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Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Main ⸗Weſer⸗ Bahn. [1230] Der Transport der aus der Stadt Gießen auf den daſigen Bahnbof zu verbringen⸗ den Güter, ſowie die Abfuhr der ankommenden Güter aus dem Babnhofe nach der Stadt ſoll auf dem Submiſſionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau der Großherzoglichen Direction der Main-Weſer⸗ Bahn zu Gießen zur Einſicht offen und ſind die Offerten längſtens bis zum 1. Auguſt l. J., des Vormittags 9 Uhr, verſiegelt und mit der Aufſchrift;„Submiſſion auf Gütertransport“ verſehen bei der unterzeichneten Behörde einzu⸗ reichen.
Gießen den 17. Juli 1856.
Großherzogliche Direction der Main⸗Weſer⸗Bahn
Lauben heimer.
Holzverſteigerung
in der Oberförſterei Ortenberg. [1243] Nächſten Dienſtag den 29. Juli, von Vormittags präcis 8 Uhr an, ſollen in den Diftrikten Herrnſtrauch und Stein nachſtehende Holzſortimente:
Scheitholz Prügel Stockholz Reiſer
Steck
en 203 ½
Buchen 151 73 Eichen— 1 Aspen— 174—— 12 Eichen⸗Stämme von 8-12“ Durchm. und
15-37“ Länge(Wagnerholz),
6 Buchen⸗Stämme von 10-25“ Durchm. u.
1025“ Länge.
Ferner Mittwoch den 30. Juli
in den Diſtrikten Langebirken und Krugeberg um dieſelbe Stunde anfangend:
Scheitholz Prügel Stockholz Reiſer
Stecken
Buchen 448 63 212 368 ½ Eichen 3½ 2 5 77% 2 4 Eichen-Klötze von 25-50“ Durchm. und
15-41“ Länge,
27 Buchen⸗Klötze von 14-25“ Durchm. und
15-45“ Länge, in Ort und Stelle verſteigert werden.
Am erſten Tage beginnt die Verſteigerung im Diſtrikt Herrnſtrauch; am zweiten im Diſtrikt Langebirken.
Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft bis zum Betrage von 25 fl. Zahlungsfriſt bis Ende De⸗ zember l. J.
Ortenberg den 20. Juli 1856.
Großherzogliche Oberförſterei Ortenberg Ha be rekſo ven.
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Holzverſteigerung.
Montag, den 28. d. Mts., Vormittags 8 Uhr beginnend,
1244] wird das bei Abholzung der an Großh. Garniſon Friedberg zur Errichtung eines Schieß⸗ platzes abgetretenen Waldfläche angefallene Ma⸗ terial, beſtehend in 15 Stecken Birken⸗ u. Nadelſcheitholz, 130„ dergl. Prügelholz; 43„ dergl. Stockholz; 14700 Stück dergl. Wellen; 200„ Nadelbaumpfahle u. 550„ dergl. Bohnenſtangen an den Meiſtbietenden verſteigert. Zuſammenkunft und Anfang im Diſtrikte „Morler⸗Unter“, am Eingang in die Uſinger Straße. Ockſtadt, am 21. Juli 1856. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Nentamt Angerer.
Bekanntmachung.
[12321 Den Holzſteigerern im Wickftädter Walde diene zur Nachricht, daß nach Ablauf von vier Wochen a qato alles noch unbezahlt im Walde ſitzende Holz abermals verſteigert wer⸗ den wird und daß von jenem Zeitpunkte an bis zur Wiederverſteigerung keine Zahlung mehr ſtattfinden kann. Forſthaus Beinhards am 20. Juli 1856. Der Grafliche Revierförſter Hartmann.
Holzverſteigerung. 11245] Dienſtag den 29. Juli d. J., Vormit⸗ tags um 8 Uyr anfangend, werden im Ober⸗ mörler Gemeindewald, Diſtrikt Schwarzloch, verſteigert:
1 Stecken geſchältes Eichen⸗Scheitholz,
16 1„„ Prugelholz,
26275 Wellen„ Holz, 10800 Wellen Eichen-Birken⸗Holz, 3700„ Asopen-Weiden⸗Nadel⸗Holz,
720 Stück Baumſtutzen von 20-25 Fuß
Lange und von 2 bis 2½ Zoll Durch; meſſer,
13 Wagen, 3 Läſte Allerleiholz.
Gegen Bürgſchaft wird Zahlungsfriſt bis Martini d. J. geſtattet. Obermorlen am 22. Juli 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Schweitzer.
Arbeits ⸗Verſteigerung. 1246] Montag den 28. Juli dieſes Jahres, Mittags 12 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe da⸗ hier folgende Arbeiten an den Wenigſtnehmen⸗ den in Accord gegeben werden:
1) Das Ausweißen der Kirche, ſowie Oelan⸗
ſtrich des Holzwerks, veranſchl. zu 777 fl.— kr. 2) Schreinerarbeit, veranſchl. zu 18„ 23„% Sodann die bei Ausbeſſerung des Rathhauſes
vorkommenden Arbeiten:
1) Schreinerarbeit, vervoranſchl. zu 74 fl. 14 kr. 2) Schloſſerarbeit, 1„ 29„ 20„ 3) Glaſerarbeit,„„ 35„56„ 4) Weißbinderarbeit, 1„ 25, 43„
Voranſchlag und Verſteigerungsbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten offen.
