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Maßregeln zur Herbeiführung einer gleichartigen Haltung in der Militärfrage.
Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ bemerkt:„Mehrere Blätter sprechen von Garnisonsveränderungen, die durch die Abstimmung einzelner Regimenter bedingt würden. Diese Gerüchte sind durchaus grundlos.“
— Man versichert, Herr v. Laguerronniere habe um seine Entlassung nachgesucht.— General Goyon ist gestorben.— Das Erscheinen der„Mar- seillaise“ ist für die Zeit von zwei Monaten untersagt.
— Im gesetzgebenden Körper erklärte nach Genehmigung der Berichte der Bureaux über das Plebiscit der Präsident Schneider, daß der Aet der Abstimmung den Gesetzen gemäß von Statten gegangen sei, das französische Volk habe folglich dem Plebiscit seine Zustimmung gegeben.(Rufe „Es lebe der Kaiser!“) Jules Simon verlangt das Wort zu einer Bemerkung, die Kammer be— schließt jedoch den Uebergang zur Tagesordnung. Simon legt hierauf eine Interpellation über das Plebiseit nieder und die Sitzung wird sodann geschlossen.
Schweden. In Stockholm beabsichtigt man, wie den„Militärischen Blättern“ geschrieben wird, die Einführung der Jugend wehr als Vorbereitung zu der beabsichtigten Organisation einer allgemeinen Volksbewaffnung, womit Schweden den monarchi— schen Staaten Europa's voranschreiten will.
Großbritannien. London. Im Unter- hause theilte auf die Interpellation Elphinstone's der Unterstaatssekretär des Acußern, Otway, mit, daß die englische Regierung eine erschöpfende Untersuchung der gesammten in der Briganten- affaire getroffenen Anordnungen von der griechi— schen Regierung gefordert habe. England erachte jedoch die Anwesenheit des Mittelmeergeschwaders im Pyräus für unnöthig, zumal der Anschein einer auf Griechenland geübten Zwangsmaßregel zu vermeiden sei.
Spanien. Madrid. Das Ministerium hat beschlossen, dem provisorischen Zustande ein Ende zu machen, indem es den Regenten mit den königlichen Befugnissen bekleidet, für den Fall, daß es unmöglich sein sollte, gegenwärtig einen Throncandidaten zu finden.
Italien. Florenz. Die„Gazetta ufficiale“ meldet:„Die in der Gegend von Reggio er— schienene Bande traf mit den Truppen zusammen. Es entspann sich ein Gefecht, in welchem die In— surgenten drei Gefangene und einen Todten ver— loren. Letzterer ist einer der Chefs der dortigen Bewegung. Gegen Abend wurde die sich zurück— ziehende Bande neuerdings von Patrouillen erreicht und zerstreut. Die Nationalgarde und die Be— völkerung unterstützen die Behörden.“
— Das Concil wird, so viel man hört, noch bis Peter und Paul(29. Juni) beisammen blei⸗ ben und nach Ablauf dieser Zeit die öffentliche Sitzung halten, in welcher die Promulgation des Unfehlbarkeits⸗Dogmas zu erfolgen hat. Hierauf wird dasselbe, der großen Hitze wegen, bis zum September oder Ockober vertagt werden. Unter den Beschlüssen des Coneils befindet sich unter der Rubrik:„Von der Kirchenzucht“ auch einer, der dem niederen Clerus vorschreibt, sich nur in geistlicher Kleidung und mit dem dreispitzigen Hut sehen zu lassen.
—„Opinione“ meldet, daß die päpstliche Re⸗ gierung an der Gränze des Kirchenstaates behufs Verhinderung eines eventuellen Invasionsversuches einen Zuavencordon aufstellt. Die Gerüchte von dem Erscheinen neuer Banden in der Provinz Catanzaro sind, der„Opinione“ zufolge, unbe— gründet. Auch die„Opinione“ meldet, daß die Bande von Reggio zerstreut worden ist und in Calabrien keine Bande mehr besteht.
