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raflan
Holz⸗Versteig erung. 449 Donnerstag den 18. d. Mts. kommen im Gemeinde⸗ wald Ockstadt, sog. Jungenwald, nachstehend verzeich— nete Holzsortimente zur Versteigerung, als:
1 Stecken Scheidholz, Buchen,
49„ Prügelbolz, Buchen, 14.„ Birken-Eichen, 7„ 1 Aopen, 598%„Stockholz, Buchen, N„ K Birken⸗Eichen, 6„* Aspen,
7950 Stück Wellen, Buchen,
500*„ Birken-⸗Eichen,
200 5 2 Aspen.
Die Zusammenkunft iß im Schlag selbst. Anfang der Versteigerung 9½ Uhr. Ockftadt den 11. Februar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt rö nin ger.
Holz⸗Versteigerung.
50 Im Licher Stadtwald, Districten Ettingshäuser— sopf. Lindenseif, Sauloch und Kronau, kommen Mittwoch en 17. und Donnerfiag den 18. d. M. nachverzeichnete Dolzsortimente zur Versteigerung: Mittwoch den 17. Februar: 186 Stecken Buchen, Eichen-, Nadel“, Scheit und
Prügelbolz. 115„ desgleichen Sfockholz, 9880 desgleichen Wellen.
Donnerstag den 18. Februar: 107 Etchen⸗, Buchen und Nadelholz⸗Stämme von 5-19“ Durchmesser und bis zu 70˙ Lange, 1007 Eichen-, Buchen- und Fichtensfangen. Der Anfang ist jedesmal Morgens 8 Uhr an der Ebaussee nächst dem Nieder⸗Bessingerfeld. Lich den 11. Februar 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Lich Helm
Mühle ⸗Versteigerung. 25 Donnerficg den 18. 1. M., Vormittags 11 Ubr, „ll auf Antrag des Eigenthümers die ganz nabe bet Nünster, Kr. Friedberg, gelegene s. g. Hessenmühble ummt Occonomiegebäuden und circa 4 Morgen Ge⸗ ände einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Segen der Bedingungen und etwaigen Einsichtnahme er Gebäulichketten ꝛc. wolle man sich an den Unter— zeichneten wenden. Münffer am 10. Februar 1869. Großherzogliches Ortsgericht Münfler Reineck.
Holz ⸗Lieferun 91 Montag den 15. d. M., Vormittags 11 Ubr, soll de Lieferung von 120 Stecken Buchen⸗ und 14 4 Kiefern⸗Scheitholz unter den dei det unteczeichneten Garnisonverwa tung ur Einficht offen liegenden Bedingungen durch Sou— nüffion in Arcord gegtben werden. Friedberg den 6. Februar 1869 Großherzogliche Garnisonverwaltung Friedberg Ni sch witz.
Oeffentliche Aufforderung
6 Konrad Musch, Schuhmacher in Nieder- (dlorstadt, und dessen Ehefrau, baben zur Abwendung * Concursprozesses über ihr Vermögen um usammen— hrufung ihrer Gläubiger zum Zwecke des Abschlusses enes Stundungs⸗ oder Nachlaß Vertrags gebeten. Dte Gläubiger derselben werden deshalb aufgefordert, ce Ansprüche Mittwoch am 3. März l. J., Morgens präcis 10 Uhr, dhier anzumelden, als sonst von den ausbleibenden Gläubigern angenommen wird, sie ssimmten den von r Mehrhelt der Erschienenen in obiger Beziehung gefaßt werdenden Beschlüssen bel. Friedberg am 9. Februar 1869. Großberzogliches Landgericht Frledberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerlchts⸗Assessor.
Holz ⸗Versteigerung. 109 Greitag den 19. d. M., Morgens 10 Uhr anfangend, scllen in birsigem Gemeindewald versteigerl werden! — Stecken Buchen⸗Scheitbolz, 16
2 7 Prugelbolz, 8„ Sitoctholz, e 11 Eichen Reiser,
50 Stuck Eschen-Stämme, 1110 Cubilfuß,
1„ Stangen 16 1
Wobnbach den 13. Februar 1869.
Großherzogliche Bürgermeisterel Wohnbach ali
Ein austelliger, junger Mann,
becher fließend schreibt, kann gegen entsprechende Be—
aplung sofort bei uns eintreten. Zeug nisse er— vuanscht. 0 453 Trapp& Münch.
Assenheim den 14. Februar 1869.
