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Hessen. Darmstadt, 12. Dez. Nach einem heute Morgen eingetroffenen Bericht an Se. Königl. Hoheit den Großherzog vom 5. d. betrug
der Verlust der Großherzoglichen Division in den
Kämpfen um Orleans vom 3. und 4. Dezember 14 Offiziere und 110, Unteroffiziere und Soldaten.
Von den Offizieren sind todt:
Hauptmann v. Muralt und Reserve⸗-Lieutenant Rube vom 3. Inf.⸗ Reg., sowie Oberlieutenant Frbr. v. Stein vom 1. Reiter-Reg.
Verwundet sind:
Vom 1. Reiter⸗Reg.: Lieutenant de Bardales (leicht).
Von der Artillerie: Hauptmann Maurer(l.), Lieutenant Möser.
Vom 1. Inf.⸗ Reg.: Hauptmann Freiherr
v. Röder(I.), Lieutenant Kuhn und Reserve— Lieutenant Seipp(l.).
Vom 3. Inf.⸗Reg.: Hauptmann Caspari(l.), die Lieutenants Scharch, Cellarius(l.), Metzler(l.) und Bataillons- Adjutant Schäfer.
S. K. H. haben zu befehlen geruht, daß alsbald auch die Verlustliste der Mannschaft direkt hierher eingesandt und veröffentlicht werde.
Die bis heute eingelangten Listen über die Verluste der Großherzoglichen(25.) Division in den Gefechten des vorigen Monats werden nachstehend unter dem Anfügen bekannt gegeben, daß weiter eintreffende Verlustlisten jedes Mal ebenfalls sofort veröffentlicht werden.
Darmstadt, den 11. Dezember 1870.
Großherzogliches Kriegsministerium. Dornseiff.
Verlustliste:
J. des 2. Inf.⸗Regts. in Folge des Ueberfalls zwischen Donnemarie und Montereau am 18. November.
Musketier Johannes Stöppler, Leibcompagnie, von Udenhausen, l. v., Streifschuß am l. Arm; ist bei der Compagnie.
Musk. Johs. Schäfer, L.⸗Comp., aus Pfordt, l. v., Streifschuß am r. Bein; ist bei der Compagnie.
Gesr. Heinr. Mohr, 3. Comp., aus Gambach, schw. v., Schuß in den l. Oberschenkel; liegt in Montereau.
Musk. Jakob Wagner, 3. Comp., aus Schotten, todt, Schuß durch den Kopf.
Corporal Eduard Leber, 4. Comp., aus Gries heim, todt, Schuß durch die Brust.
Musk. Christoph Landmann, 6. Comp., aus Gedern, schw. v., Schuß durch d. r. Hand; liegt in Montereau.
Musk. Christoph Hofmann, 6. Comp., aus Wisselsheim, schw. v., Schuß in's Bein; liegt in Montereau.
Musk. Christian Stühler, 7. Comp., aus Solms— Ilsdorf, schw. v., Schuß am Hals; liegt in Montereau.
Corporal Georg Gerhardt, 8. Comp., aus Dietenhausen, Kr. Biedenkopf, l. v., Schuß in den r. Oberschenkel; liegt in Montereau.
II. des 1. Reiter-Regiments bei einer Recog— noscirung nach Montargis am 20. Nov.
Gefr. Peter Sattler, 2. Schw., aus Affolder⸗ bach, schw. v., Schuß durch die Brust; wurde dem Maire zu Chateau-Landon zur Ver⸗ pflegung übergeben.
