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ner B Holz- Versteigerung. Flur. Nr. Klstr 0
t prasiden 160 Mittwoch den 25. d. M., Vormittage 10 Ubr. 2. 271. 15,7. Hofrallde n der Stad.
8 i sollen im biesigen Gemeindewald, Distriet Eichkopf, fol⸗ 2. 80. 41. Grabgarten Liebfrauengärten, 0 2 gende Holzsorimente, als: 2. 83. 42. deogl. daselbft.
Status 17 Stecken Kiefern-Prügelbolz, Gemarkung Ockstadt
geben, aud„„ Stockbolz, 26. 64. 22. Gewann im Ried.
aßen, wel 8000 Stiick Klefern⸗Relgbolzwellen, auf freiwilligen Antrag der Erben nochmals öffentlich att 48 Kiesern⸗Stämme, 314 Cubikfeß daltend, meiftbietend versteigert.
** 80 Wa e 7 Nüftreitel, bun Friedberg den 20. Januar 1871.
rafdemt ud 860 desgl. zu Baumpfädlen und Bohnenstar gen 1. 1 8
ende Tele öffentlich meistbietend versteigert werden.*— 9 unn
„ endnde Es wird— dal das Gebölz nabe an der 4 ö e
e Cbaussee unterbalb Zlegenberg liegt. 2
ungen zun Zlegenberg am 17. Januar 1871. Versteigerung.
en Wat, Groß berzogtiche Bürgermeisterei Langenhaln
ir bericht Rumpf. 262 Dienstag den 24. Januar, Vormittags 10 Übr,
3— 1 eint der ce 2 seiner Behausung folgende caßcrung. 1 erstei gerung. Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzablung
1 Fechter. 170. 25. 12 ien 10 uhr, versteigern:
Wiernet, werben im hiesigen Gemeindewald nachsiehende Holz ⸗ 2 trächtige Fabrkühe, 1 Rind, 1 vollständiger
20 trklätt, sortimente öffentlich meistbietend verssetgert, als: Wagen mit Zudebör, 1 kleiner Wagen, 1 Spitz
Pweschen⸗ 69 Eschenflämme von 10— 26“ Durchmesser und und Schaufselpflug, 1 Egge, 1 Kelter mit Mahl⸗ Dee 16—73“ Länge, trog, 1 Fruchtfege, und 1 Rangenmüble, 1 Strob
itt ettball⸗ 28 Stecken Elchen⸗Scheltbols, dank, 3 Reffenkämme, mehrere Sorten Stroh, sowie
trtich auge 5 5 2 e=: 3 und Spreu und sonst noch
2 1 15 1 tockholz verschiedene Gegenstände.
graf— 1 2200 Wellen Ast⸗ und nn Bönstadt den 17. Januar 1871.
d ö Gegen genügende Bürgschaft wird Zablungsstist bis
7 vgüglid 11. November l. 3. gestanlet Die Versteigerung de— Georg Leonhardt. * Oester⸗ ginnt im District Auwald. 2 2 2 3 rel, Assenheim am 18. Januar 1871. 2—
ere* Großherzogliche Bürgermeisteren Assenbeim 8
9 B e ft. 5 . Na 9 7 r S2 2 duanechsel Holz ⸗Versteigerung. 8 8 1 abtt 171 Donnerfsag den 20. d. M. wird im Ober⸗ 888 8 eee Ros aber Gemeindewald. Oigriet große Jobannes 86
ungen in pPecke, folgendes Holz öffentlich meiffbictend versteigert: S 2
„ ee 17 Stecken Ecchen⸗Scheitholn, S3 8
eee 4½ 5„ Prügelbolz, 8— 2
erm, 29%„ Stockbolz, 9 S2
1 rege 1 826 Wellen„ Re serbolg, 2828 0. 14 23 Eichen Stämme von 16 24“ Durchmesser 888„ 716 50. 0 und 15— 45“ Länge, 2216 Cubikfuß haltend. 1 g n
4. tat Unter dem Scheitholz befinden sich etuige Stecken, eee 0 2
1 106 welche sich zu Weikbolz elgnen. AN W 8 38 8
„ fe Anfang der Versteigerung Morgens 9 Uhr. WM 58
e r Obe Rosbach am 18. Januar 1871. en 8 28
„ e Großherzogliche Burgermeisterei Ober-Roobach 228 S885 Du I Blecher. 0 W 15 1 1 7— 2
8 6% 9 Ein möblirtes Zimmer Dag, Flacon Pastillen ain welchem dle Salze aus
1 1 einem Litre Rakoezy enthatten, koßet 30 kr.— Kur
100 baue 179 bat zu vermietben E. Müller allein ächt in Friedberg bel Hofapotbeker C. Görtz.
b 7 N iu der usagasse. Kgl. Bailer. Mineralwasser Versendung.
