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n vorigen Jahre 115,854 Deutsche, fast doppelt so viel als Irländer, bei denen doch die Aus- wanderung zur Manie geworden ist. Wird 1868 diese Zahl sich niedriger stellen? Es ist trotz der oben berührten Verhältnisse kaum anzunehmen. Die Bahn ist geöffnet, unzäblige Anknüpfungs punkte zwischen Trüben und Hüben sind vorhan den, und unsere Zustände lassen sich leider nicht darnach an, Alle so ausnehmend zufrieden zu stellen. der werdenden Militärlasten, die der Erhaltung des Schwierigkeiten entgegenstellen.

lich, daß die Auswanderung die volle Aufmerk- samkeit aller Edeldenkenden in Anspruch nimmt. Die deutsche Gesellschaft in New-Nork widmet diesem Gegenstand Ihre Thätigkeit erstreckt sich auf Unterstützung armer

missionäre und Aerzte, die die ankommenden Schiffe und den Zustand der darauf befindlichen Ein-

sein lassen, jede Nachlässigkeit, jede Ungebörigkeit an die Oeffentlichkeit zu ziehen und zu rügen.

derung gegenüber weuigstens des Umstandes uns ge

2

sei

Wir erinnern nur an die täglich drücken

kleinern Besitzstandes die bedenklichsten

Unter so bewandten Umständen ist es natür Sorgfalt.

die eingehendste

und hülfsbedürftiger Einwanderer, auf Sie hat ihre Com-

Nachweisung von Arbeit 1.

wanderer untersuchen und die es sich angelegen

Wir unsererseits glaubten bisher der Auswan-

trösten zu dürfen, daß dieselbe fast ausschließlich ihren

Weg

.

wenigstens geborgen. seitig getheilt. Oeffentlichkeit gedrungenen Thatsachen haben die selbe mindestens theilweise als eine irrige erwiesen. Den Lesern ist bekannt geworden, was New Norker Blätter von dem Zustand berichteten, in welchem das Hamburger AuswandererschiffLeib nitz in New⸗Nork angekommen ist, von dem un säglichem Schautz, der darauf herrschte, von der Art und Weise, wie die armen Unglücklichen während einer fast unglaublich langen Fahrt mit südlichem Kurs im Zwischendeck, das keinerlei Ventilation hatte, in entsetzlicher Atmosphäre zu sammengepfercht war unterwegs gestorben, die Leute waren in der verdorbenen Luft und bei dem Mangel an Nahrung und Wasser Nicht einmal ein Arzt befand sich auf dem Schiff. Solche Vorgänge, und sie sollen, namentlich was Hamburger Schiffe betrifft, gar nicht vereinzelt dastehen, zur weitesten und allseitigsten Verbreitung zu bringen, hat die Presse die heiligste Verpflich-

über Bremen und Hamburg nahm. Es sind gut eingerichtete deutsche Schiffe mit deutscher Bemannung, die sie dort erwarten, da dürfen die Auswanderer einer gewissenhaften Erfüllung aller kontraktlichen Verpflichtungen Seitens der Schifferheder gewiß Was die Ueberfahrt betrifft,

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einer humanen Behandlung und

so sind sie Diese Meinung wurde all Die in den letzten Tagen in die

waren. Fast der fünfte Theil

elendiglich Grunde

zu gegangen.

der armen Auswanderer.

ung. Es ist dies das beste Mittel zum Schutz Was sollen diese selbst aber nun thun? Sollen

sie die deutschen Häfen meiden und ihren Weg über Frankreich, Holland oder England nehmen? Davon ist entschieden abzurathen. der Heimath keine Verträge abschließen, vielmehr sich erst persönlich von der Beschaffenheit des Schiffes überzeugen, dem sie ihr Leben anvertrauen? Die hinlänglich Gewitzigten mögen für den Auswanderer gewöhnlichen Schlages ist es gewagt. schlimme Hände zu gerathen. gerathensten, sich einem rechtschaffenen Agenten anzuvertrauen, und deren gibt es gottlob. Jeder

