Ausgabe 
28.5.1870
 
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1870.

Samstag den 28. Mai.

M 63.

berhessischer Anzeiger.

Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.

Friedberger Intelligenzblalt.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

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Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 21. l. M. richtigt, daß die Musik des Großherzoglichen J.

Amtlicher Theil.

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(Garde-) Jaäger-Bataillons

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in Nr. 60 des Oberhessischen Anzeigers, wird das Publicum benach⸗

Mittwoch den 1. Juni l. J., Nachmittags von 6 Uhr an, a in dem hiesigen Burggarten zum ersten Male spielt.

Friedberg den 26. Mai 1870.

Betreffend: Aufführung eines neuen Uhren- und Glockenbau's an dem evang. Bethaus zu Heldenbergen.

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Friedberg den 23. Mai 1870.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die evang. Kirchenvorstände des Kreises.

Unser Aus schreiben vom 2. v. M., Nr. 52 des Oberhessischen Anzeigers, bringen wir bei Ihnen in Erinnerung. T

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Betreffend; Die Verwaltung der Oberförsterei Ober-Rosbach, hier die Wiederbesetzung dieser Stelle. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der Großherzogliche Oberförster Strack von der Oberförsterei Rimbach in gleicher Eigenschaft in die Oberförsterei Ober-Rosbach versetzt worden ist.

Friedberg den 26. Mai 1870.

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Großherzogliches Kreisamt Friedberg e e ee

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. l

Konrad Reuß II. pflichtet worden.

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11 Uhr, bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach.

und Eeorg Philippi von Friedberg sind als Mitglieder des Wiesenvorstandes daselbst ernannt und vei

e ann tm a chung. Die Feloͤstrafen von der II. Periode und die Forststrafen vom II. Quartal 1870 können an den bestimmten Zahltagen, Dienstag und Donnerstag, Morgens don 8 bis 12 und Mittags von 2 bis 5 Uhr, an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Freitag den 3. Juni d. J., Morgens von 9 bis

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß

nach dem 15. Juni die Mahnung erfolgt. Friedberg den 25. Mai 1870.

Großherzogliches Rentamt Friedberg Liy dec

Hessen. Darmstadt. Der Kreisveterinär⸗ arzt des Kreisveterinäramtes Schotten, Dr. Heinr. Weidner, ist zum Kreisveterinärarzt des Kreis veterinäramtes Erbach, der praktische Veterinär arzt Dr. Friedrich Wilhelm Theodor Wolpert aus Bermersheim, im Kreise Worms, zum Kreis⸗ veterinärarzt des Kreisveterinäramtes Schotten und der praktische Veterinärarzt Dr. Christian Karl Markowitz aus Nieder-Ingelheim, im Kreise Bingen, zum Kreisveterinärarzt des Kreis veterinäramtes Rimbach ernannt worden.

Preußen. Berlin. Die neueste Nummer derBerliner Wespen wurde polizeilich mit Beschlag belegt. Eine Illustration, welche Graf Bismarck's siamesisches Verwachsensein mit der Todesstrafe bedeuten sollte, wurde fälschlich als eine Darstellung Bismarck's als Henker aufgefaßt.

Der Reichstag hat am 25. d. das Straf⸗ gesetzbuch definitiv angenommen. Die Gesetze über die Actiengesellschaften und die Gotthardbahnsub vention wurden ebenfalls definitiv genehmigt. Hierauf kündigte der Bundeskanzler Graf Bis- marck an, daß am 26. d. Mittags 1 Uhr die Schließung der Session stattfinden wird. Es folgt die zweite Berathung des Antrages Blancken⸗ burg wegen der Prämienanleihen. Finanzminister Camphausen warnt vor einem Eingriff in wohl erworbenes Eigenthum, welchen man durch das Verbot der künftigen Verausgabung von Prämien- anleihen dem Börsenhandel gegenüber begehe. Bei der Abstimmung wird§. 1(Verbot von Prämien-Anleihen, außer für Bundesstaatszwecke) angenommen.