ö daß dort eine große militärische Feierl
— Aus Versailles geht die Nachricht ein, it an-
lläßlich der definitiven Annahme der Kaiserkrone
4
—
durch den König von Preußen stattfinden solle. Jedes Regiment soll durch Deputation vertreten sein. Belgien. Brüssel. Die Regierung er- hielt Nachrichten aus Arlon, welche bestätigen, daß das Bombardement von Longwy am 17. Jan. begonnen hat.— In Tournatz wurden 20 Kisten mit Chassepotgewehren mit Beschlag belegt.— Nach einer Correspondenz der„Ind.“ aus Bordeaux wird beabsichtigt, der Pariser Bepölkerung die Eingänge zu den Katakomben zum Schutzt gegen das Bombardement zu öffnen.— Die Preußen werden in Arras erwartet. Die Franzosen baben St. Quentin wieder besetzt. Das Hauptquartier Faidherbe's war am Montag in Fins, einem Dorfe zwischen Cambrai un Peronne.
— Der„Independance belge“ wird aus Bor- deaux unterm 12. Jan. geschrieben, daß die dortige Regierung mit der Unthätigkeit der Pariser unzufrieden sei. Die Regierung halte einen Aus- fall für unerläßlich, um den Operationen der Provinz einen günstigen Erfolg zu verschaffen.
Großbritannien. Plymouth. Die 285 Dampffregatte Augusta kaperte die ranzösische Brigg St. Malo mit Kornfracht für Bordeaux und schickte sie Behufs Proviant- Einnahme gestern hierher.
Ne u e st e 8.
Officielle militärische Nachrichten.
Die„Karlsr. Zig.“ bringt folgendes Tele- gramm an den Kriegsminister v. Beyer: Frahier, 19. Jan, Mittags 12 Uhr. Heute Verfolgung des Feindes durch die Avantgarden auf der ganzen Linie. Die badische zweite Infanterie-Brigade, 2 Batterien und 2 Escadrons, unter General— major v. Degenfeld auf Bevern(im Arr. Lure, bei Hericourt). v. Glümer.
Frankfurt. Vier in Untersuchung genommene Metz gergesellen der hiesigen Militärschlächterei entwendeten innerhalb 3 Monaten im Durchschnitt wöchentlich 10— 15 Pfund Rindfleisch und verkauften es unter Anderem an einen hiesigen Wirth, welcher der Heblerei angeklagt ist. Bei Letzterem wurden im Keller noch 500 Pfd. Rincfleisch eingesalzen vorgefunden.— Die neuerdings bier durch⸗ kemmenden Gefangenen bieten ein sehr interessantes Bild.
Ihre Kleidung steigt von der blauen leinenen Blouse bis zum eleganten Modeanzug. Dazwischen bemerkt man ganz und halb uniformirte, abgerissene und gut gekleidete Civilisten. Der Holzschuh ist jedoch gegen die vorherrschend zerrissenen Stiefel und Schuhe noch als eine Art Luxus zu betrachten, zumal derselbe eine verhältnißmäßig elegante Form und durch einen feinen schwarzen Lack auch ein an⸗ sländiges Aussehen hat.
Mainz. Am verflossenen Samstag gelang es 27 Unieroffizieren von den hiesigen Kriegsgefangenen zu ent⸗ wischen. Es ist demzufolge die Erlaubniß, in die Stadt zu gehen, sämmtlichen Unteroffizieren, denen dieses früher gestatiet war, entzogen.— Die Zahl der an Blattern erkrankten Franzosen beläuft sich augenblicklich auf 161, gegen etliche 80 Deutsche. Diese Kranken sind alle in der Prinz Karl Kaserne untergebracht und strengstens al⸗
gesondert. 1— Zur Erhebung der obrigkeitlich ge⸗
nehmigten Collecte für das Mathilden⸗ Landkrankenhaus in Darmstadt ist gegenwärtig ein Beauftragter dieser Anstalt in unserem Kreise. In dem Mathilden-Landkrankenhause finden Kranke ohne Unterschied der Confession Aufnahme, ärztliche Behandlung und heilsame Pflege, weßhalb die Unterstützung dieser Anstalt jedem Menschenfreunde empfohlen zu werden verdient.
