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— Der Kurfürst von Hessen ist zum Ergänzungsgesetze des Heeres genehmigt. Die Frankfurt. In ben hiesigen Felblazarethen lagen Winteraufenthalt dahier eingetroffen und wohnt wichtigsten Aenderungen sind: Die Eintrittspflicht] bisber immer noch circa 50 schwerverwunbete Soldat vorlaufig im„Englischen Hof“. in das Heer ist auf drei Jahre herabgesetzt. Die 3 aue icher, we an wieber me in
Homburg v. d. H. Am 30. Dez. wurde tauglich Befundenen der ersten drei Altersklassen erwin sollen bei 1 nächst 5 eme dahier eine Versammlung des ersten nassauischen sind unbedingt einzureihen. Die Dienstpflicht ist] stehenden Auflösung Spitals in 3— Wahlbezirks, zu welchem auch Homburg gehört, auf sechs Jahre bei der Linie und auf sechs ern mn das Garnisonsspital transferirt werden. Die zur Besprechung über einen Candidaten zum Jahre bei der Reserve, wovon drei Jahre zur e Nb sur die armen unglüc'l chen Soldaten norddeutschen Parlamente abgehalten. Es mochten ersten und drei Jahre zur zweiten Reserve, fest⸗ thäligteuesinn bekannte Bürger den Opfer 1 2 5 sich etwas über 200 Personen, meist hiesige Ein- gesetzt. Die Befreiung durch einen Befreiungs⸗ eine Bescheerung veranstalteten. b 1 wohner, an den Verhandlungen betbeiligt haben.] taxe-Erlag ist nicht gestattet. Offenbach. um 1. Januar waren es 30 Jahre, Als Mann des Vertrauens der Partei wurde Frankreich. Die im„Abend-Moniteur“ D 7 v t wellberühmte Porteseuill fabrik als Parlamenktscandidat der frühere nassauische haltene Antwort des Kaisers an das diplomatische der derselben, Orn. J ob 127 8 3 e Minister, jetzt Bankdirector, Hergenhahn aufge- Corps bei dem Neujahrsempfang drückt seine Wün- von den zahlreichen Arbeitern der Fabrik ein Fackel Und stellt und ein Comité zur Wahlagitation in dieser sche für die Stabilität der Throne und das Glück— zug + und heute har er dieselben bei m Richtung für Homburg namentlich niedergesetzt.[der Völker aus. Der Kaiser hofft, daß für Alle eite 10 5„ eee zähl 1 1 0 f be⸗
Weimar. Das„Regierungsblatt“ publicirt eine neue Aera des Friedens und ner Versöhnung eben so rüstiger als thätiger Greis, ber eine felt ne Wabe solgendes Gesetz:„Wir Karl Alexander ic. ver— 2 und daß die allgemeine Weltausstellung da- für Erfindung schöner Zeichnungen und Mustee besitzt. ordnen hiermit auf Antrag und unter Zustimmung zu beitragen werde, die Leidenschaften zu beruhigen 8 5 des getreuen Landtags wie folgt: Die Mitglieder und die allgemeinen Interessen einander näher f e des Behufs der Begründung des norddeutschen zu bringen. In der Antwort des Kaisers an Donnerstag den 27 Piz. En eb. s Mädchenherz“. Bundes zu berufenden Parlamentes erhalten ein den Erzbischof von Paris spricht er seine Be- Charakterbild mit Gesang in 3 Abtheilungen von Mergerle Tagegeld von vier Thalern oder sieben Gulden sriedigung aus, an der Spitze des Clerus von 1 1 e Fan 15 rheinisch und eine Reisekosten-Entschädigung von Paris einen Prälaten zu sehen, der den Interessen n tna fi die er ige 55 A ee. einem Gulden für die Meile sowohl der Hinreise der Relig 17 wie des Staates gleichmäßig er⸗ wobei wir besonders Frau Kern, die Her Böf⸗ als der Rückreise aus der groß herzoglichen Staats- geben ist. Der Kaiser, welcher den Prälaten singer, Wagenbrunner Mackauer!
