Ausgabe 
30.5.1856
 
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Ste

Verſteigerung von Bauarbeiten. [8921 Montag den 2. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen nachſtehende Reparaturarbeiten an dem Schulhaus der Gemeinde Leidhecken unter den bei der Verſteigerung bekannt ge macht werdenden Bedingungen auf dem Büreau des Unterzeichneten an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: 1) Maurerarbeit mit Materialien, vervoranſchlagt zu 391 fl. 28 kr.

2) Steinhauerarbeit, veranſchl. zu 20/ 10 3) Zimmerarbeit, 1 141% 28% 4) Dachdeckerarbeit, 2%

5) Schreinerarbeit, 257 7 37

6) Schloſſerarbeit, 175% 47 7) Glaſerarbeit, 5 ni ne, 8) Weißbinderarbeit, 160%, 5, 9) Spenglerarbeit, 5 57 4% 30%,

10) Pflaſterarbeit, 5 e

1337 fl. ½ kr. Leidhecken den 25. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Leidhecken A Arbeits-Verſteigerung.

1893] Montag den 2. Juni, Morgens 10 Uhr,

follen dahier nachfolgende Arbeiten bei Repara⸗

tur des Schulhauſes, als:

Maurerarbeit, veranſchlagt zu 69 fl. 32 kr. Steinhauerarbeit, 13 13 Zimmerarbeit, 1 1 6 Dachdeckerarbeit, 6 18 Schloſſerarbeit, 5 1% 2212% Schreinerarbeit, 1 ⁷⁵ 30 Glaſerarbeit, 15 Weißbinderarbeit,ne,

ferner an dem Waſſerbehälter etwas Mau⸗ rer⸗ und Pflaſterarbeit, ſowie Material- lieferung, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert. Bönſtadt, den 26. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bönſtadt Geibel

Arbeits ⸗Verſtei gerung.

[894] Montag den 2. Juni, Morgens 10 Uhr,

ſollen 29[Klafter Chauſſirarbeit, ſowie die

Beifuhr und das Aufſetzen der erforderlichen

Steine öffentlich an den Wenigſtnehmenden

verſteigert werden.

Bönſtadt, den 26. Mai 1856. 5 Großherzogliche Bürgermeiſterei Bönſtadt Geibel.

Faſelochs⸗Verſteigerung. [895] Dienſtag den 3. Juni, Vormittags 11 Uhr, ſoll ein rothſcheckiger Faſelochs von Jahren auf dem Rathhauſe öffentlich meiftbietend ver⸗ ſteigert werden.

Dornaſſenheim den 28. Mai 1856. Rack, Bürgermeiſter.

Arbeits ⸗Verſteigerung. [896] Donnerſtag den 5. Juni l. J., Mittags 1 Uhr, ſoll die Eingrenzung des neuen Fried⸗ hofs an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden:

1) Ein zweiflügeliges eiſernes Thor 75 fl.,

2) zwei ſteinerne Thorpfoſten von Rockenberger Sandſteinen 23 fl. 42 kr.,

3) die Lieferung des erforderlichen Gehölzes und das Binden deſſelben um den Fried⸗ hof 22 fl. 30 kr.

Die Reparatur eines Kanals:

1) die Lieferung von 0,9 Cubklftr. lagerhaften Rockenberger Mauerſteinen 42 fl.,

2) die Lieferung von 6 Bütten Oſſenheimer Waſſerkalk 10 fl. 30 kr.,

3) Maurerarbeit 17 fl. 30 kr.

Die Zuſammenkunft iſt auf dem Bureau des

Unterzeichneten.

Niedermörlen, den 28. Mai 1856. Großherzogliche R Niedermörlen Dey.

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Arbeits ⸗Verſteigerung.

tags um 10 Uhr, ſollen circa 30 U◻U+Klafter Pflaſterarbeit auf hieſigem Rathhaus offentlich verſteigert werden. Oberrosbach, den 28. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Blecher. Af beits Ur ſteige ung. 1898 Donnerſtag den 5. Juni, Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Ratphauſe nach⸗ ſtehende in der Gemarkung Rockenberg pro 1856 vorkommende Arbeiten, als: Unterhaltung von Straßen nach Griedel und Oppershofen, des Orts zc.

A. Der Weg nach Griedel. Handarbeit, veranſchlagt zu 83 fl. kr. Material, 1 5 63 20

B. Der Weg nach Niederweiſel.

Handarbeit, veranſchlagt zu 30 fl. kr. C. Der Weg nach Oppershofen. Handarbeit, Unterhaltung, 26 fl. 40 kr. Steinklopfen, 144 Material, 214%

D. Der Weg nach Wohnbach.

Handarbeit, 16 fl. 40 kr Maurerarbeit, 23 15 desgl. an der Maiwieſe, 23% 28 desgl. am Bohlandsweg, 32 14% Steinhauerarbeit, 2048

Die Herſtellung eines Canals am Schar⸗ bachsgraben auf der Grenze zwiſchen Griedel und Rockenberg. Mittags 1 Uhr auf Ort und

Stelle: Hand⸗ und Chaufſirarbeit, 50 fl. kr. Maurerarbeit, 23 7 39 5 Material, 108 14

Unterhaltung der Ortsſtraßen. Die Mühlgaſſe: Das Brechen, Fahren und Aufſetzen von

