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f t, aber Mittags wieder freigelassen. Aus 1 in wird gemeldet, daß die Lazarethe in er dortigen Umgegend, wo es den Verwundeten eam Nöthigsten fehlte, geräumt seien und die
teberfüllung in Sedan selbst aufgehört habe,
iuchdem die Mehrzahl der Verwundeten nach sreußen, Frankreich und Belgien fortgeschafft norden; am 17. werde man in der Stadt nur uch 1000 bis 1200 nicht transportable Ver⸗ nundete in Pflege haben.
Mundolsheim, 17. Sept. Je mehr die inge sich ihrer Entscheidung nähern, desto un ais gesetzter und furchtbarer wüthet der Geschütz⸗ lumpf um Straßburg. Für Leute mit zarten
Ehren ist es zur Zeit nicht, gerathen, sich den
Jarallelen zu nähern; ich glaubte heute Morgen J. Schiltigheim mehr als einmal, taub geworden 3 sein. Zuweilen meint man nicht zweifeln zu mürfen, daß man auf das donnerartige Aufschlagen muserer Projektile hin das Geräusch zusammen⸗ fürzenden Mauerwerks höre. In voriger Nacht und heute Morgen hat der Feind mit großer Leb⸗ beftigktit geantwortet und uns namentlich eine Tenge Shrapnells zugesandt; doch haben wir nur tenige Verwundete. Wie gewöhnlich ermattete des feindliche Feuer späterhin.
Aus Mundolsheim, 17. Sept., enthalten de Berliner Zeitungen folgendes offizielle Tele- gamm: Das Couronnement vor Lünette 52 und vollendet. Ingenieur- Hauptmann Ledebur ind vor Lünette 53 drei Minengallerieen. Zwei breits zerstört, eine wurde von ihm entladen, denen jetzt für uns zu Communicationen.
Vor Straßburg, 18. Sept. Heftigste dortdauer der Beschießung. Heute Nacht ist der zeldtelegraph bis in die dritte Parallele vorgeführt norden, und sind nunmehr sämmtliche Angriffs- nerke unter sich durch denselben verbunden.
Das ganze Elsaß, mit Ausnahme des Bezirks Jelfort und der Plätze Straßburg, Schletistadt und Neubreisach, steht jetzt unter dem Einflusse u serer Waffen. Weiter nach Süden vorzugehen, närd zunächst nicht beabsichtigt, und befindet sich dungemäß die Hauptmasse der dorthin entsendeten Tuppen bereits auf dem Rückmarsche.
Kork, 17. Sept. Vorgestern Abend wurden de auf der Sporeninsel postirten badischen Tuppen durch das 18. französische Regiment und
uterstützt durch Artillerie von der Festungs⸗
bsatzung angegriffen. Der Feind wurde indessen um der 3. Compagnie und einem Theil von der 4 vom 6. Regiment und schließlich unterstützt om preußischer Insanterie über den Rhein zurück geworfen.— Durch den schweizerischen Hülfs- tcein werden täglich Hunderte von Straßburgern, wenn nöthig badischer Seits mit Genehmigung frier Fahrt, in die Schweiz befördert. Morgen werden die Klosterfrauen von Notredame gleichfalls ekraßburg verlassen.
Vom Oberrhein, 16. Sept., schreibt man der„Allg. Ztg.“:„Seit zwei Tagen schweigt i Beschießung von Straßburg, und zwar wil fortwährend mit der Festung parlamentirt brd. Der Commandant ist in der That nicht ervillt, die republikanische Regierung anzuerkennen ud soll zwei Offiziere beauftragt haben, unter Nutschem Geleite nach Wilhelmshöhe zu reisen ud dort die Befehle des gefangenen Kaisers ein— holen. Man soll dem Commandanten den Uunsch gewährt haben und erwartet zwischen ute und morgen eine Entscheidung. Voraus- sien möchte ich jedoch, daß die Uebergabe sofort volgen wird.(2)— Heute ist die zweite preußische ssserve-Armee in der Stärke von 40,000 Mann jum Durchzug durch das Badische angesagt. De Truppen werden zu Offenburg anhalten, um gepeist zu werden, und dann unmittelbar ins Overland fahren, von wo sie bei Neuenburg über en Rhein gehen. Ihre Bestimmung ist, durch aas Oberelsaß nach dem Süden vorzudringen und
lion zu besetzen.
Hessen. Darmstadt. Nach der offiziellen Bulustliste hat die großh, hess.(25.) Division u den Kämpfen bei Metz am 16. und 18. August ungebüßt: Todte: 22 Ossiziere, 216 Mann, Ver-
wundete: 46 Offiziere, 1360 Mann, Vermißte: 125 Mann. Im Ganzen 68 Offiziere, 1701 Mann. Totalverlust: 1769.— Nach den Waffen ⸗ gattungen treffen auf
Todt. Verwundet. Vermißt. Zusammen.
