Einzelbild herunterladen

Vorlesungen im Saale des Hotel Trapp.

468 Donnerstag den 18. Februar. Seminarlehrer Soldan II.: der Resultate, welche die Beobachtung der

Reichstagswahl.

483 Auf den Wunsch vieler Wähler ist Herr Dr. H. B. Oppenheim in dieser Woche im hlesigen Wahlkreis anwesend und werden an folgenden Tagen Versammlungen stattfinden, zu welchen alle Wähler hiermit eingeladen sind.

Ueber die Sonne mit besonderer Berücksichtigung letzten totalen Sonnenfinslerniß geliefert hat.

Am 16. auf dem Okarber Sauerbrunnen, Abends 6 Uhr,

17. in Rodheim in der Nickel'schen Wirthschaft, Abends 7 Uhr,

18. in Butzbach im Joutz'schen Gartensaale, Nachmittags 5 Uhr,

19. in Münzenberg bei Heren Jager, Nachmittags 5 Uhr,

20. in Vübel in der Stadt Cassel, Abends 7 Uhr,

21. in Friedberg in den drei Schwertern, Nachmittags 3 Uhr.

Die Wahlkomite's von Friedberg und Butzbach.

Friedberg. Der Correspondent derHess. Volksbl., der sich bemüssigt fand, seine

Stylübung auch in diesem Blatt abdrucken zu lassen, muß jedenfalls kein Friedberger Kind sein, sonst hätte er wissen muͤssen, daß Friedberg schon mehrere katholische Gemeinderäthe, ja sogar schon einen katholischen Beigeordneten hatte, er hätte fernerhin wissen müssen, daß die Herren Trapp II., G. Philippi, J. Falk und andere Wähler der ersten Klasse, die zugleich Unter zeichner des Aufrufs für Herrn Dr. Oppenheim sind, bei der letzten Gemeinderathswahl durch ihre Stimmen dem ersten Israeliten einen Sitz im Gemeinderath verschafft haben. Aus diesen Proben der Unkenntniß und Unwahrheit des betr. Artikels mag man auf den übrigen Inhalt desselben schließen. Wer sagt dem Mann, daß Herr Ur. Oppenheim der regierungs feindlich? Candidat l ist, dann müsse Herr Buff ja der regierungs angenehme Candidat seinz Herr Buff versicherte aber in Okarben, Nauheim und Butzbach feierlich, er sei kein Regierungs- candidat, er konne und wolle es nicht sein, ja man nenne ihn in Darmstadt denBismarck, er stehe auf demselben Standpunkt wie Herr Oppenheim u. s. w. Wenn also Herr Oppenheim der regierungs feindliche Candidat ist, dann muß es Herr Buff noch mehr sein, denn es ist jedenfalls für die Regierung nicht sehr schmeichelhaft, wenn einer ihrer Candidaten bei allen Gelegenheiten sich öffentlich von ihr lossagt und entschieden dagegen verwahrt, mit ihr etwas zu thun zu haben. Auch die Angabe, Herr Dr. Oppenheim bewerbe sich als guter Ge⸗ schäftsmann gleichzeitig, um eine Candidatur in Posen, ist eine jesuitische Verdrehung des Sachverhaltes; die Candidatur ist eine für das preußische Abgeordnetenhaus, nicht für den Reichstag und das ist denn doch ein Unterschied. a theidiger und Beschützer des Herrn Buff in Reden und Artikeln können der Sache desselben nur Schaden bringen; ihre Unwahrheiten werden vor aller Welt sofort blosgestellt und das Polk urtheilt in seinem schlichten Verstande nach dem bekannten Sprichwort:Sage mir, mit wem du umgehst und ich sage dir, wer du bist. 480

8

Beichstags wahl.

479 Donnerstag den 18. Februar J. J., Nachmittags 4 Uhr, findet eine Wahlbesprechung in Assenheim im Gasthaus zum weißen Roß statt und wird Herr Hofgerichtsrath, Buff derselben beiwohnen, weßhalb alle diejenigen, welche sich für dessen Wahl interessiren hierzu

g Zur Wahl!

482 Als Ilustration zu der Thätigkeit der s. g. Fortschrittspartet in dem gegenwärtigen Wahlkampf und der Lauterkeit der von ihr hierbei benutzten Mittelchen, diene nachstehendes Histörchen:(Wir werden deren noch mehrere bringen.)

