es währte nicht lange, und die gepanzerte Loko- Versuche einige Bomben geworfen.
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Dieselben
notide wal gänzlich zum Schweigen gabracht und gingen hach über die Fotis Auberpilserg und
der von ihr beranbugsirte Zug gewisser Maßen] Romainvillier binweg, und der Besatz Vom Mont Valerien werden jetzt] Ahnung von dem, was ihr in den nächsten Tagen
zertrümmert.
ung mag eine
nach der Entfernung der Marine- Artilleristen, bevorsteht, gekommen sein, denn die Forts ver hiel⸗
welcht auf der Ofifront uns gegenüber verwehdet ten sich merkwürdig kl werden, keine großen„Zuckerhüte“, deren jeder
einlaut. e 94 — Arras und Cambrai sollen fest ent⸗
auf 93 Thaler zu stehen kommt, gegen unseref schlossen sein, sich zu vertheldigen. In ersterer
Stellungen geschleudert.
Der Mont Valerien bat Stadt ist ein ehemaliges Mitglied der National-
sich zwar vom ersten Erstaunen erholt und feuert Versammlung von 1848, Leuglet, Präfekt, und nach wie vor, aber nur aus gewöhnlichem Feld. in letzterer führt der republikanische Schrift⸗ geschüg, dessen Wirkung nalürlich auch nur eine steler Eric Isoard als Unter- Präfekt das
minimale ist.
— Demselben Blatte wird gemeldet:
Es bis auf den letzten Mann.
Regiment. Beide sind für die Vertheidigung
Die Bewohner
ist sicher, daß die Pariser Regierung Mittel von Arras scheinen übrigens nicht von so
besitzt, um Depeschen aus der und auch hinein zu befördern, un
Stadt hinaus energischen Gefühlen beseelt zu sein. Zum d wahrscheinlichs wenigsten hielt der Präfekt Leuglet es für noth⸗
geschieht die von der Außenregierung offerirte wendig, eine Proclamation zu erlassen, um Beförderung von Briefen nach Paris auf solchem die mit dem Tode zu bedrohen, welche von geheimen Wege. Es wurden nämlich im vorigen Cäpitulation sprechen.
Jahre auf der Seine sehr gelungene Versuche unterseeischen Boote
mit einem
— Der»Staatsanz.“ schreibt: Mit der
angestellt, Festuug Mezieres ist fast der letzte der festen
welches mehrere Leute faßte, die mittels Be⸗ Punkte gefallen, welche in so großer Zahl die hälter comprimirter Luft darin stundenlang Nordostgränze Frankreichs zu decken bestimmt
aushalten und das Boot unter dem Wasser waren.
Wenn dieser Platz auch nicht zu den
mit Leichtigkeit in jeder Richtung fortbewegen bedeutendsten des gaßzen Landes zu zäblen war, konnten; dieses Boot mag wohl jetzt in Au- so gehörte derselbe doch zu den wichtigeren
wendung. gebracht worden sein.
Dann liegt Plätzen des Nordostens,, da er, nicht nur die
auch auf dem Grunde der Seine eine Kette, Hauptstadt des Ardennen⸗ Departements und
welche von Paris bis Schleppdampfschiffen, ihr Boot nehmen, dazu verstärken; es ist möglich,
Havre reicht und den mit fast 6000 Einwohnern bevölkert ist, sondern die sie über 8 auch den Uferwechsel der Mäas deckt und dort dient, ihre Zugkraft zusvier wichtige Elsenbahnstrechen zusammentreffen: daß längs dieser die Bahnen nach Ger, fade ent Hirson⸗
Kette irgend eine Vorrichtung angebracht ist, Laon, Rethel-Rheims, Sedan-Metz. Die Be⸗
die zur Beförderung von
Packeten dienen kann. deutung der Einnahme von Mezteres liegt
Endlich könnten wohl auch mit Scaphaudre somit vornehmlich in dem Umstande, daß durch (Schwimmkleid von Kork) bekleidete Leute, die diese Festung eine zweite vollständige und un⸗ sich auf dem Boden des Flusses leicht Strecke fortzubewegen im Stande sind, wie über Metz und Mezieres nach Paris) für die es auf der Ausstellung von 1867 zu sehen war, rückwärtigen Communicationen den deutschen Träger von Depeschen sein.— Uns versichert Heeren gewonnen und daß dem Unwesen der Jemand, der Paris sehr gut kennt, daß die Franctireurs in den Ardennen der hauptsͤͤch⸗
Katakomben sehr leicht eine dem Freien außerhalb der Cernirungslinie be⸗
sitzen könnten.
