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Zeilage.
115.
Aberhessischer Anzeiger.
Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Ngierungsblatt Nr. 45 enthält(Schluß):
I. Verzeichniß rechtkräftig gewordener, in Gemäßheit bet Art. 30 des Strafgesetzbuchs im Regierungsblatt be⸗ lernt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Urwinz Oberhessen.
III. Ordensverleibungen. Seine K. H. der Großher⸗ og haben allergnädigst geruht: am 8. Auguft dem Kreis⸗ bleier bei dem Kreisamle Darmstadt Schaffnit und dem keresdiener bei dem Kreisamte Mainz Baillet das allge mene Ehrenzeichen mit der Inschrift„Für treue Dienste,“ —sowie am 22. Aug. dem Bürgermeister der Bürger⸗
m mkterei Elmshausen Hannewald zu Wilmshausen das
allemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für lang⸗ lältige treue Dienste“ zu verleihen.
IV. Namensveränderung. S. K. H. der Großherzog babe allergnädigst geruht: am 19. Aug. der K. E. Baß⸗ erzu Reichelsheim zu gestatten, daß dieselbe künftig statt bet bisherigen den Familiennamen Stier führe.
V. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben Al gnädigst geruht: am 22. Aug. den ersten lutherischen Pcrer zu Groß⸗Umstadt, Krug, zum Dekan des evang. Sämats Groß⸗Umstadt für die Zeit bis zu Ende des Iimes 1873,— am 26. Aug. den evangelischen Pfarrer u Broß⸗Buseck lic. theol., Strack, zum Dekan des evang. Dianats Groß⸗Linden,— den evangelischen Pfarrer zu Lags dorf, Cellarius, zum Dekan des evangelischen Dekꝛ⸗ tas Hungen,— den evangelischen Pfarrer zu Ossenheim, Bichhold, zum Dekan des evangclischen Dekanats Fried⸗ den und den evangelischen Pfarrer zu Nieder-Ingelheim, Mother, zum Dekan des evangelischen Dekanats Ober⸗ In elheim für die Zeit bis zu Ende des Jahres 1873— su ernennen;— am 3. Sept. den von dem Herrn Grafen zu Stolberg⸗ Wernigerode und Gedern auf die evang. Pirrstelle zu Ranstadt im Dekanate Gedern präsentirten zwelen evangelischen Pfarrer zu Gedern, Möller, für die. Stelle zu bestätigen und demselben zugleich die evan⸗ glsche Pfarrstelle zu Effolderbach, im Dekanate Gedern, zu übertragen;— am 9. Sept. den Beschließer bei der Seloß⸗ und Palaisverwaltung Darmstadt, Nestel, zum Hausverwalter zu Mathildenhöhe zu ernennen.— Am 18 Aug. wurde dem Pfarrverwalter Kuhn die katholische Mrstelle zu Ober⸗Ingelheim, am 1. Sept. dem Pfarr⸗ vewalter Fehr zu Hirschhorn die katholische Pfarrstelle onder Propsteikirche St. Peter zu Worms— und dem Türrverwalter Hesch die katholische Pfarrstelle zu Hirsch— Ur— übertragen.
VI. Charakterertheilungen. S. K. H. der Großherzog bien allergnädigst geruht: am 25. Aug. dem Bäcker⸗ nester Engel zu Friedberg den Character als Hofbäcker, —fowie am 28. Aug. dem Metzgermeister Kreuter da— sa den Character als Hofmetzger— zu ertheilen.
