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Feuer und Wasser. N Ae bereits gemeldeten Brande, welcher vor Tagen die gesammten Ockonsmiegebäude eier Hofraithen mit ihrem ganzen Inbalt an „Futter ꝛc. ꝛc. total vernichtete und wobei 86 nur den energischsten Anstrengungen der Lösch- mannschaften gelang, die sturk bedrohten und theilwe ise schon angebrannten Wohngebäude zu erbalten und das Feuer auf seinen Herd zu be⸗ schränken, hat sich wieder gezeigt, wie nothwendig es ist, auf eine reichlichere Versorgung unserer Stadt mit Wasser ernstlich Bedacht zu nehmen. Zwar ist bei dem Brande das Mögliche geschehen, um Wasser berbeizuschaffen, allein diese An- strengungen sind nur kurze Zit auszuhalten und
auf längere Dauer, wie die Erfabrung lehrt, nicht durchzuführen, und so kam es, 10 u vorigen Mittwoch, obgleich es gelungen war, in kaum mehr als einer Stunde des Feuers ber zu werden, und nach einer weiteren Stunde die drohende Gefahr als beseitigt anzuseben war, der
Brand wegen nicht hinreichender Wasserzufuhr die Löschmannschaften zu einem höchst beschwer—
lichen und ermüdenden Nacht- und Wachtdienste gezwungen waren, ja daß noch mehrere Tage
mender und rauchender Feuerheerd ist.
ß am oder gar bei einem
erstickt und die Brandstätte noch immer ein glim- 71 der Serie 5971 500 Ft. 15. Juni k. J.
Wie leicht kann 148 erhebendem Winde Sturme ende anke
weiter getragen und zum verderblichen Zünder angefacht und mit wie wenig Arbeit könnte dem vorgebeugt werden, wenn hinreichend Wasser vor⸗ handen wäre, um die Brandstätte bis zum völligen Ersticken des Feuers ununterbrochen überschüiten
nicht völlig gelöscht werden konnte und dadurch zu können!— N. 2
Verloosung. N Mailand, 15. Dec.(10⸗Fr.⸗Loose von 1866.)
und Nächte gewacht werden mußte und daß selbst Bei der heute statt gefundenen Ziehung fi len auf folgende heute zu dieser Stunde die Gluth noch nicht völlig Nummern höbere Gewinne auf Ar.
100 der Serie 86 50 000 Fr., auf 53 der Serie 7035 1000 Fr., auf Nr. Die Zahlung erfolgt am
Verpachtung U cr
einer Holzschneid- und Oelschlag-Mühle. 3038 Die Fürfllich Nfendurg⸗Büdingen'scde Holzschneid⸗ und Oelschlagmüble dei Büdingen, einer Station der oderhessischen Babnlinie Gießen-Gelahausen, foll mit zugehörigen Wohnungs und sonsligen Räumen Mittwoch den 17. Januar 1872,
Gewicht in neues Gewicht
sind vorräthig bei
Tabellen zum Umrechnen von altem Maaß und
(metrisches) Maaß und
Bindernagel& Schimpff.
Vormitlags 10 Ube, unter den im Termig eröffnet werdenden Bedingungen auf die Dauer von 9 oder 12 Jahren, vom 1. Marz 1872 an, im Locale der unterfertigten Rentkammer offen lich verpachtet werden.
Pachtltebbaber werden bierzu mit dem Bemerken eingeladen, daß die Verpachtungsbedingungen jetzt schon dabier eingeseben werden können.
Diesenigen, welche die Pachtobjecte einzusehen wün⸗ schen, werden gebeten, sich an den fürstlichen Baurath Kling elböffer dahier zu wenden.
Büdingen den 4. Dezember 1871.
Fürstlich Jenburg⸗ und Büdengen'sche Rentkammer daselbft. Klingelböffer.
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2923 Bei Verstopfung, Admagerung und Mangel an Freßlust, bei blauer und dünner Milch, sowie besonders zu: Verhütung des Miichsiebers wird dieses pulver mit sehr gutem Erfolge angewendet. Das Vieb bekommt dadurch ein besseres Auesehen und die Milch wird reicher an Butler. Em Pfundpacket mit Gebrauchs ⸗ anwe'sung 30 kr.
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3177 weiches gut kochen kann und alle Hausarbeit gründlich versteht, findet sogleich Stelle gegen hohen
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Oesfentliche Aufforderung.
3017 Anna Maria Will, geboren om 2. März 1801. Tochter des verflorbenen Andreas Will und dtessen ebenfalls verftorbenen Ebeftau Katharine, ged Oswald.
von Ober Florstadt hat vor länger als 30 Jabren ibre] Lohn. Zu erfragen dei der Expedition d. B.. imath verlassen und ist seitdem verschollen. Idr 7 2— seilber curatorisch verwollkt. Da 3173 In das Johanniter Kraukenhaus zu
Nieder- Weisel können von fetzt! an Kranke obne Untetschied des Lakenninisses und der Heimalhsangebörig⸗ keit aufgenommen werden.