Griechenland. Athen. Der französische Gesandte hat der griechischen Regierung angezeigt, daß, wenn französische Unterthanen in die Hand von Räubern fallen sollten, die griechische Re— gierung die Verpflichtung haben werde, das Löse— geld zu bezahlen.
Friedberg. Welches große Interesse die hiesige Einwohnerschaft an musikalischen Aufführungen jeder Art nimmt, konnte man am Donnerstag Abend bei dem Ständchen, welches die hiesige Jägermusik dem neuen Vataillonschef vot dem Hötel Trapp brachte, gewahren. Die
große breite Straße stand gedrängt voll Zuhörer. Und in der That leistet unsere Jägermusik unter der energischen und umsichtigen Leitung ihres Diri⸗
genten Herrn Schellhaas und bei dem Fleiße und der musikalischen Bildung ihrer Mitglieder etwas Vorzügliches. Hoffen wir, daß aber auch der Capelle die verdiente materielle Anerkennung zu Theil wird. Wie wir hören, sollen im Laufe des Sommers auf unseren Felsenkellern eine Reibe von Concerten durch unsere Jägermusik ver— anstaltet werden. Möchte man doch diese Concerte recht zahlreich besuchen, zumal der Eintrittspreis ja gewöhnlich ein so geringer ist.
In Obereschbach verstarb kürzlich Hr. Pfarrer Gruber im Alter von 78 Jahren. Derselbe wirkte un⸗ unterbrochen 43 Jahre in seiner Gemeinde mit solcher Hingebung an deren Interesse, daß auch in dieser langen Reihe von Jahren nicht ein einziger Fall vorgekommen ist, wodurch die Harmonie zwischen Gemeinde und Scel—
artiger ausgefallen als die frühere und ein Besuch ber—⸗ selben in jeber Hinsicht lohnenswerth, und mit Interesse wird der Beschauer vor der Menge in Thätigkeit gesetzter Maschinen stehen. Wir machen die Interessenten darauf aufmerksam, daß es sich empfiehlt, den Eingang von der Faust zeec zu nehmen, da man alsdann an dem eitsaden des Calalogs viel leichter seinen Weg durch das Labyrinth der Maschinen finden kann, als von der Breiten gasse aus.
Offenbach. Vor einigen Abenden wurde abermals, und zwar noch im Rayon unserer Stadt an dem Eisen⸗ bahnzuge ein Frevel verübt, indem mehrere Steine in den Wagen geschleudert wurden, in welchem der Posi⸗ conduc teur seinen Platz hat, glücklicherweise ohne den— selben zu treffen. Der energischen Untersuchung des Bahnhofsinspectors Klöpper gelang es, die Steine, welche zum Wurf benutzt waren, mit denen anliegender Gärten vergleichend, den Thäter in einem Schreinergesellen einer Möbelfabrik zu ermitteln und hinter Schloß und Riegel zu bringen. Man hofft auch Desjenigen habhaft zu werden, der unlängst einen Pfahl über die Schienen gelegt, und hat das hiesige Landgericht für dessen Entdeckung 100 fl. Belohnung ausgesetzt.
Dank und Bitte!
Es sind uns bis heute zu einer Verloo⸗ sung zum Besten des Baues einer ka⸗ tholischen Kirche zu Friedberg an 300 recht geeignete Gegenstände gütigst zugesendet worden. Wir sagen dafür allen Wohlthätern in unserer Stadt, sowie außerhalb, besonders in Bad Nauheim, unsern herzlichsten Dank.
Ueberzeugt jedoch, daß noch viele Bewohner Friedbergs, denen bis jetzt unsere Verloosung nicht bekannt geworden ist, auch gerne eine Gabe zu einem so edlen Zwecke spenden, erneuern wir hier unsere Bitte, uns mit zur Verloosung geeig⸗ neten Geschenken zu beehren.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg hat am 5. April 1870 die Erlaubniß zur Verloosung ertheilt.