Infanterie 220 1294 122 1636 Cavalerie 1 15— 16 Artillerie 17 97 3 117
238 1406 125 1769
Leider sind von den in der Verlustliste als „verwundet“ aufgeführten Offizieren bis jetzt schon 6 verschieden; auch wird sich die Zahl der todten Mannschaften durch die nachträglich an ihren Wunden Verstorbenen noch beträchtlich erhöhen.
Mainz. Man hat eine Reduttion des hie— sigen Verbandplatzes von 100 auf 50 Lagerstätten vorgenommen. Die Verwundeten- und Kranken- Transporte über die hiesige Etappe werden also in der nächsten Zeit nicht mehr so stark sein; da— gegen steigen die Anforderungen an die freiwillige Hülfsthätigkeit um Schutzmittel gegen die Einflüsse der schlimmeren Jahreszeit ganz außerordentlich, und es wird wobl an eine durchgreifende Organi— sation dieser Thätigkeit für die Feldtruppen gedacht werden müssen.— Zur Verstärkung des Bela- gerungscorps vor Metz geht von hier das 3, Festungsartillerie-Regiment dorthin ab.— Wegen mörderischen Angriffs wurde heute im Lager auf dem Linsenberg ein Turco von einem Landwehr— mann des Wachecordons niedergestochen.
Sachsen. Dresden. Nach dem„Dr. J.“ hat der König von Preußen nach der Schlacht von Sedan unserm Kronprinzen(an Stelle des demselben nach der Schlacht bei Metz verliehenen eisernen Kreuzes 2. Classe) das eiserne Kreuz 1. Classe und dem Prinzen Georg als derzeitigem comman— direnden General des k. sächsischen(12.) Armee⸗ corps das eiserne Kreuz 2. Classe verliehen.
Leipzig. Am 16. d. fand hier die erste öffentliche Verhandlung vor dem Bundesober- handelsgerichte unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Pape und unter Theilnahme von neun andern Mitgliedern des Gerichtshofes statt.
ö Bayern. Daß Bayern gegen den Einmarsch der Italiener in den Kirchenstaat protestirt habe, wie einige Blätter melden, ist ganz unwahr; unsere Regierung verhält sich in dieser Angelegen- beit als passiver Zuschauer, wir haben jetzt für andere Dinge zu sorgen, die uns näher liegen. Schweiz. Bern. Laut offizieller Mel⸗ dung an den Bundesrath bestand der gestern Abend 9 Uhr in Basel angekommene erste Transport flüchtiger Straßburger aus 240 Weibern, 70 Kindern und 40 Greisen. Dieselben wurden von Straßburg unter Husaren⸗Escorte an den Rhein geleitet und in 66 Waggons mit der Eisenbahn nach Basel spedirt. Die eine Hälfte des Trans- ports wird in dieser Stadt, die andere in Zürich untergebracht werden. Morgen wird ein zweiter Transport folgen. Im Ganzen sollen sich an 2000 Personen zur Uebersiedelung nach der Schweiz angemeldet haben.
Abermals wurde in St. Louis bei Basel ein Luftballon aufgefangen, der aus Metz kam. In einem angehängten Säcklein waren 130 Briefe, wovon viele sich offen befanden. Der Finder hat einige gelesen und daraus die Wahr— nehmung geschöpft, daß Metz gut verproviantirt sei und die Zustände in der Festung noch nicht auf baldige Uebergabe schließen lassen. Die Briefe enthalten meist Privatmittheilungen an Verwandte und Freunde und wurden nun in Basel zur Post gegeben.
Frankreich. Paris, 19. Sept. Officiell. In Pacis wird am 28. d. die Wahl von 80 Munieipalräthen vorgenommen werden. Die Re— gierung hat die Errichtung eines vollständigen Barrikadensystems beschlossen und Rochefort mit der Ausführung des Projectes betraut. 400 Ulanen sollen Versailles besetzt haben. Die regel— mäßige Postverbindung ist von heute ab unter— brochen, und soll ein Botendtenst eingeführt werden. Am Sonnabend und Sonntag haben Zusammenstöße zwischen preußischen Plänklern und Mobilgarden staltgefunden. Thiers ist in Tours angekommen.
— 19. Sept. Nach dem„Electeur libre“
haben gestern kleine Rencontres bei Jvry(südlich von Paris, westlich von Charenton) und Chatillon (südlich von Paris, an der Straße nach Chevreuse) stattgefunden. Die Truppen befinden sich größten⸗ theils außerhalb der Forts, um den Feind zu be⸗ unruhigen; letzterer hat bei Choisy le Roi(süd— lich von Jury an der Bahn nach Orleans) die Seine überschritten.
