N 3
„1871.
Oberhes
N96.
ischer Anzeiger.
Donnerstag den 17. August.
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7 3 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. FSritdberger Autelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. * wr Sg——
e Amtlicher Theil.
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un— Setreffend: E l Waisenhausbüchsengelder für den Zeitraum vom 1. September 1870 bis Friedberg am 15. August 1871.
ande Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und den Polizeicommissär zu Wickstadt.
Edarbehtne a An die Einsendung der Waisenbausbüchsengelder erinnern wir Sie hier-[Monats September l. J. an den Großherzesglichen Rabbiner C 11 mit. Es ist mit dem bei der Oeffnung derselben anwesenden Gemeinde- ö des Rabbinats Gießen abzuliesern, wornach die Vorstände zu be⸗ q rathsmitgliede ein Sortenzettel aufzunehmen und unterschrieben mit dem deuten und anzuweisen sind, uns zu berichten, ob und welche Beträge N 1 Oelde mit vorzulegen. Wenn sich Gaben nicht vorfinden, ist Bescheinigung Sie dahin gesendet haben.. 1 bierüder einzusenden. 5 25 8 J. B. d. K.: N dn de n. Was die Collecten und Büchsengelder der israelitischen Religions- Haas, Kreis- Assessor. ö 10 Frieden gemeinden betrifft, so sind dieselben von deren Vorständen im Laufe des f zigtn tut t———— ö SBetrefsend: Die Ausführung des Gesetzes n Ktiegssei i N zwnbeig Hergang c 208 175 F und deren Vergütung, insbesondere die Friedberg am 15. August 1871. 43 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 0 Yalinge an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beienheim, Bönstadt, Dorn⸗Assenheim, Fauerbach b. F., Fauerbach v. d. H., Friedberg N W Gambach, Hoch⸗Weisel, Ilbenstadt, Nieder-⸗Florstadt, Münzenberg, Steinfurth, Weckesheim, Wisselsheim. J 5 Der fofortigen Erledigung unserer Auflage vom 16. Juli 3*. n Anzeiger Nr. 83, sehen wir binnen 3 Tagen entgegen. 1 — nnen N 7 Haas, Kreis ⸗Assessor. de c dirt 2 letzer Halt Polizeiliche Bekanntmachung. Wäschereibefitzer Heinrich peid von Oüdelshelm, wohnhaft zu Eschersheim, ist beschuldigt, falsche Palbguldenffücke königl. baperischen Geprägs mit der Jahres⸗ et f. zahl 1869, sowie salsche Sudergroschen köntgl. preußischen Geprägs mit der Jahreszahl 1871 und dem Münzzeichen A. verausgabt zu haben. Sollte eine Verausgabung direnz bt solchen falschen Geldes auch im Kreise Frledberg stattgefunden haben, dann wäre bei Großherzoglichem Kreisamt Friedberg biervon Anzeige zu machen. Dart itte. Deutsches Reich. Die Kammer kann sich daher, will sie nicht gegen Privatschule des Herrn Dr. Henkelmann, von Darmstadt. Der Bericht des Finanz⸗ die offenbare Absicht der Verfassung verstoßen, dem Provinzialverein selbst auf seine Kosten er⸗ — ausschusses zweiter Kammer über die Vorlage auf die Feststellung eines Budgets pro 1872/74 richtet und unterhalten werden. Zur Organisation . Angust. der Regierung die Erhöhung des der polptechnischen weder im Ganzen, noch hinsichtlich eines einzelnen und Leitung derselben wird von dem Vereins- 3 Schule zu Darmstadt gewährten Staatsbeitrags Theils desselben einlassen; sie muß, will sie nicht präsidium eine Schulcommission bzw. ein Curatorium g für das zweite Semester des Jahres 1871 um mit den von ihr stets gehandhabten Grundsätzen ernannt werden, deren Thätigkeit es wohl ge⸗ n bißbat den Betrag von weiteren 13,500 fl. betr., erstattet in Widerspruch gerathen, jeden Eingriff in die lingen wird, so rasch die nöthigen Lehrkräfte zu von dem Abg. Frhrn. Löw⸗Ziegenberg, ist nun⸗ Budget. Sphäre der nächsten Finanzperiode ver- gewinnen und die sonstigen Vorbereitungen zu — mehr erschienen. Nur eine Minderheit des Aus⸗ meiden.“ Zur Sache selbst glaubt der Ausschuß, treffen, daß die Schule mit Beginn des nächsten 6 1. Aug schusses(die Abgg. Fink und K. J. Hoffmann) daß durch die projectirte Umbildung des Poly-. Winters eröffnet werden kann. An den jungen befürworten Bewilligung, während die Majorität technikums zu einer mathematisch-naturwissenschaft⸗ Landwirthen wird es alsdann sein durch zahlreichen lanbein den Antrag stellt: 1) die Proposition der Re⸗ lichen Hochschule nur eine Doublette eines wesent⸗ Eintritt in die Ackerbauschule und durch Be⸗ gierung abzulehnen, 2) dagegen dieselbe zu er⸗ lichen Theils der Aufgabe der Landesuniversität thaͤtigung von Eifer und Fleiß dem Provinzial⸗ mächtigen, innerhalb der