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1870.
Samstag den 30. April.
N51.
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Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
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Friedberger Intelligenzblalt.
Etscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Obechessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.
Amtlicher Theil.
Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden:
Nr. 10. Nr. 46k.
Betreffend: Das Kreisersatzgeschäft für 1870.
Vertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde 14. Januar 1870. Nr. 462 und 463. CTonsuln⸗Ernennung betreffend.
und dem Großherzogthum Baden wegen wechselsestiger Gewährung der Rechtshülfe. Vom
Friedberg den 28. April 1870.
Der Ciolloorsitzende der Großherzoglichen Kreis-Ersatz-Commission des Kreises Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt.
Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 7. d. M. Oberhessischer Anzeiger Nr. 44 und 46 mache ich Sie wiederholt darauf aufmerksam sich präcis halb 8 Uhr wit den Militärpflichtigen im Musterungslokal einzufinden und wollen Sie denselben zugleich den §. 176 der Militär⸗Ersatz⸗Instruction, wonach sie bei Asfeufung ihres Namens bei 10 Thlr. Strafe im Musterungslocale anwesend sein müssen, wiederholt einschärfen, damit sie keine Veranlassung zur Erkennung dieser Strafe geben.
Betreffend: Das Beweiden der Wiesen.
Trapp.
Friedberg den 28. April 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Gegen alles Erwarten und gegen die bestimmten Verbote in den WiesenPoltzei-Ordnungen werden in verschiedenen Gemarkungen die Wiesen noch mit den Schaafheerden beweidet, ein Beweis, wie nachlässig die Feldpoltzei darüber gehandhabt wird. 2 Wir werden strenge Controle anordnen, und sowohl Sie, wie die Feldschüzen, wenn Sie diesem Unfug ferner nachsehen, mit Dis- ciplinarstrafe belegen und die Schäfer gebührend zur Anzeige bringen lassen.
Ter a p p.
Friedberg den 27 April 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Polizeiverwaltung Bad-Nauheim die Großherzoglichen Bürgermeistereien, den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt und die Großherzogliche Gensdarmerie des Kreises. Johannes Seng, ledig, von Wisselsheim, treibt sich vagabundirend herum. Denselben wollen Sie im Betretuags falle verhaften
und uns gefänglich vorführen lassen.
Betreffend: Die Vertilgung der Raupennester.
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Friedberg den 27. April 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien, die Großh. Polizei-Verwaltung Bad⸗Nauheim und den Großh. Polizei-Commissaär zu Wickstadt.
Wir erinnern Sie an Erledigung unserer Auflage vom 1. d. M. Oberhessischer Anzeiger Nr. 41.
8 nag.
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Betressend: Die Anstellung des Forstmeisters für das Forstamt Gießen. 1 Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 15. v. M., in Nr. 33 des Oberhessischen Anzeigers veröffentlichen wir hiermit, daß der Großherzogliche Oberförster Dr. Draudt zu Gießen zum Forstmeister des Forstamts Gießen ernannt worden ist.
Friedberg den 27. April 1870.
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Großherzogliches Kreisamt Friedberg T r a d p
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Valentin Fischer von Griesheim wurde als Heilgehülfe dahter concessionirt und verpflichtet.
Hessen. Darmstad t. Nach hierher gelangten Nachrichten ist der Großherzog am 26. d. um 9 Uhr in Berlin eingetroffen. Derselbe wurde vom Könige, dem Prinzen Karl und dem Gou— berneur von Berlin, General Graf Waldersee, am Bahnhof empfangen. Der Großherzog stieg m k. Schloß ab.
Preußen. Berlin. Die„Prov.-Corr.“ neldet, daß Graf Bismarck wieder hergestellt ist, voch werde derselbe zur Stärkung noch bis Ende tächster Woche in Varzin verbleiben.— Dasselbe agt, die Vorstellungen Frankreichs in Rom dürften demnächst von den meisten Vertretern der übrigen Mächte unterstützt werden.
— Das Zollparlament genehmigte die Vor— age, betreffend die Aenderung der Verordnung über die Besteuerung des Rübenzuckers, ohne Debatte.
— Nach der„Kreuzzeitung“ wird der König on Bayern binnen Kurzem dem hiesigen Hofe linen Besuch abstatten.
Frankfurt. Der deutsche Journalistentag wird seine diesjährige Versammlung am 3. bis 5. Juli d. J. hier abhalten. Auf der Tages- ordnung stehen: 1) die Frage des Autoren- schutzes; 2) Alter sversorgung für Journalisten;
30 Cautionen, Inseraten- und Stempelsteuer;
4) Preßgesetzgebung und Preßmaßregelungen.
Schwarzburg⸗Rudolstadt. In unserem Ländchen ist schon seit einiger Zeit ein Conflikt zwischen Regierung und Landständen ausgebrochen, indem letztere die verlangten Steuerzuschläge ab— lehnten. In Folge hiervon hat die Regierung bei der Bundesvormacht Preußen die Anzeige gemacht, daß ihr die nöthigen Mittel fehlen, um ihren Bundes pflichten nachkommen zu können, Man erwartet zunächst einen Bundescommissär, der die Verhältnisse hler am Orte untersuchen soll. Das Schreckbild einer Bundesexecutson ist bereits im Hintergrunde aufgessellt,
Bayern. München. Die von der„Kreuz- zeitung“ gebrachte Nachricht über den bevorstehen—
den Besuch des Königs Ludwig am preußischen Hofe wird von gutunterrichteter Seite mit dem Bemerken bestätigt, daß über den Zeitpunkt des Besuchs noch nichts bestimmt sei.
Oesterreich. Wien. Die Ausschließung der Arbeiterführer von der Amnestie hat einen schlechten Eindruck gemacht. Die Wiener„Vor- stadtzeitung“ sagt darüber:„Wir bedauern die dem Volke bereitete Enttäuschung und wollen nur darauf hinweisen, daß mit dem Worte Hochver⸗ rath ein empörender Mißbrauch getrieben wird. Die Führer der Arbeiter sitzen unter der Anklage auf Hochverrath seit Monaten im Gefängniß und vor 20 Jahren wurde Graf Andrassy, der Chef der gegenwärtigen ungartschen Regierung als Hochverräther verfolgt. Wo solche Thatsachen vorliegen, könnte man schon eine bessere Lehre daraus ziehen, als geschehen ist.“
— Die„Presse“ dementirt entschieden die von Pariser Blättern gebrachte Nachricht, daß es in der Absicht des Wiener Cabinettes liege, die pol


