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55 sicht über die Geschäste der Anstalt seit ihrer Gründung

in 1864 bis 1. Januar 1870. Hiernach zeigt der Kassen⸗ umschlag folgendes Resultat:

ö Einnahme: Ausgabe:

0 1864 fl. 15,909. 33. 1864 fl. 15,405. 39.

1865120,438. 22. 1865 119,505. 21.

1866 219,500. 15. 1866 218,155. 40. 1867 209,054. 16. 1867 208,556. 47. 1868 201,229. 46. 1868 202.659. 17. 1869 315,461. 6. 1869 310,819. 24.

Zusammen fl. 1,081,593. 18. fl. 1,075,109. 28.

Diese Ausweise bestätigen die Auslassungen des Herrn Vor⸗ sitzenden über den erfreulichen Zustand der Vereinsgeschäfte, sowohl hinsichtlich der bedeutenden Höhe des Umsatzes, als der Größe des Vereinsvermögens und erzielten Gewinnes Auf Grund dieser Auseinandersetzungen, die von einer Commission von Sachverständigen für richtig befunden worden, beantragt der Ausschuß die Vertheilung einer Dividende von 10 Prozent der Einlagen an die Mitglie- der, eine Verstärkung des Reservesonds bis auf(etwa) 2000 fl. und dem entsprechend Erhöhung des Ein trittsgeldes auf 3 fl. Diese und die weiteren, auf die Abmachungen mit dem früheren Rechner und die Ver- gütung für die Mühewaltung des provisorischen Rechners und Controleurs sich beziehenden Anträge fanden die Ge nehmigung der Versammlung. Bei der zum Schluß er folgten Neuwahl des Ausschusses und des Vorstandes wurden die seitherigen Ausschußmitglieder bis auf eines derselben, das eine Wiederwahl ablehnte, in ihren Funk⸗ tionen belassen, als Kassier, Controleur und Ersatzmann die Herren Hecht, Ermus und Ludwig Weis gewählt. Bei der Berathung über die Höhe der zu gewährenden Dividende wurde darauf aufmerksam gemacht, daß der Kassenstand eine höbere als die beantragte Dividende wohl zulässig erscheinen ließe, daß aber aus wirthschaftlichen Gründen um namentlich bald in der Lage zu sein, den Zinssfuß für Darlehn des Vereins herabzumindern und

dem Conto⸗Corrent⸗Geschäfte weniger lästige Bedingungen zu gewähren, es rathsam wäre, davon abzusehen. Möge die Wirksamkeit des Vereins, dem Handel und Gewerbe mit Geldmitteln zu nicht allzu hohem Zinssuß unter die Arme zu greifen, sich immer segensreicher gestalten.

Frankfurt. Vor einigen Abenden wurde auf den hiesigen Bürger Lorenz Götz in dem Augenblick, als er seine auf dem Wasserweg in Sachsenhausen gelegene Wohnung verlassen wollte, eine Kugel meuchlings ab⸗ geschossen, welche in der Gegend der dritten Rippe die Brust durchbohrte und die Lunge traf, so daß nur wenig Hoffnung zur Rettung des Verwundeten vorhanden ist. Der Thäter, Hofmann von Sachsenhausen, versuchte sich zwar nach der That durch einen Stich gleichfalls zu ent⸗ leiben, befindet sich aber außer Gefahr und in der Hand der Behörde.

Offenbach. Die Bedeutung der hiesigen Industrie läßt sich ermessen durch die Zahl der größeren Fabriken (der kleineren nicht zu gedenken), welche sich jetzt auf 105 beläuft, von denen 74 mittelst Dampfkraft arbeiten.

Bürger- Feuerwehr! A Friedberg. Ein die hiesigen Feuerwehraugelegen⸗ beiten besprechender I-Artikel hat unter anderem auch

geben, welches indeß in einigen Punkten auf wesentlich irriger Auffassung der Sachlage zu beruhen scheint, deren Berichtigung erlaubt sein wird. Der Stadtvorstand will nicht, wie der Herr Einsender meint,um dem Wunsche der Turnerfeuerwebr nachzukommen oderda sonslige Vereinsinteressen es gebieten, eine Vereinigung herbei führen, sondern es ist, wie der Herr Einsender(wenn er den A-Artikel nochmals und ohne Vorurtheil durchlesen will) sich überzeugen kann, in dem Stadtvorstand der Wunsch zu einer Vereinigung ausgesprochen und in Folge dessen die Turnerfeuerwehr auf dahin gehende Aufforderung zu den gemeldeten Beschlüssen veranlaßt worden, durch

