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Giesen. Vor dem Schwurgericht der Provinz Ober⸗ hessen vom III. Quartal 1809 werden während der nächsten Woche nachbemerkte Anklagen zur Verhandlung kommen: Montag den 5. Juli, Vormittags 9 Uhr, gegen Johannes Becker V. von Michelbach, wegen ausgezeichneten Dieb⸗ stahls; Vertheidiger Großherzoglicher Hofgerichts-Advokat Krauskopf.— Denselben, Vormittags 11 Uhr, gegen Conrad Ludwig Wagner von Nidda, wegen Meineids; Vertheidiger Großberzogl. Hofgerichts-Advokat Kraft.— Dienstag den 6. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Heinrich Achtzehnter von Düdelsheim, wegen Verführung zur Un zucht; Vertheidiger Großherzogl. Hofgerichts-Advokat Lauer. — Mittwoch den 7. Juli, Vormütags 8 Ubr, gegen Georg Stürz von Lorbach, wegen Körperverletzung mit lödilichem Erfolg; Vertheidiger Großherzogl. Hofgerichts-Advokat Hirschhorn.— Donneroͤtag den 8. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Johannes Metzger von Unter⸗Schmitten und Conrad Möser II. Witwe von Dauernheim, wegen ver— schiedener Diebstähle und Eigenthums⸗Veschädigung, be⸗ ziehungsweise Diebstahls⸗Begünstigung; Vertheibdiger Groß herzogl. Hofgerichts-Advokalen Dr. Muhl und Krauslopf. — Freitag den 9. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen David Kumpf von Beerfelden und Adam Schweickart II. von Mörlenbach, wegen Meineids, beziehungsweise Verleitung zum Meineid; Vertheidiger Großherzogl. Hofgerichts-Advokaten Labroisse und Dr. Schwarz.— Samstag den 10. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Marie Rausch von Schlechten— wegen, wegen Kindesmords; Vertheidiger Großherzogl. Hofgerichis⸗-Advokat Wolf— Denselben, Mittsgs 12 Uhr, gegen Christian Jansch, Gemeinde-Einnehmer und Kirchen— rechner von Nidda, wegen Unterschlagung und Verun— treuung im Dienste(Contumacial verfahren).
Fraukfurt. Die weitverzweigle Zeitungs-Annoncen— Expedition der Herren Haasenstein& Vogler in Frank— jurt a. M., bis jetzt an acht verschiedenen Hauptplätzen Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz etablut, bat seit dem 1. Juli zwei neue Zweiggeschäste in Stuttgart und Genf begründet, das neunte und zehnte Etablissement dieser seit langer Zeit vortheilhaft bekannten Firma.
Frankfurt. Das Immobiliengeschäft hat im ver— flossenen Monat Juni gegen den Monat Mai einen er— freulichen Ausschwung genommen. Der Umsatz ist unter den jetzigen Vechaltaissen wo Maucher, wegen der hohen und vielen Steuern, die mit dem Erwerb des Grund eigenthums verbunden sind, Bedenken trägt, Immobilien zu erwerben, ein ziemlich belangreicher zu Rennen. Das umgesetzte Capital beziffert sich auf 612,000 fl. Unter den verkauften Piecen befinden sich mehrere Bauplätze, mit deren Bebauen bereits begonnen wurde.
Frankfurt. Der Magistrat dahier hat in einem Schreiben an Herrn Prosessor Leonhard in Prag sich zu— stimmend in Betreff der Abhaltung des nächsten Philosophen Congresses in Frankfurt erklärt, und entweder den Kaiser saal im Römer oder die Räumlichkeiten des Leinwandhauses (Assisenlocal) zur Verfügung gestellt. Der Congreß soll in der Zeit vom 26. September bis 2. Oktober d. J. ab⸗ gehalten werden.
