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Donnerstag den 14. März.

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Oberhessischer Anzeiger.

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Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflag.

Friedberger Znulelligenzblatt.

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l Amtlicher Theil.

ae ee elreffend: Die Vertilgung der Feld mäust, Friedberg den 11. März 1872.

ns, Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und den Gr. Polizei-Commissär zu Wickstadt.

2 Sie wollen binnen drei Tagen berichten, ob sich in Ihren betreffenden Gemarkungen die Feldmäuse in diesem Jahre in besonders großer Zahl zeigen und od und weiche Maßregeln Sie zu deren Vertilgung angeordnet haben.

duutte sung Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. 7 1

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Betreffend: Die Auefübrung des Gesetzes über die Portoftefheiten,

diet die Correspondenz der Geistlichen. Friedberg den 12. Mörz 1872.

e Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die sämmtlichen Kirchen- und Schul-Vorstände des Kreises. 1 4 Zur Regelung des Geschäftsgaugs in denjenigen Fällen, in Rede stehenden Uebersichten durch uns unmitteldar an Großherzog⸗ n welchen das Porte für die dienstliche Correspondenz der liches Ministerium des Innern zu geschehen. i

Geistlichen nach Maßgabe unseres Ausschreibens vom 23. No In die fraglichen Uebersichten ist das gesammte nach obigem drirdberg. vember v. J. Oderhessischer Anzeiger Nr. 140 der Großherzoglichen Ausschreiben den Geistlichen aus der Staatscasse zu ersetzende Porto

aufzunehmen, ohne Rücksicht darauf, in welcher dienstlichen Eigenschaft (Vorsitzender des Kirchen-Vorstandes, Vorsitzender des Schul⸗Vor⸗ standes ꝛc.) die Correspondenz von den betreffenden Geistlichen ge⸗

*..) Hauptstaatskasse zur Last fällt, hat Großherzogliches Ministersum des Innern durch Verfügung vom 7. d. M. zu Nr. M. d. J. 3035 be⸗ stimmt, daß die evangelischen Geistlichen die Uebersichten des ihnen

ͤ Nuhr hiernach aus der Großherzoglichen Hauptstaatsfasse zu vergütenden führt worden ist.

g Porto's durch Vermittelung der vorgesetzten Dekanate an Großh. Indem wir Sie hiervon benachrichtigen, geben wir den evangel. e Na Oberconsistortum einzusenden haben. Letzteres wird diese Uebersichten[Herrn Geistlichen anheim, wegen Ersatz des bereits bei uns liquidirten b abe Großherzoglichem Ministerium des Innern zur Decretur vorlegen. Porto's aus 1871 dem betreffenden Großherzoglichen evangelischen 4 Bezüglich der katholischen Geistlichen hat die Einsendung der in[Decanat Vorlage zu machen. Ter a p p.

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Betreffend: Zuckersabrikation und Kultur der Zuckerrübe.

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112 Die vom Club der Landwirthe zu Frankfurt gewählte Commission[ Gegenstand der Landwirthschaft interessiren und ist eine recht zahl ia dttlauftn. für Zuckerfabrikaton hat beschlossen* reiche Theilnahme wünschenswerth.

21% Sonntag den 17.. M., Nachmittags 3 Uhr, Der Generalsecretär der Centralstelle für die Landwirthschaft eine Versammlung der Landwirthe der Kteise Friedberg und Vilbel und die laudwirchschallichen Vereine. Herr von Langedonft ga

Darmstadt, Herr Justizrath Geyger zu Assenheim, Herr Bea ist, Director der chemischen Fabrik Griesheim bei Frankfurt, Hr. Oeconom Bergsträßer vom Hof Hainau u. s. w. werden der Versammlung beiwohnen.

Friedberg den 12. März 1872. Der Directer des landwirthschaftlichen Bezirks- Vereins Friedberg.

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auf den Karber⸗Sauerbrunnen g zu berufen und zur Tagesordnung bestimmt: Erbauung einer oder mehrerer Zuckerfabtiken in der Wetterau und Cultur der Zuckerrübe. 1 Auf Ersuchen dieser Commission bringe ich dies zur Kenntniß derjenigen Landwirthe des Kreises, die sich für diesen so wichtigen

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een 1 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.

Feldschütz Weil von Rockenberg ist seines Dienstes entlassen worden.

