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a ilhrne Kreuz des Philipps⸗Ordens, dem Trompeter

1867.

Dienstag den 5. Februar.

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nzeiger für Oberhessen.

Juhält die amtlichen Ersasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. .öäů 5

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Bestellungen auf denAnzeiger für Oberhessen für das erste Halbjahr werden fortwährend bei den auswärtigen Postämtern angenommen, für Friedberg bei der Expedition.

Amtlicher Theil.

Bitrefsfsend:

Den Voranschlag des allgemeinen evangelischen Kirchenfonds ür 1867.

Friedberg den 26. Januar 1867.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die evangelischen Kirchenvorstände Den in Abdruck nachstebenden Auszug über die repartirten Gelder für 1867 theilen wir Ihnen unter der Auflage mit, die einzelnen träge zur Zahlung an die einschlägigen Großherzogl. Districtseinnehmereien den betreffenden Kirchenrechnern in Ausgabe zu decretiren.

Ciedit wird, soweit erforderlich, hiermit eröffnet.

Aus

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zug.

Zisammenstellung der auf die evangelischen Kirchen- und milden Stiftungsfonds des Groß herzogthums Hessen für das Jahr 1867 ausge schlagenen und an den allgemeinen evaugelischen Kirchenfonds abzuliefernden Beiträge für kicchliche und geistliche Zwecke.

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Assenheim, Kirche, 3 fl. 8 kr. Bauernbeim, Kirche, fl. 15 kr. Bön⸗ dot, Kirche, 15 fl. 13 kr. Bruchenbrücken, Kirche, 1 fl. 45 kr. Butzbach, che, 2 fl. 45 kr. Butz bach, Kugelbaus, 1562 fl. 50 kr. Fauerbach d. Fr., che, 48 fl. 6 kr. Fauerbach v. d. D., Kirche, 21 fl. 57 kl. Florstadt, iche, 411 fl. 28 kr. Friedberg, Stadtkirche, 4 fl. 53 kr. Friedberg, Burg kirde, 45 fl. 32 kr. Friedberg, pia corpora, 390 fl. 19 kr. Gambach, Kirche. 3. 38 kr. Griedel, Kirche, 5 fl. Hausen, Kirche, 22 kr. Hoch⸗Weisel,

Nie, 3 fl. 15 kr. Langenbain, Kirche, 26 fl. 10 kr. Melbach, Kirche,

tressend: Die Wahlen für den Reichstag des Norddeutschen Bundes in den nördlich des Mains gelegenen

Gebietstheilen des Großberzogtbums.

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6 fl. 30 kr. Munster, Kirche, 5 fl. 38 kr. Münzenberg, Kirche, 47 fl. 26 kt. Nieder⸗Rosbach, Kirche 1 fl. 30 kr. Niedet-Welsel, Kirche, 27 fl. 10 kr. Nieder Wöllstadt, Lurche, 2 fl. 30 kr. Ober-⸗Ros bach, Kirche, 31 fl. 51 ke. Ossenbeim, Kirche, 56 fl. 36 kr. Ostheim, Kirche, 7 fl. 19 kr. Pohlgöns, Kirche, 2 fl. Södel, Kirche, 3 fl. 38 kr. Staden, Kirche, 132 fl. 44 kr. Steinfurtb, Kirche, 8 fl. 55 kr. Trals Müntenberg, Kirche, 48 fl. 5 kr. Weckcoheim, Kirche, 10 fl. 52 kr. Wobnbach, Kirche, 152 fl. 13 kr.

Friedberg den 3. Februar 1867.

Bekanntmachung.

In Gemäßheit Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 22. v. zu offentlichen Kenntniß, daß der Reichstag des Norddeutschen Bundes am 24. Februar u d. J.

M. zur Nr M. d. J. 980 dringen wir hiermit eröffnet werden soll. Großherzogliches Kreisamt Friedberg

Tien. D st t Broßb g-[Für Tapferkeit; 29. Dez. dem Hoftheatermaschinen-allergnädigst geruht am 25. Dezember 1866 den Hof⸗ essen Darmstadt. as roßherzog 1 5 Hof a zem n meister Brandt das Ritterkreuz 2. Klasse des Philipps-gärtner Geiger zu Darmstadt zum Hofgarten⸗Inspektor,

ile Regierungsblatt Nr. 5 enthält:

f g 2 3 ordens; 30, Dez. dem Kammerofficianten Fischer, in unter gleichzeitiger Uebertragung der Leitung der Hofgarten⸗ I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministerlums des Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, das Ritter⸗J Direktion; 1. Januar 1867 den Hofgartenwarter Geh⸗ NMern vom 12. Jan., daß Se. K. H. der Großherzog kreuz 1. Klasse desselben Ordens; 1. Jan. 1867 dem bauer zum Hofgartenaufseher in der Hofgärtnerei Darm⸗

du cvang. Gemeinde zu Seeheim ein Zifferblatt zur Thurm uh an der Kirche daselbst im Werthe von 230 fl. Aller⸗ Ridigst zu schenken geruht haben.

II. Ergebnisse der Verwaltung der allgemeinen geist libn Wiitwenkasse vom Jahre 1864.

III. Communal⸗Umlagen in den Gemeinden des Kreises Er ß⸗Gerau für 1867.

IV. Ordensverleibungen. Se. Königl. Hobeit der Aßherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am J. Nov. 1866 dem Feldwebel Lehr im 4. Inf. Reg. das

Präsidenten der

Schreiner und Polirer in

arzt des Sümidt im 2. Reiter ⸗Reg. die silberne Verdienstmedaille zel Ludewigsordens, und dem Musketier Becker in dem nf.⸗Reg. das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrist: 1 5

Dienstnachrichten.