— Man schreibt der„Kreuzztg.“ aus Brüssel: durch den General Faldherbe. an zu ermatten. schire über Arras nach Archiet. Die preußischen
Der Widerstand von Paris fängt b e Kurzem hierher Truppen concentrirten sich in Beaume. Man⸗
Reiche Franzosen, welche bis vor
eine unterbrochene Eisenbahnlinie(von Saarbrücken
n Ausweg nach lichste Stätzpunkt entrissen ist.
— Nach der Indep. belge“ erwartet man die Wiederaufnahme der Offensivoperationen Derselbe mar⸗
geschrieben hatten, daß es ihnen an gewöhnlichen teuffel habe sich mit dem größten Theile seiner
Nahrungsmitteln nicht feh Familien jetzt, daß auch und Schlimmeres beschränkt seien.
le, melden ihren hiesigen Armee nach dem Süden gewandt. sie auf das Pferdefleisch Reiterabtheilungen, Als ganz be- du Nord durchstreifen bei Busigny, dem Knoten⸗
Die vielen welche das Departement
sonders schlimm wird die Lage der kleinen Bour⸗ punkt der Eisenbahnen Cambrai-Paris und geoisie geschildert, die nicht von der Vertheilung Laon, ein siegreiches Gefecht gegen Mobilgarden der Behörden lebt und ihre letzten Ersparnisse in bestanden haben und bis dicht vor Arras vor⸗
Augriff nehmen muß, um sich die unentbehrlichste[ gedrungen
Nahrung zu verschaffen. Die Theuerung soll eine Manteuffel's verdecken. Die Eisenbahn geht
ganz enorme sein.
— Man bestätigt,
sind, sollten nur den Abmarsch
wieder von Lille bis nach Archiet; die Verbin⸗
daß die österreichische Re. dung mit Cambrai ist noch immer unterbrochen. gierung, der Einladung des Grafen Bismarck
— Ju Nanzig wurde ein geheimes Werbe⸗
entsprechend, einen diplomatischen Vertreter nach büreau für die französische Armee entdeckt und
dem Hauptquartier abordnen wolle.— Jules aufgehoben.
Man spricht von der Verhaftung
Favre hat sich geweigert, den ihm von der] mehrerer, den hoheren, Ständen angehörigen Hehe Regierung zur Verfügung gestellten compromittirten Persouen.
tteitsschein behufs seiner Reise nach London
anzunehmen.
— ueber das Gefecht bei la Cbartre und gefunden.
— Die telegraphisch avisirte große Schlacht bei Delle am 2. Januar hat gar nicht statt⸗ Der Pruntruter, Berichterstatter
Nontoir wird der„N. Pr. Ztg.“ aus Versailles hörte zwar in der That an jenem Tage sehr
unterm 30. Dez. Näheres mitgetheilt.
Darnach heftige Detonationen, aber dieselben waren
machte der Major von Bolterstern vom 3. han- jedenfalls nicht die Folgen einer Schlacht, nöber'schen Inf.⸗Regt. Nr. 79 am 29. Dez eine sondern kamen daher, weil die, Preußen die
Retognoscirung mit tinem Bataillon Infanterie, Brücken bei Delle sprengten. etwas Cavalerie und einem 1
Zug Geschütze, sah
Bern, 3. Jan. Lebhafte Kanonade
sich plötzlich von einer ganzen französischen Liviston bei Belfort, es soll ein Aus fall Kattgefunden
umzingelt, so daß“ er sich, nach jetigen französischen haben.
Näheres ist, unbekannt. Die Preußen
Anschanungen von der Zweckmäßigkeit längeren haben die Brücken bei Delle gesprengt.
Widerstandes und in flagranter Minderzahl hälte Statt deffen schlug er sich durch des Gefechtes vom 1. Jan, auf schweizerischen das Nachsehen Boden f
ergeben müssen.
und ließ der feindlichen Uebermacht
— Bern, 4. Jan. Die Zahl der in Folge
gedrängten Frauzosen(vom Corps
Die That wird als eine ungewöhnlich glänzendefder„Vengeurs,) beträgt 200 Mann mit
gerühmt, da er noch obenen 10 Offiziere und 14 Offizieren. 230 Maun Gefangene
dabei einheimsete.