Gambach den 22. Juli 1856.
Großherzogliche„„ Gambach e p p.
1000 Gulden [1247] liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe im Ganzen oder auch getrennt zum Ausleihen bereit. Oppershofen am 23. Juli 1856. Für den Kirchenvorſtand: Großherzogliche e Oppershofen 0 l.
Bekanntmachung. [1248] Samſtag den 2. Auguſt, Mittags 12 Übr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Fauerbach I. die Chauſſixarbeiten von 281 lfd. Klfir. an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.
Voranſchlag und Bedingungen können bei dem Unterzeichneten eingeſehen werden. Gambach den 22. Juli 1856.
J. Schneider, Geometer 2. Claſſe.
Nicht zu überſehen. 11249] Dienſtag den 29. Juli d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, läßt Georg Gröninger IV. von Ockſtadt ſeine diesjährige Fruchternte, be⸗ ſtebend in Waizen, Korn, Gerſte, Hafer in den Gemarkungen Ockſtadt und Friedberg parzellen⸗ weiſe an die Meiſtbietenden verſteigern.
Löwenthaler Mineralwaſſer. [1250 Indem ich hierdurch anzeige, daß ich den Mineralbrunnen zu Löwenthal bei Wiſſelsheim ge⸗ pachtet habe, bitte ich zu beachten, daß es Nie⸗ manden geſtattet iſt zu füllen, ohne die beſtimmte
Vergütung von 1 kr. pr. Krug 5 9 ö ck el.
1 Friedberg.
Mit Vergnügen geben wir den
Verſchiedenes.
Leſern des Intelligenzblattes Mittheilung von einem kürzlich in unſerer Stadt gefeierten ſchönen Familienfeſte. Der Seifen- und Lichterfabrikant Herr Gottſchalk Simon von Fauerbach II., welcher ſeit mehreren Jahren von den Ge— ſchäften zurückgezogen in unſerer Stadt lebt, beging näm— lich am 12. Juli d. J. im Kreiſe einer zahlreichen Familie von Kindern und Enkeln die Feier ſeines goldenen Hoch— zeitfeſtes. Wie die Familienangehörigen theilweiſe aus weiter Ferne zu dem Feſte des ehrwuͤrdigen Paares mit freundlichen Gaben der Liebe und Verehrung herbeigeeilt waren, ſo fehlte es demſelben auch nicht an Zeichen wohl⸗ wollender und ehrender Geſinnungen von Seiten hieſiger Freunde und Bekannten. Die ſtille aber herzliche Feier dieſes Familienfeſtes war dem Jubelpaare wie allen Be⸗ theiligten ein wahrer Ehren- und Freudentag. Hr. Gott⸗ ſchalk Simon, am 12. Juli 1806 mit ſeiner Gattin Hen⸗ riette, geb. Oppenheim aus Frankfurt a. M., getraut, iſt geb. 1780, Frau Simon 1786. Beide erfreuen ſich noch der erwünſchten geiſtigen und körperlichen Friſche, welche uns hoffen und wünſchen läßt, ſie möchten ihren Angehö⸗ rigen noch recht lange in beſtem Wohlſein erhalten werden.
Mittel gegen den Brand. im Getreide. 1) Nach Angelis Mortier zu Ipres iſt ein aus gleichen Theilen gelöſchten Kalks, Schwefels und Alauns beſtehen— des Pulver gegen den Kornbrand allen andern zu dieſem Zwecke gebrauchten Mitteln, als Zink⸗ oder Kupferſalzen, weit vorzuziehen; zahlreiche von Oeconomen ſeit 7 Jahren angeſtellte Verſuche beſtätigen es. 2 Unzen dieſes Pulvers reichen hin, um 52 Maß Getreides damit zu beizen. W Wenn man den Weizen vor dem Säen mit ſtarkem Salzwaſſer befeuchtet, ſo kommt kein Roſt in denſelben. 3) Ein an⸗ deres bewährtes Miktel gegen den Brand iſt der Kupfer- vitriol. Man befeuchtet Abends den Weizen mit einer Auf⸗ loſung des Vitriols, etwa auf 100 Pfund Weizen ½ Pfund Kupfervitriol in 10 Maß Waſſer. Durch dieſes Mittel hält man auch die Vögel von dem Samen ab.
Stachelbeerwein. Dem Anpflanzen der Stachel⸗ beere und insbeſondere der ſo vortrefflichen engliſchen Sorten ſollte in Gegenden, in denen der Weinſtock ſtets ein Fremd⸗ ling bleiben wird, mehr Aufmerkſamkeit geſchenkt werden, als dies der Fall iſt, denn ſie geben einen vortrefflichen Wein.
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