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F Arhrert. NN.
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theils dem Pensionsstande
Samstag den 29. Juli.
M88.
berhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Auf dieses Blatt können für das zweite Halbjahr noch Abonnements angenommen und vollständige Exemplare desselben geliefert werden.
1 Um vorgekommenen unangenehmen Mißverständnissen und Irrungen, welche bei mündlichen Bestellungen von Inseraten leicht entstehen können, für die Folge vorzubeugen, bitten wir Inserat-Aufträge nur schriftlich aufgeben zu wollen.
Die Expedition.
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Amtlicher Theil. Be
u g.
Da nunmehr mit der Abpflöckung des Chausseebaues und mit der Chaussirarbeit an dem Vicinalweg von Butzbach nach Hoch⸗
Weisel begonnen werden soll, so wird das Fahren, Reiten und Viehtreiben auf diesem Weg bis auf Weiteres verboten.
lungen werden mit einer Strafe von 30 kr. dis 2 fl. belegt.
Friedberg am 27. Juli 1871.
Be
Zuwiderhand⸗
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 3.
d. K
Ha a 6 Kreis- Assessor.
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n g.
a Da es in der letzten Zeit häufig vorgekommen ist, daß von ihren Truppentheilen als Invaliden entlassene Leute sich bei ihren Bezirks Feldwebeln nicht angemeldet haben, so wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß sich alle Invaliden(Halb, Temporär⸗ und Ganz- Invaliden innerhalb der vorgeschriebenen Zeit wie jeder andere Soldat anzumelden haben.
Großherzogliche Bürgerweistereien werden ersucht, sämmtliche in ihre Orte zur Entlassung kommenden Invaliden hierzu anzuhalten.
Friedberg den 25. Juli 1871.
J g e r.
Major und Bezirks ⸗Commandeur.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der Kaiser von Rußland und
die Großfürsten Wladimir und Alexis nebst Ge⸗
folge sind am 25. d. Abends 7 Uhr von Jugen- heim über Berlin und Warschau nach St. Peters⸗ burg zurückgereist.
Darmstadt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben den nachstehenden Befehl zu
erlassen geruht: An das Kriegsministerium. In Anerkennung der tüchtigen und erfolgreichen Dienste, welche die während des Krieges in der Heimath
zurückgebliebenen Offitiere und Militär beamten, angehörig, geleistet haben, ertheile Ich weiter nachfolgende Auszeich- nungen und Belobungen. Ich verleihe: das Kom- mandeurkreuz 2. Klasse Meines Ludewigs- Ordens dem Generalmajor Bickel, früheren stellvertreten⸗ den Divisions⸗Commandeur, und dem General- major Kehrer, Commandant Meiner Haupt- und Residenzstadt Darmstadt; das Comthurkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß⸗ müthigen: dem Oberst Dornseiff, Direktor des Kriegsministeriums; das Ritterkreuz 1. Klasse Meines Ludewigs⸗Ordes: dem Oberstlieutenant 3. D. Frhrn. v. Jungenfeld und dem Hauptmann 3. D. Kreuter; das Ritterkreuz 1. Classe des Verdienst⸗Ordene Philipps des Großmüthigen: dem Major z. D. Schenck, dem Hauptmarn z. D. Kuhlmannn, dem Hauptmann z. D. Keim, dem Hauptmann z. D. Freund, dem Hauptmann à la suite Selzam und dem Divistons⸗ Auditeur Schenck; das Militär- Sanitätekreuz: dem Major i. P. Bichmann, dem Hauptmann 1. P. Hoffmann, dem Oberlieutenant Hoffmann 12. Infanterieregiment), vem bisherigen stellvertreten⸗ den Assistenzarzt Dr. Rapser jun., dem Stabs- aubiteur Schenck, dem Intendanturrath Dauber und dem Stabsquartiermeister Kalbfleisch. Ich er⸗ theile den Charakter als Major: rem Hauptmann z. D. Gerschlauer und dem Hauptmann i. P. Heß. Ich belobe: den Oberst z. D. Klingel-
bösfer, den Oberst z. D. Pabst, den Oberstlieute-
nant z. D. Fenner, den Oberstlicutenant z. D.
von Reineck, den Oberstlieutenant z. D. Haber— mehl, den Major i. P. Jäger, den Major i. P. von Wachter, den Major z. D. Herpel, den Major i. P. Hallwachs, den Major i. P. Kreuter, den Major z. D. Franck, den Major z. D. Weyland, den Hauptmann i. P. Riedel, den Hauptmann i. P. Frhrn. v. Rotsmann, den Hauptmann i. P. Frhrn. von Schenck zu Schweinsberg, den Rittmeister à la suite Victor Frhrn. v. Rabenau, den Hauptmann i. P. Venator, den Oberstabs quartiermeister Metzler und den Stabsquartiermeister Ahl. Darmstadt den 21. Juli 1871. Ludwig.
