Ausgabe 
27.6.1856
 
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Braunkohleuverkauf. 7

1016 Der allgemeine Verkauf neu aufbereiteter Kohlenklötze beginnt auf dem hieſigen Berg werke Montag den 23. Juni,

Für die vom 23. Juni bis Ende December d. J. gegen Einlage vorſchriftsmäßiger Bürg ſcheine bezogenen Braunkohlenklötze wird Zahlungsfriſt bis Ende März 1857 geſtattet.

Der Preis der Kohlen iſt der ſeitherige, nämlich 12 kr. für 1 Ctr. Kohlenklötze und 14 kr. für den e Centner Holzkohlen.

Da haufig unrichtig ausgeſtellte Bürgſcheine zurückgewieſen werden müſſen, ſo ergeht an die Herren Bürgermeiſter das Erſuchen, ſich nur der vorſchrifts mäßigen Bürgſcheine) be dienen und dieſe nach Maasgabe der öffentlichen Bekanntmachung ausfüllen zu wollen. Er forderniß iſt, daß nicht allein die Unterſchriften der Bürgen, ſondern auch diejenige des Em pfängers beglaubigt wird, es würde alſo jedesmal den Worten des Formularsdie Zah- lungsfäbigkert und Richtigkeit der Namens-Unterſchriften der Bürgen die Worteund des Empfängers zuzuſetzen ſein.

Sollten Braunkohlenempfänger vor Ablauf der Creditperiode ihre Kohlenſchuld berichtigen wollen, ſo kann die Zahlung an den Gräflichen Controleur Flach dahier erfolgen, welcher zur Empfangnahme von Geldern für verborgte Kohlen ermächtigt worden iſt.

Die Abnehmer, welche zur Bezahlung von Brückengeld in Oſſenheim verpflichtet ſind, er halten daſſelbe von Gräfl. Controleur Flach bei Einhändigung der Laͤdſcheine zuruückvergütet.

Bauernheimer Bergwerk, den 17. Juni 1856.

Gräflich Solms-Rödelheimiſche Bergverwaltung e e e

) Vorſchriftsmäßige Bürgſcheine ſind in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg

zu haben.

Braunkohlenverkauf.

11072 Oer allgemeine Braunkohlenverkauf von der dießjährigen Aufbereitung auf den Furſtlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim iſt nunmehr wieder eröffnet und für die Braunkohlen, welche von jetzt ab bis zum 31. December l. J. gegen vorſchriftsmäßige Bürg ſchaft und unter den bekannten ſonſtigen Bedingungen bezogen werden, wird Credit zur Zahlung bis Ende März 1857 geſtattet. Die Kohlenpreiſe ſind für den Centner auf der Grube Weckesheim

für Koblenklötze von Reihen und Haufen 10 kr.

für desgleichen aus dem Schoppen 11

für grobe Kohlen, ſ. g. Holzkoblen, 14% auf der Grube Wölfersheim

für Kohlenklötze von Reihen und Haufen 11 Kr,

für desgleichen aus dem Schoppen 11

für grobe Kohlen, ſ. g. Holzkoblen,

wobei bei den Kohlenklötzen 14 Stück und den Holzkohlen 10,5 Cubikfuß ae Kohlen gleich einem Centner gerechnet werden. Grube Weckesheim, den 23. Juni 1856. Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F. Storch.

45021 Für die wegen ihrer r Vorzuͤglichkeit rühmlichſt bekannte

Heilbronner Bleiche

werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1856. Eduard Ruths, zum neuen Dielhof.

10731 Vom 1. Juli erſcheint für den Stadt- und Landboten wöchentlich 2 mal

Der Wetterauer Vote. Ein Blatt für Stadt und Land.

und koſtet für das Quartal 36 kr., wofür ihn alle Poftanſtalten ohne Preiserhöhung liefern.