476 Die Wahlbewegung fuͤr den Reichstag scheint in dieser Woche einen noch nicht da gewesenen hohen Grad erreichen zu sollen. Die heute in Assenheim abgehaltene Volks— versammlung war sehr zahlreich besucht, obwohl wir erst am Anfange der Woche stehen, in welcher an jedem Tage der Herr Candidat Oppenheim, oder dessen Anhänger eine Wahl aus— geschrieben haben. Herr Bürgermeister Best von Assenheim präsidirte auf Voͤrschlag der heutigen Versammlung, in welcher zuerst der Herr Justizrath Dr. Geiger auseinandersetzte, was ihn dazu veranlaßt, als Candidat für den Reichstag aufzutreten und aus welchen Gründen er sich nunmehr bewogen fühle, als Candidat zurückzutreten. Es ist nicht zu ver⸗ kennen, daß der Vortrag auf die Anwesenden einen großen Eindruck machte, dem denn auch Herr Landgerichts-Assessor Steinberger von Friedberg in beredten Worten Ausdruck verlieh. Derselbe knüpfte hieran eine längere Rede, in der er ausführte, daß das Programm des Herrn Buff ihm in einer Beziehung viel zu-specifisch-preußisch ausgefallen sei, indem in dem— selben die preußische Führugg all zu sehr betont und hierdurch unter Umstäuden die Einigkeit Deutschlands, aber jedenfalls nur ein schwarz-weißes oder ein Großpreußenthum herbeigeführt werde. Im Weiteren wies er jedoch nach, daß diese Befürchtung durch den weiteren Inhalt des Programms, in welchem die Selostständigkeit der Einzelstaaten und die Eigenart der einzelnen Volksstämme für die Entwickelung Deutschlands hervorgehoben wird, vollständig beseitigt werde und empfahl schließlich den Anwesenden den Herrn Buff als einen Mann aus ihrer Mitte, von ganz unabhängiger Stellung und einer großen Intelligenz, der für die Interessen unserer Provinz und des deutschen Vaterlandes das Herz auf dem rechten Flecke habe, als Abgeordneten in den Reichstag zu wählen. Die Herren H. Bechstein und Weiß von Friedberg vertheidigten, namentlich der Letztere, die Candidatur des Herrn Oppenheim; es wurde wie gewöhnlich darauf sich berufen, daß Herr Buff kein Redner, daß er deßhalb nicht im Stande sei den Anforderungen, welche man an einen Abgeordneten zu stellen habe, genügend zu entsprechen, daß er als Politiker sich noch nicht bethätigt habe und daß er bei verschiedenen Versammlungen seinem Programm nicht einmal treu geblieben sei. Herr Stein— berger widerlegte schlagend diese, zu Gunsten des Herrn Oppenheim versuchten Aus führungen, er belehrte die Anwesenden, daß der Herr Oppenheim, obwohl er sich schon mehrmals die größte Mühe gegeben, ebensowenig, wie der Herr Buff einer politischen Corporation angehört, daß derselbe in der letzten Zeit bewiesen habe, daß er ein ganz guter schlagfertiger Redner und sehr wohl im Stande sei auch im mündlichen Vortrage den Interessen seiner Wähler gehörigen Ausdruck zu geben, und daß ein Mann von so entschiedenem Character wie Herr Buff sicher⸗ lich von seinem Programm nicht abweichen werde. Nachdem für und gegen die beiden Candidaten Oppenheim und Buff noch Weiteres ven weniger Erheblichkeit vorgebracht, auch geltend gemacht worden war, daß Herr Buff auf dem Großkarber⸗Brunnen selbst erklärt, daß derjenige, der den Herrn Oppenheim wähle, nicht schlecht wähle, wogegen bemerkt wurde, daß eine solche Erklärung den biederen Sinn und den edlen Charakter des Herrn Buff ganz besonders darthue, wurde die Versammlung, da Niemaad weiter das Wort verlangte und nuchdem Herr Born von Friedberg noch kurz hervorgehoben, daß es ganz unerklärlich sei, sei, warum ein Mann, wie der Herr Oppenheim noch nicht in Preußen gewählt worden wäre, von dem Vorsitzenden geschlossen. Wir irren nicht, weng wir beifügen, daß die An⸗ wesenden mit wenigen Ausnahmen für die Wahl des Herrn Buff bei dem Schlusse der Verhandlung sich entschieden hatten und daß ohne Zweifel ein entscheidendes Wort von Seiten des Herrn Dr. Geiger die gänzliche Niederlage des Herrn Oppenheim besiegeln wurde.