Handelskammer Mönch das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens; dem der Offenbach Auguft Kopp, und den Portefeuille Arbeitern Jean Merz und Heinrich Aullmann das allgemeine Ehren⸗ zeichen mit der Inschrift:Für Verdienste; 10. Jan. dem Oberrechnungs-Revisor seine langjährigen treu geleisteten Dienste, das Ritterkreuz 2. Klasse des Philippsordens; Kreismedicinalamts Kullmann, in Anerkennung der aufopfernden Pflege und Sorge für Verwundete in dem letzten Kriege, das Ritter⸗ kreuz 1. Klasse des Philippsordens.

Se. K. H. der Großherzog haben

Schwab, mit Rücksicht auf

Offenvach Julius stadt, den provisorischen Hofgartenwärter Ewald in der Hofgärtnerei Rosenhöhe, und den Hofgartenarbeiter Melk zu Hofgartenwärtern in der Hofgärtnerei Darmstadt, 3. Jan. die Heizer⸗ und Locomotivführerlehrlinge bei der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Kirstein und Mannberger zu Loco⸗ motivführern, die Arbeiter bei der mechanischen Werk⸗ flätte der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Gernand aus Griesheim, Kreiling aus Gießen und, Appel aus Dorheim zu Heizern und Locomotivführerlehrlingen bei dieser Eisenbahn; den Feldwebel Winter im 4. Inf. Reg. zum Conducteur bei der Eisenbahn von Offenbach nach Frankfurt zu ernennen; 8. Jan. den Telegraphisten bei dem Staatstelegraphen⸗ Büreau zu Darmstadt Friedrich Büdinger zum Ober⸗ telegraphisten dei dem genannten Telegraphen⸗Büregu zu

zu

Mönch'schen Fabrik in

am 20. Jan. dem Kreis⸗ Altenstadt Dr. Hermann

Die Athmung als Wärmequelle. Nach Liebig'schen Grundsätzen bearbeitet von Seminarlehrer Wahl.

Wir athmen atmosphärische Luft ein. Diese ist ein Gemenge von Seickstoff, Sauerstoff und etwas Kohlensäure. Den eingeathmeten Stick suf athmen wir ziemlich unverändert wieder aus, nicht so den Sauer- uf, davon viel weniger, und nicht so die Kohlensäure, davon viel mehr a wir eingeathmet haben. Es ist also der Luft im Innern eine gewisse lunge Sauerstoff entzogen und dafür so viel Kohlensäure übergeben vorden, als dem entzogenen Sauerstoff entspricht. Dieser verbindet sich

1 zimlich mit Kohlenstoff des Bluts während seines Kreislaufs zu der Kohlen-

eure, welche vermittelst der Lunge ausgeschieden wird. Wir haben hier

also denselben Vorgang, wie bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigem

Eiennmaterial; dabei bildet sich auch Kohlensäure. Und während sich

dee bildet, entsteht in beiden Fällen Wärme, welche beim Menschen durch.

senittlich 30 Grad Reaumür beträgt. Die Größe der entstehenden

Wrme richtet sich aber nach folgenden Gesetzen:

) je größer die Zahl der Athemzüge,

Y je mehr Athemzüge in derselben Zeit,

3 e kälter und

J) je reiner die Luft,

) je mehr Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff(denn auch diese beiden Stosse gehen Verbindungen ein, wobei Wärme frei wird) die Nahrung enthält, desto größer ist die freiwerdende Wärme.

Die Neigung unserer Natur, Wärme zu erzeugen, richtet sich nach deren Abgang, der Entziehung von Außen. Der Kohlenstoff wird aus dem Blute gewonnen, und diesem wird er durch die Speisen immer wieder zugeführtz also steht auch die Menge des Nahrungsbedürfnisses fär kohlen⸗ stoffhaltige Nahrung mit der freiwerdenden Wärme in gleichem Verhältniß.

Hieraus erklären sich nun folgende interessante Erscheinungen und Vorgänge: Beim ganz kleinen Kinde befinden sich die Athmungswerkzeuge nur in geringer Thätigkeit, darum ist es kalt und braucht wenig Nahrung; sobald es sich mehr zu bewegen anfängt, entsteht größerer und häufiger Bedarf an Nahrung und darum auch größere Wärme.

Ein ruhig lebender Mensch athmet weniger, darum friert ihn leicht und er braucht weniger Nahrung. Ein Drescher ißt viel und erträgt große Kälte, bei einer Nätberin findet das Gegentheil statt.

Wenn wir uns im Freien bewegen, wird es uns wärmer und die Eßlust wird durch äußere Wärmeausstrahlung vermehrt. Im Winter essen wir mehr als im Sommer; die Luft ist kälter, wir athmen also mit jedem Athemzug mehr Sauerstoff ein. Der Lusten zur Bewegung ist im Winter größer, weil uns mehr Wärme entzogen wird. Der Nordländer verliert durch die kältere Luft, in der er lebt, mehr Warme, als der Südländer in seiner wärmeren. Darum bewegt sich Ersterer und ißt mehr als Letzterer, und dadurch und durch die kältere Luft, die also dichter ist und mehr Sauerstoff in demselben Raum enthält, erzeugt er mehr Wärme. Dies ist ein interessantes Beispiel von Wechselwirkung in der Natur; derselbe Umstand, durch den äußerlich die Wärme genommen wird, ist Veranlassung,