Ein Freund der Anstalt.
Frucht Versteigerung. 172 Nächssen Dienssag den 24. Januar l. J., Nach⸗
Augustinerschulsonds 41½ Malter Gerste
Friedberg den 18. Januar 1871.
Großherzogliche Bürgermeistetei Friedberg Fo uc ar.
Bekanntmachung.
rath reicht,
Laubach den 17. Januar 1871. Die Verwaltung des Gräflichen Holibofs.
mittags 2 Uhr, werden von den Fruchtvorräthen des
auf hiesigem Ratbhause öffentlich meistbsetend versteigert.
159 Aus dem biesigen Holzbof kann, sowelt der Vor⸗ Buchen⸗ Scheitholz neuester Fällung, der Stecken zu 7 fl., gegen daare Zablung bezogen werden.
Frucht- Versteigerung. 173 Dienfsag den 24. Januar l. J., Nachmlitags 2 Uhr, werden von den Fruchtvorrätden des biesigen Armenfonde 50 Malter Korn und 45 Malter Gerfte auf biesigem Ralbhause öffentlich meiftbietend versteigert. Friedberg den 18. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedderg Foucar. Hofraithe- und Güter-Versteigerung. 178 Donnerflag den 26. Januar l. J., Vormittags 11 Ubr, sollen im biesigen Raldbause die zum Nachlasse der Friedrich Wilbelm Zobels Wittwe dahler ge⸗ börenden Immobilien
Gemarkung Friedberg.
An Garibaldi.
Gartbaldt, Garibaldi! Ehe wir dich fangen— fließ'!— Wie kannst du dich unterstehen Gegen uns in's geld zu geben? Konnte auf Caprera bleiben, Dort den Bock zur Welde treiben, Den zum Besten der Franzosen Du so jämmerlich geschossen.— Als auf Krieg die Franzleut' sannen Und Verratb und Ränke spannen, Nanntest du ihr Treiben schlecht, Fandest uns im vollen Kecht; Nun wir aber Steger blieben, Louis von Haus und Hof getrieben, Rom euch in die Hand genötdig: Frankreich's Republik ermoglicht, Zlebst du ganz verwog' ner Kämpe Gleich vom Leder deine Plempe!— Gabst vor Jahresfrist in Genf Noch zum Frieden deinen Senf; Aber trotz den Friedensschmusen Kommi du mit den rolben Blusen Mit den wilden Krtegerhorden
Jetzt beran zum Nauben. Morden!—
Alter, Alter! Hör bei Zeiten
Gegen ODeutschland auf zu streiten!—
Steich berab vom Schlachtengaul!—
Sieck' die Friedenspfeif in's Maul
Und den Degen in die Scheide!—
Suche möglichst schnell das Weite!—
Ziebe aus das rotde Hemd!—
Bleibe unstem Streite fremd!
Denke nur, wie Pfaff und Fürsten
Längst nach deinem Blute dürsten
Und sich freu'n, wenn schleisen geht
Deine Popularität!
O, du wirft, wenn sie dich fangen,
Wohl gar wie ein Schelm gehangen,
Und am ersten besten Baum
Schließt dein idealer Traum.
Darum, lieber Garibaldi,
Nach dich aus dem Staub und— fliebh!—
Auch wirst du für deine Thaten,
Wenn sie schlecht wenn gut gerathen,
Ernten bei der grande nation
Sicher Spott, doch keinen Lohn. 164
Feinste
Vanille-Hruch-Chocolade,
161 per Pfund 32 kr, ift wieder eingetroffen. Friedr. Hilbrecht Wittwe.
Zur Pewirthschaftung einer Oekonomie 161 von circa 100 Morgen, in der Näbe von Frank- furt, wird ein junger Mann gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl.
Zwei Steinkohlen-Oefen 175 mit Robr, neuester Consiructton, babe ich in Auf⸗ trag zu verkaufen. Römig, Polizeidiener.
Schuler,
163 welche eine köbete Lebranslalt in Darmstadt besuchen, finden bei einer elnzelstedenden Dame gute Aufnabme und Pflege. Herr Professor Dr. Brill in Darmstadt ertbellt näbere Auskunft.