Offenbach. Unseren gedrängten Bericht über Verlauf des hiesigen Schützenfestes ergänzend, heben wir aus den am 30. Juni statigehabten Verhandlungen des Schützentages hervor, daß in Folge gestellten Antrages Herr B. Friese aus Frankfurt mit allen gegen zwei Stim— men für unfähig ertlärt wurde, fernerhin dem Mittel— rheinischen Schützenverband anzugehöten, indem er als der Urheber der über den Charakter des Festes in Offenbach nachtheiligen Gerüchte bezeichnet wurde. Das im Jahre 1871 statifindende Verbandsfest erklärte Worms sich bereit zu übernehmen. Der dritte Festtag sland gegen seine vor— hergegangenen Brüder in keiner Weise zurück. Die einge— troffenen Schützen aus Fürth, an ihrer Spitze der Präsi— dent des Vororis der bayerischen Schützenvereine, sowie die aus Baden angelangten Schützen gaben dem Fesiplatze wie der Festhalle neues Leben. Bis zum Abend fielen circa 6000 Schüsse. Das Concert der Offenbacher Gesang— vereine, welches in der Festhalle statisand, hatte eine große Masse Publikum herangezogen und befriedigte allgemein. Mit dem Morgen des 1. Juli nahm das Bundesschießen sein Ende. Alle Schützen, welche dasselbe mülgemacht haben, sind voll des Lobes über die hier verleblen Tage. Die hiesige Bevölkerung kam den Gästen mit herzlicher Gasifreundschaft entgegen und manches, wir wollen hossen! nicht kurzes, Freundschaftsband wurde geschlossen. Der Besuch des Festplatzes war ein ganz enormer, das finan- zielle Resulsal für das Festcomite ein sehr zufrieden— stellendes; es dürfte sich wohl bei vollendeter Abrechnung ein kleiner Ueberschuß ergeben. Der Consum enisprach dem Besuche. Es wurden zwischen 9- und 10.000 Flaschen Wein, 120 Ohm Vier und bei 800 Flaschen Champagner consumirt. Wie das Fest durch eine Rede von Herrn Löschmann eröffnet, so wurde es auch durch eine solche von ihm geschlossen. Ein Hoch auf das gesamemte Deuischland bildete die letzten Worte, welche von der nicht viel in An— spruch genommenen Tribüne erschallten.
Darmstadt. Wie die„H. V.“ mittheilen, ist nach den seit Anfang des Jahres 1827 von Großherzoß lichem Katasteramt ununterbrochen aufgezeichneten Witterungs- beobachtungen der verflossene Monat Juni bezüglich der!
den
Lufttemperatur derjenige aller dieser Monate, also seit 42 Jahren, in welchem die tiesste mittlere Temperatur in Darmstadt beobachtet wurde. Letztere betrug nämlich 11,80 R., während im Durchschnitt der gedachten Periode dieselbe für diesen Monat sich auf 150 fsellt. Der zunächst tiesste Stand der mittleren Wärme für denselben Monat in diesem Zeitabschnitt sand im Jahr 1841 mit 13,2 statt. Der bis jitzt als am wärmsten beobachtete Juni fiel in das Jahr 1858 mit 18,30. Die höchste Wärme an einem Tage des Monats Juni seit 1827 traf auf den 15. Juni 1858 mit 290, während der 2. Juni 1869 mit 30 R. die tiefste Lufttemperatur dieses Monats seit 42 Jahren zeigte.
Darmstadt. Die seit dem 3. Juli eröffnete Ma⸗ schinenausstellung ist in der That großartig und gereicht den hiesigen Industriellen, welche dieselbe veranstalteten und vorzugsweise beschickten, zur größten Ehre. Beim Betreten des etwa 3 Morgen großen Ausstellungsplatzes, der mit Maschinen übersäet uist, wird man zwar ausangs verwiert von den vielerlei Dingen, die sich dem Auge darbieten, von dem Gelöse der arbeitenden Maschinen und dem bunten Leben und Treiben; prüft man jedoch näher, so entrollt sich ein schönes und Achtung gebietendes Bild unseter heimischen Industrie. Denn obgleich Maschinen für Landwirthschaft und verwandte Fächer die Mehrhett der vorhandenen Objekte bilden, so findet doch auch jeder Gewerbtreibende und selbst jede Hausfrau vieles für sie Nützliche und Interessante und kann deßhalb der Besuch der Ausstellung Jedermann empfohlen werden.
Vom Rhein. Mit dem 1. Juni ist die Verbindung zwischen England und der Rheinprovinz für Ostende so vervollkommnet, daß die Reisenden, welche des Morgens zwischen 4 und 8 Uhr London verlassen, des Abends gegen 11 Uhr in Kölu eintreffen, wo sich sofort ein Eisenbahn— Courierzug nach Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, München, Verona anschließt.
Heidelberg. Nach Mittheilung Badischer Blätter ist es es außer Zweifel, daß an Staatsrath Blum weder ein Meuchelmord verübt worden ist, noch daß derselbe in einem Aufall von Geistesstörung sich absichtlich in den Schloßgraben gestürz: hat; auch die Behauptung, daß die Uhr des Uuglücklichen fehle, stelltsich als unrichtig heraus. Die Thatsache, daß der Unglückliche theilweise entkleidet gefunden wurde, wird durch die an Ort und Stelle ge— machten, leicht zu errathenden Wahrnehmungen erklärt, und alle Umstände sprechen deßhalb dafür, daß Blum un— vorsichiger Weise dem Abgrund zu nahe gekommen und hinunter gestürzt ist.
Aus Herrieden wird vom 28. Juni gemeldet. Vielen Arzeigen nach bekommen wir schöneres Wetter zur Heuernte. Die Polarströmung gewinnt große Ausdehnung über Europa. Von Irland nach Italien zu bildet sich ein wellensörmig emporsteigender Luftberg mit hohem Barometerstand, dabei wird das Luftmeer nicht nur ruhiger, sondern es sind auch die Luftdruckdifferenzen im Ausdehnen begriffen.