Die Aufnahmen eisolgen in der Regel durch Se. Etlaucht den Erbgrafen zu Solms Laubach in Arns⸗ burg; in drin enden Fällen ist die dem Krankenbause volfiehende Diaconissin zur provisorischen Aufnahme defugt.. N Die Aufnahme ist jederzeit widerruflich; die Kranken haben sich der Hausordnung zu fügen und können anderen Falls sosort entlassen werden.
Das Pflegegeld beträgt der Regel nach täglich 17½ kr., für dessen Zahlung genügende Sicherheit nachgewiesen werden muß. Besondere Vereinbarungen werden vorbehaften.
Dem Kranken wird für das Pflegegeld ärziliche Behandlung und volle Verpflegung gewäbrt. Aus⸗ geschlossen bierbet find die Koslen für Anschaffung von Kutern und Wäsche. Transpoct und Beerdigunaskosten.
Nieder⸗Weisel den 16. Dezember 1871. Namens der Genossenschaft von Johanniter⸗
Nittern im Grosherzogthum Hessen.
Anna Maria Will nunmebr ihr 70. Lebensjabr zurück gelegt bat, so ergeht hiermit an sie oder ibre Leibes. resp. Teslaments- Erben die Aufforderung, sich binnen neunzig Tagen— von beute an gerechnet— zu; Em⸗ pfangnabme des Vermögens bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, als soust Anna Maria Will für todt erkärt und das Vermögen an die sich meldenden nächlen Verwandten ohne Cautfonsleistung ausgeliefert werden wird. Friedberg am 27. November 1871. Großherzogliches Landgericht Friedberg. „B. d. L.: 8 Langermann,
iümmermann t Landgerichts ⸗Assessor.
Landgerichts ⸗ Assessor.
Oeffentliche Aufforderung
in Sachen ver Wusikallenbandlung Schott und Comp. zu Frank⸗ furt a. M. Klägetin
peintich Walther,
gegen ledig, von Bauernheim, Be
Hagten Forderung betreffend. g 3199 Dem dermalen unbekannt 9 5 0 400 Gulden
5 wird hiermit er a N Amerika 838 Solgerichts- Use Curtman, 3161 tonnen im Ganzen oder auch getrennt bis zum daß Großherzog Klägerin, gegen ihn bei dem untel⸗ 4. Februar k. J aus der Ossenheuner Kirchenkasse aus⸗
als—*— zeichneten er! e. eilung des Beklagten 106* Dauptgeld nebft 50% Verzugs zunsen vom Tage der Klagmütheilung an, süß ve käuflich resp leih⸗ 6 im Abennement gelieferte Musikalten gebeten wird. N. 832 Beklagten, dem die Einsichtonahme der Akten auf der Negistratur des Gerichls Le ee a 6 weiter gestellten Antrag i 2 11 90 Tagen, von beute an gerechnet in Sliverlen oder durch einen e e eee t ärung abzugeben, widrigenfa er 5 aa Klaginbalts sür geständig Face mit 14 4 ausgeschlessen 17905 ee ee ö werden wird. i ae ben Vellagten ergehenden gerichtlichen 1* 4 en urt Urthelle werden in Kraft der Verkün . an dle Pa aan 18 l. 1 ren 16. Dezember 4 srte ve oberzogliches Landgericht Friedberg. Reiß, Langermann, Landrichter. Landgerichts Assessor.
Klage eingereicht hat, worin peliehen werden.
zur Zahlung von Keller, Kirchenrechner.
Die Gartenlaube.
Nr. 51.
Inhalt: Dae Haideprinzeßchen. Erzählung don E. Marlitt,(Forisetzung.)— Stumme Liebe. Gedicht von Albert Träger. Mit Abbildung Im Friedhofe des Diaconissen⸗Stiftes. Originalzeichnung von R. Püttner.— Eine Flucht aus dem Grabe. Von D. Sch.— Blätter und Blüthen: Zur Steuer der Wahrheit. Von J. Arnolt.— Meister Camphausen. Mit dessen Portrait und den von ihm für die Garten ⸗ laube gezeichneten Reiterbildern: Friedrich der Große mit seinen Generalen— den große Kurfürst mit General Derfflinger.— Elsmeer und Din⸗ tensag.— Mein erster Lehrmeister in der alt⸗germanischen Mytbologie. Von Karl Blind.— Allen Teichfischerel⸗ und Aquaritenbesitzern. Von Johne.— Ein Brief und seine Antwort. Von A. Brehm.— Kleiner Brleskasten. — Wetbnachten der Gartenlaube.
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