VII. Versetzung in den Ruhestand. S. K. H. der Obeßherzog haben allergnädigst geruht: am 9. Sept. den Heusverwalter zu Mathildenhöhe, Herbert, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner geleisteten mehr als 50üährigen treuen Dienste,— in den Ruhesland zu ver⸗ seem und demselben den Character als„Inspector“ mit dei Erlaubniß zum Forttragen der Uniform der activen Damten zu verleihen. i 2
VIII. Concurrenz für: die Stelle eines Steuercom⸗ n ärs des Steuercommissariats Hungen. Concurrenz⸗ fihge Bewerber haben sich binnen einer Frist von 14 wen anzumelden:— die evangelische Schulstelle zu
„senbeim mit einem Gehalt von 300 fl. nebst 30 fl. 1 Helzung des Schullokals,— die erste evangelische Eclulstelle zu Beuern mit einem Gehalte von 476 fl., vo on jedoch vorerst eine Abgabe von 50 fl. zu entrichlen i nebst einer Vergütung von 24 fl. für Heizung des
Ed ullocals.
IX. Gestorben sind: am 18. Juli der Schullehrer einger zu Nieder⸗Ramstadt; am 21. Aug. der pensio⸗ tre Oberforstrath don Brandis zu Darmstadt: am 1 Aug. der Steuercommissär Hunsinger zu Hungen; Aldemselben Tage der pensionirte Schullehrer Bayer zu Ser⸗Olm; am 25. Aug. der Rentamtmann Fay zu ebigenstadt; am 26. Aug. der pensionirte Mainzollamts⸗ Adant Trupp zu Groß⸗Steinheim; am 31. August der G ineisgüterkanzlist I. Classe Winter zu Darmstadt; am 4 Sepiember der Schullehrer Rüster zu Pfungstadt.
— S. K. H. der Großherzog haben mittelst
Aerhöchster Entschließung vom 23. d. geruht:
in Generalstab der Armee Division den Haupt⸗
nenn Scherf zum Major, in der Pionnier-Com⸗ knie den Lieutenant Menges zum Oberlieutenant, in 1. Reiter Regt den Lieutenant Frank zum shernumerären Oberlieutenant, im 1. Jäger-Bat. i Lieutenants Becker und Hauß zu Oberlseu- mants zu ernennen; den Hauptmann und Com⸗
nie-Chef Balser vom 2. Inf,⸗Regt., den Ober⸗ 4155 Lotheißen vom 3. Inf. Regt., sowie hen Oberlieutenant Nau vom 4. Inf.-Regt., unter imennung zu Hauptmännern und Compagniechefs, n das 1. Jäger Bataillon zu versetzen; im . Inf.-Regt. den Hauptmann im 4. Inf.⸗ Regt. steiherrn v. Rotsmann zum Major und ctats⸗
mäßigen Stabsoffizier, den Oberlieutenant von Muralt zum Hauptmann und Compagniechef, so⸗ wie die Lieutenants v. Grolman und Arnold zu Oberlieutenants zu ernennen; im 2. Inf. Regt. den Major Kreuter auf sein Nachsuchen wegen körper— lichen Gebrechens in den Ruhestand zu versetzen, den Hauptmann Keller vom 1. Inf.⸗Regt. zum charakterisirten Major und Commandeur des Ersatz— Bataillons, die Oberlieutenants Buff und Weber vom 1. Jäger-Bataillon zu Hauptmännern und Compagaiechefs, die Lieutenants Walther und Hof zu Oberlieutenants zu ernennen; im 2. Jäger- Bataillon den Hauptmann Daudistel vom 1. Jäger- Bataillon zum Major und Bataillons-Comman- deur, den Oberlieutenant Schneider zum Haupt- mann und Compagniechef und den Lieutenant Stieler zum Oberlieutenant zu ernennen; im 3. Inf.