K
Anzeige.
276 Die auf Sonntag den 31. d. angezeigte Wählerversammlung in Vilbel kann wegen anderweitiger Vergebung des Saales an diesem Tage nicht stattfinden.
Wahlverlammlung.
287 Zur Besprechung uber die bevorstehende
Reichstagswahl werden die Freunde des Herrn
Hofgerichtsraths Buff, sowie Alle, die sich für dessen Wahl interessiren, eingeladen, sich
Freitag den 5. Februar l
J., Nachmittags u Uhr,
zu Nauheim im Hotel Henkel einzufinden.
Herr Buff wird der Versammlung selbst beiwohnen.
275 verstorbenen Hauthoisten betrug 95 fl.
Zur Nachricht.
Die Einnahme des am 27. Januar stattgehabten Concerts zum Besten der Wittwe eines
Die ganze Einnahme konnte, da alle Betheiligten keine Vergütung beanspruchten, dem milden Zwecke gewidmet werden und druckt die Musik hiermit ihren ergebensten Dank aus.
Friedberg den 28. Januar 1869.
Die Musik des J. Garde⸗Jäger- Bataillons.
Restauration„Nürnberger Hof.“
53
Der ergebenst Unterzeichnete empfiehlt sein neu eingerichtetes Etablissement
dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefaͤlligen Rücksichtnahme.
Kräftiger Mittagstisch a
1 und Is kr. Parterre.
Table d'note à 30 kr. von 12, Uhr im ersten Stock. Wein, Bier, Apfelwein ꝛe.
Besonders empfehle ich auch meine
Localitäten zum Logiren,
sowie Stallungen zum Ausspannen zu Frankfurt a. M.
1070
7 vermittelst der Germania, Mittwoch 10. Februar,
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Christ. Hecht.
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Ein kleiner Pinscherhund 263 ist mir Zugelaufen und kann derselde gegen Er— stattung des Futtergeldes und der Inseraigebübren bet mir in Empfang genommen werden.
Ober ⸗Florgadt. Heinrich Hübner.
Geschäfts Empfehlung.
264 Einem hlesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich jetzt mein Geschäft für mich angefangen habe und alles billig und gut arbette. Meine Wohnung befindet sich Usagasse bet Herrn Metzgermeister Gröninger.
Irtedberg den 27. Januar 1869
Adam Nampe, Schneidermeister.
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zu verkaufen bei G. Steinhäuser Il. Zum Württemberger Pof.
Ein braves Dienstmädchen,
241 welches selbsiständig kochen kann, wird auf Petri tag ben gutem Lohn gesucht. Näberes bel der Exp. d. Bl.
1009
Nachricht.
266 Ein sebr schönes Gut in der Wetterau von 200 Normalmorgen Acker und Wiesen mit den dazu geboͤrigen Wohn und Occonomiegebäuden ist mit Inventar zu verpachten oder zu verkaufen. Das Gut liegt an einer stequenten Straße und sehr nabe an der von Gießen nach Gelnhausen dermalen erbaut werdenden Elsenbahn. Ote Exped. d. Bl. sagt, det wem das Näbere hierüber erfahren werden kann.
Ein braves Mädchen,
246 welches kochen kann, wird in eine flille Haus⸗ haltung zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped d. Bl.
Jeden Bandwurm
283 entfernt binnen 2 bis 4 Stunden vollständig,
schmerzs und gefabrlos; ebenso ficher beseitigt auch
Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Croppenstedt.(Preußen)
274 Ein Lehrling, zum alsbaldigen Eintritt, wird
gesucht von 100 3 6 Vingenbeim. 9 9. ern, 5 5 Häckermeister.
Ein Zimmer mit oder ohne KMiöbel,
277 welches sogleich bezogen werden kann, ist zu ver⸗ imtetben. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl.
Liederkranz.