der
kasse.“ Dieses von dem Gesammtministerium allenthalben die Prinzipien des Glaubens, gegengezeichnete Gesetz darf man wohl als einen Milde und Versöhnlickkeit aufrechterhalten sieht, Beleg dafür ansehen, daß sich die Ministerconferenzs glaubt, daß dessen Gebete erhört werden. Diese
in Berlin für die Gewährung von Diäten an Gebete sind für Frankreich eine die Parlamentsabgeordneten entschieden hat den Kaiser ein Trost und eine Hoffnung. l
Bayern Ein Telegramm vom 31. Dez Rußland. Ein belgisches Blatt theilt, indeß aus München berichtet, daß Fürst Hohenlohe unter allem Vorbehalte, die ihr aus Petersburg an diesem Abend zum Minister des Aeußern und zugekommene Nachricht mit, die russische Regierung
Wohlthat, für
Dez.„Einer von unsere Ler in 4 Akten von Kalisch günstiges Urtheil r d Die Besetzung war
Freitag del Posse mit Gesang mir leid, kein so geben zu können. Scenerie
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ber d Vorst ziemlich man
die und Ausstattung etwas zu ungenügend, so
daß die effectvollsten Scenen dadurch ihren Reiz ve en.
Dieses S„welches auf ihnen e
und mehrmals wiederholt wer ko
wohl einige Mitglieder ihr Möglichstes
besonderen Theilnahme des Publikums erfreue Sonntag den 30. Dez.„Doktor Faust's Zauber⸗
käppchen“. Posse mit Gesang in 3 Acten von Fr. Hopp.
Di wohl ar hne
des königl. Hauses ernannt worden sei. Diese habe beschlossen, dem durch die Verträge von
Nachricht ist mittlerweile durch die Bayer. Ztg. 1815 garantirten gesonderten Bestande des
offiziell bestätigt worden. Königreichs Polen ein Ende zu machen und . 2 4 I diese* D 7 in 9 5
Baden. Es will auffällig erscheinen daß dieses 3. dem russischen Reiche ee
bei der Feier des Jubiläums des vor 60 Jahren zu, verschmelzen; Sprache, wenigstens bis zur
77105 an; 5 Weichsel, Gesetzgebung, Verwaltung würden ge— erfolgten Eintritts des Königs von Preußen in Mn ann 1 folg 8 N 9 meinsam sein, und diese Gleichförmigkeit sich bis
die Armee, welche in den ersten Tagen des Januar zu Berlin begangen werden soll, der Großherzog durch seinen Bruder, Prinz Wilhelm, vertreten sein wird. Derselbe ist von einem Stabsoffizier des 2. Infanterieregiments(König von Preußen) und zwei anderen Offizieren begleitet. Die Allg. Ztg. läßt sich hierüber aus Karlsruhe schreiben: „Die bevorstehende Reise des Prinzen Wilhelm nach Berlin, um dem König von Preußen die Glückwünsche des badischen Fürstenhauses zur Feier seines sechzigjährigen Militär-Jubiläums darzubringen, wird in Verbindung gebracht mit erneuten Versuchen, den militärischen Anschluß Badens an Preußen zu erzielen.
Kalender, kirchliche Feste, Maß und Gewicht u. s. w., erstrecken; Polen würde aufhören zu bestehen, selbst dem Namen nach. Dieser wichtige Beschluß soll in einem gegen Weihnachten in dem Hotel des Fürsten Gortschakoff abgehaltenen Ministerrathe gefaßt worden sein und würde nach dem russischen Neajahrstage offitiell verkündet werden.
