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versetzte oberste Erdschichte verstehen. e in unserer, in diesem Sinne aufgefaßten erkrume noch für den Landwirth verborgen liegen, das haben diejenigen unserer Landwirthe erfahren, welche die früher als Regel geltende flache Bearbeitung zu 4 bis 5 Zoll zur Aus-
Welche
nahme gemacht und sich, unterstützt durch unsere neueren vortrefflichen Ackerwerkzeuge, wie der Hohenheimer Schraubenpflug ꝛc., zur Tiefcultur entschlossen haben; den andern aber, welchen seit—
her vergeblich die Vortheile des Tiespflügens ge⸗
predigt wurden, sei nur noch einmal der Aus-
spruch unseres Altmeisters Thaer ins Gedächtniß
7 5
— 5 diese Tiefe hinaus, den Werth des Bodens um
8 Prozent erhöhe.
Der ganze übrige unter der Ackerkrume
oder Dammerde lagernde und bis
deen, dee, auf das Trümmerflötz oder Grundgestein reichende
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Kenntniß des Untergrundes, die man sich durch einen Handerdbohrer, der für 2 Thlr. zu haben ist,
als Abdachungen dieser Gebirge erscheinen.
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sogenannte wilde Boden oder Untergrund ist meistens von bellerer Farbe und festeren Con- sistenz als die dunklere, lockere Ackerkrume und
bei uns oft in mächtigen Lagen hinab von gleicher
ae Zusammensetzung mit derselben; oft aber enthält er auch Lager von Thon, Letten, Geröll, Torf ꝛc.
Die Zusammensetzung und Eigenschaften des
undurchlassend, warm oder kalt ꝛc. ist, haben auf
die Ackerkrume den größten Einfluß, namentlich
auf ihre Feuchtigkeit und Trockenheit und die
leicht verschaffen kann, ist dem Landwirthe uner—
laäßlich; denn der Untergrund bestimmt erst den
Werth der Ackerkrume und mit die Bewirth—
schastungsweise derselben.
Der äußeren Oberflächengestaltung nach präsentirt sich die Wetterau als eine wellen⸗ förmige, etwas nach Süden geneigte Ebene (der Bahnhof zu Butzbach liegt 618“ par., der zu Friedberg 449“, zu Vilbel 3387, zu Frankfurt
300“ par. über dem Meeresspiegel). Nur in der
Nähe der beiden Gränzgebirge Vogelsberg und Taunus gewinnt sie ein mehr gebirgiges Ansehen, wie auch ihre flachen, langgestreckten Höhenzüge Der ebenste Theil des Landstrichs ist derjenige, welcher
von der Horloff, von Inheiden bis zu ihrer
Vereinigung mit der Nidda bei Unterflorstadt durchflossen wird. Das am weitesten geöffnete Thal und der wohl auch gesegnetste Theil der Wetterau ist das Thal der Wetter, welches
Flüßchen vom Vogelsberge kommt, bei Assenh eim in die Nidda mündet und von dem die Wetterau ihren Namen hat.
Nach diesen Vorausschickungen können wir den hiesigen Ackerboden im Durchschnitt als einen mehr gebundenen etwas kalk und humushaltigen tiefen, reichen Lehmboden charakteristren, der jedoch noch in Zwischen⸗ und Unterklassen gebracht wer⸗ den könnte, je nach dem größeren oder geringeren Auftreten seiner einzelnen Bestandtheile(Thon, Sand, Kalk, Humus, Eisenoxyd), nach seiner Lage auf Anhöhen, ob den Nord- und Westwin⸗ den sehr blos gestellt oder nach Süden gentigt, nach seiner Lage an völlig ebenen Stellen oder Niederungen, welche den Abfluß der Feuchtigkeit verhindern und im Frühjahre beim Schmelzen des Gebirgsschnee's ꝛc. bei dem starken Gefälle, den tief eingeschnittenen Betten unserer Flüßchen und Bäche im Gebirge, und ihrem langsamen Dahin— fließen zwischen den flachen Ufern in der Ebene, oft verheerenden Ueberschwemmungen ausgesetzt find und wochenlang in kleine See'n verwandelt werden ic. Eine sanft abhängige Lage unter 100 Steigung, bei höherer Lage der Südseite zugewendet, bei niederer unbehinderter Luftzug, dieß sind im Allgemeinen die für unseren Boden geeignetsten Lagen. Die Bearbeitung ist gerade nicht schwer, bei anhaltender Trockenheit aber er— härtet der Boden leicht und macht den Gebrauch der Ringelwalze und schwerer Eggen unentbehrlich. Beim Pflügen bilden sich zwar zusammenhängende