Braunschweig. Als ein Curiosum wird mitgetheilt, daß bei der kürzlich statigehabten Ziehung der Braun⸗ schweiger Loose die vier Haupttreffer von 80,000, 6000, 2000 und 800 Thaler auf Loose fielen, die sich im Besitz der Darmstädier Bank befinden,
Aus Orleans wird ein schauerlicher Vorfall berichtet, der an einem der letzten Tage in einer Menagerie auf dem Jahrmarkt daselbst stattgefunden hat. Es war die Fütte— rungsstunde und der Wächter hatte den Thieren ihre Por— tionen Fleisch zugesteckt, nur der Löwe allein hatte das seinige noch nicht erhalten. Vom Hunger und dem Ge— ruche des frischen Fleisches wüthend gemacht, lief das Tbier mit schauerlichem Gebrüll an den Eisenstäben seines Käfigs auf und nieder, als die Frau des Menagerie-Besitzers, ein Kind von fünf Monaten in ihren Armen tragend, sih unvorsichtigerweise dem Käfig näherte. Der Löwe streckte eine Tatze durch das Gitter und es gelang ihm, das Kleid der Frau zu fassen, die eine rasche Bewegung machte, um sich von seinem Griffe zu befreien, in diesem Moment aber licß das Thier das Kleid los und faßte das Kind. Ver— gebens machte die Mutter einen Versuch, um es ihm wieder zu entreißen. Es ist zu spät und als auf ihr Schreien die Wärter herbeieilen, war das arme Kind zerfleischt und zur Hälfte aufgefressen. Den Löwen streckt der Vater durch einen Flintenschuß todt nieder; die unglückliche Mutter aber ist von Wahnsinn befallen, sie hält sich für eine Löwin und schreit nach ihrem andern Kinde, um es zu ver— schlingen. Am Tage nach dem Exeignisse verließ der arme
Vater mit seinen Thieren Orleans.
„„ Gegen Ungeziefer. Ein Gärtner, dessen Haus von Ratten und Mäusen wimmelte, wurde von dieser Plage befreit bold darauf, als er seinen Keller zum Lager von Petroleum hergeliehen hatte. Dadurch gerieth er auf den Gedanken, seinen Garten mit dem Wasser zu begießen, welches in geleerten Petoleumfässern gestanden hatte, und
bald darauf verschwanden aus dem Garten Schnecken. Er!
mischte unter das Wasser, womit er seine Erdͤbeerrn zu vegießen pflegte, einige Schoppen Pelroleum und hatte die Genugthuung, alle Engerlinge(Larven und Maikäfer) ver schwinden zu sehen, welche diesen Pflanzen so verderblich sind.
Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent.
Das Hamburger Postdampsschiff Cimbria, Capitän Haack, welches von New-York am 22. Juni abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen 18 Stunden wohlbehalten in Plymouth angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England bestimmten Passagiexe und Posten gelandet, unverzüglich die Reise via Cherbourg nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 170 Passagiere, 950 Tons Ladung, 134,400 Dollars Contanten und 81 Briessäcke.
Das Hamburg-⸗New Porker Post-Dampfschiff Hammonia, Capitlän Meier, welches am 16. Juni von Hamburg und am 19. Juni von Hävre abgegangen, ist nach einer Reise von 9 Tagen 18 Stunden am 29. Juni Morgens 3 Uhr wohlbehalten in New Pork angekommen.
Verloosungen.
Kassel, 2. Juli. Bei der gestern flattgehabten Ziehung der kurhessichen 40⸗Thaler-Loose sind nachsteyende Gewinne herausgekommen: 32000 Thlr. auf Nr. 159953, 8000 Tolr. auf Nr. 60234, 4000 Thlr. auf Nr. 8270, 2000 Thlr. auf Nr. 60228, je 1500 Thl. auf Nr. 89023, 159956, je 1000 Thlr. auf 28642, 81790, 83278, je 400 Tyl. auf Nr. 7378, 9718, 55470, 167334, 167350, je 200 Tylr. auf Nr. 14586, 19957, 77496, 81797, 95316, 9740%, 109649, 132968, 150510, 167156.
Karlruhe, 30. Juni. Bei der heutigen 94. Prä— mien-Ziehung der badischen fl. 35 Loose vom Jahre 1845 fiesen von den am 31. Mai gezogenen 1000 Loosen auf folgende Nummern Haupttrefser von je 1900 fl.: 127494 136316 55285 11004 338816 51847 119209 290103 235048 394243.