Sollen sie in

das thun, Er läuft Gefahr, gerade dadurch in Für ihn ist es am

Auswanderer sollte sich's aber zum unverbrüch⸗

lichen Gesetz machen, eine gewissenhafte, wahrheits-

getreue Beschreibung seiner Ueberfahrt in die Heimath gelangen zu lassen. Die Einrichtung und Führung aller Schiffe, die auf den betreffenden Kursen hin- und hergehen und die Behandlung darauf würden bald allgemein bekannt sein. Ein Bädeker für die Aus wandererschiffe würde noch ein ungleich größeres Verdienst sein wie der für die Gasthöfe. Daß man auch von Seiten der norddeuischen Bundesregierung den Auswanderer schiffen in Hamburg und Bremen seine Aufmerk- samkeit zuwenden will, kann nur allseitig mit großer Befriedigung vernommen werden.

Oeffentliche Aufforderung. 319 Nachdem die Majorität der erschlenenen bekannten Gläubiger des überschuldeten Heinrich Hetterlch J. von Nieder- Mockstadt am 15. d. M., mit diesem unter Mitwirkung seiner Ehefrau ein Arrangement abgeschlossen daben, so werden nunmehr dessen unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen innerbald vier Wochen

Frucht⸗Verst

436 Die 1867er Fruchtvorräthe des Großherzoglichen Rentamts Nidda kommen:

1) von dem Speicher zu Bingen

teigerungen.

heim bei Gastwirth Winter daselbft,

2) von dem Speicher zu Nidda auf dem Gemeindehause daselbst,

in nachstebenden Terminen jedesmal um 10 Uhr Vormittags zur öffentlichen Versieigtrung:

dabter anzumelden und etwaige Einwendungen gegen das Arrangement vorzubringen, widrigenfalls dasselbe bestätigt und in Vollzug gesetzt wird. Altenstadt am 21. Januar 1868. Groß berzogliches Landgericht Altenstadt Dr. Stammler,

a p, Landrichter Landgerichts Assessor.

373 Nachdem der Gastwirtb Jacob Emmel sen. von Wilhelmsdad glaubhaft angezeigt bat, daß sein Vermögen üderschuldet sei, wird zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin

auf den 10. März d. J., Vormittags 9 Ubr, zum Güteversuch vor unterzeichnete Gerichtsstelle, Schloß⸗ flraße Nr. 26 anberaumt und haben sich dazu dessen Gläubiger einzufinden und ihre Forderungen anzumelden und zu begründen.

R

eschelsheim i. d. W. im Februar 1868.

2 f Versteigert werden 105 Vom Tag der Versteigerung 5

8 Speicher zu 18 68. Waizen Korn Oerste Hafer 2 Witt. Weitk. Mut. Wirt 1 Bingenbeim Dienstag den 10. März, 23 196199 41 2 Nidda Donnerstag 12. 79 38 64 3 Bingenheim Mittwoch 23196 199 41 4 Nidda Donnerstag 5 79 38 64 5 Bingenheim Dieustag 5. Mat, 23 196 199 41 6 Nidda Donnerstag T7. 79 38 64

Großberzogliches Rentamt Nidda ee

Die nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend betrachtet. Hanau am 8. Februar 1868. Königliches Amtsgericht Abtheilung II K ffe r. ydt. Franckenberg.

Edictalladung. 395 Nachdem Namens der Wolf Mapers Ehe⸗ leute(Firma Hirsch Maper Sohn) dahter deren Insolvenz angezeigt worden ist, werden Alle, welche Ansprüche an dieselben bilden, zu deren alsbaldiger An- meldung behufs Richtigflellung des Status activ. et passiv. hiermit aufgefordert. Zugleich wird dekannt gegeben, daß den genannten Eheleuten fegliche Dispofitlon über die Masse bet ge setzlicher Strafe untersagt, Derr Collektor Kuhl dabier provlsorisch als Massecurator bestellt worden ist und daß alle Schuldigkeiten an die genannten Eheleute gültig und bei Meidung doppelter Leistung nur an diesen Massecurator be⸗ richtigt werden können. Endlich wird dem flüchtig geworden Wolf Maper aufgegeben, sich binnen 14 Tagen hier zu gestellen oder einen gehörig Bevollmächtigten zu legetimiren, als sonst alle ihn angehenden diesselligen Erlasse lediglich durch Anschlag im Gerichte local als ihm infinuttt angesehen werden sollen. Butzbach den 13. Februar 1868. Groß herzogliches Landgericht Butzbach Dr. Gtlmer, Fresentus, Landrichter. Landgerichte Assessor.