Verstei Holz⸗Versteigerung
in der Fürstlichen Oberförsterei Ach. 477 Künftigen Montag den 22. d. M., Morgens 9 Ubr, sollen im Distriet„Dard“ auf dem Muschendeimer 2650 Wellen. Weg zunächst Lich anfangend, gleichzeitig versteigert öffentlich miiftbietend versleigert werden. I] werden:
Zusammenkunft und Anfang Vormittags 10 Uhr im 11
Bekannt m a sch unn 464 Donnerstag den 18. Februar d. J. soll im Rockenberger Markvald der fiscalische Markholz⸗ Antheil pro 1869, als: 372 Stecken Buchen-Scheitholz I. Classe 53*„ Prügelholz„„ und
Stecken Buchen- und Eichen⸗Scheitholz,
Forshäuschen. 134 J. deogl. Prügelbolz, Arnsburg am 11. Februar 1869. 12⁵* desgl. Stockholz, Großherzogliche Oderförflerei Münzenberg 2575 Wellen desgl. Reisbolzj, Traut wei n. 138 flarke und schöne Eichen⸗Baukolzstämme bis zu
8 31“ Duüurchmesser— 9590 Cubikfuß,
Jagd Verpachtung zu Nieder- Weisel.“ g dae rr 405 Donneistag den 18. Februar 1869, Vormitiags elch 8 8 1809. ungen 36 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus die der Ge— 1 1 Fürffliche Obersörßzerei Lich meinde Nteder⸗ Weisel zustehenden Jagden, nämlich: 8 Eigenbrodt Jagden in der Gemarkung circa 4000 Morgen Feld a.
ace e Sn Für Unterleibsbruchleidende.
„
einer anderweitigen Verpachtung auf 6 Jahre öffentlich
meistbietend ausgesetzt werden. Nieder-⸗Weisel den 11. Februar 1869. Großherzogliche Bürgermetsterei Nieder-Weisel Reuter.
Bekanntmachung. 467 Mittwoch den 17. Februar 1869, Vormittags 10 Uhr, werden von den auß dem herrschaftlichen Speicher zu Reichelsheum lagernden Früchten
100 Malter Korn,
100„ Gerste,
80„ Hafer auf dem Gemeindehause daselbst an den Meiftbietenden gegen Baarzahlung versteigert.
Friedberg den 14. Zebruar 1869. Großherzogliches Rentamt Friedberg iind e c.
Bekanntmachung. 471 Den Steigerern der gestrigen Holg-Verfleigerung in den Domantalwalddistricten Westerfeldscher-Wald und Katzenstirn— wird hierdurch die erfolgte Genehmigung dieser Verstelgerung mit der Anordnung bekannt ge macht, daß die Abfuhrscheine von Oienstag den 23. d. M. an bei Grohberzoglichem Rentamt Friedberg in Empfang zu nehmen sind. Ober⸗ Rosbach den 13. Februar 1869. Großherzogliche Oberförsteret Ober Rosbach Bin g mann.
148 Ibre ausgezeichnete Bruchsalde hat mich von meinem 23 jährigen Bruchleiden vollständig geheilt. Da mein Bruder auch am gleichen Uedel leidet, so bitte ich um 6 Töpfe, halb von der gewöhnlichen Sorte, halb von der stätkern. Obschon wir von den ersten Aerzten um— geben sind, so haben wir noch Keinen gesunden, der einen Bruch so radikal zu heilen im Stande ist, wie Sie. Empfangen Sie dafür die herzlichste Danksagung.
Paris den 7. Oktober 1867.
Haff ter, patissier, von Weinfelden.
Diese durchaus unschädlich wirkende Bruchsalbe vou Gottl. Sturzenegger in Herisau(Schweiz) ist in Töpfen zu fl. 3. nebst Gebrauchsanwetsung und Zeugnissen ächt zu bezieben, sowohl durch den Erfinder selbst als durch Herrn J. B. Lindt, Apotheker, Schnur⸗ gasse 58, in Frankfurt a. M. 472 Vom Mittwoch auf Donnerstag Nacht wurde von Fauerbach v. d H. bis Köppern ein grauer Mantel verloren. Der redliche Finder wird gebeten denselben bei der Bürgermeisteret Fauerbach v. d. H. oder bei der Expedition d. Bl. gegen eine Belohnung
abzugeben. 2* Ein Pferd, 473 zu jeder Arbeit brauchbar, steht zu verkaufen del
Anton Möbs IV.
Nieder ⸗Mörlen.