DerWetterauer Bote wird die Aufgabe eines tüchtigen Provinzialblattes zu erreichen ſtreben und namentlich die Leſer berückſichtigen, welche es lieben die Tagesbegebenheiten, anſtatt ſie aus großen Zeitungen mühſam zuſammenzuſuchen, in kurzer aber vollſtandiger Zuſammen⸗ ſtellung zu finden. Er bringt außer den politiſchen Nachrichten aus allen Ländern, den Frucht- preiſen, Curſen ꝛc. die wichtigeren Localneuigkeiten aus Oberheſſen und den angrenzenden Bezirken, ſowie in einer 1 Abtheilung Unterhaltendes: Erzählungen, Gedichte, naturwiſſenſchaftliche Aufſatze ꝛc. Inſerate finden ſichere Verbreitung und berechnen wir die Petitzeile oder deren Raum mit 2 kr., die erſten 2 Zeilen zuſammen 6 kr.

Butzbach im Juni 1856. Die Expedition des Wetterauer Boten.

R. Klücker

Göthe-Platz Ur. 18, 1. Stock in ee a. M., [1074] empfiehlt ſein Juwelier und Goldwaaren-Geſchäft Aab allen i in dieſes Fach einſchlagenden Luxus-Gegenſtänden im neueſten Geſchmack bis zu den niedrigſten Preiſen unter reeller Bedienung. Aufträge, ſowie auch Reparaturen, werden auf das Schnellſte und Beſte beſorgt.

Grasverſſeigerung. 11075] Montag den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, oll das diesjährige Heugras von den Gemeindewieſen im Gaſthaus zum Weinberg dahier öffentlich verſteigert werden.

Schwalheim am 25. Juni 1856. Der Burgermeiſter Rei en eee 300 fl. 1176] find gegen genügende Sicherheit aus der Kirchenkaſſe zu Bruchenbrücken zu verleihen. Bruchenbrücken den 23. Juni 1856. Der Kirchenvorſtand: Be ſt, Bürgermeister. Becker, Pfarrer.

Annonce. [002] Einem verehrlichen Publikum zeige ich hiermit an, daß ich mich hier als praktiſcher Arzt niedergelaſſen habe.

Münzenberg den 11. Juni 1856. Dr. Stammler.

Eine Wohn ue [1050] gleicher Erde, welche alsbald bezogen

werden 1255 hat zu vermiethen 5 Friedberg. Carl Heidt.

Fliegenthee [105 1] in Paketen à 8 kr. Die einfache Ab⸗ kochung dieſes für Jedermann durchaus un ſchädlichen Thees reicht auf lange Zeit hin, um die Fliegen ſchnell und ſicher zu vertilgen und wird daher beſtens zur Abnahme empfohlen von Friedberg. P. F. Schmittner.

Eine geſunde, reinliche Schenkamme [1052] wird ſogleich geſucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl.

Ein L olg i 8, 11053] beſtehend in 3 Zimmern, hat zu ver⸗ mietben pH. Mogk, Hofſchuhmacher.

Bekanntmachung.

[1037] Unterzeichneter läßt wegen Räumung ſeines Lokals Mittwoch den 16. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, 1 Braukeſſel, 10½ Ohm haltend, 1 große Maiſchbütte mit kupfernem Senkboden und 2 meſſingenen Krahnen, 1 große Einweichbütte, 2 Gährbütten, 1 großes Küblſchiff, 1 Gähr⸗ trog, 1 Malzdarre, 1 Malzfege und ſodann eine Parthie in Eiſen gebundene 1, J- und ½ohmige Bier- und andere Fäſſer, unter den bei der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich verſteigern. Heiczberg den 16. Juni 1856. ee e e e. in der Burg⸗Vorſtadt.

Heu gras. Verffei gerung. [10771 Montag den 30. Juni, Mittags 1 Uhr, ſoll zu Leidhecken das Heugras von 16 Morgen Pfarrwieſen gegen ſichere Bürg ſchaft verſteigert werden.

6500 fl. Stiftungskapital

[1078] ſind auszuleihen durch Friedberg. Baruch Hecht

Ein vierſpänniger Wagen

11079] iſt zu verkaufen bei Johannes Schneider in Obermörlen.

Naſſauer Eiſen mit Stempel [1080] pr. Pfund à 5 ½¼ kr. bei Gebrüder Grödel neben Herrn mmich.