Thurn

Deutsches Reich. Melbach führt Beschwerde über dae Bergamt, Der König von Würtemberg ist bier an⸗

J Darmstadt, 11. März. 2. Kammer. Des Borbeig wegen Benutzung verschiedener Gemeinde- gekommen und vom Kronprinzen, Prinzen Karl

l Einnahmebupget bildete den Gegenstand det beu-[anlagen und Beschädigung verselben, ehne daß und den Prinzen von Würtemberg am Bahnhof

1 tigen Berathung, Dasselbe wurde burchberathen dasselbe sich zu Entschädigungen bierfür herbeilasse, empfangen worden. a

zertsch. und erledigt. Wegen der Ueberschüsse aus dem er fragt bei der Regierung an, ob sie geneigt sei,: In der Abendsitzung der vereinigten Com- A Bat ebetrieb in Nauheim wurde der Ausschußan- eine solche zu leisten oder die Gemeinde Melbach missionen für Handel, Gewerbe, Finanzen und

L trag: die Kammer möge auch für das Jahr 1872 den Rechtsweg betreten solle. Reg.⸗Com. Schleier- Zölle wurde der Gesetzentwurf wegen des Ankaufs 90 die Beschlüsse vom 28. Juni 1869 auf Ueber- macher erklärt, die Regierung sei gewillt, hierfür der Taunusbahn einstimmig genehmigt. Der be-

in X. weisung der Ueberschüsse aus dem Badebetrieb in jede billige Entschädigung zu leisten. Abg. Keil züglich Vertrag mit der Hessischen Ludwigsbahn a Nauheim zur Bildung eines Kurfonds bestätigen, von Melbach stellt weiter den Antrag: Gr. Re- wurde als für den Staat sehr günstig anerkannt eren gierung zu ersuchen, dahin zu wirken, daß das und einstimmig angenommen. Auch wurde die

angenommen. Bei Gelegenhei Berg 2 i eee, Nothwendigkeit des Baues eines Centralbahnhofes

dieses Gegenstandes beantwortet Regierungs-Com missär Geheimerath Schleiermacher die Inter pellation des Abg. Curtman wegen der künftigen Gestaltung des Bares Nauheim nach Aufhebung ves Gluckspiels durch die Erktärung, daß die Re gierung der Ansicht sei, daß dae Bad Nauhelm erhalten werden müsse und daß dieselbe nach Auf hebung des Glückspiels die geeigneten Maßregeln zur Hebung des Bades ergreifen werde. Curtman wünscht, die Brunnendirectton mit größeren Compe tenzen ausgestaltet zu sehen, so daß dieselbe bei jeder Kleinigkeit nicht bei Gr. Ober-Bau- Direction anzufragen gezwungen sei und wünscht dieselbe wo möglich direct unter Gr. Ministertum gestellt zu wisseyn. Die Einnahmen aus den Braunkohlen werken Lud wigs hoffnung bei Melbach und zu Dorheim werden mit 4150 fl. in den Hauptvor anschlag pro 1872 aufgenommen. Abg. Keil von

bei Bergwerken zur Ausbeute nicht mehr noth wendige Gelände baldthunlichst in geeigneter Weise an die Privaten zurückgegeben werde, der von der Kammer angenommen wurde.

Berlin. Gutem Vernehmen nach gelangt die Kreisordnung am Donnerstage im Abgeord netenhause zur Berathung. Man hofft dieselbe in 56 Sitzungen, welche hierauf ausgesetzt werden, zu bernden. Der Reichstag tritt am 8. April zu⸗ sammen und wird gegen Pfingsten geschlossen. Der Landtag wird sodann eventuell seine Sitzungen wieder aufnehmen.

Mehreren Blättern wird geschrieben, daß auf Grund des in Posen gefundenen Materials Maßregeln gegen die Jesuiten bevorsteben, nicht bloß für Preußen, sondern für das ganze Reich. Es würde alsdann eine Vorlage an den Bundes rath und Reichstag kommen.

in Frankfurt g. M. aus militärischen Gründen zugegeben, weil die jetzigen, wenig Raum ge währenden Bahnböse dem Transport der Armee und des Kriegs materials waͤbrend des letzten Feld- zuges große Schwierigkeiten bereitet hätten, welche in Zukunft vermieden werden müßten.

Leipzig. Vor dem biesigen Bezirksgerichte begannen die Schwurgerichtsverhandlungen gegen Bebel, Liebknecht und Hepner, welche wegen Vor- bereftung des Hochverraths angeklagt sind. Lieb- knecht ist außerdem noch wegen Beleidigung des deulschen Kaisers unter Anklage geastellt.

Kaiserslautern. Vergangenen Sonntag bat bierselbst eine große Versammlung pfälzischer Altkatholiken statigebabt, bei welcher 3000 Per- sonen beiderles Geschlechts anwesend waren. Huber aus München und Reinkens aus Breslau hielten