252 Sonntag den 7. Februar Abendunterhaltung im Saale des Hotel Trapp. Beginn 7½ Uhr. . Der Vorstand.
. 2 1* Reichstagswahl. 278 Unter der Ueberschrift:„Die Volloversammlung in Alten stadt“ sucht die„Mainzertung“ die dortige Nieverlage der Oppenheim'schen Partei in einen Sieg derselben zu verwandelw, ob— wohl die letztere, die doch die Versammlung berufen hatte, nicht einmal wagse abstimmen zu lassen. Die Darstellung der Mainzeitung entspricht ganz ihrem seit⸗ berigen Verhalten und demjenigen des Dictators im Fortschrittverein, des Herrn A. Metz, der auch in Altenßsadt, als er nichts Sachliches vorzubringen wußte, zu persönlichen Ausfällen seine Zuflucht nahm. Die Mainzettung reißt einzelne Worte und Behauptungen der Herren Baist und Sepd, welche für die Candi⸗ datur des Herrn Hofgerichtorath Buff zu Gleßen in der Versammlung eintraten, aus dem Zusammenhbange und gibt sie ohne alle Ausnahme in entstellter Weise wieder. Wir können und wollen ihr auf dieses Held nicht folgen, vielmehr nur Folgendes feststellen:
Nachdem Herr Metz in wahrhaft unerhörter Weise die Candtidatur und die Person des Herrn Buff verhöhnt und verdächtigt hatte(„derselbe dürse nicht einmal einen Schnurrbart tragen“ u. drgl. mehr) verbitterten sich die Gemütber und es trat bedaueritcher Weise das ein, was provocirt worden war; Herr Dr. Oppenheim wurde, als er zum Zweitenmal auftrat, mit dem 1848r. „herunter“ begrüßt. Die dadurch entstandene Aufregung wurde durch einige Werte des Herrn Batst, der unter lautem Beifall seiner augenblicklichen Gegner sprach, beschwichtigt. Heir Oppenheim selbst, der übrigens im Ganzen einen günstigen Eindruck higterließ, hatte, wie es scheint, vergessen, daß er in Hessen-Darmfladt sich befand; denn er sprach zu dem Landvolk aus Alten- stadt und der Umgegend als zu den»btederen Hessen, deren Fürsten die Landeskunder nach Amerika verkauft haben und die sich durch ihren langwierigen Verfassungs⸗ kampf ausgezeichnet häiten.“
Zu derselden Zett, als die Versammlung in Alten- stadt tagte, hatte Herr Buff, einer Aufforderung aus Büdingen entsprechend, dort eine Wahlbesprechung abgehalten. Derselbe ließ seinen Mitbewerbern volle Gerechtigkeit widerfahren und gewann gerade durch sein taktvolles und gemäßigtes Auftreten die Herzen der Wähler.
Gießen am 28. Januar 1869.
Ein Inserat
279 in der letzten Nummer d. Bl. bebauptet, die Vo ko⸗ ftimme habe den Hofgerichte rath Buff von vornherein als den Candidaten des Beamtenthums und der Re⸗ gierung bezeichnet. Der geehrte Einsender meint hier⸗ mit ohne Iweifel nur die Stimme, der Oppenbeim⸗ schen Parte. Welche Männer den Herr! Buff auf⸗ gestellt und empfohlen haben, geht aus dem Wahlaufruf h rvor, der in Tausenden von Exemplaren verbrestet wurde. Eine ähnliche, von dem Programme des Herrn Buff begleitete Ansprache wird in der Kürze das Comite erlassen, das sich in Büdingen in Folge einer am verflossenen Sonntag dort abgehaltenen Versammlung von Wählern gebildet hat Offener kann man denn doch in der That nicht hervortreten, als Herr Wuff es tbut. Wenn unbekannte Freunde in ihrem Eifer weiter gehen, als gut ist, so kann Herr Buff dafür nicht ver⸗ antwortlich gemacht werden.— Ob es im Uebrigen schlecht mit ter Wabl desselben feht, wird die ukunft lehren.—
Alle Loosverkäufer
209 meiner Ausspielung von Maschinen ꝛc. werden biermit aufgefordert, die Coupons und Gelder an mich ab und etwaige voose bis zum 1. Februar an mich zurückzugeben, damit die Verloosunz endgüllig besitmmt
werden kann. Friedberg. Joh. Fillmar, Mechaniker.
Eine Wohnung
28.1 ift zu vormiethen, welche bis zum 1. April zu be⸗ ziehen ist. Näheres bei der Exped. d. Bl.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemtindt.
Sonntag den 31. Januar 1869. Pfarramiswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche
Vormittags: Herr Candidat Schaub. Nachmittags; Herr Liakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkfirche Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Olff
Verantw. Res. Druck und Verlag
Hermann Schunpff. n Bindernane!& Schimpfi.
(Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 4 und eine Beilage.)
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0 ditt der öffen