Wie verlautet, gedenkt der Bundeskanzler

Graf v. Bismarck gleich nach dem Reichstags

schlusse Berlin wieder zu verlassen. Er wird jedoch nicht nach Karlsbad reisen, wie einige Blätter behaupten, sondern sich nach Varzin be geben, um dort in ländlicher Ruhe eine Karls bader Brunnenkur zu gebrauchen. Auch dürfte er wohl den größten Theil des Sommers hindurch in Varzin verbleiben.

DieKreuzztg. schreibt über den Militär etat nach 1871:Wir glauben versichern zu können, daß die Bundes-Militärverwaltung sich zu der Hoffnung auf die weitere Bewilligung der nur als Provisorium bewilligten Pauschsumme bisher nicht aufgeschwungen hat, daß daher bei ihren Berechnungen des künftigen Etats weder von 280 noch 250, noch überhaupt von irgend einer Zahl auf den Kopf der Friedensstärke die Rede hat sein können, vielmehr nur von der Auf stellung eines regulären Militäretats.

Stralsund. Am 23. 2. fand in Stralsund die 500 jährige Säcularfeier des Friedens von Stralsund statt, durch welchen einst die auf dem Höhepunkt ihrer Macht befindliche Hansa das übermüthige Dänemark zur Ruhe brachte. Zu dem Tage waren, wie dieN. St. Z. erfährt, von verschiedenen der ehemaligen Hansa an gehörigen Städtegemeinden Abgeordnete nach Stralsund deputirt worden, u. A. von Hamburg, Bremen, Lübeck, Greifswald.

Oesterreich. Wien. Graf Beust hat einen schmerzlichen Verlust erlitten. Sein Sohn Friedrich, der an der asiatischen Expedition Theil nimmt, starb nämlich auf den Sandwichsinseln an einem Fieber.

Dem Vernehmen nach ist von Seiten des österreichischen Cabinets jeder weitere Schritt in

Rom, ob collectiv oder nicht, auf das bestimmteste abgelehnt worden. Mit dem Coneil so dürfte kurz gefaßt der Inhalt der betreffenden Aeußerung lauten haben wir nie etwas zu verhandeln gehabt, und mit der Curie haben wir nichts mehr zu verhandeln. Von jetzt ab haben wir es ledig lich mit dem österreichischen Episkopat zu thun, und diesem gegenüber werden wir eintretenden Falls nicht verhandeln, sondern handeln.

Schweiz. Der kürzlich erschienene Bericht des diplomatischen Departements des Bundesrathes über seine Geschäftsführung im verflossenen Jahre ist, wie gewöhnlich, etwas mager ausgefallen. Ausführlicher wird darin über die Frankfurter Ausweisungsangelegenheit reftrirt und der vom Bundesrathe eingenommene Standpunkt, seine Ver wendung nur zu Gunsten derjenigen in der Schweiz naturalisirten Frankfurter eintreten zu lassen, welche mit ihrer ganzen Familie in den schweizerischen Staatsverband eingetreten waren, nochmals zu rechtfertigen versucht. Diesen Reclamationen, be merkt der Bericht, habe die preußische Regierung auch factisch entsprochen. Auch der Verhand- lungen, betreffend das Concil, geschiebt in dem Bericht Erwähnung. Der Bundesrath motivirt seine Ablehnung der bekannten Hohenlohe'schen Anregung und bemerkt dabei u A.:Die innere Lebenskraft des schweizerischen Staates und seiner Cultur ist stark genug, um allen Gefahren zu begegnen, die demselben aus dem Concil erwachsen könnten, und man darf also getrost der Kirche ihre volle Freiheit lassen, sich zu vereinigen und nach Gutfinden ihre inneren Angelegenbeiten zu ordnen.

DasSieele

Frankreich. Paris.

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