496 Das Fuürstlich Solms⸗Braunfelsische Hofgut zu birklar, 430 Großh. Hess. Normal⸗ Morgen groß, bird om 22. Februar 1875 leihfällig und ist Termin r Neuverpachtung auf den 15. Juni c., Vormittags 1 Uhr, auf dem Büreau des unterzeichneten Rentamts mberaumt.
In sehr fruchtbarer Gegend der Wetterau gelegen,
befindet sich das Hofgut ungefähr in der Mitte der
Station Lich, der Gießen ⸗Gelnhäuser und der Station Wohnhaus und säͤämmt⸗ iche Hofgebaude sind masfiv von Bruchsteinen erbaut, ber Viehstall ist überwölbt. 8 Für Pachtllebhaber liegen die Pachtbedingungen vom 1 Juni c. ab im Rentamts⸗Buüreau zur Einsicht offen. Grledel bei Bußbach den 6. Mai 1874. Fürstliches Rentamt. Dü ringer
Ein Zuverlälsiger Mann
1911 findet dauernde Beschaftigung bei gutem Lohn Bab-Nauhelm. Eintritt sogleich.
Ingenieur W. Meyer.
billig bet
Eine große Sendung
Photographie Album,
sowie
Schrei b
Album
von den billigsten bis zu den feinsten Sorten ist soeben eingetroffen und empfehle solche
zu Consirmations⸗Geschenken bestens.
Carl Bindernagel.
— 5 1 8 Holzversteigerungen
in der Oberförsterei Ortenberg.
1502 Mittwoch den 20. und Donnerstag den
21. Mai kommen aus den Distrikten Krugeberg, Hain⸗
wiesenrain, Neuwiesenkopf, Hainkohl und Heegling zur
Versteigerung:
Scheit. Prügel. Stock. Reis.
Ra um meter. Buchen 749 253 308 363 Eichen 30 15 36 20 Aspen— 62— 206
sowie 154 Raummeter Buchen⸗Stammreiser.
5 Eichen-Stämme von 60— 110 Centimeter Durch⸗
messer und 5— 13 Meter Länge,
10 Eichen⸗Stämme von 15— 27 Centimeter Durch⸗
messer und 5—12 Meter Länge,
7 Buchen⸗Stämme von 54— 84 Centimeter Durch⸗
messer und 5—9 Meter Länge,
4 Raummeter Eichen⸗Werkscheitholz.
Sämmtliches Stammholz, das Eichen-Brenn- und Werkscheitholz kommt am ersten Tage, das Aspen Brenn⸗ holz am zweiten Tage zur Versteigerung. Das Buchen— Brennholz wird zum großeren Theil am ersten Tage versteigert.
Das Aspen⸗ Brennholz und die Stammreiser im Distrikte Heegling werden bei der Versteigerung nicht vorgezeigt.
Ferner werden Freitag den 22. Mai aus den Distrikten Hainkohl und Sparrwald versteigert:
7025 Fichten⸗Stangen von 4— 7 Centimeter Durch⸗ messer und 3—7 Meter Lange und
36 Raummeter Fichten⸗Reisholz.
Die Zusemmenkunft ist am ersten Tage im Distrikte Krugeberg an der Hainwiese, am zweiten Tage im Distrikte Neuwiesenkopf am Eckartsborn⸗Wallernhäuser Vielnalweg, am dritten Tage im Distrikt Hainkohl am Bobenhausen-Wallernhäuser Vieinalweg, jedesmal um 9 Uhr Vormittags.
Ortenberg am 30. April 1874.
Großherzogliche Oberforsterei Ortenberg. Thaler
Herrenhemden,
1512 feine Einsätze, Vorhemden, weiße Unterroͤcke, Kragen, Manschetten, sowie Kragen und Manschettenknöpfe äußerst
K. Friedrich.
Holzversteigerung in dem Nomanialwald der Oberfötsterei Eichelsdotf. 1501 Montag den 18. d. M. werden in den Distrieten Hirtsprung, Tiefestruth, Wolfrain, Rotherberg und Fischwäsem versteigert: A. Brennholz.
Holzart. Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. a ummeter.
Buchen 249 J. Cl. 635 81 179 8 28 II. Cl.
Eichen— 167 8 51
Birken—— 6——
Nadelholz— 2— 3
Aspen— 5——
B. Ban- ꝛc. Holz.
7 Eichenstämme von 15— 22 Centimeter Durchmesser, 6—11 Meter Länge mit 1,58 Fesimeter,
6 Nadelstämme von 16— 27 Centimeter Durchmesser, 10—16 Meter Länge mit 2,98 Festmeter,
1 Birkenstamm von 19 Centimeter Durchmesser, 10 Meter
Lange mit 0 28 Festmeter,
Eichenstangen von 12— 14 Centimeter Durchmesser, 5—6 Meter Länge mit 0,78 Festmeter,
Lärchenstangen von 12— 14 Centimeter Durchmesser, 10—13 Meter Lange mit 0 78 Festmeter.
Die Eichenprügel sind meist in Schichten von 2,5 Meter Lange aufgearbeitet.
Das in den Distrieten Wolfrain und Fischwäsem zer⸗ streut sizende Windfallholz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Forstwart Jann in Eichelsdorfferthellt hierüber nähere Auskunft. Dasselbe kommt Mittags 12 Uhr zum Ausgebot. 4
Die Versteigerung beginnt Morgens pröecis 8 Uhr, Zusammenkunft auf der Eichelsdorf- Glashütter Chaussee dei Holznummer 1 am Distriet Salzlackenkopf.
Cichelsdorf 4. Mal 1874.
Großherzogliche Oberförsterei Gichelsdorf. Heyer.
Schuhmacher
1431 finden sofort dagernde Beschäftigung unter Zablung des Frankfuter Arbeitertarifs und Vergütung der Reise— kosten bei A. Docter,
am Kirchenplatz in Gießen.


