Ausgabe 
23.9.1856
 
Einzelbild herunterladen

338

Verſteigerung der Steinklopferarbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1856.

11538] In den nachbemerkten Terminen, jeden

Morgen um 10 Uhr, ſoll das Zerſchlagen der

Unterhaltungsſteine pro 1856 öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden.

8. 82 5 88 Der Verſteigerun 8 2 Namen der Bauauf⸗ 87 f 9 9 8 8 ſeher der be⸗ 8 5 2 treffenden Straßen⸗ 2 2 0 Wa Sr.. Local. 2 ſirecken. = T[Montag den 5. Oktober Butzbach Nathbaus Iq Oolzer. 2[Dienſtag den 7. Oktober Niedermörlen Gaſthaus zum Löwen uu 2 Diehl und Weide. 3[Mittwoch den 8. Oktober Ilbenſtadt Chauſſeehaus 6 u 70Faulſtich u. Bormuth 4 Donnerſtag den 9. Oktbr. Niederwöllſtadt Gaſthaus zur Waldluſt[A u 5 Götz und Schäfer. 5[Freitag den 10. Oktober Obereſchbach Gaſth. z. Homburger Hoff 13 Schmidt. 6[Freitag den 10. Oktober, Nachmittags 5 Uhr, Steinbach Gaſthaus zum Schwanen 14 Michel. 7 Samſtag den 11. Oktober Rödelheim Gaſth. z. Frankfurter Hoff 15 Lützel. 8[Montag den 13. Oktober Wölfersheim Gaſthaus des Ad. Hofmann] 17[Krämer. 9[Dienſtag den 14. Oktober Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8[Gaußmann. 10[Mittwoch den 15. Oktbr. Lindheim Gaſtwirth Kochs Haus gun] Weigel u. Groß. 11[Donnerſtag den 16. Okt. Büdingen Salinenbof 12[Alepenſteuber. 12[Freitag den 17. Oktober Niedermorſtadt Rath haus 10 Jäger. 13 Samſiag den 18. Oktbr. Friedberg Gaſth. z. Stadt Frankfurt 3[Kraß.

Friedberg den 12. September 1856.

Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert.

Lieferungen.

115391 Montag den 6. October l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll dahier öffentlich verſtei⸗ ert werden die Lieferung von:

1) 2400 Stück Weißkraut,

2) 300 Würſing,

3) 900 Malter Kartoffeln,

4) 50 Ctr. gelbe Rüben,

50959 untererdige Kohlraben, 1 Zwiebeln,

7) 20 Pfund Kuoblauch,

8) 125 Ctr. Sauerkraut,

9) 90 Erbſen,

10) 90 weiße Bohnen,

11) 70 Linſen,

12) 10 getörrte Zwetſchen.

Marienſchloß, am 20. Sept. 1856.

Die Verwaltungs-Commiſſion.

Für die Ausf. Nispel, Secretär.

Güter ⸗Verſteigerung. [1540] Montag den 29. September d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die zum Nachlaſſe der dahier verſtorbenen Philippine Lochmann gehörenden Güterſtücke in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung, wie ſolche im Intelligenzblatt Nr. 69 und 70 ſpeciell verzeichnet ſind, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert.

Friedberg am 22. September 1856.

In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Walz, dienſtälteſter Gerichtsmann.

d m.

Bekanntmachung.

bezahlung gezogen.

nuar 1857, von wo an deren Verzinſung auf⸗ hört, der Nennwerth durch das Handlungshaus J. Lindheimer zu Frankfurt a. M. ausbezahlt werden.

Ebendaſelbſt ſind auch die neu ausgefertigten Zinscoupons gegen Aushändigung der ſeitherigen Talons zu haben.

Framersheim den 18. September 1856.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Framersheim

R o d ria n.

Bekanntmachung.

[15421 Nachdem ich an die Stelle des ſeitheri⸗ gen Rentamtmannes Hrn. Angerer die Ver⸗ waltung meines Rentamtes in Ockſtadt dem Herrn Joh. Georg Tröſch, bisherigen königl. bayeriſchen Buchhalter in München, übertragen habe, ſo werden alle diejenigen, welche irgend welche Geſchäfte bei dieſem meinem Rentamte abzumachen haben, hiervon mit dem Anhange in Kenntniß geſetzt, daß Herr Tröſch nur allein berechtigt ſei, über die an mein Rentamt zu

machenden Zahlungen giltig zu quittiren. Friedberg den 27. Auguſt 1856. Frhr. v. Franckenſtein, erbl. Reichs rath.