— S. K. H. der Großherzog haben Sich gnädigst bewogen gefunden, unkerm 25. August . J. in Aller höchster Anerkennung der opferwilligen Hingebung, welche sich bei der Pflege und dem Transporte verwundeter und kranker Krieger im Verlaufe des gegenwärtigen Kriegs überall im Großherzogthum in so rühmlicher Weise bewährt, einen Orden mit der Benennung Militär- Sanitäts⸗Kreuz zu stiften. Dieser Orden, von nur einer Klasse, besteht aus einem zwölf. spitzigen Kreuze von vergoldeter Bronce, dessen
vier Felder auf der Vorderseite die Worte„Für Pflege der Soldaten 1870“ auf der Rückseite die Jahreszahl und den Tag der Stiftung„den 25% August 1870“, auf dem Mittelschild ein L mit der Krone in erhabener gothischer Schrift heutbhalten. Er wird an einem ponceaurothen Bande mit schmaler silberner Einfassung auf der linken Brust getragen und solchen Personen jeden Standes und Geschlechts verliehen, welche sich durch verdienstliche Leistungen im Sanitätswesen überhaupt, insbesondere aber bei der Pflege und dem Transporte verwundeter und kranker Krieger ausgezeichnet haben.— Weiter haben S. K. H. der Großherzog geruht, um Allerhöchst Ihrer Armee ⸗Division für die auch im gegenwärtigen Kriege bewiesene Tapferkeit und Ausdauer die Allerhöchste Anerkennung zu bethätigen, unterm 12. Sept. l. J. einen neuen Orden zu stiften, welcher aus einer Klasse besteht und den Namen Militär⸗Verdienst⸗Kreuz führt. Dieser Orden, zur Belohnung derjenigen Militärpersonen bestimmt, welche sich vor dem Feinde durch be— sondere Einsicht, Tapferkeit und Geistesgegenwart ausgezeichnet haben, besteht aus einem Kreuze von vergoldeter Bronce. Die Vorderseite der vier durch einen Lorbeerkranz verbundenen Felder enthält die Worte„Gott, Ehre, Vaterland“, die Rückseite die Jahreszahl und den Tag der Stiftung „den 12. September 1870“. Auf dem Mittel- schilde beider Seiten befindet sich ein L mit der Krone. Das Kreuz wird au einem hellblauen Bande mit ponceaurother Einfassung auf der linken Brust getragen.
Würtemberg. Stuttgart, 13. Dec. Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht das Dekret, betreffend die Einberufung der Kammer auf den 19. December.
Oesterreich. Wien, 10. Dec. Eine Privatdepesche der„B. B.⸗Z.“ meldet: Die for⸗ mellen Einladungen zu der Londoner Conferenz sind vorgestern und gestern an die betheiligten Mächte expedirt worden.“
Schweiz. Zürich. Die„Neue Züricher Ztg.“ schreibt: Man wird der Auferstehung des deutschen Kaiserreichs auch außerhalb der deutschen Grenzen ein aufrichtiges Glück auf! zurufen, wenn es dem Programm treu bleibt, mit welchem es inaugurirt wird und welches von einem officiellen Blatte folgendermaßen bezeichnet wird: Der ver hängnißvolle Traum der Weltherrschaft lock! Deutschlands Kraft nicht zum zweiten Male auf Irrwegen in das Verderben. Die strenge Achtung jedes fremden Rechtes, das ist die Grundlage, auf welche Deutschland seinen Ausspruch stützt, im eigenen Hause Herr seiner Geschicke zu sein. Die Zeiten der Römerzüge sind gewesen.
Bern. Von Pruntrut aus verlangt man vom Bundesrath zu Gunsten der Bewohner Belsorts die gleiche Verwendung wie früher für die Straß⸗ burger(Abholung und Aufnahme von Frauen und Kindern aus der Festung).
Frankreich. Tours. Die Nachrichten aus Paris reichen bis zum 5. Dez. Aus ihnen erhellt, daß die Angriffsbewegung des Generals Trochu am 30. Nov. durch die von den Preußen bewirkte Ueberschwemmung der Marne verzögert und dadurch der beabsichtigte gemeinsame Aus- fall Vinop's, und Ducrots nicht möglich wurde. Daran scheiterte der weitere Durchbruch, welcher über Champigny auf Lagny gemacht werden sollte. Uebrigens herrsche in Paris große Siegeszuversicht und hoffe man mit Sicherheit das Gelingen des demnächst nach einer anderen Richtung hin zu machenden Durchbruchs. Die Besetzung von Rouen war bereits am 5. in Tours bekannt, ohne besonderes Aufsehen zu erregen, da gerade die Kunde von dem in nächster Nähe die Loire— Armee treffenden Mißgeschick die Gemüther Aller in Aufregung versetzte.
— Der Postdienst in allen Gemeinden vor
jer Anzeiger.