Darmstadt. Die Turngemeinde dabier feierte am bend des 24. Dezember in der festlich geschmückten Turn⸗ halle ihre Weihnachtsbescheerung bet zahlreicher Versamm- lung von etwa 600 Personen, wobei der erste Sprecher Dr. Büchner einen längeren Vortrag über das Weihnachts⸗ sest biell. Bei der geselligen Unterhaltung wechselten musi⸗
— Die Wiederernennung des früheren Staats- kalische und declamatorische Vorträge in entsprechender znig S Fer r„Weise einander ab und gestaltete sich das Fest zu ministere Stabel zum Justizmini I in aller men ankam f a t ende Kü ö 0 0 d Justizminister in einem der schönsten, welche der Verein seit den 21 Jahren ürze bevor ehen seines Bestehens feierte. Von Seiten Sr. K. H. des Groß⸗
Hesterreich Die„Amtszeitung“ entbält ein kaiserliches Handschreiben an den Kriegs— ini N burf billig e welches den Wehrgesezenin urf billigt, des Landesherrn und seiner vertorbenen Gemahlin über— jedoch die verfassungsmäßige Behandlung vorbe- geben worden und wurde durch diese erfreuliche Ueber⸗ hält und einige Aenderungen in dem bisherigen raschung die Feststimmung nicht wenig erhöht.
herzogs waren an diesem Abende der Turngemeinde als Anerkennung für ihre Wirksamkeit im verflossenen Sommer ein prachtvoller Flügel und außerdem noch das Bildniß
auf die Details des gesellschaftlichen Lebens wie
Frau Kern den munteten Liebhaber Erhard.
Diese Darstellung ging zwar besser, or
Mängel. D Herren Räuber hatten das friedlicher Landleute und hätten sich wenigstens 1. etwas Furcht erregenden Schnurrbart versehen kö
„Till Eulenspiegel“, oder Posse mit g in 4
Dienstag den 1. Januar. Schabernak über Schabernak. Abtheilungen von Nestroy. Die Herren Böffinger und Mackzmer, Till Ealenspiegel und der Natzi, wetteiferten miteinander durch ihren gegenseitigen Schabernak die Zu⸗ schauer in sieter Heiterkeit zu erhalten. Lebhafter Applaus und am Schlusse allgemeiner Hervorruf.
Mittwoch den 2. Januar.„Die feindlichen Brüder“, oder des Künstlers Reichthum. Volkostück mit Gesang in 3 Abigeilungen von Kneisel. Herr Kern spielte den Musikanten Lebrecht mit verdienter Anerkennung, ebenso
Herr Wagen⸗ brunner, Böffinger, Macauer, Stahl, sowie die Damen v. Seele, Dutberner und Pleisch erfüllten gleichfalls ihte Aufgaben sehr gut. Große Heiterkeit erregte Frl. Stein⸗ häußer. J. M.
Gesa
Verloosungen. Darmstadt, 3. Januar. Ziehung der Großherzog⸗ lichen Fünfziggulden⸗Loose. Sämmtliche große Gewinne bis jetzt: Nr. 51033 40000 fl., Nr. 105390
10000 fl. Nr. 93065 5000 fl., Nr. 69 3000 fl., Nr. 98080, 73592, 100711, 114540, 9858, 127866, 89363 je 1000 fl., Nr. 77904, 340 13, 32837, 16481, 83278,
47235, 58288, 38609, 17205, 70301, 14203, 80879, 120144, 87149 je 400 fl.