Loose à 15 kr. sind bei den weltlichen Mit⸗ gliedern des katholischen Kirchenvorstandes, den Herren: Jacob Burck, Jacob Morschel, Postmeister Brentano und Martin Mondigler I., sowie im katholischen Pfarrhause dahier, woselbst auch die zur Ausloosung bestimmten Gegenstände eingesehen werden können, zu haben. Der Tag der Ver⸗ loosung, die unter polizeilicher Aufsicht stattsindet, wird in diesem Blatte angezeigt werden.
sorger gestört worden wäre. Die ganze Gemeinde und Freunde des Verstorbenen in Menge gaben dem Sarge das Geleite. Herr Decan Fertsch sprach Worte der Weihe am Grabe des Dahingegangenen, woran sich die von Herrn Pfarrer Thudichum auf ausdrücklichen Wunsch des Verblichenen gehallene Grabrede über den Text:„Die Liebe hört nimmer auf“ anschloß.
Frankfurt. Gestern, am 19. d. wurde auf dem großen Bleichgarten und in der landwirthschaftlichen Halle die zweite Maschinen-Ausstellung eröffnet; dieselbe ist, was die Zahl der Aussteller als auch die Maschinen und sonstigen landwirthschaftlichen Geräthe anlangt, viel groß—
Friedberg, am 20. Mai 1870. Für den Kirchenvorstand: Gabel, Pfarrer.
Versammlung der Localsection des Gewerbpereins am 21. Mai Abends 8 Uhr. Einziger Gegenstand der Tagesordnung ist der Besuch der Ausstellung von Gewerbserzeugnissen in Darmstadt und Hinsendung von Schülern der Handwerkerschule.
Arbeits⸗Versteigerung.
1416 Donnerstag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, werden die zur Veränderung der Feldwebels-Wohnung
in der Klofterkaserne dahier erforderlich werdenden
Arbeiten, als: fl. ke. Maurerarbeit, veranschlagt zu 60 50 Zimmerarbeit 26 28 Schreinerarbeit 48 39 Schlosserarbelt 121 57 Weißbinderarbeit 36 16
auf dem Soumissionswege in Accord gegeben.
Plan nebfi Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau der unterzeichneten Garnisonverwaltung
zur Einficht offen Friedberg den 20. Ma! 1870. Großherzogliche Garntsonverwaltung Friedberg Nel sschweütz.
Hämorrhoidal-, Unterleibs- und Magenbeschwerden. Cr
Erprobtes und anerkanntes Hausmittel hiergegen is der M. F. Daubitz sche Kräuter-Liqueur, fabricirtvom Apo—
theker R. F. Danbitz in Berlin, Charlottenstraße 19. l Nlererlage bel J. A. Windecker in
Friedberg. 838
Holz-Versteigerung. 1409 Dienstag den 24. d. M., Morgens 9 Uhr an⸗ fangend, soll im hiesigen Gemeindewald, in den Distrieten Häsel und Geisgräben, nachbezeichneles Gehölz ver— neigert werden:
2 Stecken Eichen⸗Scheidholz,
4/3 7„ Prügelbolz, 1 5 Nadel⸗ 0 2,„ Erlen⸗ 7 e Eichen⸗Nadel⸗Stockholz, 750 Stück Buchen Wellen, 3075„ Birken⸗Eichen⸗ Wellen, 16284„ Nadel-Weichholz⸗Wellen, 150 Gebund Glinstern, 102 Eichenstämme mit 1711 Cubilfuß, 123 Nadelstämme„ 1278 1 3 Birkenstämme„ 40 5 39 Erlenfämme- 571„ 456 Nadelstangen„ 1174„
Die Zusammenkunft ist im Distrikt Häsel. Zahlungstermin auf Martint l. J. Ober-Mörlen den 19. Mai 1870. Großherzogliche Aare Ober⸗Mörlen NN
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interessanten hiftorischen Romans von G. Hiltl: Eine Cabinetsintrigue, eine große Anzahl delehrender und unterhaltender Artikel aus der Feder der lüchtigsten Autoren, sowie vorzügliche Illuffratonen unserer ge⸗ felertsten Künstler. Als besonders interessant ist die Criminalgeschichte: An der weißen Brücke, ferner: Zur Charakteriflik der merkwürdigsten Gifte V und JI, Nicotin und Schwefelsäure. Ein Mästro der staliensschen Oper(Verdi) hervorzuheben
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