Ein ſchöner Faſelochſe,

11543] zweijährig, zur Zucht tauglich, ſteht auf dem Gräflichen Hofgut zu Utphe zu verkaufen.

Saatwaizen.

1544] Um vielſeitige Anfragen zu beantworten, dient hiermit zur Nachricht, daß von dem auf. hieſigem Grälflichen Hofgut gezogenen ſehr ſchönen und außerordentlich einträglichen Mu⸗

[1541] Bei der dies jährigen Verlooſung der Framersheimer Partial-Obligationen à 200 fl. wurden die Nummern 22 und 38 zur Rück⸗

Den Inhabern derſelben wird bis zum 1. Ja⸗

mien⸗Waizen, das Pfund zu 6 kr., zur Saat abgegeben wird. Ütphe den 18. September 1856.

ek

Ge ſucht

115451 wird ein fleißiger Knecht und eine tüchtige Magd von Glaub zahl bei Nidda. Rautenbuſch.

Ein Pferd

[1546] hat zu verkaufen Glaubzahl bei Nidda. Rautenbuſch.

Sie blickte nun noch genauer hin, u

Erſtaunen, daß ein großer Knochen ſich zwiſchen den feſt eingekeilt hatte, der das Thier verhinderte, ſeinen Rachen zu ſchließen. Zu gleicher Zeit drehte der Panther ſeinen Kopf langſam näher, als

Backen⸗ und Augenzähnen

ob er ihr ſein Mißgeſchick zeigen wo lich ſein, Menſch ihnen helfen kann, wenn er fiel ihr die Geſchichte des Sclaven Löwen in der lybiſchen Wüſte ein;

wirklich im Stande geweſen, den Knochen herauszubringen, war nicht die Gefahr nachher noch viel größer, würde ſie nicht der Panther auf der Stelle zerreißen? Konnte aber das Unthier nicht daſſelbe thun, wenn ſie jetzt verſuchte, ſchlimm wie das andere. Da ſchien es ihr, als ob der Panther ſie ſo bittend, ſo anblickte, als wollte er ihr verſichern,

zu fliehen? Eins war faſt ſo zuverſichtlich er ihr Nichts zu Leide thun würde. friſchen Muth; ſie erhob ſich und n

welches nun, als ob es ſie verſtände,

ſtreckte, und ſeine ſchrecklichen Ta Jetzt ergriff ſie muthig einen

daß wilden Thieren der Inſtinkt ſagt, daß der

nd entdeckte zu ihrem

Knochen entfernt.

lüte. Sollte es mög will? dachte ſie. Es Androklus mit dem doch wenn ſie auch

daß Dieſer Blick gab ihr ahte ſich dem Unthier, ſich noch länger tzen von ihr abhielt. ſchweren Stein und

einen harten Keil, gelaſſen, und nach einigen muthigen Schlägen war der

den Holzhauer auf der Stelle liegen

Der Panther ſtand langſam auf, ſchloß

ſeinen Rachen und anſtatt, wie ſie fürchtete, auf ſie los⸗ zuſpringen, ging er langſam an die ganz nahe Quelle, um ſeinen Durſt zu löſchen, der ihn vielleicht ſchon Tage lang gequält haben mochte. Dieſen Augenblick nahm das muthige Mädchen wahr und ſprang in vollem Laufe dem Hauſe des ehez maligen Bürgermeiſters von Anklam in Pommern zu, das nur wenige Schritte davon entfernt liegt. Auf der Schwelle fiel ſie ohnmächtig nieder, und als ſie ſich nach einer hal ben Stunde wieder erholt, erzählte ſie ihr Abenteuer. Die Familie konnte es kaum glauben; doch als ſie wohlbewaff, net zur Quelle gingen, Knochen, an dem der Eindruck gewaltiger Zähne deutlich zu ſehen war, den Keil mit Geifer bedeckt, den deutlichen Eindruck des Rückens im Fußtapfen des Panthers an der Quelle noch ganz friſch vor, Die Spuren wurden am nächſten Tage bis tief in die Ge birge verfolgt; doch den Panther ſelbſt fand man nicht.

fanden ſie dort nicht nur den

ſondern auch Graſe und die

Die Gräfliche Guts verwaltung 8

eitere Beſtimmung

r- Gayn. ab bis auf w

eſe 1856

Main- u

Fahr⸗Plau vom 23. September

nebſt tat

laden wir

neueſten 5 in Ac Staats. zweierlei und Umg

1 5 u deſſe