⸗ Regt. den Major Winter vom 2. Jäger- Bataillon mit der Führung des Regiments zu beauftragen, den Hauptmann Schulz zum charak- terisirten Major, den Oberlieutenant Caspary von der Pionnier-Compagnie zum Hauptmann und Compagnie-Chef, die Lieutenants Zentgraf und Freiherr Rau von und zu Holzhausen zu Ober⸗ lieutenants zu ernennen; im 4. Inf.⸗Regt. den Oberstlieutenant v. Gründler zum Regiments- Commandeur, den Oberlieutenant Weitzel zum Hauptmann und Compagnie⸗Chef, die Lieutenants Felsing und Frisch zu Oberlieutenants zu ernennen, sowie am 18. d. dem Oberlieutenant in Penfion Venator den Charakter als Hauptmann und am 22. dem Hauptmann in Pension Weyland den Charakter als Major zu ertheilen.— Unterm 29. August wurden bereits ernannt: Im 1. Reiter⸗ Regt. zum Lieutenant Portepeefähnrich v. Lersner; im 2. Reit.⸗Regt. zum Lieutenant Corporal Cantor, zu Reserve-Lieutenants die Corporale Nonnweiler, Zahn, Frhr. v. Gagern, Frhr. v. Riedesel; im Großh. Artillerie-Corps zum Hauptmann und Batterie-Chef Hauptmann Fries, zum Hauptmann Oberlieutenant Vießel, zu Oberlieutenants die Lieptenants Deiß, Draudt, zu Lieutenants die Portepeefähnriche Locher, Wagner I., Wagner II., Bernhardt, Zentgraf; im 1. Jäger-Bataillon zu Lieutenants in der Reserve die Vicefeldwebel von Strezemnieezuy, Lemp, v. Kopp, Bichmann; im 1. Inf.⸗Regt. zu Lieutenants die Portepeefähnriche Soldan, Gefreiter Frhr. v. Röder⸗Diersburg, zu Licutenants in der Reserve die Vicefeldwebel Herrmann, Rube, Brehm; im 2. Inf.⸗Regt. zu Lieutenants die Portepeefähnriche Rahn, Weimar, Lang, Naumann, Körner, Zimmer, Corp. Schäfer, zu Lieutenants in der Reserve die Vicefeldwebel Lucius, Schaeg, Laubenheimer, Hesse, Wägner, Buff, Heyot, Oeser, Klingelhöffer, Ebel, Gold- mann, Mangold, Haberkorn, Vogt, Kuhlmann (T am 5. Sept. an seinen Wunden); im 2. Jäg. Bat. zu Lieutenants die Portepeefähnriche Acker- mann, Freimann, Eberhardt; im 3. Inf.-Regt. zu Lieutenants die Portepeefäbnriche Scharch, Schröder, zu Lieutenants in der Reserve die Vice⸗ feldwebel Zeißberg, Stahl, Cellarius, Jungmann; im 4. Inf. Regt. zu Lieutenants die Portepee- fähnriche v. Rehfues, Bender, zu Lieutenants in der Reserve die Vicefeldwebel Herrmann, Mittler, Röder, Friedrich, Streb, Metz.
Preußen. Berlin. Zwischen dem Grafen Bismarck und Jules Favre fanden am 19. und 20. September Besprechungen statt über die Be- dingungen für den Abschluß eines Waffenstillstandes, um die Einberufung der französischen Constituante zu ermöglichen. Die Forderungen des Grafen Bismarck beschränkten sich auf die Uebergabe von Straßburg, Toul und Verdun, um während des Waffenstillßsandes die Verpflegung des Heeres zu sichern. Diese billigen Bedingungen sind am 23. Sept. von der Pariser Regierung verworfen worden. Die Forderung der Uebergabe des Forts Mont Valerien bei Paris ist von deutscher Seite in diesen Besprechungen nicht gestellt worden.