Pflugabschnitte, allein in nicht zu feuchtem Zu⸗ stande— und in zu feuchtem sollte man niemals pflügen— lassen sich dieselben ohne Schwierigkeit zertheilen. Unser Lehmboden sagt den meisten Culturgewächsen zu, unter den Getreidearten be— sonders dem Weizen, welcher daher im Winter— felde die Hauptfrucht bildet und als„Wetterauer Weizen“ im Handel eines besonderen guten Rufes genießt; Korn dagegen wird meist nur zum eigenen Bedarf gezogen. Gerste ist etwas unsicherer auf unserem Boden als Hafer, bildet aber dennoch die Hauptfrucht im Sommerfelde und da sie von den Bierbrauern gesucht und auch etwas höher, als an andern Orten bezahlt wird, so ist ihr Anbau ir vielen Gemarkungen gegen früher auf das Doppelte ausgedehnt worden. Hülsenfrüchte werden verhältnißmäßig wenig gebaut, meist nur Erbsen und Wicken. Linsen gedeihen in unserem Boden weniger gut, geben auch zu geringen Er— trag. Raps gedeiht recht gut, ist aber unsicher, sein Anbau beschränkt sich daher nur auf einige
größere Güter, Flachs wird nur zum Hausbedarf gezogen. In einigen Gemarkungen, wie Hoch⸗ weisel, Niederweisel, ganz besonders aber in Ost⸗ beim baut man seit einigen Jahren mit dem besten Erfolge Mohn und rühmt namentlich seine hohen und fast stets sicheren Erträge und das gute Gedeihen der Nachfrucht. Die Kartoffeln gerathen in nicht nassen Jahren vorzüglich und werden als eine unserer einträglichsten Cultur⸗ pflanzen in ganz bedeutender Ausdehnung angebaut, eben so gut sagt unser Boden der Dickwurz zu, unter welchen Exemplare von 18 bis 20 Pfund und mehr keine Seltenheit sind. Die Futter⸗ gewächse geben zwar sehr schöne aber im Durch⸗ schnitt der Jahre unsichere Ernten. Nasse Jahr- gänge begünstigen ihr Gedeihen, gefährden aber die Halmfrüchte. Obst aller Art trägt unser Boden und werden dafür von einzelnen Gemein— den ganz bedeutende Erlöse erzielt, Wirthschafts⸗ obst wird viel nach Frankfurt und in den letzten Jahren auch nach Würtemberg, und Kirschen werden nach Holland und England versandt. Der Gesammterlös aus Obst aus dem Kreise Friedberg berechnete sich nach amtlicher Aufstellung im Jahre 1867 auf 138,665 fl. Unserem Boden charakteristische Pflanzen sind: Hederich, Schachtel⸗ halm, Ackerbrombeere, Taubnessel, Distel, Huf lattig, Klatschrose, Lolch, Timothygras, Wiesen⸗ fuchsschwanz, Schwingtl ꝛc. In einem ziemlich ausgedehnten Felde bei Friedberg, dem sogenannten Osterluzeifelde, kommt als ein wucherndes schwer auszurottendes Unkraut die gemeine Osterluzei vor. Die Preise des Bodens sind in den einzelnen Ortschaften und nach Lage sehr verschieden und wird der Normalmorgen mit 300 bis 800 fl. bezahlt.(Schluß folgt.)
Schiffsnachrichten.
Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗ Agent.
Das Hamburger Postdampfschiff Hammonia, Capi. Mayer, von der Linie der Hamburg⸗Amerikanischen Packet⸗ fahrt⸗Actien⸗Gesellschaft, welches am 8. Juni von Ham⸗ burg via Hävre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen wohlbehalten in New-Vork ange⸗ kommen.
Das Hamdurger Post-Dampfschiff Westphalia, Capt. Schwenzen welches von New⸗York am 14. Juni abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen wohlbehalten in Plymouth angelangt, und bat, nachdem es daselbst die für England destimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise via Cherbourg nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 248 Passagiere, volle Ladung, 414,016 Dallars Contanten und 80 Briessäcke.
Holzversteigerung. 1750 Mitwoch den 29. d. M. Morgens präcis ½9 Ubr, werden in dem Schlage Nr. XII des Domantal- Waldes Frauenwald bei Nieder⸗Mörlen versteigert: 16 Stecken Eichen ⸗Schälprügel,
32750 Eichen Schälwellen,
33 Läste Allerleiholz, 120 Eichen⸗Schälstangen mit 46 Cubikfuß, zu Baum⸗ stützen ꝛc. geeignei. Zusammenkunft bei Holznummer 1. Ober⸗Rosbach am 23. Juni 1870. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach Joche m, Verwalter.