Arbeits- Versteigerung. 444 Freliag den 28. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Assenbelm das Auf⸗ brechen eines Theils des Vieinalwegs nach Bruchen⸗ drücken und nach der Wegfuhr des Grundes, auch die Wiederherstellung des Chausseebaues nebst Banquetten und Gräben an den Wenigsifordernden in Accord ge- geben werden. Der Kostenüberschlag für diese Arbeiten beträgt 156 fl. 48 kr. Friedberg den 22. Februar 1868. Der Bezirks⸗Bauaufseher

Dar

Bekanntmachung.

438 Vom 25. d. Mts. ab, wird die Personenpost von Nauheim nach Usingen im Anschluß an den um 58 Uhr Nachmittags aus Frankfurt a. M. abgebenden Schnellzug um 6% Uhr Abends aus Nauheim Bahn hof abgefertigt.

mffadt den 21. Februar 1868.

Der Ober- Post⸗Secretär 4 0

10 Uhr,

Holz⸗Versteigerung.

403 Donnerstag den 27. Februar l. J., Vormittags

sollen im Wald distrikt Jungferwald und Eicher⸗

ecke nahe bei Ilbenstadt: 1 Stecken Buchen Scheitholz,

Holz ⸗Berste ige 408 Im Licher Stadtwald, District Mauerkaspers⸗ kopf und Rehtränkberg, kommen den 26. und N. d. M. nach verzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung und zwar: Mittwoch der 26. Februar: 12 Eichen⸗Stämme und Klötze bis zu 34 Durchm. und bis zu 46 Länge, 60 Eichen⸗ Stämme dis zu 14 Durchm. und bis zu 46 Länge, 20 Birken- und Lindenstämme bis zu 18 Durchm. und bis zu 35 Länge, 50 Fichtenstämme bis zu 10 Durchm. und 60˙

Laͤnge,

500 Fichten⸗ und Klefernstangen bis zu 5 Durchm. und 50 Länge,

150 Eichen- und Buchen ⸗Wagnerstangen,

20 Stecken von 10 Länge, Eichen⸗, Wagner und

1 Stammprügelbolz Bauholz. 21 grobes Eichene Stammprügelbolz, Donnerstag den 27. Februar: 1 Aborn⸗Stammprüugelbolz, 300 Stecken Buchen-, Scheid⸗ und Prügelbolz, / Krrschen⸗ 2 200 Eichen-, Nadel-, Welch⸗ und Prügel holz 2 Fichten⸗ 180 desgleichen Stockholz, 7 Buchen⸗Stockholz, 9000 desgleichen Wellen. 13¼ Eichen⸗ 6 Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am 11½ Fichten 7 Mauerkaspecskopf am Dattenröder Vieinalweg. 700 Stück Buchen Wellen, Lich den 28. Februar 1868. 7800 Eichen Groß berzoßliche Bürgermelsterel Lich 1000 Alorn⸗⸗ Helm. 325 Erlen 5 9 Sablwelden Wellen, Holz ⸗Verstei gerung. 9 7 7 e 442 Donnerstag den 5. März, Morgens 10 Ur an- 13 n 15-80 Länge und 1017 5 0 werden in dem hlesigen Gemeindewald, Olsirikt t belsbeck: mittlerem Durchmesser, N 8 57 Fichtenfsämme von 3080 Länge und 613 5 ber von 1838 Cuditiuß, mittlerem Durchmesser, 2 7 er Eusgenbolg ie Ne dern er ban se n%, e bee e a aller brot ph. 75 Fichten Bobnenstangen, desoldungsbolg,

Schneider.

öffentlich an den Meiflbietenden versselgert werden. Schloß Ilbenstadt den 19. Februar 1868. Gräflich von Leiningen⸗Westerburgische Rentei daselbst

Bernhardt.

3500 Stck Wellen und 62½ Klafter Stockholz, oͤffentlich versteigert. 5 Eschbach den 22. Feuruar 1868. Born, Bürgermeisler.