Bei der Ziehung der Mailänder 45⸗Fres.⸗Loose fielen auf Serie 4891 Ni. 24 100,000 Fres., Serie 7598 Nr. 35 5000 Fres.
vielmehr noch außer dem Schlafe, erholen durch Unterhaltung, Spiel, mit der Pfeife, bei dem Gläschen; rechnen wir für diese Erbolungen täglich (von der Geburt bis zum Tode natürlich im Durchschnitt) 4 Stunden, so macht dies für unsere 70 Jahre nat 70 al 4 11,7 Jahre,
24 mal 365 Wir dürfen nicht vergessen, daß es kein kleiner Theil der Zeit ist, den wir damit zubringen, unsern Körper zu reinigen, zu bekleiden und durch Rasiren, Kämmen u. dgl. m. für das öffentliche Erscheinen herzurichten; nehmen wir für den Mann eine Stunde an, so raubt ihm dieses an
seinen 70 Jahren b el= 2,9 Jahre. Wir wagen es nicht,
24 mal 365 diese Zeit für unser schönes Geschlecht zu berechnen, weil wir uns vor den Resultaten fürchten.— Es ist eine große Ausnahme, daß ein Mensch ohne Krankheiten seinen Lebensweg durchwandert; von dieser Ausnahme reden wir aber nicht, sondern vom gewöhnlichen Verlaufe der Dinge. Rechnen wir für Krankheiten und Unpäßlichkeiten nur 1 Stunde des Tags, so erhalten wir nochmals 2,9 verlorne Jahre.— Alles dieses zusammen gibt aber 24 4 5,8 0,9 D117 K 2,9 KK 2,9 S 48,2 Jahre! Von unsern 70 Lebensjahren bleiben uns also nur 22 für eine Berufs— thätigkeit! Wer also 70 Jabre gelebt hat, muß sich am Ende seiner Tage sagen: von diesen 70 Jahren hast du nur 22 in Deinem und der Menschheit Dienste zugebracht; und theilst du diese 22 Jahre redlich zwischen Dir und der Menschheit, so bleibt Dir der niederschlagende Gedanke: 11 Zahre hast Du für die Menschheit gearbeitet; und wegen dieser paar Tage, die Du der Menschhtit gewidmet, soll sie Dir auch
Ernährung verwenden.
noch Ehrensäulen und Denkmäler errichten, soll deinen Namen mit glän⸗ zenden Farben in die Bücher der Geschichte eintragen!—
Nehmen wir das Gewicht des Menschen durchschnittlich zu 140 Pfd. an und behaupten wir, was wohl nicht widerstritten werden kann, daß der einzelne Mensch täglich an Wasser, Wein, Bier, Kaffee, Milch u. dgl. m. 2 Pfd., Brod und Kuchen 1 Pfd., und an Fleischspeisen ebenfalls 1 Pfd. verzehre; so finden wir, daß er in 70 Jahren 365 K 70 K 4 102,200 Pfd.= 1022 Ctr. verzehrt. täglich 1 Pfd. Fleisch und 1 Pfd. Brod ißt, dazu einen Schoppen Wein und einen Schoppen Bier trinkt, so wird man ihn eben noch keinen Schwelger nennen; den Wein zu 10 kr., das Bier zu 3, das Brod zu 3 und das Fleisch zu 12 kr. gerechnet, verzehrt er in seinen 70 Lebensjahren dennoch ein Kapital von 12914 fl.— 28 kr. pr. Tag ist nicht viel und sicher kann man annehmen, daß diese Summe täglich auf den Kopf in einem Lande kommt, wenn man eine Durchschnittsrechnung macht; denn wenn auch viele Tausende weniger als 28 kr. täglich zu verzehren haben, so sind dafür hinwieder viele Hunderte da, welche täglich mehr als 10 mal 28 kr. zu ihrer
Wenn nun aber ein Mensch
Nimmt man die Bevölkerung von Deutschland in
runder Zahl zu 40,000,000 an, so schlagen diese in 70 Jahren nur zu nothwendiger Ernährung ein Kapital von 12914, 40,000,000 510,560,000,000 Gulden um.— Nimmt man die englische Staatsschuld zu 800,000,000 Gulden an, so könnte man mit ihr die ganze deutsche Be— völkerung nur ein Jahr und 60 Tage ernähren; und doch macht man ein so großes Wesen aus dieser Schuld!— K.