Wien, 1. Juli. Bei der heutigen 30. Ziehung der österreichischen 2505 fl.-Loose dom Jahre 1854 wurden fol— gende 24 Serien zu je 50 Lodsen gezogen: 30, 380, 715, 939, 1162, 1383, 1565, 1710, 1781, 1803, 2026, 2130, 2521, 2531, 2671, 2819, 2940, 2990, 3143, 3157, 3225, 3454 3596, 3849.
Wien, 1. Juli. Bei der heutigin Ziehung der Credutoose siei der Haupureffer mit 200,000 fl. auf Serie 2560 Nr. 92, der zwene Treffer auf Serie 1227 Nr. 44, der drinte Treffer auf Serie 2560 Nr. 183 5000 fl. ge⸗
winnen Serie 3644 Nr. 95, Serie 2560 Nr. 36 und Serie 1490 Nr. 5. Außerdem wurden folgende Serien
gezogen: 146 354 901 1192 1193 1225 1227 1251 1490 2058 2498 2560 3318 3397 3576 3644 4002.
» Madrider Loose. 3. Ziehung. Haupttreffer: Nr. 19434 100,000 Frs., Nr. 153098 und 233 182 2000 Fro., Nr. 106266, 195619, 100877, 399618 1000 Fr.
Literarisches.
Soeben gelangen wir in den Besitz des fünften Heftes der„Allgemeinen Familien-Zeitung“, und con⸗ statiten gerne, daß dasselbe einen neuen Beweis für die Großarligkeit und beispiellose Wohlfeilheit dieses Unter— nehmens liefert. Dem reichen Inhallsverzeichnisse ent— nehmen wir hier nur:„Der Schmuck des Inka,“ Er— zählung von Karl Frenzel;„Fiemdes Blut,“ Novelle von Bernd v. Guseck;„Ein Geisterseher als Reisege— sellschafter, von Aug. Beckerz„Der letzte Berliner Salon“ und„Eine Wanderung zu den Gräbern der Familie Humboldt“ von Max Ring;„Aus der nordamerikanischen Wisdniß“ und„Der Judas Ischariolh zu Ostern? von Fr. Gerstäckerz„Der unterschlagene Wechsel,“ Kriminal⸗ geschichte von Otfried Mylius. Außerdem finden wir darin verschiedene höchst interessante naturwissenschaft⸗ liche und culturhistorische Minheilungen aus der bewährten Feder von W. Baer und zwei sehr ansprechende Novelleten von Fr. Eggert und Neumann-Strela. Endlich erwähnen wir von den äußerst gelungenen Illustrationen die Porträts von„John Bright,“„Hector Berlioz“ und „Don Juan Prim,“ ferner:„Kaiser Napoleon III. und der kaiserliche Prinz im Garten der Tuilerien,“„Die Claxton'schen Kugelspritzen,“„Die neue Aufdämmung des Themse⸗Ufers an der Laudfeste der Waterloobrücke und die Tunnels der unterirdischen Eisenbahn, der Wassers, Gas- und Cloaken-Leitungen,“„Der Eintritt der Ge— wässer des mittelländischeu Meeres in die Bitterseen des Suez⸗Kanals,“ sowie„Das Legen des Feldtelegraphen.“ In Betracht des hier Gebotenen können wir nicht umhin, die Allgemeine Familien-Zeitung“(Preis pro Monatsheft von 8 Groß⸗Foliobogen— 192 Spalten nur 21 kr.) aufs Neue angelegentlichst zu empfehlen.
——
Vorschuß- und Credii-Verein zu Friedberg.
Geschäftsbericht pro Juni 1869. Einnahme. Ausgabe.
fl. 8.566. 30 kr. Discontirte Wechsel fl. 10,590. 53 kr. „ 6.496. 58„ Conto Corrent„10,167. 100, ene Depostten„ 9 „ 2,974. 30„Darlehen u. Spareinlagen 1 1,795. 18. „ 2988. 41, Wechsel-Incasso„ 1279 0,
Mitgliederzahl: 473.
Faselochts⸗ Versteigexr ung. 1996 Nächsten Mittwoch den 7. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird auf hiesigem Rathhaufe ein zum Schlachten geeigneler Faselochs meistbletend versteigert.
Bad Nauheim am 3. Juli 1869.
Großherzogliche Bürgermeisterel Bad Nauheim J., E. d..:
Gebe ringer.
dt, Schutt.
Bekanntmachung. 2000 Der Vietualweg u von Bruchenbrücken nach Assen— heim kann wegen Umbau eines Durchlasses vor der Wetterbrücke vom 8. Jult an, auf die Dauer von 14 Tagen, nicht besabren werden, welches hlermit zur öffentlichen Kenntuiß gebracht wird,
Zriedberg den 5. Jult 1869. Der Bezirks Bauaufseher Schneider.
Ein Logis 1063 ist zu vermiethen bei
Friedberg. H. Sauer.
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219 bet M. Friedrich neben der Post.