4 Die Franzosen machen rück⸗ gängige Bewegungen gegen Besangon. General
— Wie der„Daily News Corxespondent Zastrow hat Verbindung mit General Werder.
neuerdings aus Le Vert⸗galant, des Prinzen von Sachsen schreibt,
dem Hauptquartier
Geuf, 4. Jan. Laut hier eingetroffenet
wurden auf Nachricht aus Dijon vom 3. d. erfolgte gestern
Arr. Semur) ein Zustammenstoß zwischen einer preußischen Colonne von 7— 800 M nu die
Bataillon Garibaldianer nebst einer Compagnie
garde von Saulien. 0 6 — Der wegen seiner trefflichen Kriegsberichte schnell bekannt gewordene Correspondent der„Dally News“ im Hauptquartier des Kronprinzen von Sachsen erzählt eine Aneedote von persönlicher Tapferkeit, die mit den Worten des. Berichter⸗ statters wiedergegeben zu werden verdient:„Im 1. Bataillon des 3. Garde ⸗Grenadierregiments Königin Elisabeth befindet sich ein blutjunger Lieutenant mit dunkeln Gesicht und klaren schwar⸗ zen Augen. Er heißt v. Schramm und kann nicht wohl mehr als 17 Jahte zählen. Wäre er Engländer, so besände er sich wohl noch in Exon auf der Schule. In Deutschland hat aber der junge Mann bereits die Schule hintet sich, seine Examina überstanden, sein Patent erhalten,
das elserne Kreuz verdient und ist nun Bataillons⸗ adjutant. Als Major v. Altrock qmm 20. Dec
sein Bataillon nach Le Bourget hineinführte, wurde» Schramm krank in Aulnay zurückgelassen. Der Kanonendonner am 21. Dec. machte ihn gesund. Das, Regiment war im Feuer und er war nicht mit dabei. Er sprang auf's Pferd, ging durch das überschwemmie Gebiet bei Blanc. Mesnil und jagte durch das Artilleriefeuer bei Dranch in das Dorf Le Boürgel hinein. Das Regiment Königin Elisabeth war aber mittler⸗ weile beinahe schon aus dem Orte hinausgedrängt worden, und v. Schramm besand sich mitten unter den Franzosen. Vom Pferde springen und in ein Haus hineinstürzen, war das Werk eines Augenblicks. Aber die Hoffnung auf eine mögliche Hinterthüre erfüllte sich nicht. Der Lieutenant war gefangen. Man verlangte ihm sein Ehrenwort ab, aber er verweigerte es, und wurde daher von zwei Offi⸗ zieren und zwei Mann in der Richtung auf St.“ Denis abgeführt. Auf dem Wege von Le Bourget kam der kleine Zug in das Feuer der abziehenden Gardegrenadiere und der Ossizier, der v. Schramm's Degen trug, stürzte getroffen nieder. Im Nu hatte v. Schramm seinen Degen wieder in der Hand, hieb den anderen Ossizier seiner Es⸗ corte nieder, stürzte sich ins Wasser und schwamm, unetreicht von den feindlichen Kugeln, in seinen Kleidern zu seinen Kameraden zurück. Das Beste an der Sache ist, daß ihm das kalte Bad nicht nur nicht geschadet, sondern die Krankheit ausge- trieben hal. Man darf letzteres wenigstens an⸗ nehmen, wenn man den jungen Krieger sich an einem mächtigen Mittagessen und zwei Flaschen Bier laben sieht.“
Württemberg. Stuttgart. Der ge⸗ forderte Militärcredit wurde heute von der Ab⸗ geordnetenkammer mit allen gegen eine Stimme angenommen. a
Baden. Karlsruhe. Wie man hört, sind zum Schutze der in Dijon zurückgebliebenen Kranken und Verwundeten(man gibt die Zahl derselben auf 700 an) Geiseln von den deut⸗ schen Truppen mitgenommen worden. Außer⸗ dem hat man eine ziemlich starke Contribution erhoben mit dem Versprechen, solche zurüͤckzu⸗ bezahlen, wenn eine gute Behandlung der Zu⸗ rückgebliebenen erfolgt.— Ein Befehl des Groß⸗ herzogs(aus Versailles, anläßlich des Kampfes bei Nuits) spricht den Truppen seinen fürst⸗ lichen Dank aus für die bewiesene außerordent⸗ liche Hingabe und Tapferkeit.
Frankreich. Eine unter dem Titel„La Crise“ in, Tours erschienene, aber von der Ver⸗ waltung sofort mit Beschlag belegte Broschüre witt in energischer Weise für den Frieden ein. Der Verfasser sieht für Frankreich kein Heil mehr, wenn sich nicht auswärtige Allianzen finden lassen, und ist der Ansicht, daß die gegenwärtige illegale Regierung nur zur Beischlimmerung der Situation beilrage. Frankreich müsse die Energie haben, die Alarchie und die Dictatur zurückzuweisen, sonst werde es alle Uebel erdulden, welche die Folgen
Belleville und La Bilette am. December zum in der Nähe von Saulien(Dep. Cöte d'Or,
einet derartigen Situation seien. Diese Folgen
von Semur auf Montlay marschirte, und einem
ietruppen und einer Compagnie n Genietruppen und einer Compagn Natienal.
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