Ausgabe 
26.8.1856
 
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dem Schulvicar Nagel zu Bauernheim die evang. Schulſtelle daſelbſt zu übertragen; den Privatdocenten der Rechtswiſſenſchaft Dr. Le vita zu Gießen zum außerordentl. Profeſſor bei der juriſtiſchen Facultät der Landes⸗ÜUniverſität zu Gießen zu ernennen; 6. Juli dem Lehrer an der 6. kath. Schule zu Lorſch, Ludwig, die 4. kath. Schullehrer⸗ ſtelle daſelbſt und dem Schulvicar Ruppert zu Eimelrod die evang. Schullehrerſtelle zu Eimelrod und Deißfeld, am 14. Juli dem Schul⸗ lehrer Schmidt zu Siedelsbrunn die evang. Schullehrerſtelle zu Ham⸗ melbach; 20. Juli dem Pfarrverweſer Schmidt zu Gelnhaar die von ihm proviſoriſch verwaltete evang. Pfarrſtelle daſelbſt; 23. Juli dem Schulvicar Frank zu Nierſtein die von ihm proviſoriſch ver⸗ ſehene 2. kath. Schulſtelle daſelbſt und dem Schulvicar Curſchmann zu Biebelnheim die von ihm proviſoriſch verſehene Gemeindeſchulſtelle daſelbſt zu übertragen. XI. Characterertheilungen: am 3. Juli dem evang. Pfarrer Flick zu Steinbockenheim alsKirchenrath; 5. Juli dem evang. Pfarrer Köhler zu Oſtheim alsKirchenrath;

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6. Juli dem Kaufmann und Präfldenten der Handelskammer Laute⸗ ren zu Mainz als Commerzienrath. XII. Verſetzung in ven Ruheſtand: am 6. Juli der evang. Stadtpfarrer Krauß zu Erbach auf Nachſuchen, die Landgeſtütsdiener Pettmann und Gunderloch zu Darmſtadt; der evang. Schullehrer Klein zu Breidenbach, Kreis Biedenkopf. XIII. Concur renz für: die Stelle eines Kreiswund⸗ arztes zu Grünberg; die evang. Pfarrſtelle zu Großwinternheim mit einem Gehalte von 613 fl. 15 kr. XIV. Geſtorben ſind: am 11. Juni penſ. Amtsaſſeſſor Bauer zu Dreieichenhain; 3. Juli Brücken⸗ gelderheber Sevin am Oppenheimer Fahrt; kath. Schullehrer Danz zu Oberroden; 6. evang. Pfarrer Jung zu Großwinternheim; 11. penſ. Zollamtsdiener Kraft zu Darmſtadt; 26. penſ. Kreiswundarzt Köppel zu Wörrſtadt. XV. Berichtigung. Der bisherige Con⸗ ſul zu Philadelphia Hagedorn iſt nicht, wie in Nr. 18 des Reg.⸗Bl. angegeben, zum Conſul, ſondern zum Generalconſul für die öſt⸗ lichen Staaten der Nordamerikaniſchen Union ernannt worden.

Bekanntmaͤchungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.

Grummetgras-Verſteigerung. 11409] Donnerſtag den 4. Sept. d. J., Vor mittags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Stamm⸗ heim gehörige Grummetgras von circa 150 Morgen Wieſen in einzelnen Abtheilungen öf⸗ fentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Stammbeim, am 19. Auguſt 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Stammheim.

Becht.

Aufforderung. 1410] Die Jacob Wiegands Erben in Bön⸗ ſtadt wollen nachſtehende, im daſigen Grund⸗ buche auf den Namen ihres Erblaſſers Jakob Wiegand eingetragenen Immobilien, deren Eigenthum urkundlich nicht genügend dargethan werden kann, unter ſich vertheilen:

n eine, 2e 23.. XIII, 125. 43. I, 265, 241. III, 92. XIII, 131. XIV, 161. XV, 455. I, 623. XIV, 20. VIII, 176. IX, 220. XIII, 207. VII, 13. I, 916. 582. XI, 146. IV, 231b. VII, 310. XIII, 15 VIII, 125. IX, 32. X, 30. 56. VI. 14. I, 444. X, 126. 62. I, 165. IX, 67, XIV, 367. XV, 2. III, 97. XV, 197. II, 89. 114. IV, 49. 496. XIV, 280. XV, 237. XVI, 57. XIV, 189.

Etwaige Eigenthums⸗Anſprüche an dieſe Stücke ſind binnen

Wochen

dabier anzuzeigen, widrigenfalls die Theilzettel gerichtlich beſtätigt werden ſollen, und der Ein⸗ trag im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird.

Altenſtadt den 8. Auguſt 1856.

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1388] Mittwoch den 27. Auguſt J. J., Mor- gens 9 Uhr, wird in der Wohnung des Herrn Schreinermeiſters P. Falck mit der Verſteige⸗ rung des Nachlaſſes der verſtorbenen Fräulein Schmalkalder fortgefahren und werden ausge boten: Weißzeug, Glaswerk, Holzwerk und dergleichen.