Chauſſirſteinen, 63 fl. 20 kr. Steinklopfen, 48 Herſtellung eines Gemeindebrunnens in der

Kirchgaſſe: Maurerarbeit, 13 fl. 36 kr. Schmiedearbeit, 19 7 12% Steinhauerarbeit, 8 7 Seilerarbeit, 127 Wagncrarbeit, 6 44 Verſetzen des Lelterhauſes: Zimmerarbeit, 29 fl. kr. Maurerarbeit, 9

Anſchaffung einer neuen Tafel in die 1. Schule, veranſchlagt zu 7 fl. kr. Rockenberg, den 28. Mai 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rockenberg Wettner. Fruchtverſteigerung bei dem Rentamte Friedberg. [899] Der Reſt der auf dem herrſchaftlichen Speicher zu Friedberg lagernden Früchte, be⸗ ftehend in 56 Malter Korn, wird Freitag den 6. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gaſthaus zum Deutſchen Haus in Friedberg a öffentlich meistbietend verſteigert. Friedberg, am 28. Mai 1856. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hau ſe r.

Arbeits ⸗Verſteigerung. 1900] Mittwoch den 4. Juni d. J., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, werden bei Gaſtwirth Stein zu Beienheim folgende Arbeiten pro 1856, als:

Grabenarbeiten, veranſchlagt zu 98 fl. 10 kr. Maurerarbeiten, 10 49% Anliefern von Mauerſteinen vom

Steinbruch zu Leidhecken, 0,5 Klft. 16) Deckplatten von demſelben Bruch 624, Kalk und Sand 5*

öffentlich in Accord gegeben. Beienheim, den 26. Mai 1856. Großherzogliche 4 Beienheim ut

1897] Donnerſtag den 5. Juni l. J., Vormit.

Zur Beachtung.

1884 Der Unterzeichnete nimmt Veranlaſſung, allen an Hühneraugen Leidenden den Herrn Chirurgen Diehl, deſſen Operation vollkommen den gewünſchten Erfolg hatte, auf's beſte zu empfehlen. Riedel, Oberlieutenant.

Verkaufs- Anzeige. L868 Bei Chriſtian Schäfer in Oſſenheim werden zu annehmbaren Preiſen abgegeben:

1 Faſelochſe, 1% Jahr alt(ſchwar; ſcheckig), 3035 Ohm Aepfelwein beſter ae

Gelöſchten Kalk,,

[880] der ſowohl als Dungmittel, als auch zum Mauern zu verwenden iſt, billigſt bei Siegm. Simon, Seife⸗ und Lichterfabrkant.

W Oelfarben,

1755] zum Anſtrich fertig, beſonders ſchön, in weiß, grün und gelb, für Haus⸗, Garten⸗ und Küchengeräthſchaften, bei

Frankfurt a. M.

F.

Kayſer, Vilbelergaſſe 9.

[869] Bei der Gutsverwaltung zu Emrichs⸗ hofen bei Hanau find 5

Bohnenſtangen vorräthig, pr. 100 Stück 1 fl.

Zu verkaufen.

1901] Eine Bürſchbüchſe und ein Vogelflint⸗ chen, beide mit Percuſſion und aus der Fabrik von Piſtor in Schmalkalden find billig zu ver⸗ kaufen durch Ger ſ. Schulhof in Friedberg.

Aus der Uſagaſſe.

1902] Eine in dem benachbarten Badeorte Nauheim weilende fürſtliche Dame hatte geſtern das Vergnügen, auf einer Spazierfahrt unſere Stadt paſſirend, an dem Uſathor zur Bezahlung des ſeit einigen Jahren von dem Stadtvorſtand eingeführten Pflaſtergeldes angehalten zu werden; Einſender dieſes hätte nur gewünſcht, unſere ſämmtlichen Herrn Stadtvorſtandsmitglieder hätten dabei ſtehen und zuſehen müſſen, wie ſchön ſich das ausnahm, als der zur Erhebung beſagten Pflaſtergeldes Beauftragte in ſeinem Schurzfell hinter der eleganten Caroſſe herlief und mit der Hand auf dem Rande des offenen Wagens von dieſer hohen Dame die Bezahlung verlangte.

Vielleicht wäre den Herren eingefallen, daß wenn ſieaus Gründen der Verwal⸗ tung(wegen der Paar Gulden die es ein⸗ bringt?) ein ſoſches Hemmuiß des Verkehrs an einer Stelle, wo es früher nicht beſtand, ein⸗ führen und erhalten zu müſſen glauben, aus Gründen des gewerblichen Intereſſes ſehr leicht nachzuweiſen ſein möchte, daß ſolche Vorkomm⸗ niſſe nicht geeignet ſeln können, die Nauheimer Badegäſte und überhaupt jeden Auswärtigen, zum Beſuche unſerer Stadt aufzumuntern und daß man demnach, wenn man den gewerblichen Verkehr beleben will, anſtatt neue Hemmniſſe zu errichten, die alten ſo viel wie möglich zu beſeitigen ſuchen ſollte.

Friedberg, 29. Mai 1856.

Ein hieſiger Bürger.

Waizen-Glanz-Stärke 1903 habe ich neue Sendung empfangen und erlaſſe jetzt pr. Paquet von 1 Pfd. à 15 kr., pr. Paquet von ½ Pfd. à 8 k

H.

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W. Hatteroth.