Zu dem bettlägerig kranken Bürgermeister von Sch. kam ein Jünger des Fortschritts und brachte bei demselben bie Reichstagswahl zur Sprache, indem er ihm als Neuigkeit mit theilte, der gesammte Beamtenstand, alle Bürgermeister und Advokaten hätten sich nunmehr entschieden, den H. B. Oppenheim zu wählen, da Herr Buff auf ein Mandat verzichtet und sach selbst auf des ersteren Seite ge⸗ schlagen hätte. Der Bürgermeister nicht in der Lage sich weiter erkundigen zu lönnen, glaubt dem Biedermann und läßt sich sogar zum Unterschreiben des Wahlaufrufs der Fort schrittler bereden; wird aber doch mißtrauisch und als er erfährt, daß er getöuscht ist, wider ruft er in öffentlicher Erklarung im Anzeiger seine Unteeschrift.

Na, was sagst du deun dazu?! Guter Landmann sei auf deiner Hut! Einer der die Wahrheit liebt!

A Ce((b& o Go. Ge Cee He(e 5 7 t 5 75 N 35 2 72 5 95 97 0 41 bel K Friedrich 9 5 2 a 912 5 ben de Uauheimer Albumblatt! elle 2 1 1 4 2 I dall! in Friedberg I 461 Gefährlich ist's, den Len zu wecken 5 R l 75 Wie's schon in Schiller'es Glocke heißt; 2 r 7 2 8 8 0 7* i 0 1 1* Doch Mehr zum Lache ald zum Schrecken,, g 5 605 Ist jedenfalls der Mensc 8 lift 6 475 Für. resp. der ce Diensiherrschaft 7 91 4 owie den Herten Vürgermeister, sarrer und Lehrer l Zum A s Abru 5 ö. 5 1 N 0 Zum Andenken an den 5. Februar 1869 Amte Schuljugend zu Getedel, welche unserem un GG C o o- Co& Ge N C G C G 2vergeßlichen verunglückten Sohn, 6. 1 8. 8 5 17 1. 5 J 47 f 9 8752 Musketien Peter Waldschmidt 17 der Tanbstummen-Anstalt in Emde 1 N 405 0 15 0 1 ö 1 5 0. ii d acan weile Lehre telle wieder zu be am 40. v. Me. lgte Ehre durch Begleitung zu sezen, welche k 1 mung mit einem Gehalt seiner Ruhestätte erzeichlen, hlermit unseren tlesgefühl von 400 dortrt ist werber um dies 1 ink 0 wollen fich ig st bei der D. on 1 An h Wa bel Alsfeld am 12. Februar 1869. stalt melden. Ole ttauernden Eltern unb Geschwister. Emden den 8. Februar 1869 ee eee eee l

Die unreellen und ungeschickten Ver-

Ein gebrauchtes Villard

474 steht zu verkaufen bei Witwe Abrie Nangeim.

Ein kräftiger junger Mann

478 wird als Hausbursche gesucht. Joh Bechstein II.

Brodpreise vom 16. bis 28. Februar. Für Friedberg, Nauheim und Butzbach unverändert.

Fleisch⸗ ꝛce. Preise vom 16. bis 28. Febr. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 7 18 kr. Schweinesleisch pr. 2 17 ki Kuhfleisch, gem. 17 Leber- u. Blutwurst 20

. Rinbfleisch, gem. 17 Bratwutst 99 Ham melfleisch 15 Schwartenmagen 24 Keil und Carre 15[Geräucherter Speck 32 Kalbfleisch 12 Dörrlleisch 1 Keil und Carre Schinken 26 Nierenfett 24 Schmalz, ausgel. 32 Hammelsfett 18 Schmalz, unausgl. 28

Ausnahmspreise bei: H. Blum Bratwurst 24 kr., Schinken 24 kr., Schmalz, ausgel., 28 kr., unausgel. 26 kr. Bei A. Engel Schwartenmagen 28 kr., Dörrfleisch 26 kr. Bei H. Engel Schmalz, ausgel., 28 ki., unausgel. 26 kr. Bei N. Engel Schmalz, ausgel., 28 kr., unausgel. 26 kr., Kammstick 18 kr. Bei P. Engel Schwartenmagen 28 kr., Dörrfleisch 26 kr.