— Der„Siecle“ erklärt:„Einige Journale zeigen an, Hr. Thiers begebe sich nach London, St. Petereburg und Wien, um die Vermittelung der neutralen Mächte zu erlangen. Andere gehen so weit, zu behaupten, derselbe habe in seinem Portefeuille Friedensvorschläge. Wir dementiren förmlich diese Behauptungen. Die Regierung der nationalen Vertheidigung hat dem Pariser Depu- tirten keine derartige Mission gegeben. Wir sind überdies überzeugt, der Patriotismus des Hrn. Thiers hätte sich gegen eine so traurige Rolle ausgelehnt. Nein, Hr. Thiers ist beauftragt, die Regierungen in London, St. Petersburg und Wien über die wirkliche innere Lage Frankreichs aufzuklären und ihnen begreiflich zu machen, daß jetzt zwei Lösungen der Frage, die Zerstückelung Frankreichs und die Restauration der Bonaparte, unmöglich sind.“
Belgien. Brüssel, 19. Sept. Nach einer Pariser Correspondenz der„Independ.“ vom 16. Abends wurde Vaillant angeblich mit com⸗ promittirenden Papieren verhaftet.
— Einem Gerüchte zufolge hätte die am Tage der Schlacht von Sedan stattgefundene Gränz⸗ verletzung von 10,000 Franzosen, welche, wie wir seiner Zeit berichtet, auf das belgische Gebiet zurückgeworfen, wieder auf einer anderen Seite apf französischen Boden zurückkehrten, zu ferneren diplomatischen Vorstellungen Preußens Veranlassung gegeben; doch bleibt die Bestätigung abzuwarten.
Großbritannien. London. Jules Favre hat an Lord Lyons auf wiederholte Anfrage amt⸗ lich geschrieben, daß die Blokade in der Ostsee aufgehoben sei.
Rußland. Petersburg. Das„Peters- burger Journal“ bespricht die Verantwortlichkeit des Kaisers Napoleon für den Krieg und meint, daß der Kaiser der Urheber des Krieges sei. Das Blatt hofft, daß der Friedensschluß bald aus richtiger Würdigung der Nothwendigkeitea und mit Berücksichtigung der Ehre der Kriegführenden dervorgehen und dem weiteren Blutvergießen ein Ziel setzen werde. An anderer Stelle lobt das Journal, daß das Circular Favre's die Ent⸗ scheidung dem durch die Constituante auszusprechen⸗ den Nationalwillen unterwerfe und hält die Zu⸗ sammenkunft Bismarck's und Favre's für ein glückliches Ereigniß.
In Petersburg herrscht die Cholera. Nach einer Correspondenz der„Nat.⸗Ztg.“ vom 15. d. betrug die Zahl der Erkrankungen 217, wovon ein Drittel gestorben ist. Es werden um— fassende polizeiliche Maßregeln getroffen; das Weitere hofft man von der eingetretenen sehr kühlen Witterung.
Friedberg. Es liegt uns ein Schreiben aus Ars sur Moselle, 14. September, von einem hessischen Unteroffiziere vor, in welchem derselbe mit den verbind⸗ lichsten Ausdrücken des Dankes den Empfang der ihm von Seiten seiner Heimaihgemeinde S. zu Theil gewordenen Geldunterstützung dem betreffenden Orisvorstande mittheilt, sodann gleichzeitig mit der Versicherung,„daß jeder Soldat, insbesondere die von der Heimathgemeinde gestellten Männer, steis ihrer hohen Aufgabe eingedenk, freudig Gut und Blut für die heilige Sache des Vaterlandes zu opfern bereit sein werde“, der großen Strapatzen unserer Soldaten erwähnt und in folgenden Worten eine dringende Bitte ausspeicht:„Die Gr. Hess. Dioision bat, trotz aller An⸗ strengungen von Seiten der Verwaltungs- und Verpflegs⸗ behörden, großen Mangel an Leibwäsche u. dgl. besonders an wollenen Leibbinden, dergl. Hemden, Unterfjacken und Strümpfen, welcher Mangel um so fühlbarer wird, da die Division meistens im Felde liegt und mit Regen und schlechter Witterung stets zu kämpfen hat. Der Feind würde, und käme er mitten in der Nacht auf unverhoffte Weise, wenig bleiche Gesichter finden; die Natur aber hat verheerende Mittel, welchen schwerer zu widerstehen ist, als Chassepot und Mitrailleuse und nur in oben erwähnten Gegenständen liegt einigermaßen ein Gegengift für diese täg— lichen Naturbeschwerden. Unsere Lazarethe füllen sich mit Kranken, die kalten und nassen Nächte werden immer länger und der Dienst, besonders der des Soldaten auf Vorposten, wird immer anstrengender. Ich erachte es daher für meine