Holzversteigerung.
1779 Dienfiag den 5. Juli 4. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Freiberrlich v. Ritter'schen
Waldungen zu Hof Dasselheck an Eichen⸗Schälholz:
4½ Stecken Scheit; = Prügel⸗ und 6772 Wellen Relaholz⸗, sodann 9 Läffe Späne und 2 Stämme Eichenholz von 13 Cubikfuß Inhalt an die Melflbietenden verkanft. Die Zusammenkunft ist oberbalb des Pflanzgärtchens. Frledberg den 27. Zuni 1870. In Auftrag der Freih. v. Ritterschen Guts⸗Verwaltung zu Rüdesheim Hei dt.
Arbeits ⸗Versteigerung. 1778 Freitag den 1. Zuli, Mittags 12 Uhr, soll für dem Gemeindehause zu Oppershofen einer öffentlichen Versteigerung aus- ge werden.
a mb ach am 24. Juni 1870.
Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher.
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1772 Peter Häuser VI. von Nieder⸗Weisel hat gegen den mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Ambrofius Winter von da durch einen Anwalt dahin Klage erhoben:
Beide Litiganten hätten in Folge eines Societäts⸗ vertrags gemeinschaftlich und zu gleichem Gewinn⸗ und Vetlustantheil in den Australischen Goldminen gearbeitet und zum besseren Betrieb des Geschästes im Jabre 1856 zu Ballarat eine Dampfmasch ine angeschafft, welche im Jahre 1863 von der Societät oder dem Beklagten als Vertreter derselben, für 200 Pfund Sterling wieder ver⸗ kauft worden sei.
Das Kaufgeld habe der Beklagte vereinnahmt, von solchem aber mehrfacher Interpellation ungeachtet nur 20 Pfund an den Kläger bezahlt, während dessen An⸗ thetl 100 Pfund betrage.
Es wird daher gebeten, den Beklagten zur Zahlung
der restirenden 80 Pfund Sterling= 960 fl. nebst Zinsen à 5% von Ende 1863 als dem Zeltpunkte der Auflösung der Societät, eventuell von Mitte 1866, beziehungsweise vom Tage der Bekanntmachung an schuldig zu erkennen und in die Prozeßkosten zu verur; theilen. ö Demgemäß wird Ambrosius Winter, oder im Falle seines Ablebens werden seine gesetzlichen Erben andurch aufgefordert, sich binnen 3 Monaten dom Tage des ersten Erscheinens der Aufforderung an, bei Strafe Eingeständnisses und Einrede-Ausschlusses auf die Klage zu erklären. f
Zugleich wird bekannt gemacht, daß alle weitere ge · richtliche Verfügungen durch Anschlag in dem Gerichts local veröffentlicht werden sollen.
Butzbach den 22. Juni 1879.
Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gilmer.
Ein Logis, os im zweiten Stocke meines Pauses, ic zu ver⸗ Wilh. Baumann Wittwe.
miethen.
f Oberhessische Eisenbahn a Gesellschaft.
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Bekanntmachung.
1771 Bei Gelegenbeit des am 4. Juli d. J. zu Grün⸗ berg stattfindenden landwirthschaftlichen Festes tritt für Besucher dieses Festes eine Ermäßigung des Fadrgeldes in der Weise ein, daß die Billete I. Klasse zur dein⸗ und Rückfahrt in II. Wagenklasse und die Billete II. Klasse zur Hin- und Rückfahrt in III. Wagen⸗ klasse berechtigen. Auch kann die Rückfahrt noch am 5. Jult c. auf diese Billete ftattfinden
Gießen den 23. Juni 1870. Der Verwaltungsrath.
Die Gartenlaube
bringt in Nr. 28 folgende Beiträge; Der Bergwirth. Geschichte aus den bairischen Bergen. Von Herman Schmid.(Fortsetzung.)— Ein Steln⸗Phänomen. Von A. L. Mit Abbildung: Der Napoleonstein. Nach eine! Photographie von Auguß Lind in Gotha.— Aus meinen Erinnerungen. Contraste. Von Franz Wallner. — Der Schwedengarten von Oberhütten. Von H. Scheude. — Ein Hort des deutschen Volksliedes, Von Gustav Schön. Mit Cbrtstlan Ludwig Erk's Portrait. — Ein Besuch in einer Klosterbräuerel. Mit Abbil⸗ dung: In einer balerischen Klosferbräustude. Origtnalzeichnung von Eduard Grützner. Blätter und Blütben: Der Herr!— Bad Wildungen.— Zur Beachtung.— Zur Ebrengade für Roderich Benedir,