Bei H. Gerth Bratwurst 24 kr. Vei W. Heß Bratwurst 24 kr., Dörrfleisch 26 kr., Schmalz, ausgel., 28 kr. Bei L. Kreuter Bratwurst 24 kr. Bei

W. Reuß Bratwurst 24 kr. Schmalz, unausgel., 26 kt. Bei J. Ruppel Bratwurst 24 kr. Bei A. Vogt's Erben Rippen oder Carrebraten 19 kr. Bei C. F. Walz Dörrfleisch 26 kr. Bei J. Walz III. Dörr⸗ fleisch 26 kr. Bei Ph. Windecker Dörrfleisch 26 ke., Kammstück 19 kr. Bei J. Wind's Wiltwe Brat⸗ wurst 24 kr., Dörtfleisch 26 kr., Schinken 28 kr., Schmalz, ausgel., 28 kr., Kammstüct 18 kr. Bei Joh. Hanstein III. Kuh- und R nofleisch 13 kr., Ochsenfleisch 15 kr. Für Nauheim: Ochsenfleisch pr. F 18 kr., Sch weinefleisch pr. 2 17 Kuhfleisch, gem. 15 Leber- u. Blutwurst 24 N

ungem. 12 u. 14 Bratwurst 2 Hammellleisch 10 Schwartenmagen 24 Keil und Carre 5 Cervelatwurst 1 Kalbfleisch 13 Fleischwurst 8 Keil und Carre Geräucherter Speck 32 Nierenfett 20 Doörrfleisch 5 Hammelssett 16 Schinken 2 Ä Schaaffleisch 15 Solpesfleisch 18

Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelessen 28 kr.

Ausnahmspreise: Bei D. Fritz Blul⸗ und Leberwurst 20 kr. Bei Jamin Kalbfleisch 12 kr., Hammel- und Schaffleisch 14 kr., Fleischwurst 26 kr., Bratwurst 26 kr., Schwartenmagen 26 kr. Bei H. Klinkersuß Schwartenmagen 28 kr., Bratwurst 28 kr. Bei H. Langodorf Bratwurst 28 kr., Schwartenmagen 26 kr. Bei Hirsch Löb Kuhfleisch 14 kr. Bei Samuel Löb Kuhfleisch 12 kr., Nierenfett 16 kr. Bei J. Rosen⸗ thal Kuhfleisch 12 kr., Nierenfett 16 kr. Bei Krauch (Chausseehaus) Leber- und Blutwurst 20 und 24 N Schmalz, unausgelassen, 26 kee, Schmalz, ausgelassen, 28 kr., Schwartenmagen, geräucherter, 26 kr., Fleisch⸗ wurst 24 kr., Bratwurst, geräucherte, 26 kr.

Für Butzbach:

Ochsenfleisch pr. Z 18 kr. Schweinefleisch pr. 8 17 kr. Kuhfleisch, gem, 14 Leber- u. Blutwurst 20 Rinofleisch, gem., 14 Bratwurst. Hammellleisch 15 Schwartenmagen 24

Keil und Carre 17 Geräucherter Speck 32

Kalbfleisch 10 örnsleisch 8 Schaaffleisch Schinken 20 Nierenfett 20 Schmalz, ausgel. 30 Hammelsfett 18 Schmalz, unausgel. 28

Kirchen buchsauszüge.

Evangelische Gemeinde. Getraute:

9. Februar. Ambrostus Stephan Fellner, Schneider dabier, beimathb. zu Neudorf in Baiern, und Maria Elisabetha Meinhard aus Wallenrod im Kreise Lauterbach.

Getausfste: Dem Schueider dahter Abam Rampe ein Sohn Karl Friedrich Georg, geb. den 21. Januar.

7. Februasr. Dem Bürger und Fuhrmann Toblas Arzt ein Sohn Heinrich Ludwig, geb. den 17. Jan. ö 7. Februar. Dem Bäcker dabier Johann Christoph Trumpscheller ein Sohn Heinrich Kark geb. den 16. Jon. Beer digte Elisabetha Bücking aus Alssesd, nach Amerika gusgtwanderten Bürgers Bücking IV., f den 5.

7. Februar.

Che⸗ und

Febr.,

ö 7. Februar. frau dec!

Ztegeleibesitzers Peiursch alt 88 Jahre 27 Tage. 9) Februar,

sriedtich Wi* Zobel, hies. Bürger und

Jahre 10 Tage, T deu 7. Febr,⸗

daher

A Großhe Nr. M

N

Was 5

Bette

Henan. werden

assat Groß sdegen Meg Meet agg wolf Appel

Hründe

werurtl *

wirtest Or. L dem Auch

kräfte Wiren

9 Eehu. init dach g 1 Hur u einge Taufe init ht d Macht eras Uesege Hande ung lardif sem Merge,

np Vene Wucht 1 b le N hen 0