Donnerstag den 4. December.
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zen, die auß 5 f ö. Die Petitzeile
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
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Stent. it wird mit 4 Kreuzern berechnet. Dienstag, Donnerstag und Samstag. so beißt 0 3— D us, und
hleunigen, 5. ionen erhöht das Expt tuen Steuer,
Betreffend: Die Reichstagswahlen.
8. Danken aus
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Tbronrede i i i 4 n ech der Fall ist, das Nachstehende bestimmt:
— 2 unfehlbar Mittwoch den 10. Dezember l. J. Morgens 1 0 beginnen. Diese Auslegung hat zu Jedermanns Einsicht auf dem und schlitßl emerndehause stattzufinden und bis zum Mittwoch den 17. De ⸗ r legteren fil, zember 1873 Abende zu dauern. Sie werden diese Auslegung „Sn e biernack genau vobzzieheg und weiter am Monkag den 8. Dezember 18973. Daß air Bal. sowie Date den 9. Dezember 1873 in orteüblicher Weise bekaunt Der Fi machen lassen, daß die Wahllisten vom 10. Dezember bis 17. De⸗ * Gum zember 1873 beide Tage einschließlich, auf dem Gemeindehause zu
34 scher er zung
) Mit der Auslegung der Wählerlisten(§. 8 des Wahlgesetzes) ist
Amtlicher Theil.
beit von SBetreffend: Landwirthschaftlicher Kalender für den kleineren Landwirth pro 1874.
em Präsiden butt und ha. dann auf 10. l.
Friedberg am 2. Dezember 1873.
Wiederholt bringe ich mein Ersuchen in Nr. mib M. von mir nicht mehr besorgt werden können; von Bestellungen die bereits eingela 2.*. nt die Kasse des landw. Bezirks⸗Vereins Friedberg die Transportkosten. beseelt, deres
Friedberg am 2. Dezember 1873.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.
N 4 Nach Mittheilung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom mung ein. d. M. zu Nr. M. d. J. 12,693 ist durch Kaiserliche 7 vom agg v. M. bestimmt worden, daß die Wahlen der Abgeordneten zum
e 9 Riichstage Samstag den 10. Januar 1874 vollzogen werden sollen. Groß herzogliches Ministerium hat zugleich in der Annahme, daß die Wähler⸗ liten überall vollständig aufgestellt sind, was nach Ihren erstatteten Berichten
Jedermanns Einsicht ausgelegt, und daß Einsprachen gegen die
Richtigkeit und Vollständigkeit der Listen innerhalb 8 Tagen von Be⸗
ginn der Auslegung an vor Ihnen, bei Vermeidung des Aus schlusses
damit, vorzutragen seien;
2) die Entscheidung über die vorgebrachten Einsprachen hat, wenn die Erinnerung nicht sofort von Ihnen für begründet erachtet wird, durch uns zu erfolgen, weshalb Sie vorkommenden Falles die Reclama⸗ tionen mit Ihren Aeußerungen nöthigenfells mittelst expresser Boten zur Entscheidung einsend en werden.
Im Falle ciner Berichtigung der Wählerlisten sind die Gründe der Streichungen und Nachtragengen am Rande der Listen unter Angabe des Datums von Ihnen kurz zu vermerken. am 8. und 9. die vorgeschriebene Bekanntmachung erlassen worden ist, ist am 10. d. M. unfehlbar anzuzeigen.
Ter a p p.
An die Großherzogliehen Bürgermeister eien.
123 des Kreisblattes und unter dem Anfügen in Erinnerung, daß die Bestellungen nach dem ngt sind oder noch bis zum 10. l. M. einlangen, über⸗
Der Director des landw. Bezirks ⸗ Vereins Friedberg.
, Am a u b in dröftu 1 f „Die spaß, Deutsches Reich. stalten sind Gehalte von 1500— 2700 Mark vor- zu stören pflegten. Einzelne Regierungsgeschäfte
der nor dank
zin bad, ecke an der Königlich Preußischen Realschule 8 1 Dortmund Dr. Ludwig Nodnagel, zum Lehrer etungel“ an der Realschule zu Bingen mit Wirkung vom
ernannt.
Slellen zum größten Theil auf ein weiteres Avance.