Friedberg den 20. Auguſt 1856.

In Auftrag der Erben: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher

n

Arbeits ⸗Verſteigerung.

[1412] Montag den 1. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Bürger- meiſterei⸗Büreau die bei Reparatur der Schul- ſcheuer erforderlichen Arbeiten an den Wenigſt nehmenden verſteigert werden und zwar:

1) Maurerarbeit, vervoranſchl. zu 153 fl. 30 kr. 2) Steinhauerarbceit, 5 33% 14

3) Zimmerarbeit, 1. 96 37 4) Dachdeckerarbeit, 55 20 5) Schreinerarbeit, 1 6 6) Schloſſerarbeit, 7 40 50 7) Glaſerarbeit, 5 8) Weißbinderarbeit, 17 21 9) Pflaſterarbeit, 1 14% 6 10) Wagnerarbeit, 16 32

Voranſchlag und Steigbedingungen können

bei Großherzoglichem Kreisbauamt Friedberg

eingeſehen werden. Kirchgöns am 23. Auguſt 1856.

Bekanntmachung.

11413] Nach Verfügung des Großherzoglichen Landgerichts Nidda vom 25. Juli d. J., das Schuldenweſen des Rudolph Landmann auf der Junkermühle bei Eichelsdorf betreffend, ſollen nachverzeichnete Immobilien zwangsweiſe unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden und iſt nochmaliger Verſteige⸗ rungstermin auf

Montag den 8. September, Vormittags 10 Uhr,

anberaumt worden mit dem Bemerken, daß bei

annehmbarem Gebote der Zuſchlag und die Ge⸗

nehmigung ſogleich ertheilt werden.

Fl. Nro. Klftr.

1 411 228 Hofraithe, die Junkermühle an der Gemeinde Eichelsdorf. Dieſe Mühle bat 3 Mahlgänge, eine iſolirt ſtebende Oel⸗ und Hirſen⸗ mühle mit 14 Fuß Fall. Wohn⸗ baus und Mühle ſind maſſiv von Stein erbaut, 1 Scheuer, Pferde- und Rindviehſtall, Holzſchoppen, Schaafftall Schweineſtall mit 8 Abtheilungen, Waſch⸗ und Back- haus mit Brunnen.

Die Mühle liegt 1 Stunde

von Nidda und Stunde von Schotten am Niddafluß und nahe an der Provinzialſtraße. Sie hat ſtets das erforderliche Waſſer zum Geſchäftsbetrieb.

Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gilmer.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Kirchgöns Braun.

1 410 179 Grabgarten an der Junkermühle und Peter Freymann jun.

Verſchiedenes.

Gegen Fliegen. Die genter Fleiſchhalle iſt ganz von denſelben befreit, trotz der Menge des dort aus geſtellten Fleiſches und ungeachtet ſie ganz frei und offen iſt. Die inneren Wände werden nämlich mit Lorbeeröl beſtrichen, deſſen Geruch die Fliegen nicht ertragen können. Das Mittel hat ſich probat bewährt; man kann ſelbſt ver goldete Rahmen u. dgl. dadurch vor den Fliegen ſchützen. Für den Menſchen iſt der etwas ſtarke Geruch dieſes Oels nicht unangenehm; man gewöhnt ſich leicht daran.

Milchförderndes Mittel. Bei Kühen, welche in der Milch nachlaſſen, ſollen 3 Loth gepulverte Fenchel und 3 Loth gepulverte Dillſamen in/ Maaß lauwar⸗ mem Waſſer oder Milch dem Thiere nüchtern eingegeben oder auf Futter geſchüttet werden. Sollte ſich die Milch nach 48 Stunden nicht vermehrt haben, ſo wird die Gabe wie derholt, und zwar nur einmal.

Um Oel⸗ und Fettflecken aus Fußböden u. ſ. w. zu bringen, bedient man ſich vielfach des weißen Bolus u. dgl. Leichter erreicht man jedoch ſeinen Zweck, wenn man, ſo lange die Flecken noch friſch ſind, das Oel oder Fett alſo noch nicht in das Holz eingezogen iſt, grüne Seife darüber ſchmiert und dieſelbe ſpäter tuͤchtig mit war mem Waſſer abwäſcht. Sind die Flecken aber ſchon trocken, ſo nimmt man gewöhnlichen, aber recht fetten Lehm, macht aus demſelben vermittelſt Eſſig oder Branntwein einen recht dünnen Brei und ſtreicht dieſen auf die Flecke. Dann läßt man den Brei trocknen und wiederholt, Falls die ein⸗ malige Anwendung des Mittels nicht ausreichen ſollte, dasſelbe noch einmal. Am beſten wendet man dies Ver fahren 24 oder 48 Stunden vor dem Scheuern des Fuß⸗ bodens u. ſ. w. an; dasſelbe dürfte zwar vielen, aber wie

die Erfahrung zeigt, doch nicht allen Hausfrauen bekannt ſein.

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