Grenzen des den Stän⸗ geschaffen wird, wozu kein Bedürfniß vorliege; verein den Dank abzustatten, dessen er sich durch 5 den bei der Proprosition vom 3. October 1867 daß es aber vor der Hand genüge, zur Berufung das ins Leben zu rufende gemeinnützige Unter⸗ 2110 vorgelegten Budgets des Polptechnikums für von Lehrkräften, etwaigen Gehalts erhöhungen u. s. w. nehmen verdient gemacht hat. * spätere Zukunft von jährlich 44,434 fl. jetzt schon die Regierung zu autorisiren, innerhalb des ge⸗ Gießen. Der ordentliche Professor der NA für den Rest der Finanzperiode Ausgaben nach vebmigten Budgets des Polyptechnikums für den biesigen juristischen Facultät, Dr. Bülow, hat 85e Verhältniß der Zeit zu bestreilen. Die Mehrheit Rest der Finanzperiode verhältnißmößige Ausgaben einen Ruf nach Tübingen angenommen, wird aber — verneint zunächst die Frage, ob diese Kammer zu machen. Uebrigens hält der Ausschuß, falls erst Ostern 1872 dorthin übersiedeln und nächstes * überhaupt veranlaßt sei, auf eine Berathung der man auf die Sache selbst eingehen wolle, die in Wintersemester hier noch Vorlesungen halten. n Vorlage einzugehen, da mit Ende dieses Jahres der bekannten Denkschrift des Lehrraths aufgestellten Berlin. Das„Militär⸗ Wochenblatt“, ein 3— die Finanzperiode ablaufe, eine hier ausgesprochene Grundsätze für richtig, kann sich aber doch nicht amtliches Blatt, meldet folgende erfreuliche Nach⸗ 16. Bewilligung aber die folgende Periode binde, verarlaßt sehen, Annahme der Vorlage zu em⸗ richt: Französischerseits wird voraussichtlich die 5 also in Wirklichkeit eine theilweise Anticipation pfehlen, da er noch weitere Anforderungen befürchtet Zablung der dritten halben Milliarde der Kriegs⸗ t des künftigen Budgets für 1872/74 vorliege. und jetzt, d. h. falls die Vorlage angenommen sentschädigung vor Ablauf dieses Monats erfolgen. „ Vene Der Bericht fübrt nunmehr weiter aus, daß der würde, schon(eine Schülerzahl von 150 angenom- Mit Rücksicht hierauf ist eine weitere Reduction dan Beruf der gegenwärtigen Kammer zur Feststellung men) auf den einzelnen Kopf ein jährlicher Aufwand der Occupationsarmee in Frankreich in Aus icht 2150 204 eines neuen Staatsbudgets offenbar erloschen sei von etwa 430 fl. aus Staatsmitteln entfalle. genommen, und zwar wird nach Eintritt obiger teut* und sagt u. A. in dieser Beziehung:„Uebrigens* Friedberg, 15. August. Es wird Eventualität zunächst die 2. und 22. Divisson, ü„ hat die Regierung den Ständen wiederholt die den Landwirthen der Provinz und insbesonderessowie ein Theil der noch in Frankreich befindlichen Vorlage eines neuen Wahlgesetzes zugesagt, und der Wetterau von hohem Interesse sein zu ver- Festungs-Artillerie in die Heimath zurückkehren. „ din es würde wahrhaft gegen die Veraussetzungen nehmen, daß der Ausschuß des landwirthschaftlichen— Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine — 100 40 von Treu und Glauben, wie sie zwischen Regie- Vereins für die Provinz Oberhessen in seiner Bekanntmachung des Reichskanzlers, betreffend die 408 rung und Ständen so nothwendig sind, verstoßen, gestrigen Sitzung zu Gießen die Errichtung einer Ausgabe Lon Reichsstempelmarken und gestempelten wollte sie die jetzige Versammlung u nöthigen Ackerbauschule zu Friedberg beschlossen hat. Es Blankets zur Entrichtung der Wechselstempelsteuer. elta n, suchen, eist das dritte Bupget für 1872/74 zu ist unzweifelhaft, daß ein Bedürfniß bierzu in Ferner ein Gesetz, welches den Artikel 33 der —, berabschieden und dann ein Wahlgesetz zu verein- Oberbessen vorgelegen hat und daß die zu Darm. Reichsverfassung, wonach Deutschland ein Zoll. „ ee, baren, auf dessen Grundlage dann eine Kammer stadt, Michelstadt und Worms bestebenden Acker- und Handelsgebiet bildet, für Elsaß Lothringen n zusammenberufen würde, welcher das jetzt beinahe bauschulen aus vielen Gründen nicht geeignet sind, vom 1. Jan. 1872 an in Wirksamkeit setzt. 2 7 100 noch einzige ständische Recht der Ordnung des demselben abzuhelfen. Die projectirte Schule— Die„Kreuzztg.“ bezeichnet die Annahme, * Finanzhaushalts für den größten Theil der Zeit wird, im Gegensatz zu der nur mit einer Unter- daß die Dotationsangelegenheit bereits erledigt 1 ihrer Wirksamkelt von vornberein entzogen wäre. stützung des Vereins früher dahier bestandenen sei, für nicht richtig. e 8 1 1 1 5
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