— Dr. Rudolf Sturm, gegenwärtig als ordentlicher Lehrer am Gymnasium zu Bromberg angestellt, ist als Professor der höheren Geometrie an das Polytechnikum dahier berufen worden.
Berlin. Die„Prov. Corr.“ veröffentlicht einen Artikel über das Verhältniß zwischen dem Staat und der katholischen Kirche. In demselben wird, unter Bezugnahme auf die Aufhebung der besonderen Abtheilungen im Cultus ministerium, hervorgehoben, daß die Beziehungen zwischen der Kirche und der Staatsgewalt durch die im ver⸗— gangenen Jahre gefaßten Beschlüsse des römischen Coneils wesentlich berührt worden seien, und schließlich gesagt: die Staatsregierung kann den schon jetzt obwaltenden Schwierigkeiten gegenüber nur dadurch eine feste Richtschnur für ihr Ver- halten finden, wenn sie sich unparteiisch auf den rein staatsrechtlichen Standpunct stellt und dem⸗ gemäß die einzelnen streitigen Fälle behandelt. Um diesen Standpunct zu sichern und denselben auch äußerlich zu erkennen zu geben, erschien es zweckmäßig und geboten, die bisher bestehende confessionelle Sonderung der kirchlichen Abtheilungen zu beseitigen und wiederum nur eine Abtheilung für die geistlichen Angelegenheiten zu bilden. Die Staatsregierung bekunden dadurch, daß sie ge: sonnen ist, beide Kirchen unparteiisch und gerecht, dem bestehenden Staatsrechte entsprechend, zu be⸗ handeln, aber auch mit gleicher Kraft das Inte⸗ resse des Staates gegenüber der katholischen wie der evangelischen Kirche zu wahren.
— Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 16. Juli, durch welche Sproc. Schatzanweisungen des nord⸗ deutschen Bundes zweiter Emission im Betrage von 51 Millionen gekündigt werden. Die Ein⸗ lösung gegen Zahlung des Nennwerthes erfolgt vom 1. Februar 1872 ab; die Verzinsung hört mit diesem Tage auf.
— Wie die„Protest. Kirchenztg.“ erfährt, wird der evangelische Kirchentag in diesem Jahre nicht zusammentreten; dagegen soll vom 10. bis 12. October d. J. eine„freie kirchliche Versamm⸗ lung evangelischer Männer aus dem deutschen Reiche“ in Berlin tagen. handlung sind„die sociale Frage“ und„die Gemeinschaft der evangelischen Landeskirchen im deutschen Reiche.“
— Dem Vernehmen nach sind die Verhandlungen in Frankfurt a. M., welche Vereinbarungen über postdienstliche Interessen mit Frankreich zum Zweck hatten, abgebrochen worden, da das Zustande⸗ kommen derselben an der erheblichen Mehrforde⸗ rung Seitens des französischen Bevollmächtigten gescheitert ist. In Folge dessen wird der General- Postdirector Stephan in diesen Tagen hier zu- rücker wartet.
— Die angeordnete thierärztliche Untersuchung aller vom Kriegsschauplatze eingeführten Pferde wird durch den vielfachen Verkauf auf der Rück⸗ reise Seitens der heimkehrenden Fuhrleute zum Nachtheil sämmtlicher Pferdebesitzer ungangen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß viele dieser Thiere den Keim zu ansteckenden Krankheiten hierher bringen und demnächst verbreiten. Um dem Uebel zu steuern, sollen die Gendarmen angewiesen werden, jeden Verkauf auf der Landstraße zu in⸗ hibiren, wenn der Verkäufer nicht ein Attest über die stattgehab te Untersuchung des verkauften Pferdes vorweisen kann.
Ems. Der Kaiser begibt sich am 5. August von hier zu kurzem Aufenthalte nach Wiesbaden und Homburg, und geht später zur Nachkur nach Gassein, wohin der Kaiser von Oesterreich um
Gegenstände der Ver⸗
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