Paris, die vom Feind nicht besetzt sind, ist auf
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Befehl Trochu's eingestellt worden. Dem General Renault ist der Fuß abgenommen worden. Die Generale Barrel und Boissonnet(Letzterer ist zweiter Obercommansant der Artillerie) und Oberst Villiers sind am 2. verwundet worden. Der Oberst de Grancey(von den Mobilen der Cote d'or), und alle Bataillonsführer der Mobilen der Ill⸗et⸗Villaine wurden getödtet. Graf de Neverle, Adjutant des Generals Ducrot, ist ebenfalls ge⸗ fallen. Derselbe hatte mit 143 Mann Elitetruppen eine Reihe gefährlicher Missionen übernommen. Von diesen 143 kamen nur 5 Mann zurück. Bordeaux, 12. Dez. Gambetta meldet, er sei gestern Mittag nach Tours zurückgekehrt, nachdem er die Armee Cbanzy's verlassen. Letzterer decke die Loire⸗Linie bisher erfolgreich. Gambetta
fügt hinzu, er halte die Lage für ziemlich gut,
so daß er geglaubt habe, sich von der Armee Chanzy's entfernen zu können, um sich nach Bourges zu begeben; er wollte dort sehen, wie es mit der zweiten Armee stehe.— Die Regierung hat be— schlosen, daß Tours eventuell geschont und ge— räumt werden soll.— Im hiesigen Hafen herrscht unter den Kriegsschiffen eine große Bewegung. — General Chanzy hat sich zur Armee nach Bourges begeben. 6 9 9 8
Belgien. Brüssel. Die„Independante“ meldet: Der Gesandte des norddeutschen Bundes, Herr v. Balan, notifitirte offiziell dem belgischen Ministerium: Das auswärtige Amt des nord⸗ deutschen Bundes erachte sich künftighin an den Neutralitätsvertrag von 1867 nicht gebunden.
Luxemburg habe in vier Fällen während des
Krieges die Neutralitätspflichten gebrochen.
— Vier preußische berittene Ulanen mit ihren Lanzen, welche das belgische Territorium über⸗ traten, sind in Lüttich angekommen, wo sie inter⸗ nirt sind. Ihre Erscheinung machte natürlich nicht geringe Sensation.
— Das„Echo du Parlement“ schreibt: Der Zweck der Reise Hennecourts, des Adjutanten Trochu's, dürfte sein, Gambetta über die neuen Plane der Pariser Regierung zu unterrichten. Allein bei seiner Abreise waren die Niederlagen an der Loire in Paris noch unbekannt, und es ist wahrscheinlich, daß man seine Instruktionen jetzt nicht mehr befolgen kann.
— Belgien hat eine regelmäßige Postdampfer⸗ verbindung zwischen Ostende und den französischen Westhäfen organisirt.— Die„Ind.“ fordert die Regierung auf, die Umstände aufzuklären, welche es ermöglichten, daß eine preußische Feldpost am 3. Dez. auf belgisch-luxemburgischem Gebiet von Franctireurs überfallen werden konnte.— Behufs Zurückbringung der am 6. Dez. von Franctireurs auf belgischem Boden weggenommenen und über die Gränze gebrachten preußischen Feldpost sandten die belgischen Militärbehörden, sobald sie Kennt⸗ niß von dem Vorgefallenen erhielten, Abtheilungen der Carabiniers ab, welche die Feldpostwagen am 8. Dez. zurückbrachten und den preußischen Be⸗ hörden zurückstellten.
Holland. Haag. Ueber den Inhalt der preußischerseits betreffs der Neutralität Luxemburgs hierher gelangten Note aus Versailles vom 3. d. verlautet von unterrichteter Seite Folgendes: Graf Bismarck begründet seine Beschwerden zunächst mit dem Hinweis auf die bekannten Manifestationen, welche in Luxemburg zu Gunsten der Franzosen in entschieden deutschfeindlichem Sinne staktgefunden, Manifestationen, denen auch weitere thatsächliche Vorgänge entsprochen hätten. So habe man Lebensmittelzüge für die französischen Heere durch Luxemburg passiren lassen, nicht nur ohne Ex⸗ schwerung, sondern selbst unter Begünstigung
Seitens der Polizei- und Douanebehörden; ent⸗ flohene französische Offiziere seien durch Luxemburg offen und unbehelligt auf Grund von Geleitscheinen gereist, die der französische Consul ausgestellt habe; Letzterer habe außerdem ein förmliches Werbebüreau.
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