Veranlassung zu einemEingesandt in dieses Blatt ge-

welche die Hemmnisse, die der eben so nöthigen als wün⸗ schenswerthen Erweiterung und Neugestaltung der Feuer⸗ wehr im Wege stanben, beseitigt wurben. Es ist dieß aber ein ganz wesentlicher Unterschied gegenüber der Dar⸗ stellung des Herrn Einsenders. Nach diesem hätte der Stadtvorstand sich dazu hergegeben,einem Wunsche der Turnerfeuerwehr zu dienen oberVereinsinteressen zu fördern, in Wirklichkeit aber haben die Turner ihre Vereinsinteressen hintangesetzt und den Wünschen und An⸗ forderungen des Stabtvorstandes nachgegeben, um die Er⸗ weiterung der Turnerfeuerwehr und deren Umgestaltung zu einer allgemeinenFriedberger Freiwilligen Feuerwehr zu ermöglichen. Nachdem aber mit diesem Beschlusse der Turnerfeuerwehr das seitherige Hemmniß, dieselbe zu einer allgemeinen Feuerwehr zu erweitern, beseitigt er⸗ scheint, so ist damit auch der Grund und die Veranlassung, das Projekt der Gründung einer zweiten Feuerwehr, Bürgerfeuerwehr, aufrecht zu erhalten, weggefallen, indem der Zweck, damit eine allgemeine Feuerwehr anzubahnen, durch den Beschluß der Turnerfeuerwehr schneller und sicherer erreicht wird, insbesondere dann, wenn diejenigen, die zur Gründung der Bürgerfeuerwehr zusammengetreten sind, ihre Bedenken fallen lassen, und, indem sie der an⸗ gestrebten Vereinigung ebenfalls willfährig entgegen kommen, beweisen, daß es ihnen wirklich um die Sache und nichl um irgend ein Sonderinteresse zu thun ist. Wer aber eine Vereinigung überhaupt nicht will, der darf sich nicht beklagen, wenn ihm der Vorwurf gemacht wird, zu denen zu gehören, die Zwiespalt hervorrufen und die Herstellung der Einigkeit hindern wollen.

Verloosungen. Freiburger Frs. 15⸗Loose. Ziehung am 15. März. Haupfpreise: Serie 4984 Nr. 47 30,000 Fes., Serie 4203 Nr. 10 3000 Fr., Serie 3605 Nr. 18 so00 Fr.

Mobiliar Versteigerung.

782 Donnerstag den 24. d. J., Vormittags 9 Uhr an- sangend, sollen die zum Nachlasse der Heinrich Heß J. Witwe dabter gehörenden Mobilien, beflehend in Tischen, Stühlen, Commoden, Schränken. Beustellen, Betten, Kleidern, Weißzeug, eine Parthte kleingemachtes Brenn: dolz, Daus und Küchengeräthe in deren Wohrhause in der Vorstadt zum Garten dahter erbabtheilungsbalber öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung verflelgert werden. Friedberg am 18. März 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg ee

Holzversteigerung

in der Oberförsterei Nidda

Montag den 4. und Dienstag den 8. k. M.

89 sollen nachverzeichnete Holzsortimente in den

Domanialwald⸗Districten Klafterwald, Steinbach

und NRuters versteigert werden:

Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. S t ck

Holzart. e en

Buchen 57 242 136 528 Eichen 66 5 120 Aspen 15 35 95 70 Nadelholz 8 15.

45 38 Elchenflämme von 18 Durchm., 15407

Länge mit 705 Cubikfuß,

60 Nadelbelzstämme von 5½½ 15 Durchmesser,

1060 Länge mit 1960 Cubikfuß,

2 Aspenstämme von 12 u. 19 Durchm., 25 u. 30

Länge mit 113 Cubiksuß,

2 Elchenstangen von5 Durchm., 15 u. 207

Länge mit 7 Cubiksuß,

6 Nadeiholzstangen von 5 Durchm., 5565

Länge mit 58 Cublilkfuß.

Beginn der Versteigerung jedesmal Vormittags präeis ½10 Uhr in dem District Klafterwald.

Die Entfernung des Hauptholischlages von der Ober ⸗Lalser Straße beträgt circa 20 Minuten, die Abfuhrwege bis dahln sind gut.

Nidda am 17. Marz 1870. Großherzogliche Oberforsterei Nidda Georgi.

Arbeits ⸗Versteigerung. 790 Mittwoch den 23. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Fauerbach v. d. H. nachfolgende Arbeiten, unter den vor der Verfleigerung bekanat gemacht werdenden Bedingungen, und in Accord gegeben werden, nämlich:

Zimmerarbeit, veranschlagt zu 84 fl. Schreincrarbeit e Tüncherarbelt Butz bach den 17. März 1870. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur k.