—— un- im Dienste selbst verzichten müssen, hat die Agierung die Schaffung einer vikrten Gehalts Lasse in Vorschlag gebracht. Hiernach würden 1. in Zukunft je 18 Dienststellen mit einer Besoldung 1 zen 2500, 2900, 3300 und 3800 Mark be⸗ zul, slsehen.— Der Finanz- Ausschuß der zweiten Kammer befürwortet die Aufhebung des Instituts der Ober Einnehmercien; die Regierung erachtet 1 aber eine weitere Verminderung dieser Stellen— ö— in Ganzen 9 im Interesse des Dienstes nicht 12 u zulassig.— Für rie Directeren an den Real- auc sulen mit Ober-Real-Classen ist im Nachtrags⸗ 1 50 Budget ein Gehalt ven 48005400 Mark vor- 2% gech 17 sur diejenigen an kleineren Anstalten ein 0 oscher von 4000 4600 Mark. Akademisch ge— be llt ete Lehrer an ben Anstalten mit Ober ⸗Real— Gassen haben 2000 4000 Mark zu beanspruchen
. 22 10 lee sogenannten Oberlehrer 4000 4600 Mark),
1 nl en andern Realschulen 20003800 Mart. Für
1 7 155 de seminaristisch gebildeten Lehrer in viesen An- See
gesehen. a
— Der Finanz Ausschuß zweiter Kammer bat eiustimmig beschlossen, das von der Regierung vorgelegte Gesetz, betreffend verschiedene Abänder⸗ ungen und Ergänzungen des bisherigen Gewerb- steuer-Tarifs, ohne jede Modification anzunehmen, indem er die dem Gesetze beigegebenen Motive in jeder Richtung als zutreffend anerkennt. Betroffen werden durch das neue Gesetz nicht weniger als zweiundzwanzig Gewerbtreibende. Einzelne Ge⸗ werbe werden neu zur Gewerbsteuer zugezogen, z. B. Eishändler, Fabrikanten von Kaffee-Sur⸗ rogaten ꝛc., andere werden in, der, betreffenden Classen-Eintbeilung herauf, andere herabgesetzt. Es steht zu erwarten, daß, da sowohl die zweite, wie die erste Kammer in diesem Monat noch ein⸗ mal zusammentreten, das projectirte Gesetz schon mit dem nächsten Jahr zur Geltung gelangt.
Friedberg. Einen kleinen Begriff von der
täglichen Arbeit Bismarcks kann man sich machen,
wenn man folgendes aus Varzin dem„Staats- anzeiger“ zugegangere Schreiben liest:„Ich wiederhole die Bitte, daß Diejenigen, welche während meiner Beurlaubung Privatbriese an mich richten, mich beim Ausbleiben einer Antwort ent— schuldigen wollen, da ich durchschnittlich mehrere Stunden täglich würde aufwenden müssen, um auch nur die von sachlich berufenen oder kundigen Personen mir zugehenden Schreiben politischen Inhalts entsprechend zu beantworten. v. Bismarck.“ Berlin. Kaiser Wilhelm hat sich von seiner doppelten Erkältung(bei der Denkmalsenthüllung in Tegel und bei der neulichen nächtlichen Feuers- brunst am Schiffbauerdamm) wieder so weit er⸗ holt, daß er am 28. November Nachmittags eine Spazierfahrt im Thiergarten beabsichtigte; indeß hat er es mit einer Zimmerpromenade bewenden lassen. Eine bedeutende Erleichterung ist, daß die
Kopfschmerzen aufgehört haben, die auch den Schlaf! vom Centrum,
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hat der Kaiser schon besorgt und hoffentlich wird er bald ganz hergestellt sein. Der Kronprinz be- findet sich vollkommen wohl; seine Krankbeit hat keinerlei Spuren hinterlassen.
— Wie das„D. Wochenbl.“ vernimmt, ist es sicher, daß das kronpriyzliche Paar sich zu der Feier der Vermählung des Herzogs von Edin— burg nach Petersburg begeben wird.— Fürst Bismarck gedenkt, wie die„Wes.⸗Ztg.“ vernimmt, in den Tagen zwischen dem 6. und 9. Dezember hier einzutreffen.— Der Bundesrath bat, offi— tiöser Meldung zufolge, die Auflösung des Reichs- tags beschlossen. Die Neuwahlen, deren Termin zu bestimmen in der Prärogative des Kaisers liegt, sollen in der zweiten Woche des Januar stattfinden.— Die Admiralität beabsichtigt, wie die„Bank- und Handels Ztg.“ vernimmt, bei etwa eintretenden weiteren Verwicklungen in den spanischen Angelegenheiten zum wirksameren Schutze der Deutschen noch zwei andere Schiffe der Kriegs- flotte nach den dortigen Gewässern zu senden.
— Der„Reichs⸗Anzeiget“ publicirt kaiserliche Verordnungen vom 28. November, durch welche die Auflösung des Reichstages ausgesprochen und die Vornahme von Neuwahlen auf den 10. Jan. 1874 anberaumt wird.— Der Bundesrath hat be— schlossen, die Einladung der amerikanischen Re- gierung zur Betheiligung Deutschlands an der internationalen Ausstellung, in Philadelphia im Jahre 1876 anzunehmen ünd dem Reichskanzler die Einsetzung einer Ausstellungs-Commission, sowle die Bestelung eines Beve!maͤchtigten derselben in Philadelphia anheimzugeben.
— Im gegenwärtigen Abgeordnetenbause sind, wie wir einer Statistik der„Nat.-Zig.“ entnehmen, bei 432 Mitgliedern 220 zum ersten Mal gewählt. Der Partei-Stellung nach sind von den älteren Mitgliedern 88 von den National- Liberalen, 46 34 von der Fortschritts Partei,
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