„Bei den Münchener Verhandlungen bleibt die gegenwärtige Bundesverfassong die Grundlage, die nur gewisse Abänderungen zuläßt. Man hofft auf Verständigung. Wegen Elsaß Lothringen scheint eine provisorische Einrichtung als reichs⸗ unmittelbares Vorland beschlossen.“
— Die Frage, ob die Verpflichtung zur Be— stellung von Kautionen für Zeitungen und Zeit- schriften durch den§. 1 der Gewerbeordnung für den norddeutschen Bund für beseitigt zu erachten, ist in diesen Tagen auch vom königlichen Kammer- gericht verneinend entschieden worden. Für Preußen ist somit diese Frage durch die Gerichtshöfe für entschieden zu betrachten. N
— Die Führer der Volkspartei legen in einem Aufruf ihre Gedanken über die Grundlagen der künftigen Reichsverfassung dar. Die diplomatische und militärische Leitung sollen dem preußischen Königshause verbleiben. Die Nation erwarte von der Verfassung des deutschen Bundesstaates gesicherte Rechtszustände, getragen und entwickelt durch ein Parlament, volle Theilnahme an der Gesetzgebung, Budgetrecht, Mitentscheidung über Krieg und Frie— den und verantwortliche Bundesminister. Die Grundrechte werden gewährleistet, die Freiheit der Gemeinde durch Aufnahme in die Reichsversassung gesichert. Die Finanzwirthschaft des neuen Bun⸗ des wird auf eigene Einnahmen begründet. Die Bundessteuern werden in directe umgewandelt. Fernere Punkte des Programmes sind allgemeine Wehrpflicht und Verkürzung der Dienstzeit. Der Aufruf fordert die Berathung der neuen Verfassung und Berufung eines allgemeinen deutschen Parla- mentes, welches aus den neuzuwählenden Mit⸗ gliedern des norddeutschen Reichstages und gewählten Vertretern der süddeutschen Staaten bestehen könnte.
— Das auswärtige Amt hat unter dem 26. d. M. an die hiesigen Vertreter der Bundes- Regierungen und der auswärtigen Mächte ein Circular folgenden Inhalts gerichtet: Nachdem die französischen Machthaber den Waffenstillstand abgelehnt haben, nachdem eine anerkannte Regierung in Paris nicht besteht und die factische Regierung nach Tours verlegt ist, zeigt Staatssecretär von Thile an, daß die Sicherheit des Verkehrs nach, aus und in Paris nur noch nach Maßgabe der militärischen Ereignisse besteht.
— Wie der„Wes.-Itg.“ geschrieben wird, sind nunmehr die verderbenschwangeren Torpedos aus dem Fahrwasser der Elbe entfernt worden. — Die Zahl derjenigen Soldaten der preußischen Armee, welche als einjährige Freiwillige in die— selbe getreten sind, beläuft sich auf 40— 50,000 Mann, die also den gelehrten und gebildeten Ständen angehören und zum größten Theile ihr Offizier Examen bestanden haben, so daß ein Mangel an Offizieren nicht füglich denkbar ist oder wenigstens in jedem Augenblick abgestellt werden kann.
Kiel. Nach einer Mittheilung des k. schwe— disch-norwegischen Consulats in Kiel ist von dem französischen Gesandten in Stockholm dem Mini- sterium der auswärtigen Angelegenheiten unterm 21. d. M. amtlich notificirt, daß die französischen Geschwader der Ost⸗ und Nordsee nach Frankreich zurückberufen sind.
— Der„Kiel. Ztg.“ zufolge hat der General— Gouverneur Vogel v. Falckenstein seine Zustimmung dazu ertheilt, daß Handelsschiffe am Tage bei ruhigem Wetter und unter Benutzung von Schlepp— dampfern den Kieler Hafen passiren. Der General- Gouverneur hat gleichzeitig weitere Erleichterungen für die Schifffahrt und die Nachtpassage in Aus- sicht gestellt.
Oesterreich. Wien. Tbiers ist trotz einer langen Conferenz mit Beust ohne Aussichten von hier abgereist.— Fürst Metternich beabsichtigt den diplomatischen Dienst zu verlassen.
— Abgeordnetenhaus. Der Antrag Rech- bauers, die Präsidentenwahl bis zum Erscheinen der böhmischen Abgeordneten neuerdings zu ver—
— Der„Schw. Merkur“ meldet von hier: tagen, wird mit 68 gegen 67 Stimmen abgelehnt.