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Glyecerinseife, feinste Transparent, per Dutzend 48 kr. 36 kr. 26 kr. per Stück 6 kr. 4 kr. 3 kr. empfiehlt Wilh. Sturmfels, Pof⸗ Apotheker.

versteigert

Bekanntmachung 793 Donnersilag den 24. d. M., Nachmittags 5 Übr, sollen im Badehause Nr. 1 dahier die durch Um- änderung der dasigen Süßwasserleitung abfällig ge wordenen

34 Stück Kupferröbren mit Mesfingkrahnen,

etwa 10 Centner altes Blei,

2 Reservoirs von Eichenholz mit Zinkbeschlag,

1 Wecker don Mesfing, öffentlich meifibletend verkauft werden, wozu Kaufliebhaber eingeladen sind.

Auch haben wir eine Quantität, für Gartenanlagen geeignete, s. g. Grieosteine zu verkaufen, wegen deren Ankauf man sich an den Großherzoglichen Bademeister Meister wenden wolle, der auch auf Verlangen die vorhergenannten Gegenstaͤnde Kaufliebhabern vor zeigen wird.

Bad-Naube im den 19. März 1870.

Großherzogliche Bade-Directton Nauheim.

Mobiliar Versteigerung. 797 Nächsten Donnerfßag den 24. d. M., von Morgens 9 Ubr ab, werden die zur Concursmasse des Metzgers Matbhäus Jamin dabter gehörigen Mobiliar-Gegen stände, namentlich: Welßzzeug, Bettwerk, Mödel, Haus rath, die Ladeneinrichtung, Küchengerathschaften u. s. w. in dessen Wohnhause Fahrgasse Nr. 307 öffentlich an den Melstbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert.

Bad⸗ Nauheim om 21. März 1870. Großherzogliches Ortogericht Bad-Nauheim

Schutt.

Holz ⸗Versteigerung.

792 Die auf den 17. und 18. d. M. im hiesigen Gemeindewald anberaumte Holz⸗Versteigerung, welche wegen ungünftiger Witterung nicht abgehalten werden konnte, soll nunmehr Donnerstag den 24. und Freitag den 25. d. M., Vormittags 9 Uhr, in den Distrteten Großer Hausberg, Kleiner-Hausberg und Bärberberg, abgehalten werden und kommen zur Verstetgerung:

1 Stecken Nadel⸗Scheitholz,

8 7 7 Prügelholz,

8 Stockholz, 22900 Wellen Reisholz, 1000 1 Buchen⸗

14 Nadel⸗Stammholz, 3231 Stangengolz zu Sparren, Baum- und ö Gartenpfählen, sowie Bohnenftangen geeignet. Die Zusammenkunft ist in loco Hoch ⸗Weisel. a

Bemerkt wird noch, daß das Holz gegen vorschrifs⸗ mäßlge Bürgscheine bis den 1. September d. J. ge⸗ borgt wird.

doch-Weisel den 18. März 1870.

meisteret Hoch⸗Weisel

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Großherzogliche Bürger N Mo

Höchst wichtig für Bruchleidende! 510 Wer die bewährte Heilmethode des bekannten schweizerischen Brucharztes, Krüsi- Altherr, in Gals, Kt. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Exp. dieses Blattes ein Schristchen mit Belehrung und vielen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen.

Einen braven Hausburschen

800 sucht zum soforsigen Elutrltt 7 Frledberg. Joh. Bechsteins ll.

Holz-Versteigerung. 791 Montag den 28. März l. J. soll in dem Clee⸗ berger Gemeindewald, Distriet Alterwald, nachstehendes Holz versteigert werden: 44 Stück Eichen⸗Bauftämme mit 1137 Cubiksuß, 14 Buchen⸗Stämme, 8 Klafter Eichen- 23 y Buchen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, Erdfsöcke, 7 Karren Abraum. Der Anfang ist um 10 Ubr und das Stammholz wird zuerst verfteigert. Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Bekanntmachung ersucht. Cleeberg den 18. März 1870. Der Bürgermeister Bie b man n. Holz- Versteigerung. 801 Freitag den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im hlesigen Gemeindewald

200 Stück Nadelholzstämme, 6529 Cubikfuß, 81 Eichen⸗Stämme, 878 Cubikfuß, 77 Eichen- und Buchen⸗Langwieden und

Deichseln ꝛc. Samstag den 28. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen daselbst:

23½ Stecken Buchen Scheitholz, 42 Buchen⸗Stockhohz, 1 Eichen ⸗Scheitbolz, 20Eichen- Prügelbolz, W Nadel ⸗Prügelbolz, 17 Nadel-Stockholz 535 Stück Eichen⸗Wellen, 2180Nadelbolz⸗Wellen,

versteigert werden. ö Södel am 20. März 1870. g 5 Großherzogliche Bürgermeisterei Soͤdel Re lz.

ich empfohlen gegen Magen sfloßen, Verdauungs⸗ Darugries. Vorräthig in Gebr.⸗Anw. à 30 kr. nur

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katarrhe, Säureb allein acht in Friedberg bel Posapolhtler C. Görtz.

schwäche, Athemnoth und Z plombirten Schachteln mit

522 Wissenschaf

Die Administration der Felsenguelle

5 a 9 g Ein Faselochs, 794 Berner, Scheck, 1% Jabr alt, Abstammungen von

demselben können vorgezeigt werden, fleht zu verkaufen bei Borodorf. Peter Schneider,

Fruchthändler.